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Schiffe, die im Schiffsregister eingetragen sind, also alle Berufsschiffe, haben immer 4 Buchstaben und ggf. an 5. Stelle eine Ziffer zwischen 2 und 9 als Rufzeichen (call sign). Es ist nicht generell notwendig, das Rufzeichen am Schiff aussen irgendwo anzumalen, wir machen das nur, um auch vom Helicopter eindeutig erkannt zu werden, weil es da schonmal zu einer Verwechselung gekommen ist.
...und @W.W. du hast natürlich Recht - dieser Oscar schreibt sich natürlich, wie auch der Filmpreis, mit C
Die DRESDEN ist ein wirklich sehenswertes Museumsschiff. Das Schiff vermittelt einen Eindruck,
wie die Frachtschifffahrt in den 50iger und 60iger Jahren funktionierte. Die Ausstellung in den
Frachträumen ist sehr gut gemacht. Sollte man beim nächsten Aufenthalt in Rostock oder
Warnemünde unbedingt auf die To-do-Liste setzen.
Die CMS CGM PEGASUS und unser "Nebenmann" KUGELBAKE schwimmen, während das Feederschiff rechts nach Maschinenausfall auf Grund gelaufen war und freigeschleppt wird.
Die MAUD ist im Dezember auf der Nordsee auf dem Weg von Norwegen nach England in schlechtes Wetter geraten und es wurden zwei Brückenfenster eingeschlagen. Man sieht die Sperrholzplatten an der Vorkante der Brücke, muss aber schon genau hinschauen.
In der Folge zunächst totaler Blackout durch Wassereinbruch auf der Brücke und dann eine von Schleppern begleitete Fahrt nach Bremerhaven. Die Besatzung hatte in kurzer einen Notbetrieb aufbauen können und alle Fahrgäste sind wohl behalten in Bremerhaven an Land gegangen und von dort nach England gebracht worden.
Das Schiff liegt derzeit immer noch in Bremerhaven in der Werft, da die Beseitigung der Wasserschäden, besonders an der Elektrik und Elektronik, doch aufwendiger als gedacht ist.
Kurz bevor die Maud ankam, sind wir mit dem Auto auf die Fähre von BHV nach Blexen gefahren. Ich hatte meine Kamera dabei und man kann die Schlepperbegleitung sehen. Die kaputten Fenster sind uns aber nicht aufgefallen.
Whow, das ist ja geradezu ein historisches Foto: Wenn ich mich recht erinnere, war es 2006, als das südafrikanische Team Shosholoza wie auch zum allerersten Mal ein deutsches Team an den Vorausscheidungen zum America's Cup teilnahmen und als Vorbereitung dafür auch Regatten in der Kieler Förde austrugen.
Um Dein Gedächtnis beneide ich Dich.
Ja - das war der 'German Sailing Grand Prix' auf der Kieler Förde am 6. August 2006.
Um historisch noch Einen drauf zu setzen: So hatten wir die 'Shosholoza' 10 Monate zuvor, also im November 2005, an der Waterfront in Kapstadt gesehen: