Vielen Dank, Kay!
Ein türkisches Fischerboot in Mauretanien.
Es ist schon erstaunlich wer dort vor der Küste auf Fischfang geht.
Weit draußen ist dieser Kahn vorbeigeschippert.
Dabei habe ich die maximale Brennweite (D500+TC20+70-200) eingesetzt
und sehr stark gecropt.
Es ist also mehr ein Belegfoto.
Kein Name, keine Flagge, aber ganz viele Seevögel im Schlepptau.
Es sieht mir nach einen größeren Fischfangschiff aus.
Vielleicht wird hier der Fisch auch gleich verarbeitet und die Vögel freuen sich über Reste und Beifang.
Vor der Küste Mauretaniens trifft ein nährstoffreicher kühler Meeresstrom
auf einen warmen Meeresstrom.
Das war die Basis für einen enormen Fischreichtum.
Der Nationalpark Banc d'Arguin (UNESCO Weltnaturerbe) soll die Küstengewässer schützen.
Fischtrawler aus vielen Ländern haben inzwischen das Meer leergefischt.
Sie kümmern sich auch nicht um die Nationalparkgrenzen.
Das raubt den einheimischen Fischern die Lebensgrundlage.
Rund um Nouadhibou sind rund 300 Schiffe (überwiegend Fischtrawler)
auf dem Schiffsfriedhof vergammelt und wurden
mit Millionensummen von der EU inzwischen fast alle zerlegt und entsorgt.
Laut meinen Reiseunterlagen zahlt Europa jährlich 86 Millionen EUR.
Das Geld wird aber nur zu einen kleinen Teil für den Küstenschutz verwendet.
90% dieser Summe verschwinden, ohne dass die Mauretanische Regierung
über den Verbleib Auskunft geben kann ...