Mitmachthema Schiffe - Boote - alles was schwimmt!

Onkel Otto in Fahrt auf Bensersiel!

Das Versorgungsschiff heißt Onkel Otto (Call Sign DCNT). Es hat seit 2020 die kuriose Aufgabe vor der großen Personenfähre her zu fahren und die Gepäckcontainer zu transportieren. Eigentlich sollten die Container über eine neu gebaute Containerbrücke auf die Personenfähre gebracht werden. So war es auch vor der Baumaßnahme. Die alten Brücke auf Langeoog und Bensersiel waren in die Jahre gekommen und mussten erneuert werden. Die neuen Brücken sind aber 30cm zu lang und können deshalb nicht genutzt werden. Jetzt streitet sich die Gemeinde Langeoog mit der Planungsgesellschaft, der Baugesellschaft und der Überwachungsgesellschaft. Das zusätzliche Schiff und Personal verursacht seitdem jeden Monat Kosten in Höhe von 200k€ (Quelle nwzonline vom 29.10.2020)

04BEBE6F-CB8C-4316-BB6A-D5AA104BA72F.jpeg
 
Kommentar
Anzeigen
Die "Wind Surf" 2017 in Tallinn
full
 
2 Kommentare
B
Brunke kommentierte
Ob der jemals die Maschine ausmacht und nur mit Segeln fährt? Vermutlich dienen die Lappen nur dazu den Passagieren Schatten zu spenden. Zuhause kann man dann sagen, man wäre mit einem Fünfmaster (!) gefahren.
 
Capt. Forty
Capt. Forty kommentierte
In der Tat ist das Schiff nicht dafür gebaut, ausschliesslich zu segeln. Ob es das jemals bei entsprechend günstigen Windverhältnissen macht, weiß ich nicht - falls doch, dann dürfte das äusserst selten der Fall sein. Dennoch machen die Segel auch zusätzlich zum Show-Effekt Sinn, denn beim sogenannten Motorsegeln kann man durch den zusätzlichen Segelantrieb Sprit sparen.
 
full
 
m-hermann
m-hermann kommentierte
Kay
Alles nur graue Theorie ... :cool:
 
Capt. Forty
Capt. Forty kommentierte
...was ich oben meinte war aber, dass auch ein kentersicheres Dickschiff wesentlich effektiver segelt, wenn früher gerefft und damit aufrechter gesegelt wird ...und das ist keine graue Theorie, sondern einfach nur praktische Erfahrung ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
B
Brunke kommentierte
m-hermann
m-hermann kommentierte
Also je weniger Krängung desto mehr Wind bleibt für den Vortrieb übrig!
 
Capt. Forty
Capt. Forty kommentierte
...kann man so sagen und deshalb segelt man bei viel Wind mit kleinerer Segelfläche sogar schneller ;)
 
4 Kommentare
m-hermann
m-hermann kommentierte
Siehste! Damit muss man eben als Jollen-Kapitän rechnen! Mit 'nem (Ballast-)Kielboot wäre das nicht passiert!
Das war vielleicht eine Patent-Wende oder eine solche Halse :fahne: !?
 
Zuletzt bearbeitet:
of51
of51 kommentierte
Ja die Wende war perfekt. Der Schwung beim Hochrichten hat das Boot gleich nochmal umkippen lassen,
nur diesmal auf die andere Seite. Als unwissender Flachländer war das sehr interessant:giggle:
 
S
Sörensen kommentierte
Ach Leute, das ist ja sogar ein Skiff, da gehört Kentern dazu. Theoretisch gilt auch hier das Prinzip Formstabilität, das hebelt man aber aus, indem man sich auf so Bügel weit außenbords stellt, für maximalen Speed in Gleitfahrt. Macht tierisch Spaß, aber das kleinste unvorhergesehene Windloch reicht, um zu kentern. Muss man mögen, vor allem bei den aktuellen Temperaturen. 😎

Euer Segelexperte S.
 
m-hermann
m-hermann kommentierte
Speed hat eben immer zwei Seiten :) !
Und das nicht nur beim Segeln mit der Kentergefahr, auch Rennwagen legen sich auf den Bart oder überschlagen sich, wenn Fahrfehler passieren oder sonstige "Stör"einflüssen am Werk sind.
Ehrlich gesagt, ich würde Kentern auf dem Wasser vorziehen! Aber da sind ja auch noch die sog. Speedboote, wo auch der Albert aus Monaco mitfährt! Da würde ich nicht mal einsteigen :eek: !
 
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten