Mitmachthema Schiffe - Boote - alles was schwimmt!

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Hannes Glogner, Rügen. DGzRS. sooo gut, das es Euch gibt!





Gruss, Schnubbel
 
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Capt. Forty kommentierte
Historisches Foto: die Hannes Glogner war eigentlich bis 2002 auf Langeoog stationiert und danach nur noch als Reservekreuzer im Einsatz, bis sie 2018 verkauft wurde. Das letzte noch bei der DGZRS existierende Boot dieser 23,3 m Klasse ist die Vormann Jantzen.
Hier in Sassnitz ist derzeit der 27,5 m Kreuzer Bremen als Vertretung für die Harro Koebke im Einsatz, die sich gerade in Rostock zum turnusmäßigen Werftaufenthalt in der Tamsen-Werft befindet.

btw.: ...du solltest unbedingt mehr auf den Horizont achten und ggf. bei der Nachbearbeitung korrigieren!
 
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S
Schnubbel kommentierte
Danke für die Info! Horizont....oh ja, stümmt
 
Eine Najad 320



Diese hochwertige schwedische Jacht, wurde in den 1980ern eigentlich mal dafür gebaut, auf hoher See Wind und Wellen zu trotzen, und nicht, um damit auf dem Wannsee rumzuschippern...
 
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5 Kommentare
S
Schnubbel kommentierte
m.W. sind Najad(s) nicht nur sehr hochwertig sondern auch recht hochpreisig. Stümmt das?
 
Capt. Forty kommentierte
Das ist richtig, ähnlich Hallberg-Rassy sind diese Boote bei gutem Pflege- und Ausrüstungsstand auch nach -zig Jahren noch ziemlich teuer.
 
joerghey kommentierte
Ich weiß nicht, wie tief der Wannsee ist, aber das Schiffchen dürfte einen etwa 1,5 Meter tiefen Gewichtskiel haben.
 
Capt. Forty kommentierte
...1,6 m um genau zu sein - der Wannsee ist max. 7 m und die Havel bis zu 10 m tief. Es gibt aber etliche Flachstellen, die man kennen sollte, um nicht auf Grund zu laufen (ist mir westlich der Pfaueninsel selbst schon passiert )
 
S
Sörensen kommentierte

Mir auch, bei Einfahrt in den Wannsee von Norden kommend.
 
Hyundai Merchant Marine vor Willkommhöft in Wedel
Gruß Störtebaecker
 
3 Kommentare
Capt. Forty kommentierte
HMM ist nur der Reedereiname, das Schiff könnte die HMM Southampton sein
 
Reaktionen: Kay
Stoertebaecker kommentierte
Nein, es ist nicht die Southampton. Das Foto habe ich am 12.08.2021 gemacht, zu diesem Zeitpunkt lag die Southampton in Maasvlakte Rotterdam. Derzeit ist die Southampton aber auf den Weg nach Hamburg und wird hier vermutlich am 16.08.2021 eintreffen. Um welches Containerschiff der Reederei HMM auf meinem Foto handelt kann ich leider nicht sagen.
Gruß Störte
 
Capt. Forty kommentierte
...dann wird es wohl die HMM Hamburg sein, die ist jetzt in Antwerpen und war wohl vorher in Hamburg
 
Van Oord baggert die Elbe aus
Gruß Störtebaecker
 
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Capt. Forty kommentierte
...auch hier ist Van Oord lediglich der Name der Reederei, der Dredger heißt Vox Amalia, wie man ja am Bug lesen kann
Auf der Elbe sind ständig etliche Bagger von unterschiedlichen Reedereien im Einsatz.
 
Stoertebaecker kommentierte

Auch das ist richtig. Auf der Elbe sind aber nicht nur Reedereien, die sich ausschließlich mit Nassbaggerei beschäftigen, sondern auch Wasserbaufirmen, wie z. Beispiel Möbius, Hirdes und Boskalis unterwegs. Die Geräte, welche von den genannten Firmen eingesetzt werden,
unterscheiden sich total von dem Saugbagger der Reederei Van Oord Natürlich hätte ich auch den Namen des Dredgers einsetzen können, aber mir ging es um die Reederei. Bei Interesse kann ich gerne Fotos von diesen Geräten einstellen.
 
Nun ist mein Helgolandsegeltörn auch schon wieder eine Woche vorbei. Los ging's im Yachthafen Cuxhaven, davor liegt ein chinesischer Saugbagger, registriert in Luxemburg und baggert die Elbe aus.




Abfahrt Dienstag vormittag, hier sind wir schon im Fahrwasser.




Abends Ankunft im Südhafen, Päckchenliegen wie üblich.




Dieses Teil kennen hier alle, wir lagen direkt gegenüber. @Capt. Forty Danke nochmal für Deine Wettervorhersage.




Fortsetzung folgt
 
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Großes Hafenkino bei der Sail Sassnitz 2021 am heutigen Vormittag!

Nachdem ich die Roald Amundsen gestern Nachmittag an die Pier geschoben hatte, kam sie heute Vormittag von dort nicht mehr alleine weg, denn der Wind hatte über Nacht gedreht . Der Fischkutter Bergen bot seine Hilfe an und schleppte die Roald Amundsen von der Pier weg...



...nach dem kappen der Leinenverbindung nahm die Amundsen Kurs auf...



...die Windcat 34, die hier an der Pier lag. Die Schleppverbindung war zu früh getrennt worden und der Wind drückte die Amundsen nach Backbord.



Der eilends ausgebrachte Anker...



...und diverse Fender von beiden Seiten, konnten Schlimmeres verhindern.



Das Küstenwachboot Altmark war schnell zur Stelle und konnte mittels Leinenverbindung die Amundsen von der Windcat wegziehen und auf den richtigen Kurs bringen.



Der Kutter kam auch nochmal heran und versuchte das Heck abzusichern, damit es vom Wind nicht wieder herumgedrückt wird, denn das kam inzwischen meiner Windcat 42, mit der ich hinter der 34 lag, schon bedenklich nahe.



Kurz darauf war die die Roald Amundsen endlich auf Kurs Richtung Hafenausfahrt, ebenso der Fischkutter und das Küstewachboot ging zurück zum Liegeplatz

 
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Ich möchte hier nicht den Eindruck entstehen lassen, daß der Kapitän und die Crew der Roald Amundsen keine Ahnung haben, von dem was sie da tun! In Deutschland dürfen und können Traditionsschiffe nicht kommerziell betrieben werden (im Gegensatz z.B. zu unseren holländischen Nachbarn). Das hat zur Folge, dass diese Schiffe meistens von gemeinnützigen Vereinen betrieben und mit Freiwilligen besetzt sind, die größtenteils unentgeltlich oder bestenfalls für eine geringe Aufwandsentschädigung fahren. Folglich sind die Kapitäne entweder Rentner oder Kapitäne anderer Schiffe, die hier gelegentlich in ihrer Freizeit fahren und die Crew rekrutiert sich aus angelernten Hobbyseeleuten, die sich für jede Fahrt neu und mehr oder weniger zufällig aus erfahreneren und weniger erfahrenen Leuten jeden Alters zusammensetzt.



Durch Corona hatten die Crews in den letzten anderthalb Jahren erheblich weniger Gelegenheit ihre üblichen Trainingstörns durchzuführen und darüber hinaus Erfahrungen bei kürzeren und längeren Törns mit Mitseglern zu sammeln. Nichtsdestotrotz haben Kapitän und Crew der Amundsen beim nächsten Einlaufen Alles richtig gemacht...



...ca. 40-50 m vor der Pier wurde der Anker fallen gelassen und das Schiff drehte und "bremste" mit Hilfe des Ankers und glitt smart an die Pier!



Beim nächsten Ablegen (die Traditionssegler hatten heute jeweils 3 Ausfahrten mit Gästen), zog sich die Amundsen mit dem Anker gegen den Wind von der Pier weg, holte den Anker auf, sobald der Bug im Wind stand und verließ ohne Probleme den Hafen.
P.s.: Übrigens habe ich erfahren, daß der Kapitän der Roald Amundsen derzeit ein Kollege von @Captn Marc von der Elbe ist, der hier in seiner Freizeit fährt.

 
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Captn Marc kommentierte
Ja, man kann es nicht sein lassen
Ich habe auch lange Zeit bei CLIPPER auf der ALBATROS gesegelt und im Winterlager gearbeitet. Allerdings sind jetzt die Forschungsschiffe eher dran. Habe übrigens vor ein paar Tagen von einem Kollegen die Frage bekommen, ob ich für zwei Wochen auf einem CTV von Saßnitz aushelfen könnte. Bin aber leider anders verplant.

Gruß Marc
 
Capt. Forty kommentierte
...ich glaube, ich weiß wer da Bedarf hat ...würde eher davon abraten
 
Helgolandtörn Fortsetzung: 2 Tage Sightseeing und wenig Segeln, nur Donnerstag rund Helgoland und Festmachen im Nord-Ost-Hafen am Steg.




Hier das Boot, nicht schnell, aber gut, bräuchte mal neue Segel.




Freitag dann zurück; wegen der Tide aufbrechen um 15 Uhr, um vor Einbruch der Dunkelheit das Fahrwasser gequert zu haben und mit dem auflaufenden Wasser nach Cuxhaven zu segeln. Windvorhersage 11-15 Kn aus SO später auf SW drehend, also Kreuzen, hier beim Auslaufen unter Motor. Und es wird Regen geben.




Hier haben wir den fettesten Schauer ever hinter uns, meine Sch...-hose war nicht dicht.




Fahrwasser in Sicht, gleich wird's dunkel und der Käptn gemahnt zu Aufmerksamkeit, also Kamera unter Deck.




In Cuxhaven, alles gut überstanden. Der Tidenstrom hat uns, die wir sonst zwischen 5 und 5,5 Kn am Wind segeln, mit 9 Kn bei halbem Wind nach Cuxhaven laufen lassen, macht schon Spaß.




Zu guter Letzt noch Gäste auf dem Steg.

 
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