Die MS Helgoland war heute das einzige Schiff, das die Insel von Cuxhaven aus erreichte. Alle anderen Schiffe, auch der Halunder-Jet, mit dem ich eigentlich heute die Insel verlassen sollte, hatten ihre Fahrten wegen zu schlechtem Wetter abgesagt. Die Helgoland kam über den Südwestlichen Fairway, konnte aber bei achterlichem Wind die ca. 90° Kurve in den Südhafen nicht fahren, ohne dabei unweigerlich auf die Ostmole gedrückt zu werden. Also fuhr sie weiter, um dann im Schutz zwischen den Inseln zu wenden und den Hafen gegen Wind und Welle von Nordosten her anzusteuern.
Die Ankunft der Helgoland hatte ich von der Brücke meines Schiffes aus quasi mit einem Auge mitbekommen, als ich noch mit Papierkram beschäftigt war. Dann wurde ich doch neugierig, schnappte meine Kamera und kletterte auf Monkey-Island (so nennt man das oberste Deck über der Brücke, wo Antennenmast und Instrumententräger stehen), von wo ich eine etwas bessere Sicht hatte...
...leider war dieser Standpunkt auch nicht besonders hoch, da mein Schiffchen recht flach gebaut ist und wir schon ziemlich Niedrigwasser hatten
Die Überfahrt war bei Windstärke 7 und teilweise über 4 m Welle sicher etwas ruppig und viele Passagiere haben sich ihr Frühstück nochmal durch den Kopf gehen lassen . Der Krankenwagen stand wie üblich auch schon bereit, um diejenigen, die die Überfahrt nicht so gut überstanden hatten in die Inselklinik zu bringen
Noch an der Hafeneinfahrt sah man den Dampfer ordentlich stampfen...
...am Neigungswinkel der Fahrwassertonne hinter der Helgoland kann man erahnen, wie windig es war.
Die Ankunft der Helgoland hatte ich von der Brücke meines Schiffes aus quasi mit einem Auge mitbekommen, als ich noch mit Papierkram beschäftigt war. Dann wurde ich doch neugierig, schnappte meine Kamera und kletterte auf Monkey-Island (so nennt man das oberste Deck über der Brücke, wo Antennenmast und Instrumententräger stehen), von wo ich eine etwas bessere Sicht hatte...
...leider war dieser Standpunkt auch nicht besonders hoch, da mein Schiffchen recht flach gebaut ist und wir schon ziemlich Niedrigwasser hatten
Die Überfahrt war bei Windstärke 7 und teilweise über 4 m Welle sicher etwas ruppig und viele Passagiere haben sich ihr Frühstück nochmal durch den Kopf gehen lassen
Noch an der Hafeneinfahrt sah man den Dampfer ordentlich stampfen...
...am Neigungswinkel der Fahrwassertonne hinter der Helgoland kann man erahnen, wie windig es war.
8
Kommentare
Frühere Kommentare anzeigen…
Umgangssprachlich habe ich oft gehört: " Mach nicht so ´ne Welle! "
Da war ich zwar nicht selbst gemeint, aber frage ich, ob da eine signifikante oder maximale gemeint war.
Hugo