Mitmachthema Schiffe - Boote - alles was schwimmt!

AW: Schiffe - Boote - alles was Schwimmt!

Moin
Pause bei der Kanalfähre Sehestedt (NOK)
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Gruß Siggi
 
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AW: Schiffe - Boote - alles was Schwimmt!

Danke Burkhard,
leider ist das Bild durchs Komprimieren insgesamt zu dunkel geworden. Ich versuch es heute Abend noch mal besser reinzustellen.

Gruß Siggi
 
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Naja, fliegt mehr als es schwimmt und der Typ hinten am Heck trägt wohl Suizid-Gedanken mit sich herum :eek:. Leider im vollen Gegenlicht aufgenommen, als sich die Schiffe für Sekundenbruchteilen auf dem offenen Meer begegneten.

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Hoffe es gefällt ...

He, he, sovjetisches Tragflächenboot vom Typ Kometa. Und ich dachte, dass sie schon alle abgesoffen sind... Die Griechen fahren ja jeden Schrott auf dem Wasser ;~)

Grüße - Bernhard
 
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hier aber mal etwas wirklich seltenes auf dem Wasser:

Das Projekt 1141:

Der Prototyp einer Klasse von Tragflächen-U-Jagd-Schnellbooten wurde 1977 in Dienst gestellt. Das damals größte Tragflügelboot hatte analog zum Projekt 1240 voll eingetauchte Tragflügel und wurde parallel dazu entwickelt. Eine Serienfertigung kam allerdings vorerst nicht zustande, erst ab 1986 wurden zwei weitere, modifizierte Boote gebaut, welche als Projekt 11451 bezeichnet werden.

Nach der Testphase wurde der Prototyp bei der Schwarzmeerflotte unter dem Namen Aleksandr Kunachowitsch in Dienst gestellt. Namensgeber war der Chefingenieur des Konstruktionsbüros Selenodolsk, welcher das Projekt entwickelt hat.

Das Boot besitzt einen CODOG-Antrieb. Bei Geschwindigkeiten bis zu 8 kn wird ein Wasserstrahlantrieb mit zwei Dieselmotoren vom Typ M-401 mit 2400 PS genutzt. Bei höheren Geschwindigkeiten übernehmen drei Gasturbinen vom Typ NK-12M (36.000 PS), welche 3 Propellerpaare (je einen Schub- und Druckpropeller) antreiben. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 60 kn, die Reichweite 1230 Meilen bei 8 kn.

Das Boot besaß ursprünglich zwei 406 mm Vierfach-Torpedorohre und zwei sechsläufige 30 mm Luftabwehrgeschütze vom Typ AK-630. 1991 wurde es umgerüstet als Testplattform für die neuen RPK-9 Medwedka (SS-N-29) Anti-U-Boot-Lenkwaffen (zwei 533 mm Vierfachstarter). 1994 wurde das Boot außer Dienst gestellt und später verschrottet.

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Sorry fuer die abgeschnittene Bugpartie, aber die Bilder wurden aus der Huefte geschossen, da man beim fotografieren solcher militaerischen Waffentraeger sehr schnell im Gefaengnis landet. Big brother is watching you here everywhere!:lupe:
 
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Super Erläuterung, und Fotos mit Seltenheitswert. Vielen Dank!
 
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Nach der Testphase wurde der Prototyp bei der Schwarzmeerflotte unter dem Namen Aleksandr Kunachowitsch in Dienst gestellt.

Das Stück Schiff sieht so richtig typisch Russisch aus, irgendwie wie aus einem Block gefeilt und ist vermutlich auch noch vom Typ "unkaputtbar" :fahne:.
 
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Dankesehr! Freut mich dass die Erklaerungen interessant sind! Ich dachte schon, es ist zu viel Text:dizzy:
 
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Hier noch ein sowjetisches Marineschiff, dass seit Jahren in Moskau auf der Werft vor sich hinrostet da das Geld das Fertigstellung fehlt:

Die Slava (jetzt Moskva) wurde 1976 auf der Werft von Nikolayev auf Kiel gelegt. Sie lief 1979 vom Stapel und wurde nach umfangreichen Erprobungen 1983 in Dienst gestellt. Bis 1990 standen drei dieser Schiffe im Dienst, während ein viertes im Bau war.

Diese Schiffe wurden wahrscheinlich als weniger teure Ergänzung für die riesigen Schlachtkreuzer der Kirov-Klasse konzipiert. Sie sind hauptsächlich für den Einsatz gegen Überwasserfahrzeuge vorgesehen und heissen bei den Russen Raketenkreuzer. Hauptwaffe sind 16 Lenkwaffen P-500 Bazalt (SS-N-12 Sandbox) gegen Schiffsziele, allerdings verfügen aber sie über reichlich Fla-Waffen und U-Jagd-Waffen.

Da die russische Marine aber so gut wie pleite ist, konnte man sich solch teure Schiffe nicht mehr leisten und so wurden nur vier Stück gebaut. Moskva lag während der 90er Jahre meist zur Überholung in der Werft, nach ihrer Rückkehr wurde sie Flaggschiff der Schwarzmeerflotte. 2008 beschoss sie während des Georgien-Konflikts Landziele in Georgien. Die Marshal Ustinov wurde als zweites Schiff der Klasse 1986 in Dienst gestellt und läuft nach der Überholung Mitte der 90er Jahre bei der Nordmeerflotte. Varyag (früher Chernova Ukraina) wurde 1989 bei der Pazifikflotte in Dienst gestellt. Die vierte Einheit, Admiral Flota Lobov, lief 1990 vom Stapel, aber sie ging noch im unfertigen Zustand an die Marine. Dort liegt sie seit 2000 unfertig in der Werft.

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Hallo Andreas,danke fuer die Richtigstellung!:pray: Da wurde ich falsch informiert und dann war die Recherche falsch...
 
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