Hi,
ich bin etwas verwirrt, deshalb schreibe ich hier mal auf, wie ich das bisher verstanden habe.
Irgendwannmal hatte ich hier im Forum gelesen, dass es das Beste sei, wenn man die Scharfzeichnung kameraintern abschaltet und die Bilder erst mit der Software nachschärft.
Dann bin ich auf die Objektiv-Tests von ColorFoto gestoßen. Diese Tests zeigen, dass mit einer Standardnachschärfung teilweise viel mehr Auflösung bzw. Schärfe aus dem Objektiv herausgeholt wird. Ich verstehe deshalb nicht ganz, wieso man sich jedes Mal die Mühe machen soll, um jedes einzelne Bild manuell nachzuschärfen, um ersteinmal die maximal mögliche Auflösung zu erreichen (im zweiten Nachschärfungsschritt würde man vielleicht eventuell kleinste Verwackler ausbügeln wollen, aber wirklich nur die kleinsten

) ?
Deshalb lasse ich die Einstellung jetzt auf "normal" und nicht "-2"=geringste Scharfzeichnung (hatte ich noch nie eingestellt gehabt, weil ich immer dachte "normal" wäre die geringste...

). Ist wahrscheinlich deutlich bequemer und ich habe "immer" die gleiche Ausgangssituation.
Was ausserdem auffällt ist, dass im Test eine Canon 20D bei Standardnachschärfung den Bildkontrast über den Motivkontrast hinaus verstärkt, (d.h. aus 95% Schwarz macht sie dann z.B. 100% Schwarz) während die Nikon D200 meistens "nicht betrügt".
Tja, wenn ich jetzt einen Denkfehler habe, so freue ich mich auf eine Belehrung.
Cheers, tiburcio