ok, eigentlich wollte ich es ja nicht und hab deswegen den erstbesten fogi genommen, den ich gefunden habe und der einigermassen scharf ist... aber dann nehm ich halt doch meinen spatz, der nur minimal nach dem verkleinern scharfgezeichnet wurde... vielleicht macht es das deutlicher...
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/vbimghost.php?do=displayimg&imgid=74651
wenn du jetzt richtig mitgelesen hättest, dann wäre dir aufgefallen, dass fast alle davon gesprochen haben, dass es nicht DIE schärfemethode gibt... je nach dem wie das bild aufgebaut ist, je nachdem was man erreichen will, kommt eine andere schärfungsmethode zum einsatz... und ziemlich häufig sogar die unprofessionelle methode des unscharf maskierens...
hier ein Foto mit einem Suppenzoom 70-300 VR... mit Hilfe von dem Tutorial
http://www.digicamfotos.de/index3.h...ipp/optimalesschaerfen/optimalesschaerfen.php
geschärft...
ich bin zufrieden damit...
gruss winu
Das Bild gefällt mir sehr - aber diesen Kontrast und diese Schärfe als "Muss" für ein gelungenes Bild heranzuziehen, finde ich unpassend. Dem Bild würde ich den Titel geben "Herr Dragan knipst einen Sperling" - da es auf mich in der Art dieses Photokünstlers schon hyperrealistisch wirkt.
Davon abgesehen finde ich den Spatz des Threaderöffners etwas "matschig". Ruft mir den Grund in Erinnerung, meinen Objektivpark neben dem 18-200er um das 70-200er erweitert zu haben. Den geschärften "Matschspatz" finde ich aber durchaus ansehnlich - halt nicht für das Titelbild einer Naturzeitschrift geeignet, aber ansehnlich.
Von all dem abgesehen stört mich oft in dieser Schärfediskussion, dass viel auf Technik zurückgeführt wird, aber kaum auf z.B. das vorhandene Licht, dass erst mal für die zum Schärfeeindruck wichtigen Kontraste sorgen muss. Bei Woicis Bild meine ich, dass das Licht, das das Gefieder streift, die Struktur der Federn sehr gut hervorhebt.
Das Bild gefällt mir sehr - aber diesen Kontrast und diese Schärfe als "Muss" für ein gelungenes Bild heranzuziehen, finde ich unpassend. Dem Bild würde ich den Titel geben "Herr Dragan knipst einen Sperling" - da es auf mich in der Art dieses Photokünstlers schon hyperrealistisch wirkt.
Davon abgesehen finde ich den Spatz des Threaderöffners etwas "matschig". Ruft mir den Grund in Erinnerung, meinen Objektivpark neben dem 18-200er um das 70-200er erweitert zu haben. Den geschärften "Matschspatz" finde ich aber durchaus ansehnlich - halt nicht für das Titelbild einer Naturzeitschrift geeignet, aber ansehnlich.
Von all dem abgesehen stört mich oft in dieser Schärfediskussion, dass viel auf Technik zurückgeführt wird, aber kaum auf z.B. das vorhandene Licht, dass erst mal für die zum Schärfeeindruck wichtigen Kontraste sorgen muss. Bei Woicis Bild meine ich, dass das Licht, das das Gefieder streift, die Struktur der Federn sehr gut hervorhebt.
Hallo,
schade, so schlecht ist das nämlich nicht.
Dafür gibts Ebenenmasken. Zusammen mit der unscharfen Maske wüßte ich eigentlich nicht, was Dir dann noch fehlt. Du kannst auch mal googeln, ob vielleicht die Schärfung "nur" des Luminanzkanals des Lab-Farbraums für Dich zielführender ist.
Viele Grüße
HaPe
die bezeichnung "unscharf maskieren" entstammt ja noch den zeiten analoger entwicklung und hat mit einem digitalen schärfen nur ein ähnliches ergebnis und nicht die methode an sich gemein. und nirgendwo - weder analog noch digital - wird jemand gezwungen, grundsätzlich das ganze bild vollflächig und mit gleichen werten zu schärfen, wenn die ebv-software denn ein partielles schärfen zulässt.
google mal nach "schärfen im LAB Modus"
Edit: HaPe war schneller
Ebene duplizieren > EbenenMaske > maskierten Bereich schärfen.
Ja, und genau für deinen Zweck/Wunsch gibt es doch die effektive Möglochkeit des selektiven Scharfzeichnenens. Ich nutze es - sofern geschärft werden muss - ausschließlich. USM ist meines Erachtens nur eine Notlösung.
Ich hatte mal seinerzeit einen Beitrag in der FC gefunden (also eher ein Beispiel der verschiedenen Scharfzeichnungsmöglichkeiten), in welchem nach kurzem Betrachten schnell deutlich wird, dass das selektive Scharfzeichnen (Smart Sharpen) die besten Ergebnisse aufzeigt.
Wenn dir USM nicht zusagt, könntest du eine auf einer Kopie der
Hintergrundebene den Filter "Hochpass" mit einer Stärke zwischen
0,3 und 2 anwenden (je nach Bildgröße) - je nach gewünschtem
Schärfungseffekt die Ebene auf Weiches Licht, Ineinanderkopieren
oder hartes Licht stellen.
D.h. alle die USM benutzen sind unprofessionell? Ups, das lass mal nicht Doc Baumann hören
Es ist sicher nicht besonders professionell, bei einem Portrait das ganze Gesicht bis auf den Hintergrund zu schärfen. Der Haut die gleiche Schärfung anzutun wie den Augen ist wohl in den seltensten Fällen die beste Wahl. Um Ebenenmasken wirst du bei "professionellen" Ansprüchen wohl nicht herumkommen, denke ich.
Nein, d.h. nicht automatisch, dass die USM-Methode unprofessionell ist, ich halte davon nunmal nichts. Nicht mehr, nicht weniger.
Ich hab mir irgendwo schon gedacht, dass es viele Möglichkeiten gibt, ein Bild nach eigenen Wünschen optimal zu schärfen aber ich wusste eben nicht, wie man das für den Einzelfall am Besten bewerkstelligt.
Kann sein, dass USM nicht so schlecht ist, wie ich dachte und falls der Satz über USM am Anfang etwas Ignorant geklungen hat, dann war das sicher nicht so ignorant gemeint ^^
Ich finde es wirklich spitze, dass sich das Ganze hier so entwickelt und viele ihre Erfahrungen und Methoden beschreiben. Weiter so :up:
Dieses Foto hier werde ich mal versuchen zu schärfen. Ich poste dann das Ergebnisbild so bald wie möglich.
Ungeschärfte Version
Nachtrag:
Hier jetzt das geschärfte Bild mit dem Hochpassfilter auf 2 und "Ebene Ineinanderkopieren"
Ich hoffe man sieht den Unterschied, in Photoshop merkt mans schon deutlich
Ist das Bild durch´s Schärfen kleiner geworden?
1. niemand verlangt von ihm, dass er das bild wegkloppen soll... ich habe nur geschrieben, dass ich das so machen würde
2. nein, die schärfe ist nicht vollkommen in ordnung... kann sie auch gar nicht sein, wenn das bild im original schon nicht scharf ist
3. ein unscharfes bild für eine 800x800 px grosse webpräsentation zu "optimieren" geht fast immer... allerdings muss man da dann wissen, was man tut... da ist es mit einem einfachen "ich nehm mal usm/hochpass/lab-schärfen und jag es über das bild" noch nicht einmal ansatzweise getan... und es wird fast immer zu sehen sein...
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