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Ich mag diese Zeit. Wenn die Waldwege voller Laub sind und man nur noch über Blätter geht und Blätter sieht. Schade, dass der Herbst bunter ist als der Sommer.
vorweg: Wir haben heute Schmuddelwetter in Kiel. Regen, leichter Regen, Nieselregen, Regenpause – und wieder von vorn. November halt. Weißt Du, wohin ich mich jetzt am liebsten sofort beamen möchte? In die Therme, die wir 2013 zusammen besucht haben!
Tja, bis ich die Technik des Beamens beherrsche, werde ich es mir zuhause mit Erinnerungsfotos aus unserem Urlaub in der Schweiz (von unserem Thermenbesuch gibt es allerdings keine Fotos) und mit 'nem Becher Tee gemütlich machen.
Hier zum Beispiel der Ausblick vom Panoramawanderweg zur Seebodenalp. Mit Sonne!
Lieben Dank auch für Deine neuen Postkarten! Da ist ja wieder viel los bei Euch! Inzwischen müsste die junge Mutter mit ihrem Baby schon bei Euch eingezogen sein. Ich hoffe, dass das gut geklappt hat und die beiden sich schnell bei Euch eingewöhnen werden.
Dafür dann (vorerst ) keine Z9 für Dich, das wirst Du sicher verschmerzen. Ich kenne dieses "Habenwollen" bei Kameras auch. Bei mir ist es in letzter Zeit immer mal wieder die Fuji X100V gewesen, auf die ich geschielt habe.
Nikon, Fujifilm, Z9, X100V ... Den Kühen ist das komplett egal!
Deine Postkarten aus dem Herbstwald sind wunderschön! Da merke ich, dass ich viel zu selten im Wald bin. So richtig Wald haben wir hier ja auch nicht, aber immerhin Gehölze. Mal gucken, ob ich demnächst mal wieder einen kleinen Fahrradausflug unternehmen werde. Projensdorfer oder Düsternbrooker Gehölz ...
Derweil lass uns gemeinsam auf den Sonnenuntergang am See schauen (Vierwaldstättersee beim Campingplatz etwas außerhalb von Brunnen)
Ich weiß noch nicht, was ich heute weiter mit dem Tag anfangen werde, aber auf keinen Fall werde ich mich bei dem Wetter auf unseren Balkon setzen!
Vielleicht eine Folge "Monk" gucken oder Musik hören (die neue CD von Tori Amos zum Beispiel) oder einen kleinen Spaziergang im Regen unternehmen und dabei das Tagesfoto für mein 365-Tage-Projekt einfangen.
Oder ein paar von den Dingen angehen, die ich erledigen will/muss: Vorbereitungen zur Steuererklärung, ein Versicherungsanschreiben aufsetzen, einen Termin bei der Zahnärztin organisieren ... Klingt jetzt alles nicht wirklich verlockend. Seufz.
Alternativ könnte ich endlich mal zum Frisör oder zum Optiker ...
... oder ich mache mir noch eine Tasse Tee und beame mich wieder in die Therme!
Auf jeden Fall schicke ich Dir ganz liebe Grüße und wünsche Dir noch eine gute Woche und viel Erfolg beim Schreiben!
Herzlichen Dank für deine Postkarten. An den Vierwaldstättersee und an Brunnen habe ich manche Erinnerungen. Die Schiffsfahrt bis zur Tellplatte und nachher weiter zum Rütli habe ich schon zwei, dreimal gemacht. Wunderschön.
Nach einem Geschäftstermin habe ich wieder einmal die kleine Kapelle St. Clara besucht. Ich empfinde sie jedesmal anders obwohl kaum je etwas verändert wird in diesem kleinen Raum....
Ich mag zuhause am Abend kaum mehr schreiben. Meine Schreibstunde ist am Morgen früh. Da bin ich fit und ich geniesse die Ruhe. Tritt für Tritt nehme ich beim Schreiben. Manchmal empfinde ich, dass ich mich langsam in die Tiefe wage, ohne Angst, aber sehr bewusst.
Und auch dieses Motiv erinnert mich an mich selbst. Vorsichtig gucke ich über das Geländer beim Schreiben und erschliesse mir eine andere Welt.
Das Wochenende kündigt sich ruhig an. Der Besuch von heute Abend musste wegen Krankheit absagen. Und morgen ist nichts geplant ....
Aber das haben wir auch schon gesagt und es kam anders.
In diesem Sinne. Geniesse das Wochenende und liebe Grüsse an Sandra.
Montag. Ein eher ruhiges Wochenende verbrachten wir. Postkarten von Fritz und Ida studieren. Nachdenken. Stichworte aufschreiben. Und natürlich mit Tina unterwegs sein ...
Vom umzäunten Trainingsplatz aus sahen wir in die Berge. Und dieser Baum stand einfach im Weg. Bis ich beschlossen habe, dass er eigentlich nicht im Wege steht. Man kann Dinge annehmen, oder sie ablehnen. Und so ergeht es mir auch mit der Geschichte rund um Fritz und Ida.
Gefühlte Normalität stellt man nicht in Frage. Das schwierigste beim Betrachten von Geschichte ist, dass sie normal war. Dazumal. So wie wir uns Postkarten schreiben. Am Morgen aufstehen. Zur Arbeit gehen.
Ich werde mir einen Wecker stellen, damit ich rechtzeitig wach und "ausgehfertig" sein werde.