Sabine und Sam, eine Bilderfreundschaft – 2022

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Soweit die rosa Abschweifungen zum Thema "Vielleicht einfach mal was Rauchen". Von der Kirschenallee schicke ich Dir vielleicht noch ein paar mehr Fotos, mal schauen. Genug Auswahl hätte ich noch.

Zum Abschluss für heute kommt ein Bild von vorgestern/Samstag aus der Bünte. Mir geht es weiterhin nicht besonders gut, aber ich bin immerhin die letzten zwei Nachmittage zusammen mit Sandra in der Bünte gewesen und habe dort die Sonne genossen und auch ein paar Fotos gemacht.

Außerdem muss ich Dir noch erzählen, dass ich letzten Dienstag in der Bünte ein Amselnest an unserer Hütte entdeckt habe! Die Amseln müssen das Nest innerhalb von zwei Tagen gebaut haben, denn am Sonntag war es noch nicht da. Es liegt kunstvoll in einem aufgerollten Gartenschlauch, den ich letzten Herbst zum Ende der Saison hinten an die Hütte gehängt hatte. Dienstag lagen vier Eier im Nest, inzwischen sind es sieben oder acht. Fotos folgen.

Ich wünsche Dir einen richtig schönen Ostermontag und schicke liebe Grüße!

Herzlich,
Sabine




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Dann höre ich die Amsel auch schon wieder anfliegen und entdecke sie hinter mir im Baumgewirr. Also nichts wie weg vom Nest, damit sie freie Bahn hat. Kaum bin ich ein paar Schritte entfernt, fliegt sie an mir vorbei direkt ins Nest.




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Gestern/Ostersonntag sehe ich die Amselmama erneut. Eher zufällig entdeckt, als ich gerade dabei bin, meine Sachen für den Heimweg zusammenzupacken. Als sie mich sieht, macht sie den Abflug.

Dem schließe ich mich an: Abflug in die Nacht!

Herzliche Grüße nochmals,
Sabine




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Riniken, 18. April 2022​

Liebe Sabine

Tja, soll ich ich mich für die wunderbaren Graffiti-Postkarten zuerst bedanken, oder für die Träumereien in "Rosa" oder das wunderbare Schneeglöcklein....? Herrlich, danke sehr für alle zusammen, Du hast ja wieder viele Themen angeschnitten. Ob es Dir besser gehen würde, wenn Du eine rauchen tätest...ich weiss es nicht ...
Aber es stimmt schon: die Welt in Rosa sehen, wünschte ich mir auch hie und da. Besonders in diesen Zeiten. Und ob Kunst unsere Welt rettet, bin ich mir nicht so sicher. Ich denke eher, dass sie eine "gute Ablenkung" sind. Das meine ich nicht despektierlich, aber im Moment kommt es mir einmal mehr so vor...

Ich bin schon etwas neidisch, hasts Du nun die Gelegenheit, eine Amselfamilie zu begleiten. Als erstes dachte ich, dass Ihr nun einen neuen Wasseranschluss und einen neuen Schlauch benötigt ...
Und ich bin natürlich dann sehr, sehr neugierig über deine regelmässigen Berichte und Postkarten über die Begleitung....

Ich dachte, ich würde einfach nun Bild um Bild, schön der Reihe nach, in Postkarten verpacken. Aber, ich tue es nicht, sondern möchte Dir heute den Holzskulpturenweg vorstellen, welcher wir auf einem Morgenwackel mit Tina ganz zufällig entdeckt haben. Ja, das letzte Jahr waren wir mit Renovation des Hauses beschäftigt, nun sind wir daran, die weitere Umgebung unseres Ferienhauses zu erkunden ...

Begonnen hat es, als wir im Wald an eine Lichtung kamen, mit wenig Bänken und einem Unterstand.



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Der Monoblock, die Hütte und die Skulptur liessen mich verwirren und selbst als ich das Schild las, wo der Skulpurenweg beschrieben war, konnte ich mir nicht ausmalen, was uns erwartet ....

Ich habe die meisten Skulpturen in s/w übertragen. Das hat einerseits mit mir, aber andererseits auch mit Tina's Wahrnehmung zu tun. Ich erzähle Dir dann die Geschichte dazu.

Es hatte auch für mich ein Stück weit etwas Unheimliches, dieser fantastisch schöne Weg im Wald. Aber es ist schon eigenartig, wenn man nie weiss, was einem erwartet, auch wenn es hell und ziemlich sonnig war ...



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Diese Igelgruppe zählte zu den neueren Werken des Künstlers. Und darob ist Tina dermassen erschrocken, dass sie sich samt der Leine in den Büschen verfing und nur noch aus Angst zitterte...
Diesen Trigger hätten wir in dieser Heftigkeit nicht erwartet. Die älteren Skulpturen nahm sie aufgrund ihrer Farbe und ihrer schon etwas "verbrauchten Strukturen" nicht als "Gesicht" oder "Gestalt" war. Eindrücklich, sag' ich Dir, liebe Sabine, wie Tina reagiert hat.

Und so machten wir das, was wir immer tun: Sicherheit geben, Sicherheit geben und nochmals Sicherheit geben. Claudia hat Tina eng zu sich genommen und ich ging ein ganzes Stück voraus, bis zur nächsten Skulptur. Ich sprach ruhig mit der Skulptur, stand daneben, berührte sie und wartete bis Claudia mit Tina kam ...

Wir sprachen dann ruhig miteinander, liessen ihr Zeit die Skulptur zu umgehen, zu beschnuppern... und so haben wir dann den spannenden Weg ohne weitere Vorfälle zu Ende gebracht ...



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