... Leider finde ich solche Papiere nicht mehr, ist sowas noch erhältlich? ...
Hallo,
früher gab es mal Fotopapiere, mit denen man von Farbfilmen (C41) schwarz-weiß-Abzüge mit normalen s/w-Chemikalien machen konnte.
Leider finde ich solche Papiere nicht mehr, ist sowas noch erhältlich?
Viele Grüße
So siehts aus. Bei normalen SW-Papieren steuert die Farbe die Gradation, was so viel heisst, das man, wenn man ein Farb-Negativ auf normales SW-Papier projiziert, einen Abzug erhalten wird, wo verschiedene Stellen, verschieden starken Kontrast haben werden. in den meisten Fällen wird das schlecht ausschauen.@Kai Ich glaube nicht, dass er Inkjet Papiere meinte. Es gab früher mal spezielles Fotopapier dafür, kann mich aber nicht mehr an den Hersteller erinnern. Natürlich kannst Du auch einfach ein Farbnegativ auf SW Papier ausbelichten, aber aufgrund der Farbmaskierung des Farbfilms kommt da nicht viel sinnvolles raus.
Ich würde den Film einscannen und dann am PC nach SW konvertieren
Stefan
leider wieder daneben!
Deshalb genauer:
"Normales" SW-Papier = kein Gradationswandelpapier (Multi-, Vario- oder wasweisichwie-Grade):
Dieses Papier ist nur für blaues Licht empfindlich (unsensibilisiert). Für alle anderen (Vor allem rote) Farbtöne sind diese Papiere nehezu "blind" (Erkennbar schon allein daran, dass sie bei relativ hellem Rotlicht in der Dunkelkammer verarbeitet werden können).
Für Abzüge von Farbnegativen sind diese Papiere daher denkbar ungeeignet:
Gradationswandelpapiere:
Bei diesen Papieren wird die "Härte" bzw "Weichheit" (kontrastverhalten) durch unterschiedlich gefärbtes Licht gesteuert. Ich konnte es nie ausproieren -Gradationswandelpapiere gab es zu meiner Lehrzeit noch nicht- aber ich könnte mir denken das Dauerknipser mit seinen Überlegungen nicht ganz falsch liegt. Weiterhin kann auch dieses Papier bei einer eingeschalteten Duka-leuchte verarbeitet werden. Es ist also zu vermuten das auch dieses Papier für gewissen Farben blind ist. Eventuell sind diese Papiere Orthochromatisch sensibilisiert, also nur für blaues, grünes und gelbes Licht empfindlich.
Der Fagesteller braucht dementsprechend panchromatisch sensibilisiertes Papier. Nur dieses kann, wie fast*) alle SW-Filme, alle Farben des Spektrums "sehen"
Kurzes "Metager"en hat nur Fotoimpex gefunden die ein solches Papier anbieten (Auf Anfrage).
Ich denke auch, der Umweg über Scan und PC wird der Beste sein.
Evtl, wenn es unbedingt optisch-chemisch sein muss: umkopieren auf einen SW-Film, der wie oben beschrieben, panchromatisch und damit nicht irgendwo farbblind ist.
Dirk
*) handelsüblich
Ok. Dann versuchen suchen wir mal die Widersprüche zwischen Theorie und Praxis aufzuzeigen.Hört sich in der Theorie zwar richtig an, die Praxis indes hält dagegen:
Theorie: Unsensibilisierte Emulsion -> Nur für Blau empfindlich -> für grün, gelb und rot nicht empfindlich. -> Dukalicht in Rot oder grün-gelb...
"Früher" - also zu Zeiten der fest graduierten Papiere, hatte man die Wahl zwischen rotem und gelb-grünem Duka-Licht,...
Theorie: Orthochromatisch -> für blau, gelb und grün Empfindlich -> für Rot nicht Empfindlich -> Dukalicht Rot...
Vario - Multi - oder wie auch immer Kontrastwandelpapier benötigt zwingend rotes Licht um nicht zu verschleiern, über den gelb- u. magentanteil im Licht des Vergrößerers wird die "Härte" gesteuert....
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Ein panchromatisch sensibilisiertes Papier wäre sozusagen ein Papierträger mit Filmemulsion ...
Genau so ist es....
und müßte bei absoluter Dunkelheit verarbeitet werden.
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"Früher" (©) gab es Kodak Panalure, ein panchromatisch sensibilisiertes SW-Fotopapier, das bei derselben Beleuchtung verarbeitet werden konnte wie Papier für Farbabzüge von Farb-Negativen: dunkelgrün. Absolute Dunkelheit braucht man nur beim Vergrößern von Farbdias - die Umkehrpapiere vertragen überhaupt kein Licht.
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Interessanterweise ist die für Multigrade-Papiere angegebene offiziell erlaubte Beleuchtung hell-Orange. ...
"Früher" (©) gab es Kodak Panalure, ein panchromatisch sensibilisiertes SW-Fotopapier, das bei derselben Beleuchtung verarbeitet werden konnte wie Papier für Farbabzüge von Farb-Negativen: dunkelgrün. Absolute Dunkelheit braucht man nur beim Vergrößern von Farbdias - die Umkehrpapiere vertragen überhaupt kein Licht.
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