Südafrika 2024

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Blackadder978

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Ich habe 7 Südafrikaner in meinem multikulturellen Team und ich wurde immer wieder eingeladen sie besuchen zu kommen, dieses Jahr sind wir dann gefahren. Wir haben etwas mehr als 2 Wochen als Hausgäste bei einem ganz lieben Kollegen verbrachten in Jeffries Bay, dem Surferparadies von Südafrika, mit endlosen Stränden und tollen Wellen. Wir haben zwei Nächte in Addo Elephant Park verbracht, wir waren auf Roberg Island in Plettenberg Bay, wir waren in Tsitsikamma National Park..... wir haben so viel gesehen in den zwei Wochen!

Das Wetter war für die Jahreszeit etwas kühl und es war sehr sehr windig, was uns tolle Wellen gab und großartige Wolken, aber leider keine einzige klare Nacht um die Milchstraße sinnvoll zu fotografieren. Ich möchte euch ein paar Fotos zeigen, nach Themen sortiert, nicht chronologisch.

Ich hatte folgende Ausrüstung benutzt:
- Z8
- Z7 II als Backup
- Z 24-70 2.8
- Z 100-400
- Laowa 10 mm 2.8
- Z Konverter 1.4
- DJI Mini 3 Pro

 
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Strände...... endlose Strände auf denen man diverse Kilometer laufen kann ohne jemand zu begegnen. Hier ist es Gamtour River beach

#1



#2 Die Lagune die der Gamtour River bildet bevor er final in den Ozean läuft, die Arme füllen sich mit der Tide



#3 Am Strand stehen im Abstand von ca. einem Kilometer Stangen mit Rettungsbojen die man jemand in Not zuwerfen kann, falls denn tatsächlich jemand vorbei kommt während man in Not ist, die Chance ist extrem gering, wir trafen im Verlauf von 10 km vielleicht 5 Menschen



#4 Das Wasser in der Lagune war so blau wie der Himmel



#5

 
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Es gab aber auch Tage mit mehr Sonne und weniger Wind, zum Beispiel als wir auf Robberg Island waren. Man kann einmal um die Insel wandern und das ist eine Mischung aus Sandwegen und Felsgekletter mit ziemlich steilen Stufen, nach 10 km waren wir ziemlich fertig und wir hatten. nur die halbe Runde gemacht weil wir nicht früh genug da waren (wir hatten eigentlich Tsitsikamma geplant aber da regnete es aus Eimern, also sind wir weiter gefahren bis Plettenberg Bay). Wir haben eine Walmutter mit Baby um die Insel schwimmen sehen, Delphine, Robben die in großen Gruppen im Wasser tollten und auf den Klippen in der Sonne lagen. Da das alles von oben betrachtet ist, waren die Bilder eher mittelprächtig und ich erspare euch die wildlive shots. Eine Seite der Insel was wildlife, die andere landscape.

#1



#2



#3



#4



#5 Auf dem Rückweg ging es durch Nature valley



#6 und zum Abschluss noch einen Strand im Abendlicht in Nature valley, hier wurde für das Abendessen geangelt



#7

and dem Strand waren wir auf dem Hinweg schon mal und trafen diesen niedlichen Kerl

 
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Jeffries Bay am frühen Morgen

#1



#2



Der Blick von der Terrasse war einfach großartig, ich konnte da Stundenlang stehen und auf den Ozean schauen, nächster Halt Antarktis

Der nächste Ort ist St. Francis Bay mit einem tollen Leuchtturm. Wir wollten der Supermond über dem Leuchtturm aufnehmen, aber wir konnten keinen Platz finden von dem aus das möglich gewesen wäre. Stattdessen bekamen wir einen tollen Leuchtturm ohne Mond

 
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Einen Tag sind wir nach Knysna gefahren, für die Elephant Experience und um einen Blick auf Knysna Bay zu werfen

#1 Knysna Bay ist eine riesige Lagune mit zwei Inseln die Teil der Stadt Knysna sind und einer schmalen Durchfahrt zum Ozean, war schwer zu fotografieren und Drohnen waren am Aussichtspunkt leider verboten



Knysna Elephant experience ist eine Einrichtung die Elefanten in Not aufnimmt. Man kann die Elefanten besuchen und füttern - die Futtereimer waren wirklich einladend mit Ananas, Rote Beete und anderen leckeren Sachen. Die Elefantenbetreuer haben die Elefanten sehr souverän betreut und die Besucher sehr entspannt mit den Elefanten umgehen lassen, haben aber feste Regeln klar vorgegeben. Sie haben uns unzählige Fragen beantwortet und es war sehr beeindruckend direkt neben den riesigen Elefanten zu stehen.

Während wir bei den Elefanten waren, wurde 200 m entfernt ein Zebra geboren, wir konnten seine ersten 30 Lebensminuten beobachten, hier versucht die Zebramutter gerade die Nabelschnur durchzubeißen.

#2



Wir haben auch einen Besuch in Knysna Forrest eingeschoben, ein Wald der vor 150 Jahren noch über hunderte von Quadratkilometern ging und heute nur noch ein kleiner Rest davon ist. Ich hatte ein Buch über Knsyna Forrest gelesen, über die Holzfäller die dort lebten, zusammen mit Elefanten und was der kurze Goldrausch dann für Einflüsse auf die Menschen und Elefanten hatte. Ich wollte die riesigen Yellowwood und Stinkwood Bäume sehen. Leider bin ich kein guter Waldfotograf, daher nur zwei Bilder.

#3



#4

 
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Im Addo national Park trafen wir dann Elefanten in der freien Natur. Wir hatten für zwei Nächte ein Haus im Addo main camp gebucht für uns 6. Es waren für uns nur gut eine Stunde Fahrt von Jeffries Bay nach Addo, aber wir wollten gern über Nacht bleiben und den Nachtgeräuschen zuhören, kann ich nur empfehlen, das war ein tolles Erlebnis.

Wir haben in Addo viele Tiere gesehen, aber ich mußte feststellen, dass Fotos mit Tele und Konverter aus der freien Hand aus dem Auto auch gern mal leicht verwackelt sind, auch bei kurzen Verschlußzeiten. Ich habe noch einiges zu lernen über die Handhabung von langen Brennweiten, aber ich habe auch viel gelernt unterwegs und versucht das Beste draus zu machen. Zum Glück hatte das Auto Trittbretter und ich bin groß genug um über das Auto hinweg zu fotografieren, da kann man dann sogar auflegen.

Wir trafen eine Tüpfelhyene morgens um 7 getroffen die entspannt über die Straße wanderte als wir gerade das main camp verlassen hatten. Man trifft sie eigentlich nie tagsüber, diese war wohl auch auf dem Weg zum Schlafplatz. Da sie direkt vor uns über die Straße wanderte hatte keiner von uns eine gute Schußposition und die Hymne bleibt eine tolle Erinnerung. Neben Elefanten trafen wir jede Menge Zebras, Wildebeests, Kudus, Schildkröten, Dungbeetles, Mongoose, Erdmännchen, etc. Hier nur eine sehr kleine Auswahl.

#1 Dungbeetles haben Vorfahrt in Addo!



#2 Dungbeetle bei der Arbeit, da man nicht aussteigen darf, leider nur von oben



#3 Mongoose, die rannten uns auch im main camp ums Haus



#4 Kudu



#5 mehr Kudus



#6 Piggies

 
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Finally: Elefanten!

Man kann noch so viele Bilder von Elefanten gesehen haben, nichts bereitet einen vor wie unglaublich groß sie wirklich sind. Elefanten sind very messy eaters. In Addo gibt es keine großen Freiflächen und große Bäume, dort gibt es dichtes Gebüsch um die 2 Meter hoch und ein paar offene Flächen. Wo Elefanten durch die Büsche gegangen sind bleibt nur noch eine Wüste von abgefressenen Büschen die sich erstmal wieder erholen müssen. Das sieht aus wie nach einer Schlacht. Sowie die Elefanten nur ein paar Meter in die Büsche gewandert sind, sind sie fast unsichtbar, so bekommt man sie nur zu sehen wenn sie über Freiflächen wandern zu den Wasserlöchern oder auf den Straßen unterwegs sind.

#1



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#3 Diese zwei Damen begannen eine veritable Auseinandersetzung



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#8



#9

 
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Wuxi kommentierte
Zickenalarm!
 
Weaver birds, total faszinierend! Sie bauen ihre Nester in Kolonien und wenn den Weibchen ein Nest nicht gefällt, reißen sie es in Fetzen und das Männchen kann von vorn anfangen.

Ich habe viel zeit damit verbracht unter einem dicht bevölkerten Baum zu sitzen und dem bunten Treiben zuzuschauen

#1 Hier startet ein Männchen gerade ein neues Nest



#2 Sie hängen in Baumen und auch gern im Schilf



#3 Hier wird ein älteres Nest repariert



#4



#5

 
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Diese kleinen Kollegen fanden wir häufig neben Straßen. Sie sitzen gern in sehr gut bewaffneten Bäumen die bis zu 10 cm lange Stacheln haben und diese auch sehr dicht neben einander. Trotzdem bewegen sich die Affen sehr flott in dieser unwirtlichen Umgebung.

In Addo trafen wir sie auch im main camp und an unserem Kühlschrank klebte ein großes Schild das man sie bitte nicht füttern soll.

#1



#2

 
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Tsitsikamma National Park, wir waren da an einem sehr sehr windigen Tag und es war das erste mal das wir größeren Mengen von Touristen über den Weg liefen.

#1 Große Wellen!



#2 an dem Tag wollte sicherlich keiner mit Kajaks raus



#3 zu den drei Hängebrücken führt ein gut ausgebauter Pfad der uns am Ende aber doch 44 Stockwerke Höhenunterschied bereitet hatte



#4



#5 wer nicht aufgepaßt hatte bevor er los lief, konnte auch eine kalte Wäsche bekommen



#6



#7

 
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An- und Abreise: Wir hatten Zürich nach Johannesburg mit Umstieg in Paris bei Air France gebucht, weil die 12 kg Handgepäck erlauben, der Anschlussflug war separat gebucht bei Airlink von Johannesburg nach Port Elizabeth. Mein Fotorucksack hatte 11,8 kg, ich war auf der sicheren Seite.

Auf dem Hinflug war der Flug ab Zürich so verspätet das wir durch Charles de Gaulle gerannt sind und so gerade eben noch den Flug nach Johannesburg bekamen. In Johannesburg hatten wir auch nur wenig Zeit da Air France nach unserer Buchung die Route geändert hat und wir damit fast 30 min später ankamen als geplant, also wieder durch einen Flughafen rennen und so gerade noch am Gate angekommen, auf nur Dank eines Flughafenangestellten der uns im Laufschritt zum Gate brachte, ohne ihn hätten wir das nie pünktlich geschafft. Der letzte Flug war dann der mit der Beinfreiheit die ich mir auf dem langen Flug gewünscht hätte, ich bin einfach zu langbeinig für Economy. Nach 24 Stunden waren wir dann in Jeffries Bay.
Auf dem Rückflug hatten wir deutlich mehr Zeit, aber die brauchten wir auch für endlose Kilometer die wir durch drei Flughäfen gewandert sind, die zahlreichen Kontrollen.... nach einer Nacht ohne Schlaf war ich wirklich wirklich schlecht gelaunt als wir endlich in Zürich im Zug saßen und nach 26 Stunden tatsächlich zuhause.

Das Thema Handgepäck: Da waren genug Leute die hatten die halbe Wohnung als Handgepäck dabei! Ich hätte mir wirklich keine Sorgen machen müssen. Auf dem Rückflug haben sie beim einchecken mal kurz nach der Größe des Handgepäcks geschaut, aber das war es auch.
 
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