Taucht ab in die faszinierende Welt unter der Wasseroberfläche! Der renommierte Wettbewerb Underwater Photographer of the Year (UPY) 2026 hat seine Sieger gekürt. Aus über 7.900 Einsendungen weltweit wurde ein Bild zum absoluten Favoriten der Jury gewählt: „Rockpool Rookies“ von Matty Smith aus Australien.

©Matty Smith/UPY2026
Der Fotograf beschreibt den Moment so:
„Sobald die Jungen entwöhnt sind, verlassen die See-Elefanten-Mütter sie an Land. Ich beobachtete Dutzende von ihnen, wie sie in flachen Felspools übereinander kletterten und unbeholfen schwimmen lernten. An meinem allerersten Abend entzündete sich der Himmel in Farben, und ich konnte ein paar Aufnahmen machen, bevor das Licht verschwand. Es war der entscheidende Moment der langen Reise.“

©Kazushige Horiguchi/UPY2026
Verhalten: Kazushige Horiguchi (Japan) gewann mit dem Bild eines schlüpfenden Clownfisches (Anemonenfisch). „Ich fotografiere Clownfische seit über drei Jahren, aber dieses eine Bild ist das einzige, das wirklich erfolgreich ist“, so Horiguchi.

©Cecile Gabillon Baratsi/UPY2026
Weitwinkel: Cecile Gabillon Barats (Frankreich) siegte mit einem Porträt eines Pottwal-Kalbs.

©Tom Shlesinger/UPY2026
Korallenriffe: Tom Shlesinger (Israel) hielt eine Korallenlaiche fest, die wie ein Meteoritenschauer wirkt. „Diese Koralle laicht nur einmal im Jahr, in einer ganz bestimmten Nacht und nur für ein paar Minuten“, erklärt Shlesinger das enge Zeitfenster für sein Foto.
„Ich fand diesen gut getarnten Anglerfisch, der auf dem sandigen Meeresboden in Indonesien geduldig auf Beute wartete. Auch ich wartete geduldig mindestens 15 Minuten, um den Moment einzufangen, in dem er sein riesiges Maul öffnete“, so Jack Ho zur Entstehung der Aufnahme.

©Jack Ho/UPY2026
Als „Up & Coming Underwater Photographer of the Year“ wurde Sam Blount (USA) ausgezeichnet. Sein Bild „Lunging Leopard“ zeigt das Gebiss eines Seeleoparden.
Blount schildert den Moment: „Seeleoparden zeigen eine erstaunliche Vielfalt an Dominanzgebaren. Dieser hier setzte sie alle ein und flitzte mit müheloser Kraft um mich herum. Zu sehen, wie dieses massive Maul voller scharfer Zähne direkt auf mich zustürmt, ist ein Nervenkitzel, den ich nie vergessen werde.“

©Sam Blount/UPY2026
„Oktopusse sind die hingebungsvollsten Eltern; das Weibchen bewacht die Eier viele Wochen lang, hört auf zu fressen und stirbt kurz nachdem sie sichergestellt hat, dass sie sicher geschlüpft sind“, erklärt Ingram.

©Tom Ingram/UPY2026
„Von den Einheimischen als kulturelles Erbe und Nahrungsquelle angesehen, wird sie weltweit wegen ihrer Brutalität und der Auswirkungen auf die Tierwelt verurteilt. Ein kleiner Junge sitzt auf einem erschlagenen Wal inmitten von blutrotem Wasser – ein eindringliches Spiegelbild dessen, wie Tradition, Identität und Ethik aufeinanderprallen“, so Sim.

©Khaichuin Sim/UPY2026
Website: Underwater Photographer of the Year

©Matty Smith/UPY2026
Der Gesamtsieg: Verspielte See-Elefanten
Matty Smith sicherte sich den Titel mit einer Aufnahme zweier Jungtiere des Südlichen See-Elefanten in einem Gezeitenpool auf den Falklandinseln. Smith nutzte einen speziellen, selbstgebauten Dome-Port, um die „Over-Under“-Perspektive einzufangen – also gleichzeitig über und unter Wasser zu fotografieren.Der Fotograf beschreibt den Moment so:
„Sobald die Jungen entwöhnt sind, verlassen die See-Elefanten-Mütter sie an Land. Ich beobachtete Dutzende von ihnen, wie sie in flachen Felspools übereinander kletterten und unbeholfen schwimmen lernten. An meinem allerersten Abend entzündete sich der Himmel in Farben, und ich konnte ein paar Aufnahmen machen, bevor das Licht verschwand. Es war der entscheidende Moment der langen Reise.“
Nachwuchs und Verhalten im Fokus
Das Thema „Meeresbabys“ zog sich durch viele Kategorien:
©Kazushige Horiguchi/UPY2026
Verhalten: Kazushige Horiguchi (Japan) gewann mit dem Bild eines schlüpfenden Clownfisches (Anemonenfisch). „Ich fotografiere Clownfische seit über drei Jahren, aber dieses eine Bild ist das einzige, das wirklich erfolgreich ist“, so Horiguchi.

©Cecile Gabillon Baratsi/UPY2026
Weitwinkel: Cecile Gabillon Barats (Frankreich) siegte mit einem Porträt eines Pottwal-Kalbs.

©Tom Shlesinger/UPY2026
Korallenriffe: Tom Shlesinger (Israel) hielt eine Korallenlaiche fest, die wie ein Meteoritenschauer wirkt. „Diese Koralle laicht nur einmal im Jahr, in einer ganz bestimmten Nacht und nur für ein paar Minuten“, erklärt Shlesinger das enge Zeitfenster für sein Foto.
Newcomer und Smartphone-Fotografie
UPY hat 2026 eine eigene Smartphone-Kategorie eingeführt. Den Sieg holte sich Jack Ho aus China mit einem gähnenden Warzen-Anglerfisch, aufgenommen mit einem Vivo-Handy.„Ich fand diesen gut getarnten Anglerfisch, der auf dem sandigen Meeresboden in Indonesien geduldig auf Beute wartete. Auch ich wartete geduldig mindestens 15 Minuten, um den Moment einzufangen, in dem er sein riesiges Maul öffnete“, so Jack Ho zur Entstehung der Aufnahme.

©Jack Ho/UPY2026
Als „Up & Coming Underwater Photographer of the Year“ wurde Sam Blount (USA) ausgezeichnet. Sein Bild „Lunging Leopard“ zeigt das Gebiss eines Seeleoparden.
Blount schildert den Moment: „Seeleoparden zeigen eine erstaunliche Vielfalt an Dominanzgebaren. Dieser hier setzte sie alle ein und flitzte mit müheloser Kraft um mich herum. Zu sehen, wie dieses massive Maul voller scharfer Zähne direkt auf mich zustürmt, ist ein Nervenkitzel, den ich nie vergessen werde.“

©Sam Blount/UPY2026
Britische Gewässer: Das Jahr des Kraken
In den britischen Kategorien dominierte der Oktopus, der im letzten Jahr eine regelrechte Populationsblüte in England erlebte. Tom Ingram gewann die Kategorie „British Waters Macro“ mit einem weiblichen Oktopus, der seine Eier bewacht.„Oktopusse sind die hingebungsvollsten Eltern; das Weibchen bewacht die Eier viele Wochen lang, hört auf zu fressen und stirbt kurz nachdem sie sichergestellt hat, dass sie sicher geschlüpft sind“, erklärt Ingram.

©Tom Ingram/UPY2026
Naturschutz: Ein mahnendes Bild
Der Titel „Marine Conservation Photographer of the Year“ ging an Khaichuin Sim aus Malaysia für sein Foto „Innocence Meets Tradition“, das die Grindwaljagd auf den Färöer-Inseln zeigt.„Von den Einheimischen als kulturelles Erbe und Nahrungsquelle angesehen, wird sie weltweit wegen ihrer Brutalität und der Auswirkungen auf die Tierwelt verurteilt. Ein kleiner Junge sitzt auf einem erschlagenen Wal inmitten von blutrotem Wasser – ein eindringliches Spiegelbild dessen, wie Tradition, Identität und Ethik aufeinanderprallen“, so Sim.

©Khaichuin Sim/UPY2026