Riesen-Bärenklau (Herkulesstaude) - schön aber höchst gefährlich !!!

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..und du hast davon gekostet, gib es zu.
 
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Hallo Silvio!
Ohne uns gäbe es das Problem Neophyt wahrscheinlich gar nicht ...
Wohl, da die meisten fremdländischen Pflanzen in Schiffs- und Lkw-Ladungen, Flugzeug- und Wanderer-Gepäck die Kontinent-Grenzen überspringen.
Es könnten aber auch Vögel die Samen transportieren...
 
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möglich ist das sicherlich auch, die Fakten zeichnen aber ein anderes Bild. In der Regel ist es der Mensch der verantwortlich zeichnet. Waschbären & Ochsenfrösche z.B. könnte wohl kein Vogel auskacken zumindest nicht lebend. Der nordamerikanische Krebs, der aktuell dabei ist den einheimischen zu verdrängen dürfte auch von Vivaristen ausgesetzt worden sein die ihres Hobbys überdrüssig waren.
Auch bei den Pflanzen wurde wohl eher nach wohlgefallen irgendwelcher Gärtner importiert oder geschmuggelt (passiert oft genug) ohne zu hinterfragen was passieren könnte wenn sich das wohlfeile Pflänzchen auf den Weg in die freie Natur macht.
 
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Übrigens fände auch ich Fotos vom Riesenbärenklau in voller Blüte interessant.
Vielleicht hat ja jemand einen in seiner Nähe stehen und fotografiert ihn, bevor er ihn meuchelt...?

Zur Gefährlichkeit: solange man die Pflanzen nicht anfaßt und/oder verletzt, ist daran nichts gefährlich.
Von besonders empfindsamen Menschen vielleicht abgesehen.
Hier in meiner Nähe (ca. 6 Kilometer) gab es mal mehrere Jahre lang ein besonders stattliches Exemplar,
welches an einem bei Fahrradfahrern beliebten Weg stand. - Kein Hauptweg, aber durch viele Radfahrer
befahren. Auch ich bin dort eine Zeitlang des öfteren vorbeigekommen, gewissermaßen direkt unter der
Pflanze durch. Ich habe nichts gemerkt.
Anders als bei Bäumen, in denen diese Raupen (nein, ich nenne jetzt keine Namen!!) in ihren Gespinsten
herumkrochen. Da habe ich sofort etwas gemerkt (zum Glück ohne Aus- oder Nachwirkungen, bin rasch
weg- und erst einmal nicht mehr dort vorbeigefahren.

Grüße, Christian
 
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Moin

weil Freitag ist...oute ich mich mal als "Pro"....


ich habe einen sehr großen Garten, der mal total verwildert war....
mit Gärtnern wurde mächtig aufgeräumt und auch Klartext gesprochern....

die Frage was hier alles Giftig ist...grinste der nur noch>>>> fast +70% darfst du nicht essen
man merkte schon,das auch wenn man mit nakten Händen oder Armen im Dschungel rumwühlte,
das man schon mal Macken auf der Haut hatte....

den Beerenklau fand ich mal an der Ostseee....habe Samen mitgebracht
und so 5 Pflanzen gezogen...die dann riesige Prachtblüten hervor brachten
die Stengel wurden lockere 3m hoch und weil sie so gut aussahen,
hatte ich diverse abgeschnitten und eine richtige Sammlung gemacht...

genutzt wurden die getrocknet als Deko im Studio und sie haben eine gute Figuer gemacht,,,,
natürlich habe ich damit nicht meine haut eingereben auch die Kids waren gewarnt....
dazu standen die in einer Ecke wo keiner hinkam....
und nach gut 10 Jahren waren die so langsam verschwunden.

das Springkraut hatte ich aus den nahmen Park...weil sie gut aussahen und
eine wahre Bienenweide sind, dazu bis in den späten Novenber blühen...

da ich genug ungenutzen Boden hatte, wurde die ein wenig verteilt gesetzt....
logisch kamen "viele" Stengel im Frühjahr raus aber....
im Gegensatz zu üblichem Unkraut, lies sich das Springkraut mit einem Griff locker entfernen..
man hatte das also im Griff....

die Blüte ist wunderbar, vor allem wenn man die Farbvarianten beobachten kann...
und alle Insekten bedienenten sich ständig....
anders gesagt, man konnte neben dne Pflanzen Kuchen essen und wurde nicht
vom Viechzeuchs belästigt....die gesamte Insektenschar kümmerte sich nur um das Spingkraut

nun ja und wenn ich nun bedenke was hier sonst alles noch Giftig ist, fällt mir nix mehr ein....
die Vorschriften in manchen Kleingärten und sonstigen Anlagen,
sind oft so künnstlich...das sich dort keine Biene mehr verirrt

und da ich öfters Stress mit dem Grünamt hatte, die sich gesetztlich geregelt überall einmischen,
habe ich die mal gefragt>>> WAS für Pflanzen die gerne hätten....
müste ich hier 10 Eichen und 5 Ahorns setzen....oder Buchen

also etwa so wie kurz nach der Eiszeit
und 80% meiner Pflanzen, müsten auch entfernt werden....die Spinnen die Ökos
Mfg gpo
 
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Hallo Christian!
Übrigens fände auch ich Fotos vom Riesenbärenklau in voller Blüte interessant.
Vielleicht hat ja jemand einen in seiner Nähe stehen und fotografiert ihn, bevor er ihn meuchelt...?
Wir sind hier auf dem Land,
da wird der Riesenbärenklau entfernt, wenn er am Weges-/Feld-Rand steht.
Aber an einem mit Schilf bewachsenen Ufer eines Wiesenbaches wächst direkt am Waldrand einer.
Der könnte morgen oder spätestens Sonntag in voller Blüte stehen.
Wenn Thomas [MENTION=60830]logware[/MENTION] nichts dagegen hat, seinen Thread mit Fremd-Fotos zu bereichern, fotografiere ich den.
 
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...
Wenn Thomas [MENTION=60830]logware[/MENTION] nichts dagegen hat, seinen Thread mit Fremd-Fotos zu bereichern, fotografiere ich den.
Hallo Michael,

du, aber auch andere Forumskollegen dürfen selbstverständlich hier ihre Bilder vom Riesen-Bärenklau hier zeigen.

Wie bereits geschrieben komme ich nicht mehr nach Alsfeld um weitere Fotos von der Pflanze zu schießen.


Gruß
Thomas
 
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im Gegensatz zu üblichem Unkraut, lies sich das Springkraut mit einem Griff locker entfernen..
man hatte das also im Griff....

in deinem Garten, ja. Den behälst du ja auch im Auge und greifst gegebenenfalls ein wenn was aus dem Ruder läuft.
Aber wie schon gesagt, was wenn sich das wohlfeile Kräutchen auf in die "unüberwachte" Natur macht? Dorthin wo nicht mal schnell jemand mit einem Griff einschreitet? Das ist doch die eigentliche Gefahr für die einheimische Flora.
 
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......, was wenn sich das wohlfeile Kräutchen auf in die "unüberwachte" Natur macht? Dorthin wo nicht mal schnell jemand mit einem Griff einschreitet? .....

das was man "Natur" nennt...geht von alleine

kein Mensch sollte sich anmaßen dort stämdig eingreifen zu müssen

es ist ja eher so, das der/die Menschen selbst für Unruhe in der Natur sorgt.....
und das sage ich obwohl ich kein Grüner oder Öko bin....
könnte es aber jederzeit nachweisen

man müste nur mal die Gesetzeslage....entrüpeln und entschlacken
Mfg gpo
 
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Also war ich gestern am Wiesenbach und habe dort mehrere Riesen-Bärenklau gefunden:





Diese sind von dichtem Brennessel-Wuchs geschützt:





Eine einzelne Staude:





Zum Thema "Gefährlich" meine ich:
Auf einem Kinderspielplatz würde ich solche Pflanzen nicht dulden. Aber unzugänglich, so wie hier bei uns, sollen sie ruhig wachsen. Die Wildbienen erfreuen sich daran.

 
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Ruhig wachsen lassen, hat halt eine negative Auswirkung: sie verbreiten sich übermäßig und verdrängen heimische Pflanzen. Da war ja mal eine Pflanze. Jetzt sind es schon einige. Wenn Du in ein paar Jahren wieder nachschaust, gibt es nur noch den Bärenklau.

Und die Bienen natürlich. Aber der Rest der Fauna ist weg. Weil die Nachbarschaft dieser Pflanzen für hier heimische Säuger, vorsichtig ausgedrückt, unangenehm ist. Die Blätter sind ungenießbar, die Berührung schmerzhaft, die Umgebungsluft gefährlich bei Sonnenschein.

Wäre das eine mehrjährige Pflanze, die einen langsamen Reproduktionszyklus hat, hielte ich sie vielleicht auch für unbedenklich an vereinzelten Standorten. Es handelt sich aber um eine einjährige Pflanze, die eine große Anzahl von Samen produziert, die in unserem Klima äußerst keimfreudig sind (weil sie evolutionär an andere, schlechtere klimatische Bedingungen angepasst sind), und sich deshalb - auch wegen der Abwesenheit von an die Pflanze angepassten Fressfeinden - ungebremst vermehren.
 
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