Resizing - aber wie?


Pixel100

Unterstützendes Mitglied
Hallo,

ich muss jetzt mal eine Frage loswerden, über die ich immer wieder einmal stolpere.

Wenn ich ein Foto drucken/belichten lassen möchte, ist hierfür ja nahezu immer ein Resizing notwendig.
Hier habe ich nun zwei Möglichkeiten:

a) Wenn mir die Auflösung, die das Labor verwendet, bekannt wäre, könnte ich das Resizing mit LR oder PS selbst vornehmen - oder
b) Ich liefere dem Labor mein Bild in bestmöglicher Qualität und überlasse das Resizing dem Labor.

Welcher Weg führt denn zu einem besseren Ergebnis?

Bei a) kann ich selbst Einfluss auf das Ergebnis z.B. durch Wahl des Algorithmus nehmen
bei b) kann ich hoffen, dass das Labor einen Algorithmus verwendet, der auf deren Maschinen optimiert ist.

Mit Welchen Auflösungen werden Fotos eitgentlich von den Laboren gedruckt bzw. belichtet?

Gibt's hierzu so eine Art "best practice"?

Herzliche Grüße
Marcus
 

Christoph Blümer

NF-F Premium Mitglied
Welcher Weg führt denn zu einem besseren Ergebnis?
Bei a) kann ich selbst Einfluss auf das Ergebnis z.B. durch Wahl des Algorithmus nehmen
bei b) kann ich hoffen, dass das Labor einen Algorithmus verwendet, der auf deren Maschinen optimiert ist.
Mir ist noch kein Unterschied aufgefallen. Ich selbst schicke das Bild in der höchsten vorhandenen Pixelzahl zum Belichterdienst, in der Annahme, dass die Prozesse dort genau dafür optimiert sind.

Mit Welchen Auflösungen werden Fotos eitgentlich von den Laboren gedruckt bzw. belichtet?
Das hängt auch von der Bildgröße ab. Saal Digital gibt eine Druckauflösung von 400 dpi an, ab 60x120 im Panorama aber nur noch 151 dpi.

Da ich die namhaften Belichtungsdienste in diesen Fragen für kompetenter als mich selbst halte, sehe ich zu, dass ich über der angegebenen Mindest(!)pixelzahl liege und dann dort das Notwendige getan wird.

CB
 
Kommentar

Wuxi

Sehr aktives Mitglied
Welcher Weg führt denn zu einem besseren Ergebnis?
Also ich resize fast immer selber, weil ich dann auch selber den Grad der Nachschärfung bestimmen kann.

Die Frage ist aber zu recht, ob man den Unterschied wirklich positiv sieht?

Denn ich muß auch sagen, dass mir in Zeiten von Retina und 400 DPI+ das richtige Schärfen immer schwerer fällt!
Denn wenn das Auge das einzelne Pixel gar nicht mehr auflösen kann dann ist das mit dem pixelfeinen Schärfen ja gar nicht mehr wirkungsvoll, und man sollte vielleicht auf größere Radien gehen, die eher an den Bilddimensionen festzumachen sind als an den Pixeln bzw. DPI (Schärfradius= x% der Bilddiagonale oder so).

Dafür fehlt mir aber komplett die geeignete Strategie.
Ich habe sogar schon einmal einen Thread dazu gestartet, der aber niemand interessiert hat.

https://www.nikon-fotografie.de/vbu...-schaerfen-bei-hochaufloesendem-material.html

Danke für das Thema, vielleicht kommt ja diesmal eine gute Diskussion zustande.


Hier mein Beitrag aus dem anderen Thread:
In den Zeiten von 36 Megapixeln und mehr fühle ich mich beim Schärfen manchmal etwas desorientiert.

Ich rede dabei nicht darüber, ein Forumsbild am Schluss noch einmal in der Ausgabegröße nachzuschärfen, das ist kein Problem.

Sondern über den Umgang mit Bildern in der vollen Auflösung.

Früher kam manchmal der Rat, beim Schärfen auf 1:1 zu stellen.

Das macht aber, wie ich finde, heute überhaupt keinen Sinn mehr.
Mein Monitor zeigt knapp 4K, das Bild hat aber knapp 8K.
Was bringt mir die Schärfung in 1:1 Ansicht wenn ich sie dann so nie sehe?

Hochwertige Ausdrucke mit 400 DPI, auch da macht eine Schärfung auf Pixel eigentlich keinen Sinn, denn die Pixel kann das Auge auch nicht mehr erkennen.

Retina-Bildschirme: gleiches Thema.

Irgendwie fehlt mir die Bezugsbasis. In welcher Betrachtungsgröße schärfe ich am besten?

Zur Zeit mache ich es eben meistens in Vollbildansicht am 70cm Bildschirm.

Hat sich an der besten Schärfungsmethode was geändert, seit es so hohe Pixelzahlen gibt?
 
Kommentar
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