Reihenfolge in der Bildbearbeitung?

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Da Du von Offsetdruck sprichst, geht es Dir um professionellen Bilderdruck. Ich glaube, darum geht es in diesem Thread nicht. Deshalb können Deine Anforderungen bzw. Vorgehensweisen völlig anders sein und helfen hier nicht wirklich weiter.
Ich bin eigentlich nicht angesprochen doch deine Aussage kann ich so nicht bestätigen. Du hast ein Ausgangsmaterial (RAW) mit all seinen Möglichkeiten der Entwicklung. Nach der Entwicklung kannst du weiter in verschiedene Kanäle, Formate, Grösse usw. weiterleiten, bzw. exportieren.

Ich verkleinere RAWs nicht sondern erst die entwickelten TIFFs, die ich - siehe oben - aus den RAWs jederzeit wieder identisch entwickeln kann. Ich bearbeite nur die TIFFs weiter und übergebe dem Drucker dann das endgültige Ergebnis als JPG-Datei.
Das sind Zwischenschritte die du gar nicht machen musst. (siehe meine Antwort oben)

Ich auch nicht. Da ich auch noch sehr viel analog fotografiere, bin ich es gewohnt "fertige" Bilder zu machen, bei denen allenfalls kleinere Korrekturen notwendig sind. Die ultrascharfen Bilder mit extremem Detailkontrast sind zwar Mainstream aber nicht mein Geschmack. Das ist aber ein ganz anderes Thema.
Du willst auch nicht stundelang mit Bildbearbeitung verbringen – verstehe ich absolut, das will und kann nicht jeder. Warum machst du dir dann den Aufwand mit den Zwischenschritten.
Bei mir gibts eine RAW-Entwicklung in Lightroom, danach den Export mit all seinen Möglichkeiten. Einzig bei sehr grossen Wandbilder ab zwei Metern kommt noch Photoshop hinzu, dies ist aber sehr selten.
 
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In der Tat bieten die RAW-Konverter - auch Silypix pro - heutzutage vielfältige Möglichkeiten der Bildbearbeitung, obwohl das ja eigentlich nicht deren Sinn ist. Dafür gibt es Bildbearbeitungsprogramme.
Wir bearbeiten unsere Fotos für die Zeitungen – fast ausschliesslich jpgs – zu 99% komplett in ACR. Es geht einfach schneller als nur mit Photoshop.
 
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Ich habe zweierlei Workflows - für Online und für Print-Publikation.

Los geht's mit dem Raw-Konverter
  • perspektivisch ausrichten
  • S/W oder Farbe ?
    • Sättigung/Farbkorrektur
  • Schatten und Spitzlichter bearbeiten
  • Objektivkorrektur
  • Ausgabeformat (2560, 3840 oder 5120?)
  • Schärfen

Übergabe an den GIMP
  • Eventuelle Korrekturen (Hautunreinheiten, Steckdosen etc.)
    • für Online-Publikation: Rahmen und Signatur
    • für Print: Kontrastumfang anpassen (je nach Vorgabe)
  • Evtl. nocheinmal schärfen
Nein, ich fummel nicht am Weissabgleich herum und ich beschneide auch keine Aufnahmen. Als Amateur habe ich die Zeit, mein Bild im Sucher zu komponieren. Es besteht ja kein Zeitdruck, keine Verpflichtung dann und dann ein Ergebnis abzuliefern. Wenn ich in zehn Minuten nicht fertig bin, war die Aufnahme wohl doch eher Mist. Lange Sessions (Stunden an einem Bild rummachen) sind nicht mein Ding.
 
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