.....
Die besten Ergebnisse für die Abbildung der Regentropfen waren, die Schärfeebene nach vorn, weg vom Hintergrund und keine allzu große Tiefenschärfe was auch mit der Regendichte zu tun hat.....
......
Ich habe die Frage für mich anhand Regen in Zeitlupe zu lösen versucht. Also, wie bekomme ich Schneefall im Bild gebacken?
Otto hat die Abbildung des Regens mit seinen Gartenbildern bereits demonstriert:
1. Es kommt auf die passende Belichtungszeit an. Belichte ich fallenden Schneeflocken und Regentropfen zu lange, wird ihr gewünschter "Weiß-Wert" zu einem "Grau-Wert", bei dem der
Hintergrund "durchscheint".
Deshalb empfiehlt sich
2. ein unterbelichteter, idealerweise unscharfer bzw. unstrukturierter Hintergrund wie in den zauberhaften Beispielen von Ginable in #8.
Otto hat den Trick hierfür oben schön dargestellt. (Hierfür ist eine Spiegellose das Werkzeug der Wahl, hilft in solchen Situationen ungemein).
Der Blitz hilft eigentlich nur, wenn er als Gegenlicht eingesetzt wird.
Ohne Blitz gilt es, die ISO notfalls bis zur Schmerzgrenze anzuheben, damit man mindestens an 1/1000 s herankommt (Schneeflocken sind bereits ab 1/320 zufrieden), um den Eindruck von "runden" Tropfen zu vermitteln. Nicht vergessen: Die Verdoppelung der Belichtungszeit (also die 500stel statt der 1000stel verdoppelt die Länge des "Unschärfestrichs" und macht ihn
um einen Lichtwert dunkler).
Viele Grüße
Herbert