Raupe

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Oh wow tengris, VIELEN DANK für diese ausführliche Erläuterung! Super! :)

Wenn man übrigens Raupen, die man auf dem Gehweg eingesammelt hat, zur besseren Ablichtung auf einen Ast setzt (Fritz P. bitte weg hören), dann sollte man sich nicht allzu sehr blamieren, indem man eine Pflanze wählt, welche diese Raupe freiwillig nie betreten würde.

:winkgrin: ok!


(...warum sind eigentlich die Bilder auf einmal weg?)
 
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Werfen wir noch einen Blick auf das Hauptmotiv. Es ist dunkler als der Hintergrund, was der Abgrenzung ja gut tut. Trotzdem säuft es nicht im Schatten ab, wie dies in solchen Fällen leicht passieren kann. Die gut strukturierte Vorderseite der Raupe und die hellen Härchen des Pflanzenstengels lassen auf zusätzliche Aufhellung schließen. Von selbst sind die Verhältnisse selten so günstig. Da ist die richtige Dosierung gefragt.

Und was spricht dagen ein Foto professionell mit Reflektoren, guter Planung, Geduld und ein wenig Glück abzulichten?
 
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Moin,

Soweit ich weiß, gibt's das NF-F seit 2005.

Das Nikon-Fotografie-Forum wurde am 27.01 2000 von Herbert Blaum eröffnet. Das älteste aktive Urgestein dürfte Uwe Flammer sein, der am 02.04.2000 eingestiegen ist.
Kay hat am15.05.2000 eine Frage gestgellt, die nicht beantwortet wurde und ist dann lange in der Versenkung verschwunden.
Mein erster Beitrag stammt vom24.01.2001.
Herbert Blaum hat am 01.05.2004 sein Forum geschlossen, nachdem Klaus das Forum übernommen und bei einem anderen Forenbetreiber wieder eröffnet hatte.
 
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Danke für die Info! Ich hab ja foren immer für eher sinnlos empfunden, bis ich euch "getroffen" hab. Ich find die mischung aus fachkundiger hilfe/eigener meinung und lustigem geplauder echt gut!
lg tschackmack
 
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Und was spricht dagen ein Foto professionell mit Reflektoren, guter Planung, Geduld und ein wenig Glück abzulichten?

Die Raupe? :hehe:

Natürlich kann man sowas ins Extrem treiben. Und es kommt auch darauf an, warum man so ein Bild macht - das geht vom Spaß an der Freude bis zur hochqualifizierten Auftragsarbeit z.B. für ein Buch.

Ich z.B. gehöre zu denen, die Aufmerksam durch den Garten oder die Natur gehen und abdrücken, wenn Sie ein (hoffentlich schönes) Motiv finden.
Ich denke, dass ist wie der Unterschied zwischen Streetfotografie und Portrait im Studio...

@mango: das ist natürlich nicht perfekt, aber gerade so ein Bild, bei dem man an der Materie "Blut leckt". Und der Stechschritt wirkt für mich so witzig, dass die fotografische Qualität nebensächlich wird und das Bild trotzdem betrachtenswert ist.
 
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Hallo Mango,

ich finde deine Raupenfotos auch ganz herzig.
Und kann gut nachvollziehen, wie stolz die ersten Fotos machen!

Weiterführende Erklärungen wie z.B. von TENGRIS finde ich klasse, wenngleich mir die Fachbegriffe fast gar nichts sagen.... Aber die Mühe und den Aufwand finde ich einfach lobenswert. Da passt der "Witz" in der Abschlusszeile für mein Empfinden so gar nicht dazu.... ;)

Viele Grüße Carola
 
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Danke Carola!


Ich wundere mich übrigens immernoch warum Franks Raupenfoto gelöscht wurde :-/
(oder hat er's selber gelöscht?)

:confused:
 
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oh man klar. ich blicke das mit der seitenzahl hier noch nicht...(weil mein ausgangsposting noch unten ist)


einfach ignorieren :dizzy:
 
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Bedenke auch, dass kleinere Blendenöffnungen (= größere Blendenzahl) zu längeren Belichtungszeiten führen. Auch wenn Raupen zu den weniger hektischen Insekten gehören, wird hier Verwacklung bei Freihandarbeit und Bewegungsunschärfe des Modells recht rasch ein Thema.

Damit hast Du meine Anschlussfrage zu den ersten Posts beantwortet, Tengris, danke! Wenn ich stark abblende, dann verlängert sich die Belichtungszeit. Und wenn dann so eine Raupe im Stechschritt dahermarschiert, wird das schnell mal unscharf... ich denke da ist dann der goldene Mittelweg gefragt.

Meine Eselsleiter für Tiefenschärfe ist folgende: wenn ich eine hohe Blendenzahl einstelle, habe ich eine kleine Blendenöffnung. Somit muss die Öffnung länger offen bleiben, um das Bild ausreichend zu belichten. Wenn die Öffnung lange offen ist, haben auch die Lichtstrahlen, die einen weiteren Weg zurücklegen müssen (also der Hintergrund) genügend Zeit, den Sensor zu erreichen - somit ist der Hintergrund scharf. Somit - hohe Blendenzahl = grosse Tiefenschärfe. Ist mir klar, dass die Erklärung physikalisch nicht ganz wasserdicht :taucher: ist, aber so kann ich mir's halt merken... :hallo:
Vielleicht hilft das dem einen oder anderen ebenfalls...

Gruss
Roli
 
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der goldene Mittelweg

Wenn man gezielt auf Makromotive aus ist, beginnt das schon mit der richtigen Zeitplanung. Viele Makrofotografen brechen vor Sonnenaufgang auf, um ihre Motive im ersten Sonnenlicht zu kriegen. Da Insekten wechselwarm sind, müssen sie nach einer kühlen Nacht einiges an Sonne tanken, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Erwischt man sie kalt, sind sie ziemlich unbeweglich.

Andererseits können bei etwas diesigem Himmel und damit nicht zu harten Schatten tagsüber gute Aufnahmen ohne Zusatzbeleuchtung gelingen. Dann sind aber die Motive ziemlich agil und zeigen das volle Repertoir ihres natürlichen Verhaltens, bei dem die Flucht so ziemlich an erster Stelle steht. Bei Raupen und und vor allem Puppen ;) ist das nicht noch so das Problem, aber auf jeden Fall bei den Schmetterlingen, zu welchen die sich weiter entwickeln.
 
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:up: Rollir - das hast du fein gemacht !!! :up:
Mit einfachen Worten.... das habe ich mir auch gleich notiert und werd es
bei Gelegenheit mal umfassender ausprobieren.

Wo - bitte - finde ich weitere Infos dieser Art ? :nixweiss:

Vielen Dank - Carola


P.S. @ Mango..... wie konntest du nur Franks Raupe übersehen ?!?..... :winkgrin:
 
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P.S. @ Mango..... wie konntest du nur Franks Raupe übersehen ?!?..... :winkgrin:

weil es auf der zweiten Seite ist. Und weil mein Ausgangsposting immer noch ganz unten ist, also ging ich davon aus, alle Antworten seien dazwischen, auf dieser Seite eben. So auch Franks Raupe, aber da war sie eben nicht mehr.

Jetzt hab ich das System hier auch verstanden.
 
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