Rügen mal ohne Kreide

  • Ersteller Gelöschtes Mitglied 2201
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Gelöschtes Mitglied 2201

Guest
Rügen im Mai.
Zu dieser Jahreszeit war ich, als schon fast Rüganer, mehr Tourismuszulauf gewohnt.
Seit über 35 Jahren mehrmals im Jahr auf der Insel, verwunderte mich dieses Mal die Leere.
Wo sind die Massen hin? Was ist los?
Selbst Einheimische sprachen, dieses Jahr ist es im Mai sehr auffällig.
Vielleicht kommt der Ansturm bald, wenn sich die allgemeine politische und finanzielle Situation gelegt hat.

Nach Ankunft Meerblick. Nur hören und in die Ferne blicken.
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Rügen ist bekannt durch seine Sandstrände.
Doch auch für Fossilien und Mineraliensammler bieten viele Küstenabschnitte so einiges aus längst vergangener Zeit.
Ständig suchen Menschen mit geneigten Köpfen und vollen Taschen die Strände nach besonderen Formen von Flint oder versteinerten pflanzlichen und tierischen Zeugen ab.
Ich bemerke aber in den letzten 10 Jahren, die Funde haben extrem abgenommen.
Selten Austern, Klappersteine, Dickmuscheln, Seeigel, Ammoniten.........
Alles eine Folge des Tourismus?
Bruchstücke Donnerkeile (Belemnitenrostren) sind ab und zu zu finden.


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Konzentrieren wir uns auf das fotografieren und die Natur.
Gesucht mit Folgen Nackenschmerzen habe ich jahrelang vollzogen.
Statt mit Steinen ist der Rucksack vollgepackt mit Kilo-Optik.
Ok. Zumindestens bekomme ich nun keine Nackenschmerzen. Sind es halt mal die Schulterschmerzen.
Weiter gehts mit Blick übers Wasser.


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Heide 2
Heide 2 kommentierte
Solch ein Blick in die Weite entschleunigt und ist gut für die Seele. Schon dafür lohnen auch weitere Anfahrtwege wenn die Zeit da ist. (y)
 
Zwischen Hiddensee und Rügen ist immer Segelverkehr.
Natürlich um auch die bekannte Kreideküsten vom Meer aus bewundern zu können.
Meist stelle ich mir vor, welche Strecke die Segler hinter sich gebracht und noch vor haben.
Von der Nordsee übers Skagerrak nach Mön Poel Darß, Abstecher nach Bornholm und wieder Rügen Usedom......
Eine Freiheit die durch nichts zu ersetzen ist.
Mön kann man von einigen Stellen auf Rügen bei gutem Wetter sehen.
Bekannt sind erhöhte Steiluferbereiche von Arkona bis Dranske.
Immer ein Muss, das Fernglas anzusetzen, um die mehrmals besuchte Insel Mön mit ihrer
grandiosen Kreideküste zu entdecken. Mön ist ein Fossilienparadies.

Und der Blick durchs 300er 2,8 mit angesetztem 1,7 Konverter eröffnet so manche Details beim betrachten am Monitor.
Leider ist das Gewicht sehr schwer. Doch da muss ich durch.
Der Segler war sehr weit von der Küste entfernt und steuerte die Rügenküste an.


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2 Kommentare
C
Christian B. kommentierte
Mir gefällt das Licht und der tiefe Standpunkt.
 
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Man wird vermuten das ich verfremdet habe aber das Abendlicht war eine ganz sonderbare Tönung.
Bräunlich gelb.
 
Am Abend ist die Stimmung sehr ruhig. Kein Mensch am Strand. Kein Vogelzug. Alles bereitet sich für die Nacht.
Nur das Meer will nie schweigen.
Die Nacht im Schlafsack zu verbringen ist sehr ungewöhnlich.
Man schaut ständig auf. Man hört ununterbrochen den Wellengang.
Auch diese Bedenken geben sich mit der Zeit. Was soll schon kommen..........Natur pur.


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Nachtaufnahme mit Tele zum Kap Arkona.
Eigentlich wollte ich den typischen horizontalen Leuchtkegel erreichen.
Offenbar stand ich ziemlich im Brennpunkt. Somit erreichten die Reflexe in den Linsen ein ganz anderes Ergebnis.


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Neuer Tag. Neuer Fotoausflug.
In der Nähe von Sassnitz befindet sich in einem Waldabschnitt die Ruine vom Schloss Dwasieden.
Wem es interessiert kann im Netz darüber Infos erhalten.
Traurig was aus diesem Prunkbau übriggebliebene ist.
Für mich immerwieder ein fotografischer Besuch wert.


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2 Kommentare
Capt. Forty
Capt. Forty kommentierte
Traurig was aus diesem Prunkbau übriggebliebene ist.

...vom Schloss selbst ist ja so gut wie gar nichts mehr da, nur vom Marstall und anderen Nebengebäuden. Viel schlimmer sind dort aber die Hinterlassenschaften aus DDR-Zeiten, als das Gelände von den Grenztruppen benutzt und verschandelt wurde. Noch heute sollen dort die Böden großflächig verseucht sein, weshalb niemand mit diesem eigentlich wunderschönen Grund etwas anfangen will.
 
kommentierte
Irgendwann wird es, das alte Militärgelände wieder flott zu machen. Die Lage ist optimal wenn die Sicht zum Meer freier wird.
Eine U-Boot Schule soll sich dort auch befunden haben. Dann kamen die Russen und die NVA. Das Gelände ist mir in jedem Winkel bekannt.
Mich wundert es nur....frei zugänglich. Und das im strengen D mit Verbotsschildern und Absperrungen.
 
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