Quadro Table finde ich interessant…

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Wuxi

NF-Platin Mitglied
Platin
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Dieter hat oben den Quadro Table von Novoflex vorgestellt.

This one:

Als Wohnungsbewohner ohne Hobbyraum finde ich das Konzept eigentlich sehr cool.
Durch die Stativbeine kann man bis zu 161cm Höhe einstellen.
Und nach dem shooting alles wieder in die Tasche im Keller…

Wenn das wirklich stabil wäre könnte ich mir trotz des hohen Preises eine Anschaffung vorstellen.
Was meint Ihr zu dem Konzept?
 
Zuletzt bearbeitet:
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Ganz ehrlich? Erst dachte ich "Nett, halt eher für kleinere Teile", und dann habe ich 1169€ als Preis gesehen und laut gelacht. Wenn es um einen flexiblen Tisch für gelegentliche Objektfotografie geht, kann man das für einen kleinen Teil davon selbst bauen.
 
4 Kommentare
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Tom.S kommentierte
Da kommt der übliche Fotozuschlag dazu. Das Ding hat ohnehin 14,4kg also sind die Karbonbeine wenig hilfreich. Es gibt sehr stabile Klapptische für 200.- mit der Hälfte vom Gewicht.
 
Wuxi kommentierte
Novoflex-Typische Preise.
 
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Tom.S kommentierte
Das wirklich absurde ist ja, dass die Beine alleine UVP 199.- kosten. Dann kommen noch mal 970.- für eine Tischplatte und den simplen Bügel dazu
 
T
Tom.S kommentierte
Das wirklich absurde ist ja, dass die Beine alleine UVP 199.- kosten

Erratum: Novoflex verwendet die Beine vom Tripod-und nicht vom Quadropodsystem. Der Preis für die Beine ist daher rd. 500.-. Bleiben immer noch stolze 660.- für die Tischplatte.
 
Das wäre ein cooles Projekt eigentlich.

Wie baue ich mir selbst einen soliden, höhenverstellbaren länglichen Hohlkehlentisch mit vielseitigen Befestigungspunkten und Schwanenhälsen der sehr schnell klein zusammenlegbar ist damit er in die 80qm Wohnung passt.
- Bauplan
- Teileliste und Quelle
- Arbeitsanleitung

Macht da jemand mit?
 
3 Kommentare
Christoph Blümer kommentierte
Die Hohlkehle ist ja einfach Hintergrund von einer Rolle auf einem simplen Rahmen. Es geht also nur um den Höhenverstellmechanismus des Tisches.
 
Frank2111 kommentierte
Für den Tisch hätte ich keine Verwendung, deshalb nein.

Aber ich hatte gesagt, ist nicht rocket science. Wie würde ich es machen, wenn ich es bräuchte:

Ich würde weitestgehend auf handelsübliche Teile zurückgreifen. 4 preiswerte Monopods gibt es schon ab 15 € / Stück.
Dazu 4 Klappscharniere mit Arretierung, kosten
um die 12 € / Stück.

Der Rest ist doch nun wirklich Kinderkram...
 
soulbrother kommentierte
Wer für sowas simples nen Plan braucht, sollte gar keine diy Projekte angehen .
 
und dann habe ich 1169€ als Preis gesehen und laut gelacht.
Das sind 4 Stativbeine aus Carbon. Geh mal bei Gitzo oder RRS und schau, was Stative kosten.

Der Preis ist für den Anwendungszweck "Klapptisch" natürlich absurd.
 
3 Kommentare
Christoph Blümer kommentierte
Die Frage ist, warum ich wahnsinnig Geld für Carbonbeine ausgeben sollte, die ich nur in den Keller runtertrage. Für mein Wander-/Reise-Mitnahmestativ habe ich Geld ausgegeben, damit es als Carbon unter 1 kg bei kompaktem Tagesrucksack-Packmaß kommt, hat sich bewährt und gelohnt. Aber hier? Wozu genau?
 
Wuxi kommentierte
Na ja, den Usecase „on-site“ und transportabel bewerben sie hier.

Mein Gitzo Stativ hat schon fast 2/3 vom Quadro Table gekostet (Listenpreis) und das hat nur 3 Beine
 
Christoph Blümer kommentierte
Ganz so viel habe ich nicht für mein "Premium Pro", Hausmarke von Planet in Stuttgart (laut Aussage damals von einem namhaften Premium-Hersteller, also nicht Dörr, gefertigt), ausgegeben, weil ich doch zu selten mit Stativ unterwegs arbeite. Das wäre unnütz gewesen. Die Frage ist ja, was einem Carbon bei dem Novoflex-Tisch tatsächlich bringt.

Würdest Du so ein Teil ernsthaft in die Landschaft rausschleppen auf einer Distanz, bei der der Unterschied von Carbon und Alu relevant wäre, wenn man das Gewicht von Tisch und Hintergrundrolle noch berücksichtigt?
 
Novoflex ist bekannt für hohe Qualität und hohe Preise.
Ich habe ein Stativ und einen Kugelkopf von Novoflex -- bin sehr zufrieden.
 
Kommentar
Die Qualität wird Novoflex-typisch top sein, die Konstruktion sieht einigermaßen durchdacht aus. Der Preis ist aber völlig absurd. Die Beine sind völlig überqualifiziert für den Zweck, ausserdem wäre mir eine echte Klapplösung lieber. Trotz Novoflex muss ich mich fragen, was eine Tischplatte aus robustem Material kosten kann, wo ein paar Einschlagmuttern reinkommen. Das kann man auch robust selber bauen. Wenn es dann für 20 Euro nur 20 statt 50 Jahre hält, immer noch gutes Geschäft.

Allerdings: Von der Stabilität kann das Teil bestimmt überzeugen, und ist vermutlich deutlich besser als die meisten anderen portablen Lösungen. Das könnte durchaus manchem den sportlichen Preis wert sein. Ich finde es grundsätzlich cool, wenn eine Firma über den Tellerrand hinaus denkt und Sachen entwickelt, die uns Fotografen das Leben leichter machen.
 
Kommentar
3 Kommentare
pixelschubser2006 kommentierte
Jein. Ist ne völlig andere Liga. Die Platten sind Presspappe, ausserdem hast Du keine ebene Fläche. Allerdings: Für zuhaue würde es reichen, dann legt man halt noch ne Platte obendrauf und ruhe ist. Für unterwegs ist das Ding viel praktischer. Und ne Tasche für den vierfachen Preis braucht es auch nicht. Wenn kaputt dann Tonne. Da ich allerdings nachhaltiger denken und gerne Qualität kaufe, würde ich sagen: Sowas in richtig stabil und hochwertig - das wär´s. Und immer noch deutlich billiger als das Novoflex Teil.
 
peterkdos kommentierte
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Tom.S kommentierte
Sowas in richtig stabil und hochwertig - das wär´s.

Schau dich mal bei Jagd- und Fischereiausrüstern um. Da gibt es Modelle wo ebenfalls jedes Bein einzeln in der Höhe verstellt werden kann, damit man auch im Gelände ein gerade Tischfläche zusammenbringt.
 
da gehe ich in den nächsten Campingbedarf und kaufe mir dort einen höhenverstellbaren Klapptisch. Schwanenhalslampen gibt es mit Klemmen die an jeden Tisch geklemmt werden können, und für den Hintergrund gibt es ebenfalls günstige leichte und platzsparende Lösungen.

Aber klar, sieht nicht so cool aus und scheidet schon deswegen für nicht wenige aus.
 
T
Tom.S kommentierte


Wenn du irgendwo in der freien Wildbahn bist und z.B. Erhebungen von div. Tieren machst, dann ist oft ziemlich uneben und da ist es eine echte Erleichterung wenn die Tischbeine einzeln in der Höhe verstellbar sind. Es gibt auch Campingmodelle, wo die Beine jeweils einer kurzen Seite wie ein Bügel konstruiert sind und das bringt Stabilität aber die Höhe kann nur einseitig verändert werden.
 
Christoph Blümer kommentierte
Wer genau schleppt einen solchen Fototisch in die freie Wildbahn und fotografiert darauf Tiere? Ich habe erhebliche Zweifel, dass irgendwas anderes als Schnecken auf dem Tisch gehalten werden kann.
 
T
Tom.S kommentierte


Du hast wohl noch nie bei einer Erhebung von Insekten oder bei einer Beringung von Vögeln ö.ä. mitgemacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Christoph Blümer kommentierte
Nein, habe ich nicht. Wozu fotografiert man da Tiere auf einem mobilen Fototisch mit Hintergrundrolle, Thema des Threads?
 
T
Tom.S kommentierte


Man fotografiert weil z.B. am Tisch auch ein Maßstab draufliegt für die Abmessungen oder zur Mustererhebung etc.. Das ist dann keine Rolle drauf weil nicht unbedingt notwendig sondern irgendeine neutrale Unterlage. Bei Pflanzen kann das schon wieder anders sein.

Aber das Teil ist ja wesentlich mehr als ein Fototisch. Sagt Novoflex.
 
@Wuxi Ich denke, der Tisch wird in den meisten Fällen verzichtbar sein. Aber die Hintergrund-Halterung einzeln, zur Befestigung an jedem handelsüblichen Ess- oder Schreibtisch, das wäre doch was . Müsste natürlich in der Breite variabel einstellbar sein.
 
jazzmasterphoto kommentierte


Äh, zu "Satin-Bettlaken" gibt's einen berühmten Song …
Aber zu mehr taugt desgleichen eher nicht, weil glänzend.

Und ja – wer will, der kommt mit wenig zum Ziel …

.
 
asaerdna kommentierte

Ja nee, ich bin da schlecht dran. Unser Esstisch ist aus der Holzmanufaktur. Es gibt Widerstände gegen eine Umfunktionierung zum Fototisch.

Das wäre ja nicht dauerhaft sondern nur immer wieder mal temporär. Was macht das schon für einen Unterschied, ob du an dem Tisch Zeitung liest oder fotografierst?
 
Christoph Blümer kommentierte
"Satin-Bettlaken" = pars pro toto für alles was glatt, weiß und hintergrundtauglich ist.
 
Christoph Blümer kommentierte
Die Schraubklemmen zum Befestigen von Gedöns machen den Unterschied.
 
BernhardJ kommentierte
Was für einen Unterschied sollen sie machen? Einfach etwas unterlegen und gut ist. Oder Kunststoff-Klemmen nehmen. Ist doch alles selbstverständlich bei Sachen die man schonen muss.
 
Der Preis ist für den Anwendungszweck "Klapptisch" natürlich absurd.
Meine Erwartung wäre natürlich das dies kein Wäscheständer, Bügelbrett oder Tapeziertisch ist, sondern ein felsenfest stehender Tisch ist, der vibrationsarm und so stabil wie eine schwere Werkbank ist.
 
Christoph Blümer kommentierte
Wenn das Ding nicht bombenfest steht, ist es nicht mal 116,90 € wert. Kein Mensch braucht eine wackelnde Fototischunterlage.
 
volkerm kommentierte
Bei einem Erdbeben dürfte das Schwingungsverhalten der Carbonbeine deutlich überlegen sein.
 
T
Tom.S kommentierte


Der Fototisch eine von vielen Funktionen, die dem Ding vom Hersteller zugeschrieben werden. Ob da alle gleich gut sind, wird sich erst in der Praxis weisen müssen.
Warum sollte aber ein Tisch wackeln solange kein Erdbeben oder Sturm vorherrscht?
 
Christoph Blümer kommentierte
Warum sollte ein Dreibein-Stativ wackeln? Die Erfahrung zeigt, dass das eine schon bei schiefem Angucken in Resonanz gerät und das andere nicht mal beim Davortreten die leiseste bildwirksame Schwingung zeigt.
 
soulbrother kommentierte
Zum Thema "Werkbank":
"DJ-Tisch" würde ich nicht empfehlen.
Ich hab da leidlich Erfahrungen durch viele Events mit eigenem Zeug und mit etlichen Fremd-DJs (die wir dann mit Licht und PA ausstatten).
Auch als Fotograf bin ich bei xxx Events gewesen und hab da weitere DJs und deren Equipment kennengelernt.
Die gut transportablen ALU Konstruktionen sind salopp ausgedrückt leicht wackliges Zeug (wir haben es auch selber) und die Spanplattendinger nun doch überteuert und ebenso einfach als diy zu besteln (da ja hier auch eine Preisdiskussion enstand).
Und fast alle benötigen einen geraden Boden, also nix mit Geländeeinsatz, auch wenn bei manchen ein paar Stellschrauben unten dran sind.
Ob die "obere Klasse" dort ( UDG Ultimate Z-Style DJ Table | 36kg EG | doch nur 45kg belastbar) evtl. was taugt müsste man testen, aber 500.- sind halt auch deutlich mehr als ein wirklich stabiler Campingtisch.

Und da mich das Thema jetzt kurz "gepackt" hat, hab ich mal kurz nach mobilen Tischleins gesucht, aber mit höherer Belastbarkeit und zumindest höhenverstellbaren Füßen.
Da findet sich nicht viel und das meiste in Leichtbauweise sieht konstruktiv schon gar nicht nach 100kg+ aus.
Der einzige der übrigblieb (bei einer nur schnellen Suche) hat dann aber auch ca. 20kg Eigengewicht (Stahl statt Alu), aber ist angeblich bis 170kg belastbar und hat ne große Platte: 160x90 (gibts aber auch 120x80cm)

Also mein Fazit:
Wenn es nicht 100% perfekt aussehen muss, evtl. noch besondere Abmessungen oder Materialien/Design gewünscht sind, dann in jedem Fall Eigenbau.
Wenn es nicht mobil sein muss ("Werkbank") dann erst recht - oder gleich nach einer gebrauchten Werkbank suchen, oder Werkstatttisch.
 
Ein Irrsinn. Ich habe ein gute Stativ von Novoflex. Aber manche Produkte lassen mich staunen. Entweder wegen des Preises oder weil sie so eigenartig over-engeneered sind. Aber dieser Tisch… da bitte ich nochmal um Aufklärung was den so kostbar macht. Carbonbeine ok, weil das die Vogelberinger brauchen. Die Produktfotos von Novoflex zeigen ihn als Biertisch auf der Weide. Ich stelle mir vor, wie ich fluchend vier längenverstellbare Beine so einstelle, dass die Flasche nicht vom Tisch rutscht. Oder hat der eine Nivellierautomatik? Dann nehme ich alles zurück und jauchze und frohlocke.
 
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Tom.S kommentierte
B
Brunke kommentierte
Habe ich nicht weiter oben gelesen, das für diesen Zweck Tische ins Gelände getragen werden und ein leichtes Gewicht sinnvoll ist? Brauchen ist vielleicht falsch ausgedrückt, ist gebrauchen können besser? Aber ob es dafür Budgets gibt?
 
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Tom.S kommentierte


Ja da werden Tische mitgenommen aber ob die nun Karbonbeine haben oder einfach Alu ist ganz egal. Ich habe keine Ahnung woraus die Tischplatte bei Novoflex gefertigt wird aber wenn das Gesamtgewicht 14,4 Kilogramm beträgt dann ist das schon sehr viel. Gute Klapptische in vergleichbarer Größe aus Alu wiegen rd. die Hälfte.
 
He Leute, echt jetzt? Irgend wie verstehe ich diese seltsame Diskussion nicht. Da bietet Novoflex etwas an was zwar funktional ist, aber eben auch völlig überteuert.
Das Teil funktioniert, mehr aber auch nicht.
Das Teil sieht hübsch aus, mehr aber auch nicht.
Was soll mit diesem Tisch letztendlich gemacht werden?
Produktfotografie? TabeleTop? Dokumentation?

Ganz ehrlich, wer zwar einen dicken Geldbeutel, sonst aber keine Fantasie hat, soll sich diesen Tisch kaufen.
Wer aber seine Taler für andere Dinge benötigt und nicht gerade zwei linke Hände sowie etwas Kreativität besitzt, der bekommt gleiches für einen Bruchteil des Geldes.

Dieser Tisch mag zwar stabil sein, aber ein einfacher, z.B. Campingtisch wie ihn ihn im Keller habe, bricht nun auch nicht gleich zusammen, hat vier einzeln verstellbare Beine und wird auch noch in vielen Jahren seinen Zweck erfüllen. Zumindest einen Elektrogrill, das Frühstücksgeschirr für vier Personen, sowie Küchenutensilien zur tägliche Nahrungszubereitung hält so ein Tisch locker aus.

Aber bitte, wer nun über ein solch simples Teil eine Doktorarbeit machen möchte, nur zu. Allen anderen sei geraten das schöne Wetter zum fotografieren zu nutzen
 
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Kommentar
Na da habe ich ja eine nette Diskussion losgetreten

Beobachtung:
1. Die genauen technischen Details des Quadro sind kaum ein Thema
2. Dass man einen Tisch manchmal gut brauchen kann wird nicht bestritten
3. AAAABER der Preis wird als „irrsinnig“, „lachhaft“, „Wahnsinn“ aufgenommen.

Leute, seid Ihr nicht dieselben Typen, die Kameras für €5000, Objektive für €10000 und Stative für €1000 herumliegen haben?
Kameragurte aus Elchleder für €100. Billingham Taschen für €400.

 
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Frank2111 kommentierte
Klar, weil man ein ähnliches Ergebnis mit 10 % der Kosten darstellen kann.

Erinnert mich ein wenig an die Leica-Fäden. Spätestens nach dem zehnten Beitrag wird über den Preis diskutiert.
 
Christoph Blümer kommentierte
Ich habe ja als erster den Preis skeptisch beurteilt. Weder habe ich eine Kamera für 5 TEUR, noch ein Objektiv für 10 TEUR, noch ein Stativ für 1 TEUR, und auch keine Tasche für 400€. Ich halte es einfach für überzogen teuer, aber die Zielgruppe ist, wie Du schon feststellst, da. Es geht funktional 80% identisch halt auch für ein Viertel des Preises, klassischer Pareto-Fall.
 
Ich stelle mir vor, wie ich fluchend vier längenverstellbare Beine so einstelle, dass die Flasche nicht vom Tisch rutscht.
Ich nehme an, Du warst nie beim Zelten oder Kampieren mit einem Camping-Tisch? Denn sowas mache ich jeden Tag bei jedem Untergrund, und das in Sekunden und ohne jegliche Probleme.

Grüße - Bernhard
 
B
Brunke kommentierte
@BernhardJ hat den Punkt nicht verstanden, um den es mir geht, weil er es sich dank seiner überlegenen Sozialisierung nicht vorstellen kann, dass es intelligente Lösungen geben könnte. Bei dem geforderten Preis würde ich sowas erwarten. Ich stelle mir also einen Tisch vor bei dem ich die Platte auf die gewünschte Höhe hebe und die Beine sich auf dem Boden ausrichten. Mit einem Kopfdruck werden alle Beine arretiert. Das wäre eine überlegene westliche Lösung, während sie hinter dem stählernen Vorhang noch unter dem Tisch herumkriechen.
 
BernhardJ kommentierte
Eins habe ich im Westen sehr schnell gelernt: Es gibt unendlich viele Möglichkeiten jemanden finanziell über den Tisch zu ziehen (hier in diesem Thread sogar wörtlich), weil es sehr viele Menschen gibt die soviel Mittel haben, dass es denen entweder egal ist, oder sie einfach nicht kapieren, dass man sie bescheißt/melkt.
Und mit dem Fakt, dass fast jeder überheblich/arrogant denkt, wir hätten im Osten hinter dem Mond gelebt (q.e.d), habe ich mich auch schnell arrangiert.

Ansonsten: Dass heutzutage alle möglichen einfachen Sachen und Sachverhalte bis zur Pervertierung zwecks Unterstützung der Faulheit automatisiert, elektrifiziert, verkompliziert und verteuert werden - ist auch schon irgendwie normal. Wer's braucht...
 
Zuletzt bearbeitet:
Christoph Blümer kommentierte
Man könnte meinen, Du suchst einen Tisch mit dem Arretierungsmechanismus eines 08/15-Bügelbretts.
 
Christoph Blümer kommentierte
Können wir 35 Jahre nach der Einheit diesen Ost-West-Stumpfsinn einfach mal in die Mottenkiste schieben? Ich kann's nicht mehr ertragen.

Jeder jünger als 40 Jahre in den "neuen" Bundesländern hat sowieso das DDR-Improvisieren nicht mehr gelernt, weil es alles zu kaufen gab, und ob Du es glaubst, oder nicht: Auch wir Kinder des "Westens", die nicht alle quasi unlimitierte Finanzmittel daheim hatten, haben "Do it yourself" betrieben und gebastelt - davon haben z.B. die ganzen Baumärkte schon in den 1980ern und davor prächtig gelebt.
 
BernhardJ kommentierte
Wer hier im Forum ist denn jünger als 40 Jahre? Mit etwas Glück findest du hier vielleicht vereinzelt den einen oder anderen unter 60-ig Jährigen.
Ansonsten bitte nochmal #16.5 lesen... meine Antwort auf mehrere persönliche Angriffe/Provokationen in Kommentaren zu #16.
 
Das Teil könnte ich mir für einen Ornithologe, Achäologe.....vorstellen. Schnell aufgebaut und leicht.
Aber nicht als Tabletop. Dazu ist er viel zu klein.
Kann man ja nichtmal etwas größeres arrangieren, als nur ein Objekt mit sehr begrenzten Bildausschnitt.
Ich habe mir einen Tabletop selbst gebaut. Aus einem antiken Holztisch der nochmals zusätzlich ausklappbar ist.
Rollen unter den Tischbeinen montiert. Stand und Erschütterungsfest.
Riesige Fläche in der Tiefe und in der Breite. Längs und Quer schnell drehbar durch die Rollen.

Schon sehr gewagt dieser Preis und diese Größe........
Da gehe ich lieber in den Baumarkt und lass mich inspirieren.
 
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Habe den Eindruck, dass Hersteller gezielt die Grenzen der Kunden ausloten. War ja schon immer so, dass der Emdpreis eines Produktes nichts mit den Herstell- oder Selbstkosten zu tun hatte. Da war manches schon mehr als frech/unverschämt.

Nun scheint es fast keine Grenzen mehr zu geben. Apropos Carbon - nur in ganz seltenen Fällen kommen wirklich Carbonfasern zum Einsatz. In den meisten Fällen ist es nur ein optischer Gag ( Sichtcarbon ). Bei Tisch- oder Stativfüßen ist nicht davon auszugehen dass hochwertiges Material zum Einsatz kommt.
 
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volkerm kommentierte
Hochwertig ist immer relativ, aber Hersteller wie Gitzo beschreiben den Lagenaufbau, hier sind es 100% Carbon in 6 Schichten:

Ob dein Schnäppchen-Carbonstativ ein Fake ich kann ich leider nicht beantworten.
 
G
Gianty kommentierte
Solange ich nicht die Bezeichnung der Fasern habe, würde ich nicht von "100% Carbon" sprechen. Auch die Anzahl der Lagen sagt nicht viel aus.

Würde mich sehr wundern, wenn für simple Stativbeine Carbon verwendet würde. In der Bikeindustrie wird auch gerne damit hausiert.

Mit dem Begriff "Carbon" wird ähnlich Woodoo erzeugt wie mit dem Wunderbegriff "CNC gefräst" oder "Titan". Muss für Laien also was ganz überirdisch dolles sein.

Meine Carbonstative sind mit Sicherheit nicht wirklich aus hochwertigen Carbonfasern gemacht. Die wären irre, das wirklich zu tun, da überhaupt nicht sinnvoll und notwendig.

In der Raumfahrt, Luftfahrtindustrie und im Rennsport sieht es ganz anders aus. Dort macht es technisch auch Sinn, da die Vorteile des Werkstoffes gezielt genutzt werden können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die 37 cm hohe Halterung für den Hintergrund, da kann man nur noch den Kopf schütteln. Lieber keine als solch eine aber wahrscheinlich gibt es für 150 - 250 EUR eine Karbon-Verlängerung oder einen Umbausatz, es muss ja leicht sein.
 
Kommentar
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