ich benutze PT-Lens schon seit Jahren. Mir fällt auf, dass PT-Lens in PS6 bei den Objetivkorrekturen (NEF-Dateien) das Bild ziemlich rigoros beschneidet. Das habe ich bei LR5 und NX2 nicht festellen können.
Ist PT-Lens so nicht brauchbar, hat jemand andere Erfahrungen gemacht?
Das sieht mir aber nicht sehr stark korrigiert aus, das Haus kippt immer noch stark nach hinten und rechts und links sind die Kanten nicht ein bischen gerade...
Wenn Du so etwas vernünftig korrigieren willst, dann brauchst Du viel Platz drumherum zum wegschneiden nach dem Ausrichten, egal welches Programm Du verwendest!
in Lightroom kannst Du ganz sicher ... und in PT-Lens doch wahrscheinlich auch ... vor dem finalen rechteckigen Crop so weit zurück zoomen, dass Du das komplette Foto incl. aller schwarzen Bereiche siehst. Und wenn Du das mit beiden Programmen machst, dann sollte auch ersichtlich sein, welches Programm wie korrigiert und Rechtecke setzt.
Wie mein Vor-Schreiber denke ich auch, dass es bei den beiden Ergebnissen noch Optimierungspotenzial gibt.
Weniger Beschnitt geht nicht.
Bei Deinen beiden Beispielen wurde ein bisschen Tonne/Kissen korrigiert, aber nicht die stürzenden Linien.
Der Beschnitt bei Tonne/Kissen ist jeweils so stark ausgefallen, wie die Software ins Bild eingegriffen hat. Das Bild muss immer so stark beschnitten werden, dass es wieder gerade Bildränder mit rechtwinkligen Ecken hat. Das ist auch so, wenn Du die kamerainterne Verzeichnungskorrektur aktivierst.
Das sieht mir aber nicht sehr stark korrigiert aus, das Haus kippt immer noch stark nach hinten und rechts und links sind die Kanten nicht ein bischen gerade...
Wenn Du so etwas vernünftig korrigieren willst, dann brauchst Du viel Platz drumherum zum wegschneiden nach dem Ausrichten, egal welches Programm Du verwendest!
Stürzende Linien u. Ä. korrigiert PT-Lens auch nicht von allein. Nur die Objektivverzeichnung sehr vieler Objektive ist hinterlegt, das Andere muss von Hand erledigt werden.
Schau mal nach ob Du bei PT-Lens bei "Perspektive" den Schieberegler "Maßstab" verstellt hast und dadurch das Bild beschnitten wird. Die Einstellungen bleiben nämlich erhalten auch nach schließen des Programmes. Bei einem neuen Bild musst Du erst alles zurückstellen "Reset" wenn die Änderungen vom vorherigen Bild nicht übernommen werden sollen.
Das sieht mir aber nicht sehr stark korrigiert aus, das Haus kippt immer noch stark nach hinten und rechts und links sind die Kanten nicht ein bischen gerade...
Verzeichnungskorrektur <> Perspektivkorrektur, das sind zwei verschiedene Paar Schuhe - die Verzeichnung scheint mir bei den gezeigten Beispielen ausreichend korrigiert.
Mir ist aber auch nicht ersichtlich, warum PTLens dazu mehr Rand beschneiden muss.
"Upright" (Perpektivkorrektur) war ja offensichtlich nicht in LR aktiviert.
eben! auf die beantwortung dieser frage sollte sich der thread richten. dass eine anschließende trapezentzerrung nochmal verschnitt mit sich bringt, ist selbstverständlich.
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Bei Deinen beiden Beispielen wurde ein bisschen Tonne/Kissen korrigiert, aber nicht die stürzenden Linien.
Der Beschnitt bei Tonne/Kissen ist jeweils so stark ausgefallen, wie die Software ins Bild eingegriffen hat. Das Bild muss immer so stark beschnitten werden, dass es wieder gerade Bildränder mit rechtwinkligen Ecken hat. Das ist auch so, wenn Du die kamerainterne Verzeichnungskorrektur aktivierst.
Offenbar wird die Verzeichnung bei beiden Programmen unterschiedlich stark korrigiert. Das hängt von den in der Software hinterlegten Algorithmen ab. Mir ist auch schon öfter aufgefallen, dass unterschiedliche Programme unterschiedlich stark korrigieren. So ist bei der Autokorrektur in CS6 Tonne/Kissen häufig nicht restlos entfernt. Der Beschnitt fällt dann logischerweise auch dezenter aus.
So wie Lilien schon schrieb, es geht nur um den Beschnitt den PT-Lens mehr beschneidet. Perspektiv-Korrektur etc. stehen hier nicht zur Debatte. Upright war auch nicht aktiviert.