Praktische Erfahrungen mit 200-400 AFS gesucht

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miez

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Hallo,

ich habe schonmal überlegt, mein 300/2,8 gegen ein 200-400 AFS zu tauschen. Sonstiges Equippment D2x, 70-200 AFS, TC 14E, TC 20E

Einsatz: Sport (Fußball, Flutlicht), manchmal Zoo, vieleicht mal wieder irgendwann Afrika/Safari.

Wien sind Eure Erfahrungen mit der Optik? Hinsichtlich Anschluss/Brennweitenabdeckung, Transportierbarkeit und auch (optischer) Qualität?

Bin um Praxiseinschätzungen danklbar. Vielleicht sind ja Mit-Fotografen dabei, die bereits ähnliche Überlegungen hinter sich haben.
 
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Hallo,

ich habe schonmal überlegt, mein 300/2,8 gegen ein 200-400 AFS zu tauschen. Sonstiges Equippment D2x, 70-200 AFS, TC 14E, TC 20E

Einsatz: Sport (Fußball, Flutlicht), manchmal Zoo, vieleicht mal wieder irgendwann Afrika/Safari.

Wien sind Eure Erfahrungen mit der Optik? Hinsichtlich Anschluss/Brennweitenabdeckung, Transportierbarkeit und auch (optischer) Qualität?

Bin um Praxiseinschätzungen danklbar. Vielleicht sind ja Mit-Fotografen dabei, die bereits ähnliche Überlegungen hinter sich haben.

Martin,
welches 300-er hast Du?
Hast Du das 300VR, ist der Schritt der schwierigste. Beide haben VR, beide haben hervorragende Kontrastwerte (Nano Coating). Der AF des 300 ist spürbar schneller. Die F/4 Öffnung des 200-400 ist manchmal in der Dämmerung gerade die eine Blende zu langsam. Mit der D3 ist es kein Problem mehr (da ist es eher die fehlende Brennweite). Für Tiere nehme ich lieber das 300VR und die D300, statt der D3 und das 200-400.

Mit schnellen Sportarten am Feld habe ich zu wenig Erfahrung. Hochgeschwindigkeit von Motorrädern ist einfach einzufangen als dauernde Richtungswechsel von Fußballern.

Von den beiden Objektiven ist das 200-400 viel öfter in der Tasche, vor allem wenn es Richtung unbekannte Aufnahmesituation geht.

Ggü den ältern 300-ern wird die Entscheidung zunehmend leichter zu Gunsten des 200-400 (VR) getroffen.


Gewicht und Handling ist eher an dem 300er als der 400/500/600er Riege.
Ich würde es mir für einen Tag ausprobieren - dann bist Du Dir in Deiner Entscheidung sicher.

LG, Andy
 
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Hallo Andy,

ich hab das AFS I, also ohne VR, danke für Deine Einschätzung !!

Gruß,

Martin
 
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Einsatz: Sport (Fußball, Flutlicht), manchmal Zoo, vieleicht mal wieder irgendwann Afrika/Safari.

Wien sind Eure Erfahrungen mit der Optik? Hinsichtlich Anschluss/Brennweitenabdeckung, Transportierbarkeit und auch (optischer) Qualität?

Hallo Martin,

vorweg: Ich gebe meins nicht mehr her. Meine Einsatzgebiete sind Sport (vorw. Motorsport), Natur/Wildlife und Shows bzw. Vorführungen motorisierter Fortbewegungsmittel (fast) aller Art.

Deine Punkte:

- Brennweitenabdeckung: Für mich absolut prima, perfekter Anschluß an das 70-200 enorm flexibel für meine Zwecke.

- Transportierbarkeit: Mit ca. 2,1 Kilo noch gut transportierbar, auch über längere Strecken.

- opt. Qualität: Für eine Zoom-Optik herausragend. Bedenkenlos ab Offenblende nutzbar, auch an D2x/D300.

Die f/4 Offenblende empfinde ich nicht als Problem, da selbst damit die Ergebnisse schon ausnehmend gut sind und sich mit Abblenden noch ein wenig verbessern lassen. Die VR ist sehr effizient und arbeitet zuverlässig. In den meisten Fällen auch sehr gut vom Stativ zu verwenden - natürlich gelten auch hier die bekannten Defizite der VR allgemein. Ich empfinde den Nutzwert allerdings deutlich höher als die Fehleranfälligkeit.

Konvertertauglichkeit:

- TC14: Immer noch gut, für viele Motive gut verwendbar.

- TC17: Mäßig, nur eingeschränkt für bestimmte Motive zu empfehlen. Spürbarer Kontrastabfall und sichtbarer Detailverlust.

- TC20: nicht zu empfehlen, sehr matschige, weiche und kontrastarme Abbildungsqualität.
 
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Ich besitze wie AndyE sowohl das AF-S VR 2.8/300, als auch das 4/200-400 VR.

Die D2X mit dem 4/200-400 ist das "Dreamteam" der Tierfotografie. Die Aussagen von Oliver K. kann ich in jeder Hinsicht bestätigen. Gerade auf einer Safari ist das Zoom der Festbrennweite überlegen. Phänomenal ist auch die Naheinstellgrenze von 2m über alle Brennweiten hinweg. Die Optik ist unproblematisch "offenblendtauglich". An der D3 vignettiert das Objektiv bei Offenblende etwas.

Andy hat allerdings auch Recht, insbesondere, was die Fokussiergeschwindigkeit im Vergleich zum AF-S VR 2.8/300 angeht. Wenn man sich schnell bewegende, kleiner Tiere (z.B. Vögel) fotografiert, kann das Mehr an Geschwindigkeit ausschlaggebend sein.

Universeller ist das 4/200-400. Das 2.8/300 würde ich vorziehen, wenn äußerste Fokussiergeschwindigkeit für Deine bevorzugten Motiven erforderlich ist oder Du häufig bei schlechten Lichverhältnissen fotografierst.

Die Tierfotos in diesem Thread: http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?p=551154#post551154 habe ich fast ausschließlich mit dem 4/200-400 AF-S VR gemacht, einige wenige sind mit dem 2.8/70-200 entstanden. Kameras waren D2X und D2Xs.
 
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Mich würde wirklich interessieren woher dieser große AF-Unterschied kommt. Gerade an den neuen Kameras D300/D3 ist der Unterschied bzgl. AF-Gewindigkeit sehr groß. Für Fußball/Landtiere ist der 200-400 AF aber meiner Meinung nach schnell genug.

Ansonsten kommt es beim Sport auf deine Kamera an. Wenn du vorhast mit der D3 zu fotografieren ist das 300er für Fußball in vielen Fällen zu kurz.
 
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Hallo Martin,

ich habs getan: Umsieg vom AF-S 2,8/300 I zum 200-400.
Ich bereue nichts. Das Zoom ist für mich einfach flexibler, ein fast immerdabei Objektiv.Über die Abbildungsqualität wurde ja schon geschrieben, auch die Erfahrungen von M.Weber kann ich voll unterschreiben. Überrascht hat mich die Leistung bei 200mm: offen besser als mein 70-200 bei Bl 4.

Thema AF: von der AF Geschwindigkeit und der AF Genauigkeit konnte ich subjektiv keinen Unterschied zum 300er feststellen.

Thema Konverter: Grundsätzlich ist es wichtig bei diesem Objektiv einen guten Objektivfuß zu benutzen. Am Einbein nehme ich den Wimberley. Am 3-Bein und vor allem mit Konverter den von Burzynski. Der stützt auch den Konverter mit ab. Gute Ergebnisse mit dem TC 14. Annehmbar mit TC 17.
Insgesamt hat der Spaß mit dieser Brennweite deutlich zugenommen, besonders im Vergleich mit meinem 7kg 400 AF-I

Grüße
SvenH
 
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Hallo Martin,

ich habe das VR 4,0/200-400 seit 1 ½ Jahren. Es ist mit der D200 im Einsatz und meine längste Brennweite.

Mein Schwerpunkt liegt in der Makrofotografie. Auf Runde bin ich auf dem Geschmack gekommen mit „längeren“ Brennweiten zu fotografien. Mit dem VR 2,8/70-200 konnte ich zwar mit/ohne 1,4 Konverter einige gute Aufnahmen machen, aber die Brennweite war einfach zu kurz und der 2,0 Konverter zeigte sich immer wieder als Fehlkauf für das Objektiv.

Das 200-400 hat eine sehr geringe Naheinstellgrenze.
Sehr vorteilhaft finde ich die Flexibilität durch den Brennweitenbereich. Es ist angenehm, die Brennweite verkleinern zu können, wenn die 400 mm zu lang sind (wenn z. B. Tiere auf einen zukommen). Bei 400 mm habe ich immer wieder Probleme z. B. fliegende Vögel einzufangen. Mit 200 mm dann den Vogel einfangen und die Brennweite dann auf 400 mm ändern zu können ist schon toll.

Insgesamt habe ich mir das fotografieren mit langen Optiken einfacher vorgestellt. Obwohl das Gewicht „nur“ 3,2.. kg beträgt, ist es mir für die Freihandfotografie zu schwer. Ich finde es auch nicht einfach, freihand richtig scharfe Aufnahmen zu machen. Ich muss gerade bei Freihandaufnahmen dafür immer sehr konzentriert bei der Sache sein – trotz VR. Wenn möglich, kommt allein schon deshalb immer ein Stativ zum Einsatz.

Der TC-20E II ist am 200-400 einfach nur schlecht. Den TC-14E II fand ich am 200-400 in Ordnung, aber der Brennweitengewinn war mir zu klein. Beide Konverter habe ich zwischenzeitlich verkauft und mir statt dessen für Notfälle den TC-17E II zugelegt. Richtig klasse ist das 200-400 wohl aber nur ohne Konverter. Zu den TC-14E II und TC-17E II gibt es unterschiedliche Meinungen.

Der Autofokus des 200-400 könnte schneller sein und auch besser treffen. Das kann allerdings auch an der D200 liegen (... Anzahl Messfelder ...).

Ich kann das 200-400 nur empfehlen. Es ist ein super Universalobjektiv. 200 - 400 mm an der D200 entsprechen 300 - 600 mm Kleinbild, was nach meiner Auffassung ein super Brennweitenbereich ist. Dazu dann noch die erstklassige optische Leistung des Objektivs ....
Lichtstärke 2,8 und äußerste Fokussiergeschwindigkeit brauche ich für meine Einsatzgebiete nicht wirklich.

Das Objektiv ist von den Abmessungen und dem Gewicht auch noch mit der anderen Ausrüstung transportierbar. In den Lowepro Photo Trekker Classis passt es mit angesetzter D200 (auch noch mit Konverter), VR 2,8/70-200, DX 4/12-24, Datenspeicher und noch 2 kleinen Objektiven. Wenn es sein muss, bekommt man also alles in den Rucksack rein und es ist auch dann noch einigermaßen tragbar.

Als Stativ/Kugelkopf setzte ich das Gitzo 1348 mit dem RRS BH-55 und bei Bedarf den Wimberley-Sidekick ein.

Den Original-Stativfuß des 200-400 habe ich durch den Kirk-Fuß LP-47 (Bezug über Nikonians) ersetzt. Der Kirk-Fuß ist länger und das Objektiv dadurch angenehmer (im Schwerpunkt) zu klemmen.
 
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Ich hatte letztes Jahr auch mal an das 200-400er gedacht, aber mich dann für das 300er/VR entschieden. Mein Haupteinsatz ist Naturfotografie und Sport.

Für Sport war die Entscheidung ziemlich schnell klar pro 300. Beim Sport habe ich einfach keine Zeit fürs Zoomen. Der Ausschnitt entsteht durch Standortfestlegung und ggf. späteren Zuschnitt. Blende 2.8 finde ich einfach toll bei der Sportfotografie (ist ja nicht immer soviel Licht da und hohe Verschlusszeiten braucht man auch). 300mm bei Crop 1,5 reichten mir bis jetzt auch immer.

Für Naturfotografie finde ich die Entscheidung auch gut und setzte alle drei Konverter ein. Für Safari ist sicherlich ein 200-400er wesentlich besser geeignet.

Interessant wäre sicherlich ein Vergleich zwischen 300/VR + TC20 und 200-400er + TC14. Oder 300/VR + TC14 vs. 200-400er bei 400mm.
Da es hier ja einige gibt, die beide Objektive haben, wurden ja vielleicht schon mal Vergleichsbilder erstellt :)
 
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