Mitmachthema Portfolio: Die großen Katzen Afrikas

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Nachdem die Mutter das Kitz gefangen hatte,
durften die Jungen "üben",
Masai Mara, Kenia 2013​
 
Frank2111 kommentierte
war genau so auch mein favorisierter Beschnitt am Rechner.........
 
C
Christian B. kommentierte
Im Querformat könnte ich es mir noch so vorstellen, dass Du die obere rechte Ecke etwas links unten vom Maul des Muttertieres legst und dann nach unten und links ziehst. Es sind dann noch beide "Geschwister" im Vordergrund substantiell mit drauf und nach links, wohin dass Böckchen fliehen will ist etwas mehr Raum.
 
Frank2111 kommentierte
Nö, sorry.......

Hochkant verdichtet die Bildaussage deutlich besser und macht es zu einem Knallerfoto! Davon ist horizontal etwas entfernt.
 
Engagi kommentierte
Ich sehe es auch so wie Du. Bei dem hochformatigen Bild ist man näher am Geschehen. Es strahlt in meinen Augen noch mehr Dynamik aus.
 
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Hallo,
Namibia 2019



Gruß Alfi
 
C
Christian B. kommentierte
Deshalb frage ich ja auch, wie @lutzalfr es findet - letztlich muss Deine Meinung maßgeblich sein, Alfi! Und der Betrachtung von @Gianty ist durchaus etwas abzugewinnen.
 
lutzalfr kommentierte
Hallo,
ich finde beide Möglichkeiten der Darstellung gut - jede hat ihre Vor- und Nachteile.
Und vor allem finde ich es super, dass hier auch mal Denkansätze für Bildgestaltungen gegeben werden dürfen.
Für mich ist das sehr hilfreich und - man lernt ja nie aus aber immer wieder gerne dazu.
Habe jetzt nochmal "etwas mehr" bearbeitet



Gruß Alfi, der sich für eure Bemühungen herzlich bedankt
 
Kay kommentierte
Interessante Sichtweisen - danke!
 
C
Christian B. kommentierte
Das ist für mich (!) jetzt die am besten gelungene Version.

Und es freut mich sehr, dass wir uns in diesem Thread bisher nicht nur an schönen großen Katzen erfreuen, sondern uns auch auf gesittete Art und Weise über Bildgestaltung und Bildbearbeitung diskutieren und uns gegenseitig Anstöße zur Verbesserung des Bildergebnisses geben konnten. Da macht es mir umso größeren Spaß hier.

Ich hoffe sehr, dass wir das so fortsetzen können.
 
lutzalfr kommentierte
Von mir aus sehr gerne .
Und ich bin natürlich auch offen für Meinungen/Hinweise in anderen Threads.
Gruß Alfi
 
Hallo,
Namibia 2019.
Auch hier handelt es sich um einen heftigen Bildausschnitt. Mehr geht leider nicht, ohne deutliche Verschlechterung der Bildqualität.



Gruß Alfi
 
1 Kommentar
C
Christian B. kommentierte
Sieht sehr gut aus. Hier finde ich es auch völlig unproblematisch, dass das Hauptmotiv nicht motivfüllend ist, im Gegenteil. Du hast den Leopard schön spannungsvoll mit Spiegelung im Bild platziert, und das „Drumherum„ zeigt, wie gut die Tarnung dieser wunderschönen Katzen ist. Vielen Dank!
 



Hippomahlzeit, Masai Mara, Kenia 2013​
 
5 Kommentare
kommentierte
Ganz schön blutig...
 
Engagi kommentierte
Ja, das arme kleine Hippo wurde bei lebendigem Leib gefressen.
 
kommentierte
Ja, die Natur ist nichts für schwache Nerven.
 
dembi64 kommentierte
nun ja, auch wenn wir Menschen die Tiere vor dem Verzehr töten, was nicht selten auf fragwürdige Weise und auch nicht immer schmerzfrei geschieht, aber ein Schnitzel wächst auch nicht am Baum. Darüber scheinen sich nicht wenige der Gattung Homo sapiens im klaren zu sein wenn sie billiges Fleisch fragwürdiger Herkunft kaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
kommentierte
Hallo @Christian B.

Ich habe den Ausschnitt mal etwas enger gefasst und dadurch den Eindruck, dass der Blick des Kleinen auf der rechte Seite präsenter wird.

Wie ist Dein Eindruck?

Leider leidet die Bildqualität.

 
kommentierte
So unterschiedlich sind die Auffassungen.
Meine Meinung,
das Original hat was von Steppe, Weite, Naturfotografie mit Licht.
Denn genau das Gras mit der tiefstehenden Sonne lebt und trägt bei.
Das engere beschnittene ...etwas von Postkarte. Wo man sich über soetwas keine Gedanken macht. Hauptsache niedlich.
Also mir gefällt das Erste besser.
 
C
Christian B. kommentierte
Danke Euch beiden. Es hilft, seine eigenen Eindrücke zu ordnen, wenn man vor seinem Bildern sitzt und um den „richtigen“ Ausschnitt ringt. Deshalb wünsche ich mir in diesem Thread auch eine sachliche Diskussion dazu.
 
dembi64 kommentierte


Deiner Meinung kann ich mich zu 100% anschließen. Das Original ist so wie es ist perfekt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Reaktionen: Kay
kommentierte

Und noch eines was mir gerade auffällt.
Der Blick des rechten in die Augen des Fotografen.
Mein Blick wandert von links nach rechts im Bild und genau dort gibt es einen Abschluss.
Bremst zum Bildrand aus oder ab oder .....sonstetwas. Dort ist Schluß.
Darum stört mich überhaupt nicht, die Gruppe absolut NICHT mittig zu platzieren.
Das wäre eventuell der Fall wenn die Mutter in der Mitte allein zum Fotografen blicken würde.
Dann ergibt es schon ein mittiges Zentrum mit Beschnittvorgabe.
 
C
Christian B. kommentierte
Ja, der Hauptakteur ist der/die Kleine rechts. Mutti gelangweilt, Brüderchen/Schwesterchen schaut zu Elmar.
 

Mit telestem Tele durch die einzige Lücke im Gebüsch ...
... nach einer vierstündigen Fahrt durch den Nationalpark mit minimaler Bildausbeute, weil die Mitreisenden unbedingt Löwen sehen mussten.
Dann waren dort 20 andere schlangestehende Safarifahrzeuge, um ihren Gästen einen kurzen Blick auf die Löwen zu bieten.
Chobe, Botswana, 2019
 
1 Kommentar
C
Christian B. kommentierte
Herausgekommen ist aber ein großartiges Foto.
 



Topi Pride of Lions
Massa Mara, Kenya, 2020​
 
C
Christian B. kommentierte
5 kann man auf dem Bild sehen, wie Thorsten richtig schreibt. Es waren mehr als 10.
 
Reaktionen: Kay
Wölkchen kommentierte
Drei im Gras liegend -den auf dem Baum habe ich nicht gesehen.......ein Besuch
beim Optiker ist überfällig.
 
C
Christian B. kommentierte
Die Topi Pride ist im Moment (2023) das wohl größte Löwenrudel in der Massai Mara, das trotz des Verlustes seiner beiden langjährigen Führerinnen Longneck und Winter im letzten Jahr Richtung 30 Mitglieder strebt. Grund ist, dass sie neben vielen erfahrenen älteren Löwinnen derzeit drei Pride-Males (die so genannten „Salas Males“) haben, die nicht nur in ihrem kampfeskräftigsten Alter sind, sondern sich auch regelmäßig zu dritt bei ihrem Rudel aufhalten und die zahlreichen Jungtiere schützen.

Ihre Vorgänger, die sechs (!) „Bila Shaka Males“ oder „Sixpack“ hingegen waren ob ihrer schieren Anzahl zu erdrückend für andere Löwenkoalitionen, was sie verleitete, immer wieder andere Rudel zu übernehmen, deren Männchen zu verjagen und die Jungen zu töten. 2020, als diese Bild entstand, war nur noch einer von ihnen, „Doa“ genannt, regelmäßig vor Ort und konnte den Schutz des Rudels vor marodierenden Nomadenmännchen oder den benachbarten Salas Males der „Rekero Pride“ nicht mehr gewährleisten, die auch schon den ältesten Sixpack-Löwen „Baba Yao“ im Kampf getötet hatten.

2020 war ein seltsamer Aufenthalt, weil man die männlichen Löwen nur nachts hören, aber tags nicht sehen konnte. Es war eine Zeit der Unsicherheit und des Übergangs, auch für die weiteren benachbarten Rudel in der Musiara-Marsh (Marsh Pride), das wie die Topi Pride of Lions eigentlich von den 5 verbliebenen Sixpack beherrscht wurde (die aber im Mara Triangel weilten) und der Enkouyani-Pride in der Double Cross Area, deren Männchen Olbarnoti und Lolparpit mittlerweile die ältesten lebenden Löwen der Mara waren.

Den erfahrenen Löwinnen der Topi Pride ist es gelungen, ihr Rudel ohne große Verluste durch diese Zeit und die Übernahme durch die Salas zu steuern; und seit diese drei die Rekero und Topi Pride schützen, sind beide Rudel stark aufgeblüht und haben viele Jungen durchgebracht. So ein großes Rudel wie Topi Pride hat man seit den Glanztagen der Marsh Pride nicht gesehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
C
Christian B. kommentierte
Zurück zum Bild: Bei diesem Baum verbringt die Topi Pride gern den Tag, und sie haben gelernt, ihn zu erklettern und sich so vor den Fliegen zu schützen. Im hohen Gras Ende der grossen Regenzeit und bevor die Gnus aus der Serengeti zurück kommen, kann man liegende Löwen nicht sehen. Wir standen einmal auf dem Weg und wussten, das um uns herum, beidseits des Weges die damals 16 Löwen der Topi Pride lagen, von denen man aber keinen auch nur ansatzweise sehen konnte. Vielleicht mal einen Schwanz . Die Insassen der an uns vorbeifahrenden Autos hielten uns für verrückt, wenn wir ihnen bedeuteten, das Tempo zu drosseln… - tolle Momente.
 
C
Christian B. kommentierte


The Notches take over the Olkiombo Pride.
Massai Mara, Kenya, 2011.
Professional Safari Guide: Justus Motuku.​
 
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2 Kommentare
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Das sind natürlich Momente die einen Moment verharren lassen. Aus dem Moment wird wird ein verweilen.
Wenn man es wiederholt anschauen möchte, dann hat es den Nerv getroffen.

Irgendwie hat er ein knuffiges comichaftes Gesicht.
 
C
Christian B. kommentierte
Das liegt an der Anstrengung. Aber es ust ein sehr hübsches Tier. Schau mal #218.
 
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