Mitmachthema Portfolio: Bäume

Feldeiche
full
 
Kommentar
Anzeigen
3 Kommentare
MOS2000
MOS2000 kommentierte
Das Bild hat einen ganz seltsamen Effekt den ich nur schwer beschreiben kann.
Es sieht irgendwie aus, als sei es ein gerenderter Frame aus einem Computerspiel. Ich weiß, dass es das -nicht- ist, aber geht es noch jemandem so? Meine ich nicht negativ, ganz im Gegenteil...
 
ni27fo
ni27fo kommentierte
Jetzt, wo Du's sagst
 
MOS2000
MOS2000 kommentierte
Vielleicht hat es mit der Bearbeitung des Himmels zu tun, es scheint mir dass Robert da den Himmel separat mit einer Maske bearbeitet hat und der Baum hat insgesamt so einen leichten "glow", aber sehr dezent, wirkt nicht overdone. Stamm, Gebüsch und Steine sehen irgendwie so idealisiert clean und Hyperrealistisch aus. als wäre alles kurz zuvor sandgestrahlt worden. Gefühlt kommen dann gleich über den Hang von hinten ins Bild zwei Höllenhunde, die eine Spur über den Pass verfolgen. Die Pixeln dann ein bisschen, weil bewegt berechnet :D
 
Alte Wettereiche

1b.jpg
 
MOS2000
MOS2000 kommentierte
Wollte ich auch gerade schreiben, die Krone des Baumes leuchtet fast schon leicht violett. Das Motiv und wie es belichtet ist lädt aber auch geradezu ein.

Das Gesamtfehlerbild sind "Farbsäume" um die feinen Strukturen der Äste in der Krone. Die können verschiedene Ursachen haben. CA == Chromatische Aberration, das wäre ein Fehler der eher die Linse betrifft, „Purple Fringing" halte ich fast für wahrscheinlicher, das ist zum größeren Teil eine Problem mit dem Sensor. Kombinationen aus den Effekten sind auch möglich.

Wenn Du Lightroom oder andere Raw Editoren benutzt gibt es dafür meist eine Einstellung, da kann man dann lila oder gründliche Kanten separat abstimmen. Klappt bis zu einem bestimmten Punkt immer sehr gut, verändert aber bei extremen Einstellungen gerne mal insgesamt die Farbstimmung etwas.

Das Bild als solches gefällt mir...entweder Du betonst den Effekt maximal und nennst es dann "glowing tree art" :), oder Du könntest eine s/w Umwandlung probieren.
 
DerFranz
DerFranz kommentierte
@Furby Danke für den Link, aber leider ist mein Englisch sehr rudimentär. Ich weiß aber trotzdem was du meinst und habe auch die passende Funktion in DXO gefunden und mal probiert. Ja, verändert schon etwas das Bild, aber das sind Dinge welche mir bis jetzt tatsächlich nicht so (negativ) auffallen. Wird noch werden... :giggle:
 
DerFranz
DerFranz kommentierte
m-hermann
m-hermann kommentierte
Die Ursachen sind Linsenfehler von Achromaten, die man entweder/oder/ mit Apochromaten oder/und mit Luftspalten zwischen Achromaten für bestimmte Lichtwellenlängen korrigieren kann. Je mehr von diesen Korrekturelementen in einem Objektiv eingesetzt werden, desto farbreiner wird die Abbildung. Die Qualität (Farbfehler=0) eines reinen Spiegelobjektives kann man mit Linsen aber niemals erreichen, ein Restfarbfehler bleibt immer übrig. Zudem steigt mit zunehmendem Korrekturaufwand der Preis eines Objektives gewaltig an, und die Linsensysteme werden immer dicker. Da wird dann immer eine Balance zwischen Aufwand, Endpreis und erreichter Bildqualität abzuwägen sein. Daher kommen eben auch die gewaltigen Unterschiede im Preis von Objektiven, die z.B. bei den Standardbrennweiten durchaus zwischen ca. 150€ (Chinesen, Einstiegsoptiken, sog. Kit-Objektive) und ca. 1500€ (Nikon, Canon, Olympus, Zeiss, u. A.) liegen können. Bei Zoomobjektiven sieht es dann noch viel komplexer aus. Erst seit die Computerberechnung von Linsenkonstruktionen möglich war, konnten einige Korrekturoptionen überhaupt erst ermöglicht und umgesetzt werden, wobei dann durch Massenfertigung und Schleif-Roboter-Einsatz auch die Endpreise (etwas) gesenkt werden konnten - je nach erreichter Bildqualität. Wohlgemerkt, es ging hier bisher nur um Farbkorrekturen von Linsensystemen. Diese wirken sich natürlich immer auch auf die Bildschärfe aus wie v.a. die weiteren Bildfehlerursachen wie sphärische Aberrationen, Oberflächengenauigkeit, Transparenz usw., die man z. B. auch mit sog. asphärischen Linsen beheben kann, die aber auch sehr viel komplexer und damit teuer in Berechnung und Herstellung sind.
Preiswerte Objektive sind immer ein mehr oder weniger großer Kompromiss zwischen Bildqualität und jeweiligem Endpreis.
VG Manfred
 
Zuletzt bearbeitet:
DerFranz
DerFranz kommentierte
Ja, "immer eine Balance zwischen Aufwand, Endpreis und erreichter Bildqualität", hat man ja in anderen Sparten auch. Mit dem Z24-200 VR denke, hab ich ein vernünftiges Mittelmaß und bin auch mit dem, was dabei herauskommt ganz zufrieden. Mehr geht immer, aber brauche zumindest ich nicht unbedingt. Wie anderswo schon erwähnt, muss jetzt erst einmal "das Ding hinter der Kamera" fit werden und dann schaumama ;)
 
Das Bild als solches gefällt mir...entweder Du betonst den Effekt maximal und nennst es dann "glowing tree art" :), oder Du könntest eine s/w Umwandlung probieren.

Glowing tree art hört sich auch gut an :LOL: auf alle Fälle mal auch danke für deine Tipps. Wie du oben lesen ja kannst, habe ich in DXO ja schon die entsprechende Ecke gefunden. Was es nich alles gibt... Jaa, ein weites Feld die Fotografie, wenn man es neu lernen darf...
 
2 Kommentare
m-hermann
m-hermann kommentierte
Manchmal muss man eben (gezwungenerweise) mit Bildfehlern leben (können) ...
 
DerFranz
DerFranz kommentierte
Ach, da habe ich keine Probleme damit, ich kann ja auch gut mit meinen Fehlern leben :giggle:
 
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten