Objektivreparatur

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r__h

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Guten Morgen :hallo:

Ich hab ein AF 80-200/2.8 D ED Drehzoom und irgendwie ist der AF/MF Ring (der ja wirklich sehr filigran ist) gebrochen, vielleicht ein Transportschaden. Auf den ersten Blick dachte ich, dass das nicht so schwierig sein kann, den Ring selbst zu tauschen :nixweiss: war wohl ein Irrtum.

Nikon verlangt für das Ersatzteil ca. 25 EUR - die gesamte Reparatur würde 160 EUR kosten! Ähnlich der Kostenvoranschlag eines Kameraserviceunternehmens, das ich kenne: Ersatzteil alleine ca. 24 EUR - gesamte Reparatur 110 EUR. :heul:

Die meisten werden mir empfehlen, die Finger davon zu lassen, das Ding selbst zu reparieren und wahrscheinlich werde ich das 110 EUR Angebot auch wahrnehmen. Was mich aber interessiert: weiß jemand, was beim Tausch dieses Ringes gemacht wird und warum das so teuer ist? :eek:

Danke vielmals :fahne:
 
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ja, da würde ich auch die Finger von lassen.

Um an den Ring ranzukommen, muss das Objektiv ziemlich zerlegt werden.
Also viel Arbeitszeit.
 
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Ich habe mein AF-S 80-200 reinigen und justieren lassen.
Kostenpunkt 159 Euro. Arbeitszeit kostet. ;)
 
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Moin,

jupp liegt an der Arbeitszeit.

Aber mal ehrlich, Ich bin der Meinung das 110euro mehr als gerechtfertigt sind für eine solche Linse. Oder liege ich hier falsch ?


Gruß Holger
 
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Aber mal ehrlich, Ich bin der Meinung das 110euro mehr als gerechtfertigt sind für eine solche Linse.

wohl! :up:

aber es ist trügerisch, sieht nämlich aus, als müsste man nur zwei kleine Schräubchen lösen und das war's dann :D

mich ärgert ja nur, dass das gebrochen ist ... ich werds eh reparieren lassen :dizzy:
 
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nun ja, hab mal während meiner rekrutenschule an einem leopard 2 (kamfpanzer) dummerweise einen kleinen plastikhebel abgebrochen...sah auch einfach aus zum ersetzen, reparatur kostete jedoch 5000 fraken ;-) so viel zum thema "sieht so aus als..."

gruss edi
 
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nun ja, hab mal während meiner rekrutenschule an einem leopard 2 (kamfpanzer) dummerweise einen kleinen plastikhebel abgebrochen...

So so, in deutschem HighTech-Militärgerät sind also kleine Plastikhebel verbaut die man einfach so abbrechen kann? Interessante Geschichte, in den 60ern hieß das dann 'Bedingt abwehrbereit' und für das Veröffentlichen dieser Information wurde man mehrere Monate in U-Haft genommen. O tempora, o mores.

@r_h: Ich würde dir eher davon abraten an dem Objektiv herumzuschrauben, ich habe das mal bei meinem 300er gemacht bevor das ohnehin zur Reparatur mußte. Schön ist das nicht sowas wieder zusammenzubauen wenn man nicht wirklich weiß was man tut. Und ich bin nur bis zum Blendenring vorgedrungen :rolleyes:

Gruß
Dirk
 
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So so, in deutschem HighTech-Militärgerät sind also kleine Plastikhebel verbaut die man einfach so abbrechen kann?

Das sind die Exportmodelle für die Schweiz. Irgendwie muss man sich ja Vorteile gegenüber dem Ausland verschaffen und für einen kontinuierlich fließenden Ersatzteil-Export sorgen:D
 
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So so, in deutschem HighTech-Militärgerät sind also kleine Plastikhebel verbaut die man einfach so abbrechen kann? Interessante Geschichte, in den 60ern hieß das dann 'Bedingt abwehrbereit' und für das Veröffentlichen dieser Information wurde man mehrere Monate in U-Haft genommen. O tempora, o mores.

DU warst das also... :D
 
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Hör'ma, noch nicht mal an schlechten Tagen sehe ich so alt aus das ich damals schon bei der 'starken Truppe' gewesen sein könnte. :motz:

Gruß
Dirk
 
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Das sind die Exportmodelle für die Schweiz. Irgendwie muss man sich ja Vorteile gegenüber dem Ausland verschaffen und für einen kontinuierlich fließenden Ersatzteil-Export sorgen:D

Bestimmt nicht, wir Schweizer bauen unsere Leoparts selber, also nix mit export. Wahrscheinlich mussten wir hier, um die Leos bergtauglich zu bekommen, Gewicht einsparen und haben daher die Stahlhebel durch Kunststoff ersetzt:D
 
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noethi, auch wenn ich dir natürlich nicht in den rücken fallen möchte, war dies eben kein schweizer zubehörteil auf dem leo welches kaputt ging (schweizer produkte gehen ja nicht kaputt ;-)) sondern eines welches standardmässig bei jedem verbaut ist.
die schweizer dürfen dieses ding eben nicht selbst reparieren und mussten die ganze motorüberwachungseinheit zur reparatur nach deutschland einschicken (ja, wegen einem kleinen hebel!)
aber gehört hier nicht zum thread ;-)

meine meinung zum thread --> finger weg von optischen systemen, so fein kannst du die dinger danach nicht mehr einstellen wie die von der werkstatt.


salut

Edi
 
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Hi,
ich vermute, dass kein offizieller Service das Plastikteil tauscht. Die Aktion sieht eher so aus:
eingegangenes Objektiv registrieren
reinigen
teilzerlegen
reinigen
reparieren
montieren
vermessen, ggf. justieren
prüfprotokoll ausdrucken
verpacken und auschecken
Wenn Du feinmechanisches Geschick hast UND das Objektiv eigentlich nicht brauchst weil Du noch eins hast, mach die Reparatur selber. Objektive reparieren ist interessant und bietet ein hohes Maß an Zeitvertreib.
Ich hab mal eine Kleinigkeit an einem 3,5-4,5 28-70 repariert. Das war schon nach 3*4h fertig :)
Grüsse
Johannes
 
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oh mann ... danke für die zahlreichen Hilfestellungen :up:

fragt sich jetzt nur noch, ob ich das direkt bei Nikon um 160 oder beim Kameraservice um 110 machen soll ... :nixweiss:

ich werd jetzt mal den THANKS-Button bemühen :D
eigentlich gebührt mir von den panzerfahrern ja auch ein Danke, weil ich diesen Fred eröffnet hab :lachen::fahne:
 
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