Objektive -- Kauf Online oder beim Händler

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schwejk

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Hallo zusammen,

bisher habe ich es immer so gemacht: Bin zum Fotohändler mit meiner Kamera und einer Speicherkarte. Zu testendes Objektiv draufgemacht und einmal um den Block und dann das nächste. Ab nach Hause, Ergebnisse anschauen und bei Gefallen wieder zurück in den Laden um zu kaufen. Ach ja natürlich vorher noch im Internet nach dem günstigsten Preis geguckt um mit dem Händler verhandeln zu können. Meistens einigt man sich auf einen etwas teureren Preis als beim Onlinekauf.
Nun habe ich vor einiger Zeit diesen Artikel hier gefunden:
http://fotopunk.de/tipps/foto-equipment-kaufen.html

Was meint ihr dazu?

Ich hätte ehrlich gesagt etwas Skrupel z. Bsp. 3 Objektive zu bestellen, um nach der Frist und einigen Tests 2 wieder zurückzuschicken. Aber vielleicht ist das auch vollkommen unbegründet...

Grüße vom

Schwejk
 
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Hallo Dirk!
Es geht nicht darum, Gesetze zu seinen Gunsten auszulegen.
Sondern so zu handeln, dass das eigene Handeln zur Maxime eines generellen Handelns erhoben werden kann.
Kants kategorischer Imperativ, ich weiß.

Ich vermute, dass das einzige Problem, das bei einer intensiven Hinterfragung übrig bleibt, der Verlust an Lebenszeit ist, die dafür verschwendet wird, ein online gekauftes Gerät selber auf Herz und Nieren gründlichst zu testen, weil man befürchtet, dass das Gerät schon mal von Jemandem länger getestet und dabei intensiv abgenutzt und eventuell beschädigt wurde.
 
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2. Obiges Zitat drückt leider die gängige Haltung aus: Was nicht verboten ist, das ist erlaubt. Ist es nicht! Es geht nicht darum, Gesetze zu seinen Gunsten auszulegen. Sondern so zu handeln, dass das eigene Handeln zur Maxime eines generellen Handelns erhoben werden kann.

Das hat schon Immanuel Kant gesagt und die Wurzeln finden sich schon in der Bibel bzw. im antiken Orient ("Goldene Regel").

Das durchzuhalten ist für viele Menschen aber nicht ganz so einfach, wie diese Forderung aufzustellen.
 
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Hallo Stephan!

Es läuft m.M.n. immer wieder darauf hinaus, dass in unserer heutigen Gesellschaft der Anständige, Ehrliche zum Dummen gemacht wird. :motz:

Woran aus meiner Sicht der neoliberale Kapitalismus, der bei uns in den letzten Jahrzehnten salonfähig geworden ist, die Hauptschuld trägt.

So wird eben beim billigsten Anbieter gekauft, es werden alle gesetzlich erlaubten Möglichkeiten ausgeschöpft und der, der seinen Betrieb schließen muss, ist eben selber schuld, da nur der fitteste überlebt.
 
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Woher willst Du das wissen?
Weil du über diesen Händler folgendes geschrieben hast:
"Die Beratung war auch nicht besonders, z.B. Polfilter gibts nichts als Slim-Version oder die Reklamation eines unscharfen Marumi-Achromaten (der falschrum zusammengebaut war.), die mit dem Hinweis auf Abblenden abgetan wurde."

Es war einer der größten und bekanntesten Fachhändler in Hamburg. 1000 Töpfe, kennt hier jeder.

Ich kenne ihn nicht. Was ich im Internet über ihn finde, sagt mir, dass die Fotoabteilung nur ein Teil seines Geschäfts ist (war?). Für meine oberflächliche Wahrnehmung kein Fotofachgeschäft sondern ein privat geführtes Warenhaus mit Fotoabteilung. Wie gesagt, nur ein flüchtiger Eindruck aus dem Internet.
Spannend wäre zu erfahren, weshalb er, wie Du schreibst, schließen wird.
 
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Hallo Stephan!
Woran aus meiner Sicht der neoliberale Kapitalismus, der bei uns in den letzten Jahrzehnten salonfähig geworden ist, die Hauptschuld trägt.
So wird eben beim billigsten Anbieter gekauft.
Was bei der großen Zahl von "prekären Beschäftigungsverhältnissen" auch ganz folgerichtig ist.
Wenn der Lohn für eine Arbeit im Verkauf beim "Billigheimer" nicht zum Leben reicht, sondern vom Staat aufgestockt werden muss, zahlen die "Besserverdienenden" über ihre Steuern da mit. :motz:
 
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Ich finde es teilweise etwas kurzsichtig von Verbrauchern, nur nach dem günstigsten Preis zu schielen.
Wenn ich genau weiß, was ich möchte, ist das Internet eine Option für mich. Da kann ich dann auch nach dem günstigsten Preis schielen (nur nicht ZU günstig - das ist dann oft genug unseriös oder mit saumäßigem Service).

...das merken viele der Kunden nur nicht...

Zitat gekürzt, aber trotzdem VOLLINHALTLICHE ZUSTIMMUMG :up:

Leider wird es dem Verbraucher mMn viel zu leicht gemacht, seine "Geiz ist geil"- Mentalität zu praktizieren.
Dieses Verhalten schadet dem Produkt, dem Handel und dem letzendlich auch dem Verbraucher.
Ich kaufe auch gerne "günstig" ein, aber ich achte auf Service und Beratung, Nachhaltigkeit der Produkte und des Herstellers, sowie den Werterhalt.

Das eigentliche Problem ist die Philisophie des Herstellers. Wenn dieser den Vertrieb seiner Produkte nicht steuern will oder kann, werden wir bald Eintritt zahlen, um Ware im Handel "begreifen" und kaufen zu können.

Wie es funktioniern kann, zeigen z. B. Loewe, Miele und Apple.

Vertrieb nur über selektierte Fachhändler oder Onlineshops mit ähnlichen Preisen. So kann der Kunde da kaufen, wo es ihm beliebt, ohne "Beratungsdiebstahl" und Preisdiskussionen.

Zusätzlich bekommt er einen besseren Werterhalt für sein Produkt und macht sich nicht noch wochenlang Gedanken, ob er nicht doch zu viel gezahlt hat.

Letzendlich bekommt man Das. was man bezahlt:dizzy:

Wenn hochwertige, aktuelle Produkte weit unter den offiziellen Listenpreisen "verramscht" werden, gibt es dafür meistens Gründe.

Aktuelles Beispiel aus dem Fotosektor:preise neu Liste/Markt D800/D600 im Vergleich zur D700 gebraucht.
Die D700 hat nach 4 Jahren und intensiver Nutzung nur wenig mehr Wertverlust, wie eine unbenutze D800/D600, bezogen auf den Listenneupreis, wurde aber auch nie so massiv über den Preis verkauft,
vielleicht, weil es keine Fokus bzw. Sensordreck-Debatten gab.

Ich habe gestern im Zuge einer "Favoritenbereinigung" meines IE alle mir als
seriös eingestuften Onlinehändler grob verglichen und festgestellt, das die
Preise mittlerweile sehr dicht an denen der "realen"Händler dran sind.

Teilweise sogar teurer :confused:

Leider gibt es in HL kaum noch Fachhändler mit hochwertiger Auswahl. Im MM waren am 22.12. die Preise für D600 und div. Nikon-Objektive niedriger als im Onlinehandel :eek:(keine Aktion und kein feilschen-einfach so ausgepreist in der Vitrine)

Ich sehe MM aber nicht als Fachhändler, weil die Fachkompetenz nur sporadisch vorhanden ist.

Mittlerweile gibt es selbst in großen Städten nur noch wenig "echte Fachhändler"(aller Branchen), die diese Bezeichnung verdienen.
So ist man als Verbraucher schon fast gezwungen, online zu bestellen. :mad:
 
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Moin,

tja, die Frage ist doch: was ist erlaubt und was nicht? Was genau ist das Rückgaberecht?

Der Gesetzgeber wollte doch nur erreichen, dass einem Kunden bei einem online-Händler die gleichen Möglichkeiten des Ansehens; Ausprobierens usw. gegeben werden sollten als auch in jedem Ladengeschäft. Da kann ich mir den Artikel ansehen; ausprobieren usw. Was also nicht geht: auf Teufel-komm-raus online bestellen; 2 Wochen mit dem Ding durchs Leben gehen und dann wieder zurückgeben und in der Zwischenzeit das gleiche Teil beim anderen Händler bestellen.

Nach meinem Verständnis darf man also die Artikel nicht - über das übliche Testen hinaus - in Gebrauch nehmen und dann wieder zurückgeben. Wenn die meisten Händler darüber hinaus wesentlich kulanter sind, so ist das eine Art von Respekt gegenüber dem Kunden. Dummerweise haben genau diese Kunden aber keinerlei Respekt vor Ihren Geschäftspartnern sprich Händlern.

Ich möchte eher nicht Geräte online erwerben, die schon 14 Tage in Gebrauch waren und mit meinem Vorbesitzer (so ist es doch schon fast) durch Dick-und-Dünn gegangen sind.

VG
Jürgen
 
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Kann mich alles nicht tangieren,kaufe meistens Gebrauchtwahre von Privat und die ist dann schon ausgiebig vom ,natürlich ehrlichen Vorbesitzer getestet worden.

LG
Wolfram
 
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Inzwischen habe ich bereits alle Varianten einmal ausprobiert.
Kauf online mit wirklich kompetenter, telefonischer Beratung, fairen Preisen und Zusendung von 1A Ware. Dort habe ich die gesamte erste Nikon Ausrüstung und in Folge noch zweimal eine Kompakte gekauft.

Beim Händler 1 ein Kameragehäuse bestellt, der auf den Onlinepreis einging – fand ich sehr attraktiv.

Beim Händler 1 ein Objektiv gekauft, und zuhause festgestellt, dass dieses garantiert nicht ungebraucht war. Wurde nachträglich durch einen Preisnachlass geregelt – auch okay.

Bei Amazon zwei Objektive ungetestet gekauft – top Ware.
Beim Händler 2 während der Aktionstage ein 70-200 Euro 50,- günstiger als der günstigste Onlinepreis erhalten. Zuvor konnte ich ausgiebig mit den für mich relevanten Gehäusen die gängigen Objektive, selbst das neue 70-200 f4.0 testen und zuhause die Fotos auswerten. Allerdings mußte man sich noch am selben Tag entscheiden um diesen Toppreis zu erhalten. Es waren die Firmen Canon, Sony, Nikon und Sigma vor Ort, die auch alle Test-Gehäuse und -Objektive stellten – klasse Aktion.

Bei einem Auktionshändler online ein gebrauchtes Gehäuse ersteigert und nach zwei Tagen aufgrund eines einfach nicht nachlassenden Geruchsmix‘ aus kaltem Rauch und Parfüm zurückgesandt (Nichtrauchgehäuse stand allerdings nicht im Auktionstext – wurde aber in einer Anfrage vor Ende Auktion bestätigt). Die Abwicklung war unproblematisch aber dennoch zeitintensiv.

Mein persönliches Fazit:

Online und Händlerpreise unterscheiden sich häufig nur noch marginal. Wirklich schlechte Erfahrungen habe ich bisher nicht gemacht, um nicht online zu kaufen, aber die Rücksendeoption gleich bei der Auswahl mit in Betracht zu ziehen kommt für mich nicht in Frage. Nicht weil ich damit moralische Probleme hätte, sondern weil ich einfach den Aufwand dafür, der häufig vernachlässigt wird, scheue.

Fotografieren ist für mich ein Hobby und das Erlebnis gehört dazu, insbesondere beim Einkaufen der Ausrüstung und gerade deshalb kaufe ich inzwischen beim „richtigen“ Händler ein, möchte die Ware anfassen und evtl. ein kleines Fachgespräch dazu führen.
 
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Das Problem beginnt doch häufig bereits beim Hersteller, zumindest Nikon tut sich in letzter Zeit da nicht besonders positiv hervor.

Wenn Produkte aufgrund einer nicht ausreichenden Endkontrolle mit Qualitätsproblemen ausgeliefert werden und der Herstellerservice zudem viel zu häufig wenig überzeugend agiert (Reparatur erst im x-ten Anlauf, "Innerhalb der Werksvorgaben" oder angebliche "Fallschäden"), dann darf man sich nicht wundern, wenn Kunden versuchten, das Kauferlebnis für sich möglichst stressfrei/risikolos zu gestalten - das bedingt dann zumeist einen Kauf im Versand mit absolutem Rückgaberecht (ohne die Gefahr unerquicklicher Diskussionen).

Hinzu kommt eine Preispolitik, die frühe Erstkäufer einen relativ hohen Premium Preis (UVP) bezahlen lässt, wobei der merkliche Preisverfall bereits absehbar ist. Eine besondere Werthaltigkeit ist durch die kurzen Modellzyklen ohnehin nur noch sehr eingeschränkt vorhanden.
Und wenn dann noch ein Blick in das benachbarte Ausland zeigt, dass dort die Produkte zu niedrigeren Preisen mit besserer (verlängerter) Garantieleistung angeboten werden, dann fördert das auch nicht die hiesige Konsumbereitschaft zum UVP/Fachhandelspreis.

Das alles geht zu Lasten der Umsätze des Fachhandels, ich sehe hier den Hersteller in der Pflicht, wenn sich etwas zum Positiven ändern soll, für viele echte Fachhändler ist es leider schon zu spät.

Frohes Fest!
Jürgen
 
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.


Mir liegt der moralisierende Zeigefinger nicht so,
auch wenn ich zu "Probieren & Returnieren" eine
klare Meinung habe. :cool:

Als ich Ende 2007 zügigst eine D300 benötigte, da
gab es das günstigste Angebot der damals äußerst
gefragten Kamera von einem Fachhändler bei Ebay.

Da der in vertretbarer Nähe domiliziliert ist, rief
ich ihn kurzerhand an, ob ich denn die Kamera bei
ihm am selben Tag noch anholen könne – in der
Erwartung, auf die Art nicht nur rasch die D300 zu
bekommen, sondern auch noch einen Preisnachlaß.

Seine Antwort: Kein Problem, allerdings müsse ich
die Kamera über Ebay erwerben und einen Nachlaß
wg. Portoersparnis gäbe es auch nicht.

Da habe ich erst einmal geschluckt, fand es dann
aber fair – und zwar vor allem gegenüber Ebay …

Außerdem hätte mich der Fachhändler in seinem
Laden lang und breit beraten und in die Kamera
eingewiesen, was für ihn Aufwand bedeutet hätte.
In meinem Fall war's halt "Cash & Carry" …

Mein Fazit:
Wer mit (s)einem Fachhändler fair umgeht, der wird
von ihm auch preislich fair bedient werden.


Beste Grüße,

Sven

.
 
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Ich habe hier in München das Glück, einen netten kleinen Händler auf dem Weg zur Arbeit zu haben. Wenn ich etwas brauche, steige ich am Isartor kurz aus der S-Bahn aus, fahre die Rolltreppe hoch, und kaufe meinen Fotokram zu Preisen, die den Preisen bei seriösen Internetanbietern nicht nachstehen. Wenn ich dann tatsächlich mal eine Beratung oder einen Garatie-Service benötigem habe ich einen zuverlässigen Ansprechpartner vor Ort, der einen Ruf zu verlieren hat. Bislang habe ich da nur gute Erfahrungen gemacht, und solange das so bleibt, kann ich mein Geld auch gerne da ausgeben.

Bei grossen Händlern hatte ich schon gelegentlich den Eindruck, dass der kurzfristige Gewinn wichtiger ist als die langfristige Kundenbindung. Deshalb bleibe ich beim kleinen Laden an der Ecke, solange es geht.

Nur meine Meinung,
Manfred
 
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1. Der im ersten Beitrag zitierte Blogger bekommt von Amazon eine Provision, wie er selbst schreibt. Klar, dass er Werbung für Online-Händler macht.

Wenn die Provision vom Inhalt seiner Rezensionen abhängt ja, anderenfalls nicht.

2. Obiges Zitat drückt leider die gängige Haltung aus: Was nicht verboten ist, das ist erlaubt. Ist es nicht! Es geht nicht darum, Gesetze zu seinen Gunsten auszulegen. Sondern so zu handeln, dass das eigene Handeln zur Maxime eines generellen Handelns erhoben werden kann.

Deine Stellung ehrt Dich. Es ist aber durchaus nicht so, daß der Gesetzgeber nicht einen gerechten Ausgleich zwischen den Interessen der Händler und der Kunden gesucht und auch gefunden hätte. Schließlich steht es jedem frei, irgendwo in einem Stadtzentrum (Leerstand gibt es ja meistens genug) einen Laden aufzumachen und vom Internethandel die Finger zu lassen.

3. Die Diskussion um dezentrierte Optiken kommt mir etwas hysterisch vor. Ich selbst habe noch keines gehabt. Allerdings kaufe ich auch keine Sigmas und Tamrons.

Du meinst, nur Tamrons und Sigmas sind dezentriert?
 
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Ich kenne ihn nicht. Was ich im Internet über ihn finde, sagt mir, dass die Fotoabteilung nur ein Teil seines Geschäfts ist (war?). Für meine oberflächliche Wahrnehmung kein Fotofachgeschäft sondern ein privat geführtes Warenhaus mit Fotoabteilung. Wie gesagt, nur ein flüchtiger Eindruck aus dem Internet.

Korrekt. 1000 Töpfe empfindet sich als das Hamburger Kultkaufhaus. Ich war da zweimal und kann mich nicht an irgeneine handelsübliche Ware erinnern, sie dort nicht gesehen zu haben (auf Damenunterwäsche habe ich nicht geachtet, mag mich da jetzt nicht festlegen). Die Fotoabteilung ist eine Theke im hinteren Teil einer von mehreren verbundenen Hallen mit damals drei Verkäufern dran. Jetzt kann "zumachen" sowohl heißen, daß die Theke verschwindet und man da bspw. Wäschetrockner hinstellt, als auch daß der Laden ganz schließt.

Wäre eigentlich schade drum. Denn letztlich muß man bei solchen Läden auch mal die Kirche im Dorf lassen. Es gibt in Hamburg wirkliche Fachhändler, bspw. auf der Bahrenfelder oder auf der Mö, von denen man fundierte Beratung erwarten kann.

P.S.:

1000 Töpfe macht tatsächlich zu und offeriert bis zu 50%. Über die Gründe kann ich eigentlich nur spekulieren. Meiner Feststellung, daß man dort Kult verkaufe, hatte bisher niemand widersprechen wollen. Kult paßt vielleicht ausgangs des Jahres 2012 nicht mehr in jedermanns Budget.
 
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Vor Monaten habe ich bei einem (dem einzigen örtlichen) Händler, der neben Nikon auch Sigma führt, nachgefragt, ob er mir dieses Objektiv zur Ansicht kommen lassen könnte, und zu welchem Preis ich es bei ihm gegebenenfalls erwerben könnte. Zuvor hatte ich recherchiert, dass der günstigste Internetpreis bei rund 900 Euro liegt während Sigma den UVP mit 1299 Euro ausruft.
Dass der Händler mir einen Preis von etwa 1100,-- Euro nennen würde, damit hatte ich schon gerechnet, womit ich aber nicht gerechnet hatte, war eine Tirade des Händlers über die bösen Kunden, die bei ihm ausprobieren wollten, um dann im Mediamarkt oder im Internet einzukaufen. Wollte ich das Objektiv denn überhaupt ernsthaft erwerben?

Nun, die Antwort war vielleicht etwas ungeschickt, aber eine ähnliche Anfrage ist mir von einer vorzüglichen Händlerin aus meiner Bekanntschaft einmal für mich sehr ungewohnt zurückhaltend beschieden worden. Es scheint (wir sind da nicht ins Detail gegangen) diverse Punkte zu geben, die einen Händler von der eigentlich nicht abwegigen Idee weniger begeistern und in denen sich Sigma von den anderen Anbietern unterscheidet.

Ein Punkt kann vielleicht die momentane Liefersituation gewesen sein, denn es ist wohl nicht zu erwarten, daß ein Kunde, der das Teil nur mal anfassen will, darob über Wochen immer wieder im Laden nachfragt. Und wenn es dann endlich da ist, Du längst das Interesse verloren hast und auch sonst eher selten danach gefragt wurde, hat es der gute Mann an der Backe.
 
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Nun, die Antwort war vielleicht etwas ungeschickt, aber eine ähnliche Anfrage ist mir von einer vorzüglichen Händlerin aus meiner Bekanntschaft einmal für mich sehr ungewohnt zurückhaltend beschieden worden. Es scheint (wir sind da nicht ins Detail gegangen) diverse Punkte zu geben, die einen Händler von der eigentlich nicht abwegigen Idee weniger begeistern und in denen sich Sigma von den anderen Anbietern unterscheidet.

Ein Punkt kann vielleicht die momentane Liefersituation gewesen sein, denn es ist wohl nicht zu erwarten, daß ein Kunde, der das Teil nur mal anfassen will, darob über Wochen immer wieder im Laden nachfragt. Und wenn es dann endlich da ist, Du längst das Interesse verloren hast und auch sonst eher selten danach gefragt wurde, hat es der gute Mann an der Backe.

Wenn dem so gewesen wäre, hätte es ja gereicht, wenn man mir gesagt hätte, dass mein Ansinnen nicht erfüllt werden könne.
Gesagt hatte ich dem Händler, dass ich das Objektiv bei Gefallen kaufen möchte, mir das "Anfassen" nur gegen letzte Unsicherheiten helfen solle. (Ich fotografiere gerne freihändig, und ich war mir nicht im Klaren darüber, ob die Größe und das Gewicht dieses Objektivs mir passen würden.)
Inzwischen haben sich meine Bedenken erledigt und ich werde das Objektiv mir demnächst kaufen. Allerdings nicht bei dem örtlichen Händler sondern wahrscheinlich online.
 
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Ich bin seit 25 Jahren, also seit der ersten Kamera, die ich mir selber kaufte, beim selben Händler und zufrieden. Selbst wenn ich bei dem einen oder anderen Teil etwas mehr zahle, bei anderen zahle ich etwas weniger und manches, was ich wollte, habe ich mir nicht gekauft, weil mein Händler mir abriet und letztendlich recht hatte. Ein guter, lokaler Händler ist viel wert, speziell wenn er sich auskennt und auf die Bedürfnisse des Kunden eingeht. Ich werde weiterhin dort kaufen.
 
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Wenn hochwertige, aktuelle Produkte weit unter den offiziellen Listenpreisen "verramscht" werden, gibt es dafür meistens Gründe.

Na z.B., daß die Listenpreise oftmals grundsätzlich unrealistische "Mondpreise" sind?

Und der Hirarchie der Typenreihen folgen, aber nicht dem Material- oder Nutzwert?

Meine Wahrnehmung.

Frohes Fest!
 
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