Objektiv klemmt an F4 / lässt sich nicht lösen

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metasoma

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Ich habe seit kurzem ein russisches Objektiv ARSAT H (50mm) für meine Nikon F4.
Bisher ließ es sich problemlos auf- und absetzen.
Heute jedoch hat es sich beim Abdrehen festgesetzt.

Das Objektiv lässt sich nur leicht ruckeln, aber nicht weiter drehen - es sitzt fest.
Der Release-Knopf ist eingedrückt und springt nicht zurück.
Auch steht der Blendenring leicht rechtsseitig (vom Body aus gesehen), sodass ich wohl das Objektiv in die falsche Richtung gedreht habe.

Sicher ist jemandem mal ein ähnliches Malheur passiert, vielleicht auch mit einem anderen Objektiv.
Ich wäre für Lösungsvorschläge sehr dankbar.

martin
 
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Normalerweise habe alle Objektive eine Stolperschraube, die verhindert, das man das Objektiv in die falsche Richtung herausdrehen kann. Wenn diese aber fehlt dann gibt es ein Problem. bei meinen 400er fehlte diese Schraube und das Teil hat sich öfters verhakt und einmal etwas heftiger sodass ich ich es nur noch falsch herum heraus drehen konnte. Dabei kam mir die gesamte Spiegelmechanik entgegen.

Schick Beuteltier eine PN oder ab zum Nikonpoint Köln.
 
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Hallo Martin!
Auch steht der Blendenring leicht rechtsseitig (vom Body aus gesehen), sodass ich wohl das Objektiv in die falsche Richtung gedreht habe.
Hat dieses Objektiv einen Springblende, also einen Hebel am Bajonett, der von der Kamera in Richtung Offenblende gedrückt wird wenn man es montiert und auf den per Blendenring gewählten Wert sich schließen lässt bei Auslösung?
Wenn ja, besteht die Gefahr, dass die Blendensteuerung der F4 beschädigt wird, wenn man "falsch 'rum" dreht.
Wenn nein, könntest du Glück haben, so dass nur die Federn des Bajonettringes beschädigt werden, vielleicht nicht mal diese.
 
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Danke für die schnelle Antwort.
Ich habe es gestern Nacht lösen können.

Am Nikon Gehäusebajonett befindet sich auf 2:30 Uhr ein gefederter Stift, der in einer länglichen Versenkung im Objektivbajonett einrastet. Das soll wohl schlimmeres verhindern, wenn versucht wird das Objektiv gegen den Uhrzeigersinn abzudrehen. Wenn dieser Stift einrastet ist nur minimales Spiel möglich, das Objektiv scheint fest zu sitzen.

Lösung:
Die Versenkung ist zur Seite offen, sodass man dort eine Nadel reinstecken kann. So lässt sich der Federstift ins Kameragehäuse zurückschieben und halten. Nun lässt sich das Objektiv leicht lösen - auch im Uhrzeigersinn.

Ursache dieses Malheurs war der Umstand, dass die kleine Sicherungsschraube auf 6 Uhr, die ein Abdrehen des Objektivs in die falsche Richtung verhindern soll, nicht vorhanden ist. Nikon hat mit dem Federstift offenbar eine zweite Sicherung eingebaut.

Und die Moral der Geschicht: Denken hilft, Gewalt nicht.
 
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Hallo Martin!
Am Nikon Gehäusebajonett befindet sich auf 2:30 Uhr ein gefederter Stift, der in einer länglichen Versenkung im Objektivbajonett einrastet. Das soll wohl schlimmeres verhindern, wenn versucht wird das Objektiv gegen den Uhrzeigersinn abzudrehen. Wenn dieser Stift einrastet ist nur minimales Spiel möglich, das Objektiv scheint fest zu sitzen.
Dieser Stift ist offensichtlich nur bei der F4 vorhanden, die neueren Nikons haben den nicht mehr: Der erfühlt, ob das montierte Objektiv bereits vom AI-S-Typ ist, seine Blende also auch über den Blendensteuerungshebel linear gesteuert werden kann.
In so fern hast du hier also zwei mal Glück gehabt.
Nun mach' aber mal schnell diese Stoppschraube auf 6 Uhr rein!
 
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