Objektiv für die Stadt?

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reddragon90

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Hallo zusammen,

ich suche für meine D50 ein Objektiv. Da mir das kit objektiv (18-55mm) von der Brennweite her nicht sehr Flexibel ist. Könnt ihr mir ein Objektiv empfehlen, dass naja, eine Art immerdrauf Objektiv sein könnte. Wenn man mal in der Stadt ist um zu fotografieren, und Geäude und Landschaftaufnahmen, müssten auch noch dinne sein. Auf was ich sehr viel Wert lege, ist dass die Schärfe exzelent ist. Also sollte man mit ihr sehr sehr scharfe Bilder hinbekommen. Habt ihr da eine Idee? Preis sollte noch möglichst unter 400 € sein, weniger wäre natürlich besser.
 
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da fällt mir nur das 18-135 ein, mehr Brennweite und unter 400 Kröten.

Wenig mehr brennweite jedoch etwas lichtstärker und auch besser als das 18-55 ist das 18-70
 
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Wenn Du mehr in den Weitwinkelbereich willst, schau Dir mal das Tokina 12-24 oder das Sigma 10-20 an.
Die Beiden Objektive bekommen recht gute Kritiken.

Bis dann mal
HaJo
 
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Hallo,


Naja, das Tokina 12-24 wurde ja schon erwähnt. Sollte für Stadt und landschaften ganz gute Voraussetzungen mit sich bringen. Wenn dir allerdings das 18-55 schon zu wenig flexibel ist...

"Sehr sehr scharf", großer Brennweitenbereich und dazu noch günstig funktioniert einfach nicht ganz zusammen.

Besser als das 18-55 wäre das 18-70. Bietet zumindest mehr Brennweite. Die Abbildungsqualität wird in etwa gleich zum 18-55 oder 18-135 sein.

Gruß

Christoph
 
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Eigentlich würde ja jetzt von irgendwem als "immerdrauf" die übliche Empfehlung zum AF-S VR 18-200 kommen - allerdings hapert's da mit der Preisvorstellung.

Wie wär's denn mit dem -von mir an D70 und D200- immer noch gerne verwendeten "AF Nikkor 28-105/3,5-4,5 D" ?

Eine gute, relativ flexible Linse, die sich sogar für Nahaufnahmen (bis 1:2) noch sehr gut eignet. Ist in der Bucht schon unter 200,-- in gutem Zustand zu finden. Da die D50 (im Gegensatz zu ihrer Nachfolgerin) ja noch die mechanisch angetriebenen Objektive unterstützt, wäre dies eine qualitativ hochwertige Alternative (ist garantiert optisch besser als das 18-135er).

Ob umgerechnete "42mm unten 'rum" noch weitwinkelig genug sind muß man halt selber entscheiden. Ansonsten führt dann wohl nichts am 18-200er vorbei.

Hobbs
 
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ich schmeiße die 24 2.8 festbrenneweite in die runde. entspricht der klassischen reportagebrennweite 35mm analog, ist (ausreichend) scharf, hat tollen kontrast und farben, ist lichtstark und klein. und kostet keine 400, gebraucht noch viel weniger. für mich das perfekte stadtobjektiv und ein bisschen leica-gefühl ist auch noch dabei - mit nur einer fb unterwegs zu sein!
 
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Stimmt.

Zu "Film-Zeiten" war mein 'Universal-Stadtbummel'-Objektiv das AF 35/2,0 (an "DX-Digital" müsste man hierfür ein 24er nehmen).
Habe damit in Las Vegas schöne Nachtaufnahmen bei 400 ASA (ohne Stativ auf Fuji-Provia) machen können.

Jetzt an der Digi ist's leider nicht mehr ganz so universell (was den Bildwinkel angeht). Ich warte noch auf ein AF DX 24/2,0 (die hohe Lichtstärke hätte ich für AVL und zur besseren Schärfe-/Unschärfesteuerung schon gerne wieder).

Es geht natürlich auch ohne Zoom !:)

Hobbs
 
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reddragon90 schrieb:
Hallo zusammen,

ich suche für meine D50 ein Objektiv. Da mir das kit objektiv (18-55mm) von der Brennweite her nicht sehr Flexibel ist. Könnt ihr mir ein Objektiv empfehlen, dass naja, eine Art immerdrauf Objektiv sein könnte. Wenn man mal in der Stadt ist um zu fotografieren, und Geäude und Landschaftaufnahmen, müssten auch noch dinne sein. Auf was ich sehr viel Wert lege, ist dass die Schärfe exzelent ist. Also sollte man mit ihr sehr sehr scharfe Bilder hinbekommen. Habt ihr da eine Idee? Preis sollte noch möglichst unter 400 € sein, weniger wäre natürlich besser.

Hallo reddragon90,

sorry ich fang mal böse an. Also ich suche ein Auto, das weniger als 4 Liter Sprit frist, mindestens 300 PS hat und meine vier Kinder sollten auch reinpassen aber mehr als 6000 darf er nicht kosten ... jetz bin ich wieder lieb.

Die klassischen Brennweiten für Reise/Stätdereportagen sind 35, 50 und 90 mm. Bedingt durch den Crop wäre das heute 24, 35 und 60mm. Dein Objektiv deckt eigentlich alles ab. Nun möchtest Du Deinen Brennweitenspielraum erweitern. Mehr zum Tele(70-300) oder mehr zum Weitwinkel (12-24)? Oder ein Suppenzoom 18-200/250 was aber Deinen Kostenrahmen spengt.

Was ich nicht verstehe ist, viele Kaufen sich eine Kamera mit der Möglichkeit Objektive zu wechseln und suchen dann ein "immer drauf" - eine Brigdekamera wäre da der bessere Weg gewesen.

Ich habe nur Festbrennweiten von 14 - 400 mm. Das ist eine wilde schlepperei und das Wechseln nervt manchmal. Man sieht aber bewuster, man geht durch die Straßen, sieht was und weiß jetzt das 35er. Richtig spannend ist es wenn man nur eine Brennweite mitnimmt und einen ganzen Tag nur damit fotografiert . Erst ist es öde aber dann sieht man Motive, die man vorher gar nicht gesehen hat.

Anfangs hatte ich die Befürchtung, dass durch das viele Objektivwechseln auch viel Dreck auf den Sensor kommt. Mann ließt ja ständig von solchen Horrormeldungen. Das ist kaum der Rede wert und den Sensor reinigen ist leichter als sich die Fingernägel zu lackieren.

Also trau Dich an die Festbrennweiten ran oder suche Dir eine passende Brennweitenerweiterung zu Deinem vorhandenen Objektiv aus. Der Nikongebrauchtmarkt ist super sotiert.

Viele Grüße

Holger
 
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Ich habe damit kein Problem das Objektiv zu wechseln, nur ist es immer blöd, weil ich ja nur zwei Hände habe, auf was soll ich mitten auf der Straße achten? Dass das Body nach untengehalten wird wg. dem Dreck das ich das objektiv nachdem abschrauben vom Body, den deckel an die (weiß jetzt nicht wie man das nennt) untere seite "klebe" vom anderen Objektiv den Deckel abmache, und ans Body anschraube. Ich habe das letzens mal versucht, als ich auf der Straße mein Body vom Sigma 70-300mm auf das Kit ummontieren wollte. Und muss sagen das, dass wenn man das mermals am Stück machen muss, ziemlich die Laune verderben kann :(

18-200mm könnte ich mir auch noch holen, müsste ich halt ein bisschen mehr sparen. Aber ist dieses Objektiv sein Geld wert? Ich meine wegen der Schärfe...
 
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reddragon90 schrieb:
eine Art immerdrauf Objektiv (...) mal in der Stadt ist um zu fotografieren, und Geäude und Landschaftaufnahmen, (...) sehr scharfe Bilder hinbekommen (...) möglichst unter 400 €

Hallo reddragon90,

"sehr scharf" habe ich noch kein Zoom erlebt, doch ein Glas, welches Deinen Wünschen unter 400 Euro zumindest nahe kommt, gibt es nach meinen Erfahrungen durchaus:

SIGMA 17-70/2.8-4.5

Ziemlich lichtstark, ab Blende 3.5 recht scharf, ordentliche Makrofunktion (Abbildung 1:2,3) und entschieden besser als Dein Standardobjektiv. Kurs: um 350 Euro. Ich bin sehr zufrieden damit.

LG

Stefan
 
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reddragon90 schrieb:
Ich habe damit kein Problem das Objektiv zu wechseln, nur ist es immer blöd, weil ich ja nur zwei Hände habe, auf was soll ich mitten auf der Straße achten? Dass das Body nach untengehalten wird wg. dem Dreck das ich das objektiv nachdem abschrauben vom Body, den deckel an die (weiß jetzt nicht wie man das nennt) untere seite "klebe" vom anderen Objektiv den Deckel abmache, und ans Body anschraube. Ich habe das letzens mal versucht, als ich auf der Straße mein Body vom Sigma 70-300mm auf das Kit ummontieren wollte. Und muss sagen das, dass wenn man das mermals am Stück machen muss, ziemlich die Laune verderben kann :(

18-200mm könnte ich mir auch noch holen, müsste ich halt ein bisschen mehr sparen. Aber ist dieses Objektiv sein Geld wert? Ich meine wegen der Schärfe...

Hallo reddragon90,

der dritte Arm wäre klasse. Den würde ich auch sofort nehmen. Ich kenne diese von Dir beschriebene Situation sehr gut - ich wechsel ständig obwohl es jedes mal ein Kampf ist.
Gut, die einfachste Methode ist es die Kamera um den Hals hängen - leider fehlt mir da das passende Hawaiihemd und die Bermudashorts dazu ;-) aber wenn ich im stehen wechseln muss mache ich es so auch ohne passendes Outfit. Die sicherste Methode ist in der Hocke. Objektiv lösen, Kamera nach unten zwischen Oberschenkel und Oberkörper klemmen - Der Oberschenkel dichtet das offene Gehäuse ab und man beide Hände frei für die folgenden Handgriffe. In Städten habe fast immer meine Kameraweste an. Da passt alles hinein und das Gewicht gleichmäßig verteilt.

Mit den 18-200 habe keine eigene Erfahrungen. Ein Bekanter, der reiner Knipser ist, hat das Teil und bei ausreichenden Licht ist das 18-200 bemerkenswert gut für diesen Brennweitenspielraum. Ich konnte es nicht glauben was ich am Monitor gesehen habe. Da haben Nikons Linsenschleifer einen guten Job gemacht (jetzt gibt es gleich hauhe). Es gibt mit Sicherheit bessere Objektive- besonders am oberen und unteren Ende nur sind wir jetzt wieder beim Preis - das wird teuer.

Einfach den Horror vor dem nächsten Wechsel überwinden und je öfter man es macht umso einfacher geht es. Wenn man es irgendwann blind beherscht, kann man während des Wecheln auch noch das Motiv im Auge halten.

Viele Grüße
holger
 
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hi,

bei dem was du bildtechnisch machen möchtetst gibts eigentlich nur ein richtiges "immerdauf" und das wäre ein 18-200er :hehe: .und wenn du schon soviel knete auf den tisch legen würdest dann spar dir denn rest noch.da das einzig wirklich gute 18-200er das "NIKKOR 18-200 VR II" ist!.bitte nicht am falschen ende sparen. zweimal billig ist dann doch am ende teurer.
Das NIKKOR ist echt sein geld wert und der bildstabi funzt verdammt gut und macht schon ne menge bei schlechten lichtverhältnissen aus :up: !!!.

Ich gebs nicht mehr her alls "immerdrauf"...

gruß,
Mario
 
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Was für eine?

Kleinstadt, Großstadt oder gar Metropole?

So einfach ist das nicht!


..und dann...

wenig Scharf, mittel Scharf oder ganz Scharf?

Ne, im ernst:

Suche hier mal nach "Immerdrauf". Dann hast Du ca. vier Wochen was zu lesen.

Gruß

Peter
 
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reddragon90 schrieb:
Hallo zusammen,

ich suche für meine D50 ein Objektiv. Da mir das kit objektiv (18-55mm) von der Brennweite her nicht sehr Flexibel ist. Könnt ihr mir ein Objektiv empfehlen, dass naja, eine Art immerdrauf Objektiv sein könnte. Wenn man mal in der Stadt ist um zu fotografieren, und Geäude und Landschaftaufnahmen, müssten auch noch dinne sein. Auf was ich sehr viel Wert lege, ist dass die Schärfe exzelent ist. Also sollte man mit ihr sehr sehr scharfe Bilder hinbekommen. Habt ihr da eine Idee? Preis sollte noch möglichst unter 400 € sein, weniger wäre natürlich besser.

Im April war ich auf Malta mit meiner D200. Als immer drauf Linse war das 18-70.
Die meisten meiner Fotos wurden mit der Brennweite 18mm gemacht:

Märkte, Kirchen, Straßenszenen, Meeresbuchten etc.
Leider waren die 18 mm noch zu lang, ein 10-20 mm Sigma wäre die erste Wahl gewesen!

Die früher als Kleinbild-Reportagebrennweite gerne genommene 35mm Brennweite wird an deinem Sensor am langen Ende bei 30mm einen gemäßigten Bildwinkel ergeben.
Ein Doppelnutzen kommt noch durch die etwas kleineren Abmessungen.
Schau mal im Link, da gibt es einen Test und Erfahrungsbericht:

http://www.erlanger-fotoamateure.de/~maik/sigma1020tokina1224/

Gruß
Bernd
 
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Okay, danke für die zahlreichen Antworten. Da sind schon einige interessante Linsen dabei. Naja Städte halt Hamburg, (natürlich nicht nur). Es ist in Zukunft eine Reise, nach New York geplant, wann ist nicht klar, kann in einem aber auch in 2 oder gar in 3 Jahren stattfinden. Und wenn ich recht überlege, bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich für eine Linse so viel ausgeben, soll die mir nicht die Schärfe liefert die ich möchte. Wo mein Hauptgebiet in der Fotografie eigendlich das Spotten von Flugzeugen ist. Und ich dafür auch noch eine Linse brauche. Das Problem: Ich bin noch Schüler.

Aber was würden die Objektive kosten, die mir - Die Schärfe liefern? Bestimmt um die 1000 € oder?
 
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reddragon90 schrieb:
...Aber was würden die Objektive kosten, die mir - Die Schärfe liefern? Bestimmt um die 1000 € oder?

..ist eine Frage der Definition.

Sicher, die sehr guten Optiken fangen da erst an.


Gruß

Peter
 
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Was mich etwas wundert, ist Deine Aussage, dass Dir das 18-55 in der Stadt zuwenig flexibel ist. Wo fehlt es denn nun? Am langen oder am kurzen Ende? Sprich: zuwenig Tele oder zuwenig Weitwinkel?

Ich selbst bin in der Stadt nur mit Festbrennweiten unterwegs, denn die sind nicht nur schärfer, sondern auch in Sachen Verzeichnung und Vignettierung etwas besser, und diese optischen Mängel fallen gerade bei Architekturaufnahmen häufig auf. Nikon D200 + 1:4/18 mm AI + 1:2/24 mm AIS + Micro 1:2,8/55 mm AIS. Also auch nicht mehr als Deine 18-55 mm. Ja, ich weiß, es soll Zooms geben, die noch besser als die meisten Festbrennweiten sein sollen. Das neue Nikkor 1:2,8/14-24 mm für 2000 EUR zum Beispiel. Ob ich mit diesem Glasklotz beim Spaziergang durch die Innenstadt glücklich wäre, bezweifle ich. Und spätestens bei Gegenlicht kommen all diese Zooms an ihre Grenzen, denn bei so vielen Linsen hilft auch die beste Nanokristallvergütung nichts.

Optische Qualität ist nicht billig. Hier hilft nur
1. weniger, dafür bessere Objektive
2. der Gebrauchtwarenmarkt, wo speziell Festbrennweiten (noch) günstig zu haben sind.

Objektivwechsel geht ganz schnell: Kamera um den Hals hängen, altes Objektiv runter und ab in die Tasche (einen Objektivrückdeckel zum Aufsetzen hast Du in der Tasche), neues Objektiv raus aus der Tasche und drauf. Man braucht keine drei Hände, sondern nur 2 und die Kamera um den Hals. Danach kannst Du sie wieder um die Schulter hängen oder in der Hand halten, wenn Du sie um den Hals nicht magst. Staub auf dem Chip? Habe ich bisher nicht, trotz mehr als einem Jahr D200 mit Festbrennweiten.

Gruß
Uwe
 
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reddragon90 schrieb:
Ich habe damit kein Problem das Objektiv zu wechseln, nur ist es immer blöd, weil ich ja nur zwei Hände habe, auf was soll ich mitten auf der Straße achten? Dass das Body nach untengehalten wird wg. dem Dreck das ich das objektiv nachdem abschrauben vom Body, den deckel an die (weiß jetzt nicht wie man das nennt) untere seite "klebe" vom anderen Objektiv den Deckel abmache, und ans Body anschraube. Ich habe das letzens mal versucht, als ich auf der Straße mein Body vom Sigma 70-300mm auf das Kit ummontieren wollte. Und muss sagen das, dass wenn man das mermals am Stück machen muss, ziemlich die Laune verderben kann :(

Objektivwechsel ist Organisationssache.

Wenn Du Dich nicht gerade als Frei-Kletterer mit einer Hand an einer Steilwand in 2500m Höhe festkrallen, und mit der anderen Objektive wechseln willst (dann würde ich ein Zoom klar bevorzugen...), kannst Du in den meisten Situationen -in denen Du nicht sehr schnell reagieren mußt- durchaus Objektive wechseln.

Ich mach' das so:
1) Photo-Umhängetasche (bei mir: "Crumpler") auf
2) Vom gewünschten Objetiv (steht mit angebrachter Sonnenblende nach unten gerichtet in der Tasche) den Rückdeckel abschrauben (geht mit einer Hand, wenn das Objektiv noch in der Tasche steht)
3) Objektiv von Kamera abschrauben und Sonnenblende-voran in das 2. (freie) Fach der Tasche stellen
4) gewünschtes Objektiv an Kamera schrauben
5) Rückdeckel an abgeschraubtes Objektiv, Tasche zu - feddich !!!

Dafür braucht man lediglich 2 Hände (eine hält die Kamera, die andere kümmert sich um die Objektive).

(Frontdeckel hab' ich übrigens, wenn ich unterwegs bin, nie drauf. Die Sonnenblende als Schutz reicht. Staub auf dem Sensor war bisher auch nie ein Thema, das mir besondere Probleme bereitet hätte.)

Zooms sind praktisch, wenn ich entweder sehr schnell auf unterschiedliche Situationen reagieren will (Hochzeiten etc...) oder, wenn ich eine möglichst kleine, aber vielseitige Ausrüstung (1 Kamera und 1 Objektiv - sonst nix) mitnehmen will.

Also: ein wesentlicher Vorteil einer Spiegelreflex ist nun mal die Möglichkeit, Objektive wechseln zu können. Mach' diesen Vorteil nicht durch "Faulheit" zunichte! Die entstehenden Bilder werden's Dir danken!

Hobbs :)
 
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