Nur ein Rotkehlchen...?

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Na gut, Deine Vögelchen sind auch nett. Nur die Bilder haben noch Optimierungsbedarf. :fahne: Im Ernst: Schlecht find ich die auch nicht, aber Kulis Bild ist alleine durch das Licht schon deutlich besser.

Gruß Erik

da kann man mal sehen wie unterschiedlich der Geschmack ist.

Also ich finde keins der gezeigten Bilder richtig ansprechend, weder von der Technik noch von der Gestaltung. Soll jetzt nicht heißen, dass sie Schrott sind aber meine Ansprüche an Vogelfotografie erfüllen sie lange nicht.
Bin ich jetzt böse ?
 
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da kann man mal sehen wie unterschiedlich der Geschmack ist.

Also ich finde keins der gezeigten Bilder richtig ansprechend, weder von der Technik noch von der Gestaltung. Soll jetzt nicht heißen, dass sie Schrott sind aber meine Ansprüche an Vogelfotografie erfüllen sie lange nicht.
Bin ich jetzt böse ?


Aber nein doch :D

Jedem seine Meinung, deshalb sind wir hier.
L.G.
 
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Da erliegst du einer optischen Täuschung. Die Meise ist im Hintergrund.
Da wäre ich mir nicht so sicher. Ohne dabei gewesen zu sein, sieht es jedenfalls so aus, als läge der Ast rechts oberhalb des Rotkehlchens in derselben Schärfeebene wie das Rotkehlchen. Und die Meise hängt eindeutig vor diesem Ast (der Ast verläuft hinter der Meise weiter!). Aber wir müssen das nicht ausdiskutieren. Ob vor oder dahinter ist letztlich egal, was stört ist, dass die Meise so hell ist und damit zum Blickfang gerät (obwohl für das Foto nur "Beiwerk").

Wir sehen mit Sicherheit nicht das Gleiche, da ich konsequent auf einen komplett unkalibrierten Workflow setze! Was die 'Inventarfarben' angeht, da hast du nicht ganz unrecht, und das ist meiner bescheidenen und unkalibrierten Meinung nach ein D300-Problem. Die Kamera neigt meiner Ansicht nach unter bestimmten Umständen dazu Grüntöne überzogen darzustellen.

Ich kann Dir nur raten, inkonsequent zu werden und Dich auf das Thema Farbmanagement einzulassen. Wenn Du die Kosten scheust, findet sich bestimmt jemand in Deinem Freundes-/Bekanntenkreis mit einen kalibrierten Proofmonitor, an dem sich testen ließe, was es dir bringen würde (wenn du mal im Raum Düsseldorf unterwegs bist, gerne auch bei mir). Ich habe mich damals für eine solche Investition entschieden und dafür im Gegenzug (schweren Herzens) auf die Anschaffung einer D300 verzichtet. Mittlerweile weiss ich, dass es (für mich) die richtige Entscheidung war (wenn ich mir heute auf meinem kalibrierten Monitor die Fotos anschaue, die ich früher auf meinem Laptop in sRGB bearbeitet habe, wird mir schlecht). Bin ziemlich sicher, dass du damit auch dein Grün-Problem in den Griff bekämst.

Ich mußte schon CNX bemühen um das 'sichtbar ausgefressene Gefieder' zu sehen, beim normalen Betrachten des Bildes habe ich nichts dergleichen gesehen.

Siehe oben. Sticht auf einem kalibrierten Monitor sofort ins Auge. Und ich hab's mir extra noch mal auf dem Laptop angeschaut - nichts zu sehen....

Und das ist die Crux mit der Belichtung und dem Histogramm. Das ist eine tolle Sache, nur wenn ich das Rotkehlchen halbwegs richtig belichtet haben will, dann muß ich mit der überbelichteten Meise leben. Da kann ich das Histogramm kontrollieren soviel wie ich will, das ändert nichts an den Lichtverhältnissen!

Richtig - die Lichtverhältnisse sind so wie sie sind und der Dynamikumfang unserer Cams ist begrenzt. Da wir das aber wissen, können wir uns darauf einstellen - entweder durch eine entsprechende Wahl des Bildausschnitts, der extreme Lichter meidet oder - wenn sie schon mit auf's Bild kommen - durch gezielte Belichtung auf die Lichter. Kamera auf "Kontrastarm" steigert dabei den Dynamikbereich, so dass sich Tiefen via EBV für ein insgesamt ausgewogenes Bild meist schnell korrigieren lassen (selektive Kontrastanhebung + Helligkeitskorrektur).
 
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Besser?

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Also so als Photo allgemein meine ich, als Rotkehlchenbild ist es natürlich indiskutabel. ;) Das der Meisenknödel als solcher stört ist natütlich klar, aber ohne Knödel halt kein Vogel.

Gruß
Dirk
 
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