Ny-Ålesund, nördlichste, ständig bewohnte Siedlung der Welt, früher Bergarbeitersiedlung, heute Forschungsstation für viele Länder.
Hier leben ca. 30 Personen im Winter und ca. 120 im Sommer. Im Sommer kommen noch zahlreiche Touristen vorbei, die aus den großen Kreuzfahrtschiffen quellen.
Es gibt hier einen Souveniershop, eine Waffelbude und das nördlichste Postamt der Welt.
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Einen Zug hat es hier auch, aber nur 30 Meter Schienen.
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Früher war Ny-Ålesund Ausgangspunkt für zahlreiche Nordpolexpeditionen.
Roald Amundsen und Lincoln Ellsworth versuchten mit zwei Dornier Flugbooten von hier aus den Nordpool zu erreichen,
scheiterten aber grandios, ebenso Umberto Nobile mit seinem Lufschiff Italia.
Im Jahr 1926 unternahm Amundsen zusammen mit dem Italiener Umberto Nobile einen erneuten Versuch, mit einem Luftschiff den Nordpol zu erreichen,.
In Ny-Ålesund wurden ein Landemast (den man heute noch besichtigen kann) und eine oben offene Luftschiffhalle errichtet.
Die beiden erreichten am 12. Mai 1926 mit dem Luftschiff Norge den Nordpol, nachdem sie am 11. Mai in Ny-Ålesund gestartet waren.
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