Nochmals: Namibia...

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Ich möchte mich Wort für Wort den Ausführungen von T Dornbusch anschließen.

Hinzufügen möchte ich, dass Du insbesondere aus den Leopardenbildern noch sehr viel mehr machen könntest - und es sich sehr lohnen würde. Denn diese Tiere überhaupt in Etosha zu Gesicht zu bekommen, und dann noch mit Jungen, ist ein echter Glücksfall. Bei der endgültigen "Bildgestaltung" am Computer (mit dem Beschneidewerkzeug) kann man die vielleicht auf den ersten Blick als störend empfundenen Vegatationsreste im Sinne eines Rahmens mit berücksichtigen.
 
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Da wir selber gerade aus Namibia zurück sind gebe ich auch einen Kommentar ab.

Was Rainer und die anderen hier abgeliefert haben ist zum größten Teil allererste Sahne und kaum zu toppen.

Allerdings muss man berücksichtigen das die sechs "nur" zum Fotografieren in Namibia waren und garantiert ganz andere Möglichkeiten hatten als die "normalen Touristen" die meine Frau und ich eigentlich auch waren.

Ich kann natürlich nur für mich sprechen wenn ich sage das wir in Namibia Urlaub gemacht haben und dabei sehr viel fotografiert wurde, aber eben nicht nur.

Wir sind auf unserer Reise wohl kaum in den Genuss gekommen so viel Zeit für eine Location aufzuwenden wie die sechs.
Allein die Bilder von Etosha brauchen sehr viel Zeit, Geduld, einen Guide der sich sehr gut auskennt und ne menge Glück.

Leider hatten wir nichts von dem, bei uns hat es sogar am zweiten Tag in Etosha abends ein heftiges Gewitter mit 4-5 Stunden Dauerregen gegeben und der Himmel war den ganzen Tag total diesig und bedeckt.
Keine tollen Vorraussetzungen für gutes Licht in der Linse.

Ich werde es trotzdem wagen später ein paar Bilder hier reinzustellen, auch wenns für manche evtl. nur Urlaubsbildchen sind ;)
 
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Diese Bilder wirken auf mich ein klein wenig mehr nach Wildlife.

Im Grunde ist es sicherlich egal ob Wildlife oder aber "Touristen-Station" mit handaufgezogenen Raubtieren.

Nur denke ich das unter bestimmten Bedingungen vielleicht nicht die optimalsten Bedienungen für die Fotografie herrschen. Wenn ich so eine echte Wildkatze vor mir hätte - könnte ich nicht sagen ob meine Konzentration auf die Technik/Bildgestaltung noch gegeben wäre. Das hat mich in den großen Thread ein wenig gewundert wie man mit ~160mm vor diesen Tieren solche Aufnahmen machen kann (fragt mich nicht mehr bei welchen Bild(ern) dieser Eindruck entstanden ist; es sind mittlerweile zuviele).

Insofern hatte ich bei diesen Bildern hier eher das Gefühl sie wurden aus mehr Sicherheitsdistanz gemacht und sind daher ggf. etwas suboptimaler Natur bezl. der Qualität.


Hinzufügen möchte ich, dass Du insbesondere aus den Leopardenbildern noch sehr viel mehr machen könntest - und es sich sehr lohnen würde. Denn diese Tiere überhaupt in Etosha zu Gesicht zu bekommen, und dann noch mit Jungen, ist ein echter Glücksfall.
 
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AW: Nochmals: Namibia...(3)

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Das hier gefällt mir am Besten!
 
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Hallo!?!
ich bin weder angepisst noch habe ich was gegen deine Meinung (grüße an mg16373)
Worauf ich hinaus will ist zu erfahren was man denn besser machen könnte, denn nicht jeder hat hier das gleiche (fotographische) Niveau.
Dies hast du ja jetzt als Reaktion auf meine Frage in deiner "Netten" Art getan.

dann habe ich das wohl in den falschen hals bekommen und möchte mich für die art der antwort entschuldigen.
"besser machen" löst bei mir einfach den beissreflex aus.
besser machen kann man hier vieles... "flache" abbildungsfotografie, dokumentation (ich habe tier a, b und c gesehen), nicht vorhandene bildgestaltung, völlig willkürliche schnitte durch gliedmassen, nicht passende belichtung... ob und wie ich das alles hätte besser machen können, weiss ich nicht, da ich noch nie in namibia war... aber zumindest weiss ich (und das ist äusserst subjektiv), dass ich solche bilder wohl nicht eingestellt hätte...
ich kritisiere hier ja auch nicht den fotografen... was jeder einstellt ist ihm selbst überlassen... ich habe hier etwas ganz anderes kritisiert....

und nichts für ungut, was ich nicht nicht wusste ist, dass du Spieler kritisierst dessen Sport du nicht magst.

aber hier will ich doch einhaken... im bei deinem sportvergleich zu bleiben: fussball... ich kritisiere im übertragenen sinn den spielstil eines spielers/einer mannschaft, die sich im eigenen strafraum einigelt, destruktiven fussball spielt, keinen spielfluss zulässt, weder bei sich, noch bei der anderen mannschaft und bevorzuge das offene spiel einer mannschaft die zug nach vorne hat und spannende und interessante spielszenen ermöglicht... beides ist fussball, trotzem kann ich sehr wohl das eine kritisieren und das andere mögen....
bildaufbau, bildgestaltung, das spiel mit der schärfenebene, licht, schatten, spannung, all das ist bei allen sujets möglich (das haben ja auch manche bilder aus namibia gezeigt).
daß das hier alles fehlt habe ich bemängelt... mir dann zu unterstellen dass ich das spiel nicht spiele, scheint mir dann doch ziemlich angepisst zu sein...
 
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AW: Nochmals: Namibia...(3)

Bitte zurück zu den Bildern hier!

Das hier gefällt mir am Besten!

jetzt bin ich eh schon der buhmann, jetzt kann ich auch weiter machen:

warum? warum gefällt dir dieses bild? weil eine schlange drauf ist? weil es scharf ist? oder weil die zunge der schlange so am rechten bildrand kratzt, dass sie schon fast wieder links raus kommt?
im ernst, ich stelle mir die frage, was an diesem bild gut ist?
eine akzeptable schärfe setze ich bei einem solchen sujet voraus... das ist ja keine s/w kunstfotografie, bei dem es auf schärfe gar nicht ankommt. aber eine bildgestaltung kann ich hier nicht entdecken.
ich schaue das bild an und bei mir kommt an: schlange... kein ausrufezeichen, kein whow, klasse der schärfeverlauf, toll wie das tier hier abgelichtet wurde, spannender bildaufbau... es ist einfach nur: schlange... aha... der fotograf hat also eine schlange gesehen und fotografiert... ui toll... aber warum knallt der kopf jetzt fast gegen den rechten bildrand? warum hat sie in blickrichtung keinen platz?
bitte nicht missverstehen, das soll jetzt nicht überheblich klingen, aber ich frage mich wirklich, was daran jetzt so gut ist. klar haben nur wenige leute die möglichkeit, das tier in freier wildbahn abzulichten, aber das hat nichts mit der "qualität" des bildes zu tun.
wenn ich der erste und einzige mensch auf dem mars bin und dort den sand fotografiere, dann mag das ein persönlicher triumph sein, fotografisch ist es einfach nur abfotografierter sand....
 
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Zunächst danke für's zeigen, ich hab's mir gerne angesehen.

Zum Thema fotografische Qualität: es wäre vermutlich tatsächlich besser gewesen, das ein oder andere Foto nicht einzustellen. Einfach deshalb, weil es nur (Forums-)Durchschnitt ist, oder vielleicht sogar schlechter als das. Die Marke "Leica" hatte u.a. deshalb so einen großen Erfolg, weil sie so eine konsequente Qualitätskontrolle ausgeübt hat: nur das Beste, wirklich makellose kam durch und so in die Hand der Kunden.

Ich stelle bei eigenen, privaten Präsentationen ebenso fest, dass ich mit zehn hervorragenden Bilden weit mehr Erfolg habe, als mit 50 Mittelmässigen, unter denen sich auch zehn hervorragende befinden.

Außerdem tut eine professionellere Präsentation (Rahmen etc.) jeder Fotografie gut, und wenn sie dann obendrein nicht auf 256k eingedampft werden muß, tut das ein übriges.

Zu diesen Präsentations- und Auswahlfragen muss ich auch sagen: das geht besser.

Trotzdem: es bleibt eine Reihe wirklich ansprechender Bilder, und für die habe ich mich auch bedankt. Letztlich ist das Ganze auch mehr als die Summe seiner Teile, was insbesondere anbetrachts der Rubrik, in der diese Bilder eingestellt worden sind, auch gewürdigt werden muss: "Reiseberichte".

Die Bilder wirken in ihrer Gesamtheit doch anders als jedes für sich.

Allerdings, und da übe ich dann doch etwas Kririk: Für einen Beitrag zum Thema "Reiseberichte" ist m.E. die Beschränkung der Motive auf Tiere und etwas Landschaft nicht hilfreich. Denn auch wenn das Oberthema "Naturfotografie" ist, besagt der Untertitel zu diesem Thema ganz klar "Hier können alle Naturreiseberichte veröffentlicht werden." Und auch eine Naturreise beginnt am Flugplatz, und dort endet sie auch wieder. Dazwischen gibt es viel mehr, als eben nur Fauna und Flora. Und deshalb vermittelt die gewählte Zusammenstellung für mich leider kein ausgewogenes Bild einer solchen Reise.
 
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Vielen Dank für Eure Anregungen und natürlich auch für Eure Kritik, auf die ich gerne eingehen möchte.

Da ich beim Bildereinstellen "Novize" bin, möchte ich mich für die diesbezüglichen Mängel entschuldigen und hätte mich deshalb wohl besser auch bei der Quantität beschränkt.

Was die Reise selbst betrifft, so war ich tatsächlich de facto als "Normaltourist" unterwegs, weil ich meiner Frau eine "echte" Fototour nicht zumuten wollte (und konnte ;-)). Obwohl ich bei der Reiseplanung auf eine möglichst günstige Lage der Lodges zu den fotografischen "hot spots" geachtet hatte, musste ich vor Ort dennoch manch schmerzlichen Kompromisse bzgl. Tageszeit und Lichtverhältnissen eingehen. Ausserdem war unser Zeitplan sehr eng, so dass wir am Sossusvlei nur einen Tag und für Etosha drei Tage zur Verfügung hatten. Da wir mit einem normalen PKW unterwegs waren, haben wir (bis auf die Etosha-Durchquerung) die Safarifahrten von den Lodges aus unternommen. Dabei ist man jedoch dem Geschick und der Geduld der jeweiligen Guides "ausgeliefert" und kann vor allem die Aufnahmeposition nicht frei wählen (die hat mich z.B. bei den Leoparden schier zur Verzweiflung getrieben). Trotzdem war es ein toller Urlaub und ich habe bis jetzt (auch von fotografierenden Mitmenschen) nur positive Reaktionen auf meine Bildausbeute erhalten, was mich auch zur Präsentation in diesem Forum bewogen hat...

Zum Schluss noch einige Worte an meinen schärfsten Kritiker:
Lieber Woici, es tut mir leid, Dich mit meinen "Urlaubsbildchen" gelangweilt zu haben. Dennoch hätte ich mich über einige konstruktive Anregungen anstelle von - sorry, so habe ich es jedenfalls empfunden - polemischer Pauschalkritik gefreut.
Was das Bild mit der Zwergpuffotter (auch als Seitenwinderschlange bekannt) betrifft, so wollte ich in erster Linie deren perfekte Verschmelzung mit ihrer Umgebung darstellen. Da sich diese kurz nach ihrer Entdeckung in Sekundenschnelle wieder im Sand eingegraben hatte, war eine anspruchsvollere Bildgestaltung kaum möglich (über den Bildausschnitt lässt sich sicher diskutieren).
Die Raubkatzenbilder sind teilweise in einem grossen privaten Wildtierreservat (Löwen) und teilweise in einer Auswilderungsstation der "AfriCat-Foundation" (Geparden, Leopard) entstanden. Mit den Einnahmen aus der angegliederten Lodge wird deren wertvolle Arbeit zum Erhalt der Grosskatzen in Namibia teilweise finanziert. So viel zum Thema "Gehegefotografie"...;-)

Viele Grüsse und "Gut Licht" an alle künftigen Namibia-Reisenden,
Ralf
 
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Was das Bild mit der Zwergpuffotter (auch als Seitenwinderschlange bekannt) betrifft, so wollte ich in erster Linie deren perfekte Verschmelzung mit ihrer Umgebung darstellen.

Und das ist Dir sehr gut gelungen fuer meinen Gecshmack:up:
Dieses Bild gefaellt mir am besten aus der Serie, so sind die Geschmaecker halt verschieden.

Und auch die anderen Bilder finde ich sehenswert, einige mehr, andere weniger. Aber auf jeden Fall hat Deine Serie dieses Forum bereichert.
Und beim naechsten Mal gibst Du Die ein klitzekleines bischen mehr Muehe bei der Praesentation.:)
 
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AW: Kleiner Leopard, zweiter Versuch

Na aslo, geht doch:up:
In groesser kommen die Bilder gleich viel besser an, bei mir jedenfalls.
 
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auch auf die gefahr hin, mich unbeliebt zu machen, aber das reisst mich nun wirklich nicht vom hocker... nette urlaubsbildchen, die, mit verlaub gesagt, fotografisch so gar nichts zu bieten haben... ein exotisches tierchen in namibia alleine macht noch keine gute fotografie.
dass dieses sammelsurium an urlaubsbildern dann auch noch nominiert wird, bringt mich schon zum grübeln.

just my two cents....
Auf die Gefahr hin mich unbeliebt zu machen, genau das sind die Beiträge welche speziell neue Mitglieder abhalten Bilder in Foren einzustellen.
just my two cents.....

Dass darauf hin der Themenersteller noch verwarnt oder gar gesperrt wird weil er aufgrund solcher Kommentare seine Bilder wieder raus nimmt kann ich auch nicht nachvollziehen.
 
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Auf die Gefahr hin mich unbeliebt zu machen, genau das sind die Beiträge welche speziell neue Mitglieder abhalten Bilder in Foren einzustellen.
just my two cents.....

Es ist eben auch die Art der geäußerten Kritik, die ja durchaus in Teilen auch gerechtfertigt sein kann, die einfach nur sauer auf stößt. Sicherlich muss man nicht mit Samthandschuhen in diplomatischer Art und Weise seine Kritik üben, aber ein wenig mehr Respekt darf man wohl schon einfordern.
Im übrigen glaube ich auch nicht, dass der TO den Anspruch mit seinen Bildern hatte sich als "Wildlife Photographer of the Year" zu bewerben.

Der eigentliche Anstoß von @woici sich über eine Nomminierung zu wundern (hey, der TO konnte die Nominierung nicht verhindern :rolleyes:), finde ich ohnehin fraglich, da ich persönlich eine Nominierung nicht als Qualitätszertifikat betrachte ;)
 
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