Geschrieben wird ja viel, hat denn überhaupt schon jemand eine D700, D3 etc. nicht mehr repariert bekommen?
Das habe ich anders erlebt.Wenn es wirklich so düster aussehen würde, würde kein Händler ein 12-Monats-Risiko eingehen.
Hallo Kurt!
Ich schickte sie zur Reparatur auf Gewährleistung zurück und bekam postwendend meinen Kaufpreis erstattet mit der Begründung, dass eine Reparatur nicht mehr möglich sei.
Geschrieben wird ja viel, hat denn überhaupt schon jemand eine D700, D3 etc. nicht mehr repariert bekommen?
Wäre interessant zu wissen was die Service Points dazu sagen.
Ich behalte meine D700, wird ja dann quasi zum unverkäuflichen Sammlerstück.
Inwieweit 20 Jahre alte Objektive davon betroffen sind weiß man auch nicht. Es hat noch niemand kundgetan dass seine Objektive nicht repariert wurden.
Hallo Kurt!
Das habe ich anders erlebt.
Eine gebrauchte D700 beim Händler gekauft: Alles funktionierte, nur der Blitzschuh hatte einen massiven Wackelkontakt.
Ich schickte sie zur Reparatur auf Gewährleistung zurück und bekam postwendend meinen Kaufpreis erstattet mit der Begründung, dass eine Reparatur nicht mehr möglich sei.
>>> audiomac : Ich gebe auf. Diese Art Diskussion ist mir zu mühselig. Natürlich gibt es Lagerkosten. Aber für die Kosten des Rückrufes z.B. der D600 kann Nikon wahrscheinlich Jahrzehnte alle Teile lagern. Und es ist grundsätzlich so, dass zur Gewinnmaximierung jedwede Kosten vermeiden werden sollen. Das ist nun mal im Kapitalismus (pöses Wort) so .Deshalb werden ja unter den bekannten Bedingungen z.B. Billig-Klamotten (auch "Markenhersteller" lassen dort produzieren) in Pakistan etc. produziert.
Wir sollten aber, das war der Ausgangspunkt meiner Beiträge, Nikon sagen, dass dies nicht nur eine rechnerische Angelegenheit ist, sondern Kundenzufriedenheit, (langfristige)-Bindung und auch die Schaffung eines entsprechenden Images auch einen Wert besitzt. Nikon wäre gut bedient, gerade bei nicht billigen Gerätschaften, entsprechende Lagerhaltung (wie ich sie bei Sigma in meinem Fall vorfand) vorzunehmen. Und Nikon hat, nach meinen Wahrnehmungen (auch dies wurde hier schon im Forum behauptet) ein eher höheres Preisniveau bei höherwertigen Objektiven. Dann sollte aber ein Teil dieses höheren Verkaufspreis auch in die Ersatzteilversorgung investiert werden.
Ansonsten, ich werde heute Abend mal wieder meine Fuji S5 in die Hand nehmen
Meddi
Es sind ja nicht nur Lagerkosten, die sind im Vergleich wahrscheinlich eher gering, aber Nikon muss ja auch während der Produktionszeit des Produkts die entsprechenden Ersatzteile produzieren oder bei Lieferanten einkaufen mit dem Risiko, sie dann nicht mal verkaufen zu können, weil doch nicht genügen Bedarf aus Reparaturen anfällt.
Geschrieben wird ja viel
Da der Blitzschuh m.W. bei der D700 der gleiche ist wie bei der D800, würde ein Nikon Service Point ihn wohl noch ersetzen können.wäre nur die Frage kam "Reparatur nicht mehr möglich" direkt vom Händler weil er vielleicht keine Lust hatte die Kosten zu übernehmen und dem Nächsten die Kamera vertickert oder sagte "Nikon" Reparatur nicht möglich
....Dabei ist die Aussage von Nikon doch klar und unmissverständlich:
"Es sind nicht mehr alle Ersatzteile verfügbar" ....
Leica fertigt auf Bestellung übrigens jedes mechanische Ersatzteil bis runter zur Ur-Leica in Einzelanfertigung an. Zu obszönen Preisen, aber immerhin.
Leica fertigt auf Bestellung übrigens jedes mechanische Ersatzteil bis runter zur Ur-Leica in Einzelanfertigung an. Zu obszönen Preisen, aber immerhin.
Um wieviele Euronen verkauft denn Dein Brötchengeber die Techniker- / Ingenieurstunde??
Ich bin mein eigener Brötchengeber, und ich verkaufe Tagessätze.
Ich bin mein eigener Brötchengeber, und ich verkaufe Tagessätze.
Aber dann versteh ich das Wort "obszön" nicht.
Sollte das nicht besser "angemessen" heißen?
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