Nikon Rangefinder - Ein Aprilscherz?

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Die module DSLR hört sich plausibel an, so ein Konzept klingt schon iregendwie typisch nach Nikon ( in alten Tagen). Mit dem Rangefinder kann ich nicht viel anfangen.
Gruß, Dirk
 
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balise schrieb:

Ich glaube gerne, dass es die beschriebenen Kameras bei Nikon im Versuch gibt, und beide Ideen sind ja nicht unbedingt neu: die modulare Digitalkamera für Nikon-, Hasselblad- und Sinar-Objektive, mit oder ohne Reflexsucher und digitalem Rückteil nach Wunsch gibt es bereits bei Sinar zu kaufen. Digitalkameras mit Chips im DX-Format, aber ohne Reflexsucher und noch ohne Wechselobjektive, gibt es bei Sony und Sigma. Eine Kompaktdigi mit aufsteckbarem Videosucher gibt es von Ricoh. Digitale Meßsucherkameras - noch mit echten Meßsuchern und Leica-M-Bajonett - gab es von Epson und gibt es von Leica.

Eine "Black Box" mit Vollformatchip, ohne Reflexsucher, dafür aber mit höchstauflösendem und schnellem Videosucher, wäre die logische Konsequenz der Digitalkamera-Entwicklung. Wenn es nach den japanischen Herstellern gegangen wäre, gäbe es schon lange keine Reflexsucher mehr, denn die Mechanik und Optik, die für diese Sucher notwendig ist, verursacht Herstellungskosten, welche die Hersteller liebend gerne einsparen würden. Und noch vor wenigen Jahren kamen sie ja alle mit Bridgekameras daher, mit jämmerlichen Videosuchern, und versuchten, uns klarzumachen, dass unsere Spiegelreflexkameras überflüssig seien. Das ging erstmal gründlich in die Hose und hat unter anderem dazu geführt, dass Minolta den Bach runter ging. Aber das letzte Wort in dieser Sache ist sicher nicht gesprochen.

Bei Nikon hat man die Firmengeschichte und speziell die legendären Meßsucherkameras nicht vergessen, was ja in Neuauflagen der S3 und SP mündete. Ein echter Neubeginn mit einem vollelektronischen "Meßsucher"-System mit FX-Chip würde da gut reinpassen. Ein solches System könnte ein geringeres Auflagemaß und kompaktere Objektive haben und mit Adaptern volle Rückwärtskompatibilität zum F-Bajonett in allen seinen Varianten bieten. Denkbar wären darüber hinaus Adapter zu allen jemals gebauten Objektiven für Kleinbild- und Mittelformat-SLR-Systeme.

Ob die Kameramodelle, die jener Kumpel des Dpreview-Foren-Schreibers in Japan gesehen hat, nun reine Versuchsballons oder mehr sind, wird die Zukunft zeigen.

Grüßle
Uwe
 
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Wenn es ein Aprilscherz ist, dann ist er wenigstens fantasievoll ausgedacht.
In jedem Fall kurzweilige Lektüre, danke für den Link.
Gruß
Sig
 
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Es ist allgemein bekannt, dass bei Nikon (und vermutlich auch allen anderen großen Herstellern) alle möglichen Experimente mit Prototypen gemacht werden. Nur wenige davon münden in Serienprodukte.

Rangefinder Vorteile hin oder her, aber preislich mit sowas gegen einen 5D-Nachfolger anzutreten, ohne F-Mount, na ich weiss ja nicht.

Maik
 
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balise schrieb:

Wäre so etwas nicht eher ein potentieller Wettbewerber im HiEnd Bereich (Sinar, Hasselblad, u.a.?).
Allerdings, so wie der Thread geschrieben ist mit dem komischen Freund, der für Nikon Lieferanten arbeitet, aber von Kameras nichts versteht, da finde ich das ganze eher dubios.
Sehr dubios.
Und eher im Bereich Hoax.:rolleyes:
 
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balise schrieb:

Ausgesprochen anregende und kurzweilige Lektüre.

Aber eine hochpreisige reine Studiokamera (no PJ!) mit Begrenzung auf 24x36mm?

Dann doch eher ein modulares System, das auch das 48er Chipformat unterstützt aber von Nikon --- wollen die vielleicht ihre GF-Rechnungen, Ach Quatsch ....

Danke für den Link!

Herzlich

Frank
 
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Interessanter fand ich die Einlassung, dass die nächste Kamera, die Nikon vorstellt, eine Antwort auf Canons 5 D Mk II sein soll. Das würde nämlich bedeuten, dass die D800 VOR der D3X (oder D4 oder wtf her name is) kommen würde - denn die 5er ist definitiv nur eine Semiprofi-Maschine und würde von daher nicht mit einem Profiboliden in dessen Preislage gekontert werden, sondern von einer bezahlbaren 24-Mpixel-Kamera, wie das Sony vorgemacht hat. Das könnte bedeuten, dass wir noch in diesem Jahr die 800er sehen.

Ob die D3X dann überhaupt kommt oder gleich zugunsten des modularen Highend-Boliden gestrichen wird, ist die nächste Frage. Wenn ich zwischendurch mit meiner F3 spiele, dann würde ich mir ein solches System mit ultrastabilen Anbauteilen an einen relativ schlanken Grundbody auch "in digital" wünschen. Was die F3 nämlich allen unseren modernen Kisten voraus hat, ist die sagenhafte Stabilität: Wenn Du einen MD-4 an die Kamera schraubst, wirkt er daran so fest, wie angeschweißt. Kein Vergleich mit den lommeligen Batteriegriffen der heutigen Digis.

Allerdings wird spätestens an der Stelle der dpreview-Thread abstrus und unglaubwürdig. Einen Batteriegriff mit zusätzlichem EXPEED-Prozessor kann man sich zwar theoretisch denken, er wäre aber praktisch eher eine stete Quelle des Ärgers, die PC-Experten werden mir da wohl zustimmen. Wahrscheinlicher ist eine modularisierte Arbeitsspeicher-Ausstattung à la PC, die dann verschieden hohe Bildfrequenzen und Serien zulässt - das, wozu die D3 noch eingeschickt werden muss, wird der Kamerabesitzer künftig selbst erledigen dürfen: Speicher kaufen und aufrüsten, wie beim PC.

Durchaus wahrscheinlich ist die Rangefinder-Geschichte. Wenn ich daran erinnern darf: Nikon war einst ein "Fremdobjektiv"-Hersteller, der für europäische Sucher-Kameragehäuse wie Leica und Contax saugute Linsen fertigte, erst später kam der Einstieg in die eigene Kamerafertigung. Und wenn die Konkurrenz mit "Micro Four Thirds" kommt, dann klotzen die Nikonen eben mit einer Edel-Messsucher-Digi dagegen. Dafür gibt es fraglos einen nicht ganz kleinen Markt. Wenn das Gerät dann auch noch mit modifiziertem Leica-M-Bajonett daher kommt und Vollformat-Sensor hat, ist das sozusagen die "bessere M8", die noch dazu erheblich bezahlbarer sein wird, als das Solmser Vorbild.

Gruß, Hans
 
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Verrennt Euch mal nicht zu sehr in diesen "Rumors". Viel wichtiger als mehr Pixel sind jetzt erstmal ein komplettes Programm von neu gerechneten Festbrennweiten, die auch bei Offenblende schon eine gleichmäßige Schärfe bis in die Bildecken bringen und durchgängig mit AF-S ausgerüstet sind.

Die Konkurrenz zur Leica M8 erwarte ich eher von Zeiss+Cosina als von Nikon, und die bessere Leica M8 wird wohl Leica M9 heißen und zur Photokina 2010 präsentiert werden. Nikon dürfte mit DX und FX ausreichend beschäftigt sein. Darüber hinaus zeichnet sich eine Renaissance des Mittelformats ab, und digitales Video wird als Markt auch immer wichtiger. All das ist für einen Großkonzern wie Nikon interessanter als irgendwelche Nischenprodukte - die überlässt man besser Nischen-Anbietern.

Gruß
Uwe
 
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Ich würd mir von Nikon auch eher sinnvolle FX-gerechnete Linsen wünschen (AF-S 24-105/3.5-4.5VR, AF-S 80-400VR) als durch den Einstieg in ein komplett neues System weitere Ressourcen abzuziehen.

Aber vermutlich ist die Entscheidung schon gefallen. Wenn Nikon nächstes Jahr was rausbringt, werden die 2007 wohl schon damit angefangen haben... Vielleicht ist das ja der Grund für das nicht-Erscheinen der restlichen AF-S Festbrennweiten ;)

Michael
 
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