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HaDiDi

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In der Imaging Division läuft es nicht mehr rund. Die Margin-Rate erodiert Jahr für Jahr:

Zitat:
  • Margin: 5.8%, down from 14% in fiscal ’25. 16.6% in fiscal ’24 and 18.6% in fiscal ’23. Lowest margin since Nikon Imaging experienced losses is fiscal ’21.
Die alten Nikon-Stammkunden sind versorgt, Neukunden kaufen vielleicht mal eine Zf, Z5II, oder ZR, aber das reicht nicht, damit die Imaging Division ihre cash cow Funktion für den Konzern erfüllt. Bei Nikon hatte man das wohl geahnt und hat deshalb die Imaging Division nach Thailand ausgelagert und die Produktionskapazitäten nicht weiter ausgebaut. Mal sehen, wie es mit Nikon weitergeht. - Vielleicht übernimmt Viltrox ja irgendwann den Laden.


 
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gleicher Artikel:

"Im Imaging Products Business wurde der Umsatz von der ersten digitalen Kinokamera von NIKON, der ZR, geleitet. Das Geschäftssegment verzeichnete jedoch sowohl Umsatz- als auch Gewinnrückgänge gegenüber dem Vorjahr, was unter anderem auf einen Rückgang der durchschnittlichen Verkaufspreise aufgrund von Veränderungen im Produktmix und höherer Promotionsaufwendungen in einem sich verschärfenden Wettbewerbsumfeld sowie auf Tarifauswirkungen und einmalige Kosten im Zusammenhang mit der Aktienübertragungsvereinbarung für Mark Roberts Motion Control Limited zurückzuführen ist. Damit erzielte das Geschäftsfeld einen Umsatz von 290.053 Mio. Yen (Minus 1,8 % gegenüber dem Vorjahr) und ein operatives Ergebnis von 16.715 Mio. Yen (minus 59,5 % gegenüber dem Vorjahr).


Im Imaging Products Business hat die Gruppe Wertminderungen von 850 Millionen Yen erfasst, hauptsächlich bei Mark Roberts Motion Control Limited, einer britischen Tochtergesellschaft, die sich mit der Herstellung und dem Vertrieb beschäftigt. Denn Mark Roberts Motion Control Limited hat festgestellt, dass er aufgrund verschlechterter Marktbedingungen einen Teil seiner ursprünglich erwarteten Einnahmen nicht erzielt hat, und daher hat der Konzern den Buchwert seiner langfristigen Vermögenswerte auf seinen erzielbaren Betrag reduziert und die Verringerung als Wertminderungen erkannt. Die gewinnbare Menge wurde anhand des verwendeten Wertes gemessen. Die Wertminderungen umfassen Goodwill- und identifizierbare immaterielle Vermögenswerte im Zusammenhang mit Mark Roberts Motion Control Limited von 329 Millionen Yen bzw. 477 Millionen Yen."
 
HaDiDi kommentierte
Unter den Fittichen von (z.B.) Viltrox könnte Nikon eine Jungkur bekommen und eine neue Ausrichtung. Das Ende, als japanischer Hersteller, muss nicht das finale Ende bedeuten.

Es ist doch impressive, was DJI mit Hasselblad angestellt hat.
 
volkerm kommentierte
Foto ist ohnehin tot, Nikon wird sein Glück vermehrt mit bewegten Bildern versuchen.
 
Timotheos kommentierte
Ich bin sicher, es werden noch viele Fotobegeisterte diese Debatte in diesem oder anderen Foren führen.

Und ewig grüsst das Murmeltier...
 
pixelschubser2006 kommentierte
Sorry, aber diese Aussage ist schlicht nicht nachvollziehbar. Ich kenne einige Pressefotografen mit Sony, aber ein Großteil der Profis ist mit Nikon (besonders bei der dpa!), aber auch mit Canon unterwegs. Sony hat allerdings einen hohen Marktanteil bei Journalisten mit hohem Videoanteil. Sofern sie nicht direkt zum Handy greifen.
 
ni27fo kommentierte
Du bist da ja näher dran - worauf beruht Deine Annahme, daß Viltrox überhaupt Nikon übernehmen könnte, wenn sie denn wollten?
 
Eigentlich spielt das inzwischen keine Rolle mehr.

Für den Kameranutzer ist es egal weil es immer schon Firmen gegeben hat, die gute Produkte hergestellt haben aber wirtschaftlich gesehen problematisch aufgestellt waren. Das hat aber keinen Einfluß auf auf die Nutzung der Produkte. Und wenn so eine Firma dann tatsächlich Pleite geht, steht man ja nicht von heute auf morgen nicht ohne nichts da.

Für den Investor ist es ebenso fast egal weil der Nikon-Kurs seit Jahren zyklisch verläuft d.h. es gibt im Frühjahr ein Tief weil die Zahlen durchwachsen sind und dann steigen sie bald wieder weil sich dann doch immer noch eine kleine Rendite ausgeht, die man mitnehmen kann. Das ist nahezu kalkulierbar. Also für sehr Mutige eine sehr kurze Spekulationsphase (wer Ende April gekauft hat kann heute mit rd.25% verkaufen), für sehr konservative Anleger einfach durchtauchen und auf 1-2% Rendite zu Jahresende warten.
 
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Der übliche Sermon. Forecast:

MOUNTAIN VIEW, Calif. – February 7, 2036 – Alphabet Inc. (NASDAQ: GOOG, GOOGL) today announced financial results for the quarter ended December 31, 2035.
Consolidated Alphabet revenues increased 18%, or 17% in constant currency, reflecting strong momentum across the business and acceleration in growth in both Google Services and GoogleCloud.
Sundar Pichai II, CEO of Alphabet and Google, said: “It was a tremendous quarter for Alphabet and annual revenues exceeded $900 billion for the first time. The launch of Gemini 8 was a major milestone and we have great momentum. Our first party models, like Gemini, now process over 90 billion tokens per minute via direct API use by our customers, and the Gemini App has grown to over 2 billion monthly active users.

The imaging division acquired 2 years ago from Sony Corp. is still struggling with waning revenues and profits due to a massive shift of it's aging customer base to smartphones and image and video generation tools using groundbreaking technology introduced with Veo 8 and Nano Banana 8. Highly sophisticated diffusion models combined with latest TPU's allow superrealistic generation of images and videos making camera based technique highly obsolete.

....
 
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Um Bilder zu produzieren brauche ich Nikon nicht mehr. Mein Geld bekommen Fujifilm, Leica, Foma, Ilford, Adox und der Gebrauchtmarkt.
 
Kommentar
Eines kann allerdings nicht mehr sinken: Die Quote der nicht-eingetretenen schlimmen Prognosen für Nikon Anwender. Weil Nikon nix mehr gebacken bekommt und das System quasi tot ist. Die Quote kann nicht mehr sinken, weil von Hadidis Negativ-Vorhersagen zum Fortbestand der Marke bislang keine einzige eingetreten ist und somit null beträgt.
 
T
Tom.S kommentierte


Wer die Aktienpakete tatsächlich kauft, weiß doch so gut wie niemand. Und so lange es noch irgendeinen Postkasten mit Anschrift in Japan gibt, werden die Hardcorefans überzeugt sein, dass es sich um eine japanische Firma handelt.
Es gibt ja jetzt schon eine chinesische Nikon-Firma namens Hang Zhou Nikon Camera Co., Ltd. Da müsste man nur die Imaging Sparte dorthin verorten und dann die Subfirma verhökern. Das ginge fast geräuschlos. Falls gewünscht.
 
pixelschubser2006 kommentierte
Und das hier ist ein Foto-Forum und kein Wirtschaftsmagazin. Ich habe nun wirklich meinen Beitrag zum Fortbestand dieser Firma geleistet, Anteilseigner werde ich sicherlich nicht mehr werden. Darüber hinaus ist das der wasweißichwievielste Beitrag zu diesem Thema, und früher oft genug mit Schwarzmalerei verbunden.
 
T
Tom.S kommentierte


In diesem Foto-Forum hast du schon leidenschaftlich zu Fragen des Feminismus u.v.m. diskutiert. Es wurden die wöchentlichen Inzidenzen des Coronavirus breit analysiert etc. Da ist man mit Wirtschaftsdaten von zumindest Herstellern von fotografischen Produkten doch immerhin irgendwie in der Sparte.
 
pixelschubser2006 kommentierte
Ist ja ok, nur darf man die Aussagekraft für unsere Bedürfnisse nicht überschätzen.
 
T
Tom.S kommentierte


Ich weiß nicht ob alle hier die selben Bedürfnisse haben. Glaube eher nicht.
 
Liebe Forumsteilnehmer,

was sind das für destruktive Gedanken bezüglich Nikon?

Ihr lässt Euch durch die provokanten Äußerungen eines Sony – Agitators sehr schwer verunsichern!

Kauft bitte alle neuesten Nikon Produkte um das fortbestand der Marke zu sichern, statt hier auf dem Leim zu gehen und die Zeit mit Diskussion zu verplempern.

Auf jetzt, bestellen, kaufen!
 
pixelschubser2006 kommentierte
Und genau da sind wir wieder beim Punkt. Es bleibt nicht beim Interpretieren von Umsatzzahlen. Es erfolgt sofort der Verriss der gesamten Marke, der eine wesentliche Fähigkeit pauschal abgesprochen wird. Was verstehst Du unter "verjüngen"? Portfolio einfach nur überarbeiten? Oder preisgünstigere / hippe Produkte basteln für jüngeres Publikum? Dies schafft aktuell keine Fotomarke mit ihren Produkten. Fuji und Leica schaffen es, gelungene "Edelspielzeuge" zu bauen, die natürlich hervorragende und ernsthafte Fotogeräte darstellen, aber eben auch Lifestyle verkörpern. Sony hat hier überhaupt nur ein Bein auf der Erde, weil die Marke einen gewissen Ruf abseits der Fotobranche hat und obendrein den Markt mit Uralt-Auslaufmodellen flutet.
 
T
Tom.S kommentierte


Es wäre fein wenn Nikon das Bein von Sony auf der Erde hätte. Die haben Umsatz- und Marktanteilszahlen von denen Nikon nur träumen kann. Aber verjüngen ist sicher nicht das Ziel von Nikon. Die Leben vom Image und der Strategie sehr konservativ zu sein und auch dafür gibt es eine Käuferschicht. Man darf sie nur nicht verlieren. Wobei die Altersstruktur da nicht hilfreich ist.

Und die Imaging Sparte von Fuji hat ganz andere Bereiche wo ordentlich Geld gemacht wird. Bereits 2019 konnte ich einem großen Fotoladen die (Kopie?) der vergoldeten Fuji Instax sehen. Das war anläßlich der 1 Mio. Instax, die in Deutschland verkauft wurde. Weltweit waren da bereits 37Mio über die Theke gegangen und jährlich wurden 97Mio Units von Sofortbildkassetten verkauft. Im Juni 2026 kommt die Instax 13 auf den Markt.
 
pixelschubser2006 kommentierte
Das kann ja sein. Aber welche Nachteile hat das für uns? Hadidi hat ja vor einigen Jahren erklärt, dass Nikon als Spiegellos-Spätzünder so gut wie pleite wäre und kein konsequenter Ausbau des Z-Systems zu erwarten sei. Heute wissen wir: Dieses zumindest nicht völlig undenkbare Szenario ist nicht eingetreten. Auch nicht, dass Nikon kein Spitzenmodell baut. Dass Nikon Lücken im Sortiment hat, ist vermutlich nicht den Entwicklungs- und Fertigungskapazitäten geschuldet, sondern den etwas sonderbaren Prioritäten beim Ausbau des Objektiv-Lineups. Welches aber trotzdem sehr umfangreich ist und weiter wächst. Und ich habe eine Menge von dem Krempel gekauft, vermutlich werde ich das eine oder andere Teil in den kommenden Jahren mal gegen ein Nachfolgemodell austauschen.

Die wirtschaftliche Entwicklung von Nikon ist daher praktisch belanglos. Ich bin wie viele hier auch so halber Fanboy und freue mich, wenn´s der Firma gut geht. Aber bisher haben die sich immer berappelt. Und wenn man sich mal die Sache mit der Marktsättigung ansieht, muss auch mal überlegen, wie es früher war. Da waren Kameras mal locker 20 Jahre in Gebrauch.
 
T
Tom.S kommentierte


Für uns als Fotografen ist es vollkommen egal wie es NIkon wirtschaftlich geht bzw. ob es Nikon überhaupt gibt. Irgendwann wird man für seine Geräte kein Service/Reparatur mehr bekommen aber das ist jetzt schon zeitlich limitiert.
 
HaDiDi kommentierte

Also als Nikon-Fanboy kann man aufatmen - der Nikon Brand ist zu stark, als dass er vom Markt verschwinden wird. Ob die Marke weiterhin aus Tokyo gesteuert wird, oder irgendwann aus Shenzhen, sollte doch egal sein, Fotokram, wo Nikon draufsteht, wirds auch weiterhin geben.
 
Eine geringe Marge kann auch ein Hinweis darauf sein, dass man bei einem solchen Produkt mehr Leistung für sein Geld erhält als bei einem vergleichbaren Produkt einer Marke mit höheren Margen.
 
2 Kommentare
pixelschubser2006 kommentierte
Das kann stimmen, ist aber eben immer auch von Stückzahlen abhängig. Und von Strategien. Mittlerweile ist das sowieso kaum noch durchschaubar, angesichts der regelmäßigen Rabattaktionen.
 
HaDiDi kommentierte
Eine geringe Marge kann auch ein Hinweis darauf sein,...

vor allem ist es ein Hinweis darauf, dass sich höhere Preise nicht durchsetzen lassen, das kann an der Leistung, an der potentiellen Kundschaft, oder am Image der Marke/Produkt liegen.

Kein Unternehmen verkauft seine Produkte billiger, wenn sich damit auch mehr Marge erzielen ließe.
 
Ich hab alles. Mehr brauche ich nicht. Und was soll's, die Russen sind ja bald da.
Vorher muß ich eh alles vergraben oder noch schnell verkaufen.
 
3 Kommentare
G
Gianty kommentierte
@svantevit
So schnell geht das nicht. Vorher müssen unsere Geräte regenbogenfarben getarnt und aus Gründen der Gleichstellung Frauen und Andere zuerst ausgebildet werden.
Bei schlechtem Wetter braucht es Ruhe, sonst besteht Erkältungsgefahr. Dann kommen noch Gleitzeit, Teilzeit, Elternzeit, T-Zug, Kindkrank, Kinderbetreuung, Work-Life-Balance, Quality-Time, Urlaub und Brückentage hinzu.

Unterm Strich also keine Zeit.

Spaß beiseite: Kommen lassen.
 
HaDiDi kommentierte
Kommen lassen ist gut - da wird man wohl vergebens warten.

Würde Putin Berlin geschenkt nehmen? Wahrscheinlich würde er dankend ablehnen, was soll er auch Ressourcen in so eine im Mark kaputte Stadt stecken. Nönö, Berlin ist sicher, die Stadt will niemand, nicht mal geschenkt.
 
FrankyG kommentierte
NRW aber auch nicht.
 
Eine geringe Marge kann auch ein Hinweis darauf sein, dass man bei einem solchen Produkt mehr Leistung für sein Geld erhält als bei einem vergleichbaren Produkt einer Marke mit höheren Margen.

So ist es. Für uns Kunden erstmal schön.

Eine Z8 ohne Grauangebote kostet 2700 bis 2800 CHF. Die R5 II rund 700 mehr, die A7R V hat meist auch noch 'ne 3 vorne dran, obwohl gerade der Nachfolger bekannt gegeben wurde.

Schon 10% mehr Verkaufspreis würden die Marge heftig ändern.

Das Schliessen von Lücken im Objektivprogramm wäre aber auch hilfreich. Hilfreich, wenn es um die Entscheidung geht: Nikon oder ein anderer hersteller? Wer schon im Z System ist, ist eher nicht davon betroffen, klar.

Im vergleich zu anderen System sehe ich zwei Stellen, wo Nikon noch nachlegen sollte, die recht weit verbreitet sind. Das eine ist ein Tele mit 300 bis 400mm am langen Ende, 700 bis 800g, 700 bis 800 Euro UVP. Kann wie bei Canon bis 400mm gehen mit f/8 (730 Euro UVP), oder aber klassischer mit 300mm am langen Ende und 5.6 oder 6.3. Überlässt man bisher Tamron. Macht sich noch nichtmal die Mühe, wie beim ersten 70-180 Nikon drauf zu schreiben.

Das zweite ist ein günstiges SWW. Das 14-30/4 ist preislich OK für das gebotene, aber es müsste auch eine Option geben, die die Hälfte kostet und dafür was weniger bietet. Zum Beispiel ein 14-24/4-5.6. Canon hat gleich zwei günstige SWW; das 16/2.8 und das 15-30/4.5-6.3

Wenn man nicht nur auf teure Kameras setzt - also Z6 III und teurer, dann sind solche Objektive einfach unabdingbar. Und selbst in der Preisklasse Z6 III machen sie noch Sinn. Ein schönes 2.8er im meistgenutzten Bereich - ergänzt mit einem günstigen, lichtschwachen Objektiv in weniger genutzten bereichen.

Klar kann man immer noch auf den FTZ verweisen. Aber die Z7 kam vor knapp 8 Jahren raus, in der Zeit sollte einfach Gängiges dann doch mal ohne FTZ gehen.
 
peterkdos kommentierte
Ihr seid immer noch da?

Währenddessen war ich in Frankfurt, wurde dort nass und jetzt bin ich wieder zurück!

Das wird nichts mit Nikon!

Titanic lässt grüßen….
 
S
steamy kommentierte
Komisch, warum sind dann die bekannten Marken mit ihren Produktionen alle in Thailand rund um Bangkok, Canon und Nikon sogar im selben Ort (Ayutthaya), und Sony verlagert von China nach Thailand?
 
HaDiDi kommentierte

Üblicherweise siedeln sich japanische Unternehmen gerne dort an, wo es schon andere gibt. Man hat dann gegenüber der Stadt/Region eine gewissen Verhandlungsvorteil. Zudem ist das Verhältnis zwischen Japan und China historisch vorbelastet, so dass China als Standort, nicht immer erste Wahl ist. Ändert aber nichts an der "Qualität" der Arbeitskräfte.

Selbst würde ich aber kein Fertigungsunternehmen in Thailand gründen. Wenn man China nicht will, dann erscheint mir Vietnam, als bessere Alternative.
 
T
Tom.S kommentierte
Die Bauteile, die dann in Thailand zu fertigen Produkt montiert werden, fertigt Nikon in Laos.
 
P
pulsedriver kommentierte
Verkauf auch von hochpreisigen Objektiven und gleichzeitig auch ein paar günstige im Angebot schliesst sich nicht aus.
Der Landschaftsfotograf will vielleicht 5mal im Jahr ein Tele mit mehr, als sein teures Normalzoom bietet. Und investiert den Rest vom Geld lieber noch in ein teures SWW, als ein teures Tele. Umgekehrt braucht der, der meist mit Teleobjektiven Action fotografiert, vielleicht selten ein SWW und ist happy, wenn er ein leichtes, scharfes aber lichtschwaches für 500 Euro erwerben kann für die paar Gelegenheiten.

Die Zeit von ich hol mir die Kamera plus die 2.8er Trinity, die ist doch mehrheitlich vorbei. Gilt heute oft als zu gross und zu schwer.

Ich nutze ein 16/2.8 (250 Euro) zusammen mit einem 24/1.4 L (das 5- bis 6fache). Warum? Weil es das kleine 16mm tut für das, was ich häufig unter 24mm brauche. Bis auf den Teil, den das 9mm übernimmt, das liegt aber nicht daran, dass das 16mm schlecht wäre, sondern an der Brennweite. Ein günstiges 10-18mm oder 10-20mm für Vollformat gibt es nicht, ausser dem recht alten Laowa, das aber doch sehr weich ist.

24mm sind bei mir viel hochwertiger ausgestattet, weil ich da eher auch mal viel Licht brauche und nicht immer sage: Hey, ist doch egal, wenn das Objektiv lieber 5.6 oder f/8 für gute Leistung will, dann blend halt ab.
Bin ich der einzige, der lieber punktuell klotzt und dafür an anderer Stelle spart, als alles gut zu besetzen, aber nichts erstklassig?
 

Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Aspekt bei der Entscheidung des Managements von Nikon nicht berücksichtigt worden sein soll. Du kannst dieses Philosophie sicher besser beurteilen, da du "nähe dran bist". Wie vieles andere ist dieser Ansatz nicht das Problem, sondern die Art und Weise, wie er ausgelebt wird. Sozialismus und Kommunismus sind in der Theorie auch großartige Konzepte.
 
Kommentar
Was nützen solche Zahlen ohne einen Vergleich mit anderen Anbietern in der gleichen Sparte? Richtig garnichts! Das der Umsatz weltweit zurückgeht und der Nachwuchs zunehmend fehlt, ist eine alte Geschichte. Für die Masse handelt es sich um ein Luxusartikel, den man in unsicheren Zeiten logischerweise auch mal hinten anstellen kann, wenn Brot und Miete für die Familie wichtiger sind.
 
3 Kommentare
HaDiDi kommentierte
Bei anderen Kameraherstellern sieht es besser aus...
und ja, bei Nikon gehört die Imaging Division nicht mehr zu den zukunftsträchtigen Geschäftsfeldern. Somit wird man nicht bereit sein eine längere Phase mit geringen Gewinnen, oder gar Verlusten durchzustehen.

Nikon kann noch den Altkundenbestand abmelken, das hat die letzten Jahre recht gut geklappt, aber, so wie man hier auch immer wieder liest, kauft die Ü60 Fraktion jetzt die letzte, oder vorletzte Kamera. Viele sind mit der Z8 glücklich und werden diese nur ersetzen, wenn sie kaputt geht. Damit würde eine Z8II nicht mehr an die Verkaufszahlen einer Z8 heranreichen können.

Junge, Neukunden, kann Nikon kaum noch gewinnen, da ist Fuji eher angesagt und wer es professioneller will und Kreator ist, der landet sowieso bei Sony.
 
Zuletzt bearbeitet:
T
Tom.S kommentierte


Diese Darstellung mag nur für den Bereich der Kamerasparte zutreffend sein aber die Bilanz des Imaging Bereichs ist bei jeder der o.a. Firmen deutlich komplexer weil auch andere Produkte als Kameras/Objektive miterfasst werden und die buchhalterischen Details z.B. Abschreibungen etc. ja nicht erkennbar sind.

Jedenfalls reicht es aus, um auch unsinnige Gerüchte zu lancieren https://nikonrumors.com/2026/05/15/...ikon-being-acquired-by-essilorluxottica.aspx/
 
Die Börse bewertet immer die Zukunftsaussichten. Dazu zählen Umsatz und Ertrag. Der Kurs hat im Mai zweistellig zugelegt.
Das ist mehr als positiv.
Innerhalb eines Jahres sind es jetzt fast 30% Zuwachs.
 
1 Kommentar
T
Tom.S kommentierte
Der Kurs hat im Mai zweistellig zugelegt.

Da hätte man als mutiger Investor zuschlagen können. Der 30% Anstieg kam nach einem ziemlichen Einbruch Ende April als die Bilanzzahlen bekannt wurden und der Anstieg kam dann innerhalb von 2 Wochen. Jetzt ist es leider zu spät. In den letzten beiden Tagen hat der Kurs wieder um 15% nachgegeben. Die Spekulanten sind wieder raus.
Die Empfehlung der Analysten ist halten.
 
Hat dieses Bashing immer noch kein Ende gefunden?

Siehe hier:

Nicht davon was hier über den Untergang geschrieben wurde stimmt.

Es ist eine schwere Phase, Nikon hat davon einige durchgestanden und das nicht schlecht.
 
Kommentar
Mir ist ebenfalls nicht klar, warum so viele von uns noch über dieses Stöckchen springen müssen. (Und ich jetzt auch noch, uff.)
Eigentlich hat @MOS2000 in Beitrag #3 doch schon alles zum Ausdruck gebracht, was es dazu zu sagen gibt.

An den Zahlen von Nikon ist nichts überraschendes. Liegen überwiegend im Plan. Und gegenüber dem Februar-forecast sogar insgesamt ein bischen besser.
Insbesondere aber gibt es überhaupt keinen Grund, die Imaging Sparte schwarzzureden.

Ich empfehle einen direkten Blick in das von Nikon veröffentlichte Material, hier in dieser Präsentation sehr übersichtlich aufbereitet:


Wie man auf Folie 6 beispielsweise schön sehen kann, ist die Imaging Sparte im vergangenen Geschäftsjahr immer noch die zweitprofitabelste bei Nikon gewesen; nur das Components Business hatte einen höheren relativen Gewinn. Aber das Imaging Business ist außerdem immer noch die umsatzsstärkste Sparte und damit ist der operating profit vom Imaging Business auch absolut der höchste.

Worin unter diesen Vorzeichen der Sinn eines Verkaufs des Imaging Business bestehen sollte, ist doch völlig an den Haaren herbeigezogen.

Gegen eine sachliche Betrachtung und Diskussion der Jahreszahlen hätte ich überhaupt nüscht einzuwenden.

Aber auf die wilden und weitgehend substanzlosen Deutungsversuche eines erklärten Nikon-Haters einzugehen ist mir zu blöd.
 
HaDiDi kommentierte
Was heisst für Dich konkret eigentlich das ständig wiederholte "Cash Cow-Funktion"?

Steht doch in #17.16 sogar mit Nikon-Zitat. Die Gewinne der Imaging Division verbleiben nicht in der Division und dienen nicht dem Wachstum dieser Division, sondern werden in andere "zukunftsträchtige" Bereiche investiert. Die Imaging Division soll dagegen einfach stabil in den nächsten Jahren cash abliefern - das bedeutet gemeinhin cash cow.
 
T
Tom.S kommentierte
Die gute Nachricht ist, dass nicht die Konsumenten jetzt zur Kassa gebeten werden sondern die Manager.

 
AnjaC kommentierte

Leute.... Schlagworte für Threads, die hochfrequentiert sind, werden mir von unserem SEO-Tool vorgeschlagen. Ich kann die dann manuell akzeptieren oder einfach nichts tun. In diesem Fall habe ich sie aktiviert. Das macht absolut Sinn für den Fortbestand dieses Forum, und ist im übrigen völlig unabhängig davon, wie ich persönlich den Diskussionsverlauf beurteile. Diesen Thread als "hochfrequentiert" zu leveln, dazu haben übrigens ALLE Diskussionsteilnehmer beigetragen, jede(r) einzelne von euch.
 
MOS2000 kommentierte
Wollte ich auch gerade schreiben, also hat Hadidi die Schlagworte tatsächlich nicht selbst erstellt. Sowas ist vielleicht keine so glückliche Funktion des Boards, aber ich verstehe natürlich, dass versucht wird über möglichst viel Meta-Infos Traffic ran zu bringen.
Von meiner Seite daher sorry für das Missverständnis.
 
S
steamy kommentierte
Es wird bei jedem gesunden Unternehmen mehr als der Gewinn investiert, das Zauberwort heißt Fremdkapital. Nikon plant in den nächsten 5 Jahren deutlich höhere Investitionen (nahezu 4 Mrd €) als Gewinne (bitte selbst ausrechnen, sind nach Segment und GJ im Strategiepapier ausgewiesen) und die traumhafte Eigenkapitalquote (= Grundkapital + einbehaltene "thesaurierte" Gewinne) von 60% (deutsche größere Unternehmen: 30%) soll auf bis zu 50% sinken -> tendenziell höhere Investitionsbereitschaft als früher mit Fokus F+E, IT und Produktion, zu mehr als 50% konzentriert auf 3 focus areas (imaging, precision equipment, additive manufacturing), keine Zukäufe.
Dass man dabei in einen stagnierenden Markt wie imaging nicht exorbitant investiert, wenn man für die beiden anderen focus areas Wachstumspotentiale identifiziert, sondern nur im ausreichenden Maß für das Halten der Position ist logisch. Man muss sich von der Vision des wachsenden Marktanteils für Nikon im imaging verabschieden, das ist nicht das Ziel und bei stagnierenden, oligopolistischen Märkten (-> Verdrängungswettbewerb) bislang fast durchgängig der Grund für ein krachendes Scheitern gewesen, quer über alle Branchen. Es sei denn, man findet für die Strategie "überholen ohne einzuholen" - siehe auch S-Kurven Konzept - eine wie auch immer geartete, revolutionäre, einzigartige Lösung im imaging Bereich, die Kunden entsprechend honorieren.
 
Ich verfolge die Meldungen über NIKON mit Ruhe und Gelassenheit, so lange sie nur in Japan und für Aktienbesitzer Auswirkungen haben.

Was mich viel mehr "interessiert" und eher beunruhigt ist, dass Nikon Service Points zu machen - wegen wirtschaftlich nicht mehr tragendem Umsatz, gestiegenen Ladenmieten und Nebenkosten, und steigenden Verlusten beim Verkauf von Neuware.

Bis Ende Mai macht sogar D&R in München zu.

Dann gibt es in Deutschland nur noch Nikon in Düsseldorf und, so weit ich weiß, einen NSP in Köln und einen in Dresden.
Schaffen die denn alle Reparaturen?
 
peterkdos kommentierte


Ebenfalls meine Anlaufstelle...seit Mandic in FFM zumachen musste.
 
calc kommentierte
Und die in Frankfurt hatten exakt 2 Objektive von mir zur Reparatur und haben beide nicht hingekriegt. 35/1.4 und 50/1.4 ais. Jeweils verölte oder klemmende Blende.
 
Beuteltier kommentierte
Alte manuelle non-AI, AI und AI-S Nikkore mit solchen simplen Fehlern habe ich praktisch jede Woche mal zu reparieren, bisher immer mit 100%igem Erfolg...
 
Beuteltier kommentierte
Das passiert erst, wenn ich nicht mehr arbeiten kann. Eher wird der Umsatz zunehmen, weil ich mir von D&R etwa 10 Kartons voll teilweise defekter Kameras und Objektive abgeholt habe, bevor der Insolvenzverwalter alles in die Schrottpresse schmeißen lässt, die mein Ersatzteillager füllen werden.
 
calc kommentierte

Falls mal Bedarf da ist, melde ich mich.
Das 35/1.4 habe ich verkauft. Die Blende hat "manchmal" nicht geschlossen, bei jeder 10. bis 20. Auslösung (kein Oel). Das 50/1.4 habe ich noch, jedoch eingemottet. Optisch quasi neuwertig. Die Blende war verölt. Frankfurt hat es für 150 Euro "repariert". Nach 6 Monaten war die Blende wieder voller Oel. Wahrscheinlich haben sie nur die Blende gesäubert und die Quelle des Problems nicht behoben. Habe dieses dann durch ein quasi neuwertiges non-ai, jedoch auf ai umgebautes ersetzt. Das hat unter 100 Euro gekostet ... .
 
Ich komme erst jetzt - mit Verspätung - dazu, mir die Zahlen richtig anzusehen. Anstatt jetzt hier den Finanzanalysten zu geben (der ich eben nicht bin), aufwändig in die Tiefe zu gehen und jede Zahl individuell zu bewerten, mache ich es kurz: @HaDiDi du hast keine Ahnung, wovon Du schreibst und eine phantastische Gelegenheit verpasst, durch die Nase zu atmen.

Unternehmen, ihre Aktiva und Passiva, ihre Gewinne, Dividenden, Verluste und Investitionen sind recht komplex, eine sinkende Marge kann ein Zeichen von schlechten (billigeren) Verkäufen oder phantastischen (extrem grosse Mengen zu geringerem Preis) sein. Oder von Investitionen, oder von ....

Die Marge selbst ist kein sinnvoller Indikator für das Wohlergehen eines Unternehmens.
 
Zuletzt bearbeitet:
Frank2111 kommentierte
Yep, sehe ich ähnlich. Meet the budget!

Solange die Pläne erfüllt werden und damit strategiekonform performed wird, ist die Welt rund.

Hatte mal einen UK-Kunden, der jedes Jahr mit der deutschen Unit 10 Mio "versäbelt" hat. Stress? Nicht die Spur, das waren seine Plankosten für den deutschen Markteintritt.

Macht nicht immer Sinn, die Kurzfristergebnisse zu betrachten, wenn man die Langfriststrategie nicht kennt.....
 
T
Tom.S kommentierte


Wenn es Langzeitstrategie war, warum waren dann im Jahr 2024 die Ziele für 2025 andere?
 
Frank2111 kommentierte
Eine Langfriststrategie zu verfolgen, heißt ja nicht, dass man bei sich verändernden Marktbedingungen oder sonstigen unvohergesehenen Ereignissen akribisch an den Ergebnisplanungen der Vorjahre festhalten muss.

Jedes Unternehmen mit einer Mehrjahresplanung adjustiert die Planung für das jeweils kommende Jahr.
 
T
Tom.S kommentierte


Die Ergebnisse waren aber nicht geplant sondern sind passiert.
 
Frank2111 kommentierte
Planning replaces accident by mistake.......
 
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1bildermacher1 kommentierte
36 Jahre mit Nikon unterwegs, zahlreiche Kameras und Objektive Reparaturen bis jetzt nur eine, da war ich aber selber Schuld.
 
Totalreflexion kommentierte
Meine Anfang der 90er Jahre neu gekaufte FM2 hatte ab Werk einen Verschluss-Fehler, der nach kurzer Zeit zu deutlich sichtbaren Kratzspuren auf einer Vorhang-Lamelle geführt hatte. Hat mich ein bischen Schriftwechsel und Überzeugungsarbeit gekostet, wurde aber schließlich auf Kulanz der Verschluß ausgetauscht.
Ansosnten alles top. Irgendwelche etwaigen Rückschritte bei der Qualität jüngerer Produkte vermag ich bisher nicht auszumachen.
 
svantevit kommentierte
Na endlich rückt der Thread in lesenswerte Bahnen.
Ich finde das Thema Qualität oder eben nicht interessanter,
als irgendwelche Prophezeiungen und Thesen über Untergang und Aufstieg denen ich eh nicht folgen kann.
Los gehts, was liegt besser in der Hand??? Nikon oder Sony?

 
dembi64 kommentierte
Gerade die neuen Produkte scheinen mir besser/servicefreundlicher geworden zu sein. OK, jetzt gibt es eher mal ein Softwareproblem. Dies werden allerdings schnell behoben und, was besonders positiv ist, die Kamera muss dazu nicht erst wochenlang eingeschickt werden.
Seit ich nur noch mit Z Hardware unterwegs bin, war noch nie was beim Service. Das konnte ich weder von der D200, der D600 der D750, sowie von dem einen oder anderen Objektiv behaupten.
Früher war keineswegs alles besser, allenfalls anders
 
dembi64 kommentierte
Gerade die neuen Produkte scheinen mir besser/servicefreundlicher geworden zu sein. OK, jetzt gibt es eher mal ein Softwareproblem. Dies werden allerdings schnell behoben und, was besonders positiv ist, die Kamera muss dazu nicht erst wochenlang eingeschickt werden.
Seit ich nur noch mit Z Hardware unterwegs bin, war noch nie was beim Service. Das konnte ich weder von der D200, der D600 der D750, sowie von dem einen oder anderen Objektiv behaupten.
Früher war keineswegs alles besser, allenfalls anders
 
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