Ich habe ja keine Aktien, dafür fehlen mir die Nerven. Ich lege das Geld lieber in Nikon-Hardware an, da kann ich den Verlust besser planen und den Gewinn an der Freude besser wertschätzen
Zusätzlich zu den computergestützten Kauf-/Verkaufprogrammen der Insties kommen noch die Shortseller, die nochmal einen oben drauf tun. Das ganze hat Auswüchse angenommen, da wundert es nicht, das die Politik regulieren will.
Was einen allerdings wundert, ist dass Leute mit einer mutmaßlich soliden finanzwirtschaftlichen Ausbildung zu Glücksspielern geworden sind. Das stellt sie auf dieselbe Stufe wie den Hartz-IV-Empfänger, der sich jeden Morgen vor seinen Daddelkasten in der Spielothek setzt.
Wenn man mal die brain.exe startet (um hier das Stichwort aufzugreifen, das hier bezüglich Gebrauchtbörse gefallen ist), dann muss einem doch einleuchten, dass Hebelprodukte eine starke Rückkopplung auf nun schon Millisekundenskala ins Gesamtsystem bringen, die in keinster Weise durch Informationen gedeckt sein kann, da Unternehmen ja nun mal auf Zeitskalen von Wochen/Monaten/Jahren agieren. Das ist ähnlich wie wenn sich jemand mit 3 Promille ans Steuer eines Lamborghini Gallardo setzt. Wenig Information dringt in sein Gehirn, aber er muss ein hochempfindliches Gaspedal bedienen.
So viel zum Thema Börse handelt die Zukunft. :winkgrin: