Nikon D810a, was wird das denn?

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Vielleicht habe ich eine Antwort in diesem Thread verpasst ... aber:

- warum ist es nun plötzlich möglich, direkt an der Kamera 900 Sekunden einstellen zu können, obwohl vorher "nur" 30 möglich waren? Liegt das an der Weiterentwickllung des Sensors?? , und

- kann man mit dieser Kamera auch "normal" fotografieren? Sprich nicht nur Weltraumfotos machen?
 
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Hallo Christian,

Stimmt sicher, dennoch habe ich noch nicht nachvollziehbar erklärt bekommen, was ein "richtiger" Nachfolger ist und warum das eine richtig ist und das andere nicht.

Ich schrieb in meinem 2. Beitrag u. a.:


Ist das tatsächlich keine für dich nachvollziehbare Erklärung - vielleicht weil dir das völlig unwichtig ist?

So wie du auf meinen Beitrag reagiert hast, sind für dich alle Nikon-Vollformatkameras - mit Ausmahme der Topmodelle D3xx/D4xx - D700-Nachfolger und die unterschiedlichen Bodyeigenschaften, Anzahl Pixel sowie Größe des Pufferspeichers völlig unbedeutend.

WilfriedV hat oben erst gesagt, der richtige Nachfolger müsse 16 MP haben (warum?), um dann die Df als "richtigen" Nachfolger auszuschließen, weil 16 MP zu wenig seien. Und warum sind dann 24MP "richtig" und nicht 36?

Du musst meine Beiträge vollständig lesen!
Zur Df habe ich geschrieben:
Die Df ist zwar aus der Professionalreihe, aber das Bedienkonzept und der Body ist völlig anders.
Außerdem hat sie für mich zuwenig Pixel.

Die Df hat mit dem Retrodesign ein völlig anderes Bedienkonzept als alle anderen Nikon DSLR.
Damit kann ich mich noch weniger anfreunden, als mit dem Bedienkonzept der DSLR aus der Consumerreihe.
Das ist ein Alleinstellungsmerkmal der Df im Nikon Modellprogramm.
Wo habe ich geschrieben, dass ich die Df wegen der 16 MP als "richtigen" D700-Nachfolger ausschließe?

Und bevor jetzt die Empfehlung kommt, mir eine D3 oder D4 zu kaufen:
Die Kameras sind mir mit dem integrierten Batteriefach/Hochformatgriff zu sperrig und für meine Fotozwecke ungeeignet.
Eine D3 oder D4 ohne den integrierten Batteriefach/Hochformatgriff würde ich mir sofort kaufen.
 
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Bei 15 Minuten Belichtung beginnt jede Kamera zu rauschen, auch bei minus 20 Grad Umgebungstemperatur. Bei meiner alten D300 tat das Rauschen schon ab ca. 3 Minuten auf. Dafür produziert Kameras zu viel Wärme. Es fällt nur deshalb nicht auf, weil kein Hobbyastrofotograf mehr 15 Minuten belichtet.
Es hat schon seinen Grund, warum Astro-CCD Kameras auch mit Kühlung angeboten werden.
 
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- warum ist es nun plötzlich möglich, direkt an der Kamera 900 Sekunden einstellen zu können, obwohl vorher "nur" 30 möglich waren? Liegt das an der Weiterentwickllung des Sensors??

soweit ich weiss, ist es der gleiche Sensor wie bei der normalen D810, sie hat nur einen anderen/speziellen Filter. Also eher nein, an der Sensorweiterentwicklung liegts eher nicht.
 
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kann man mit dieser Kamera auch "normal" fotografieren? Sprich nicht nur Weltraumfotos machen?

Prinzipiell schon, kommt auf die Abstimmung der Kamera an....

Im interstellarum 58 gibt's einen Bilder-Vergleich zwischen EOS 60Da, 20Da und 550D....
Entgegen der Meinung des Autors finde ich das Tageslichtbild der 60Da am natürlichsten, wenn auch etwas zu dunkel...

Liebe Grüße
Alfred
 
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Wobei sich dieses fehlende Feature recht leicht kompensieren lässt, einfach einen Fernauslöser mit Timer im Bulb-Modus anschließen.

Ganz so einfach ist es leider nicht , da alle langzeitbelichtungen (zuminfest die an der D90 / D610) nach 30min unterbrochen werden; also auch im bulb modus ist dann schluss bis man selber eine neue Belichtung startet (Und ich wüsste nicht wieso das bei den anderen modellen anders sein sollte).
So steht es zumindest im Handbuch geschrieben und als Begründung wird die sonst mögliche Überhitzung des Sensors angegeben.
 
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Es hat schon seinen Grund, warum Astro-CCD Kameras auch mit Kühlung angeboten werden.

An welche Zielgruppe, denkst du, richtet sich denn die D810a? Richtig, an Amateurfotografen. Für die ist das völlig ausreichend. Nochmal: kein Mensch in diesem oder anderen Foren nutzt gekühlte Kameras.


Es wurde gefragt, warum nun 900sec möglich seien, das sind lediglich 15min. Und die kann ein Fernauslöser eben genauso bewerkstelligen.
 
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Ein Hinweis zur Tageslichtfotografie mit der D810a: . . .

Zitieren wir doch mal ganz konkret aus dem angegebenen Link:

"The D810a would likely give normal day-time exposures (including sunset/sunrise) a red cast because of the modified IR-cut filter."

red cast = Rotstich
 
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Es wurde gefragt, warum nun 900sec möglich seien, das sind lediglich 15min. Und die kann ein Fernauslöser eben genauso bewerkstelligen.

Was aber wiederum zusätzlich mitzunehmendes und vor allem anzuschliesendes Gerödel bedeutet.
Die allgemeine Grenze von 30 Sek ist bestenfalls historisch zu begründen.
Technisch gibt sie heute definitiv keinen Sinn.

Gruß
Jürgen
 
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Ja du hast Recht, die Kamera wird ein Ladenhüter bleiben, da alle Welt ausschließlich gekühlte Schwarz/weiß-CCD-Chips verwendet...
 
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da hier immer wieder von hobby- bzw. amateurastronomen die rede ist, melde ich mich mal als solcher zu wort ...

die d810a ist nett ... kaufen würde ich sie jedoch nicht, da es für diesen einsatzzweck wie bereits erwähnt andere spezialisierte kameras gibt, die nicht nur bilder machen, sondern auch noch die nachführung korrigieren können ...

wenn die zielgruppe amateurastronomen sein soll, frage ich mich, wie sinnvoll hier eine vollformat kamera ist, denn an den meisten amateur-teleskopen eignen sich aps-c kameras besser, weil dort der sensor komplett ausgeleuchtet wird, was bei vollformat kameras nicht ganz so ohne ist

als wide-field kamera (sprich für weitwinkelaufnahmen mit objektiv) könnte ich mir die d810a jedoch gut vorstellen, allerdings nur für diesen zweck ist sie zu teuer, ich persönlich würde sie nichtmal nehmen, wenn sie die hälfte kosten würde - obwohl der preis sicherlich gerechtfertigt ist ...

auch frage ich mich, wie will ich die d810a denn unterwegs mit strom versorgen? einen 12V adapter gibts von nikon offiziell ja nicht, bleiben nur bastellösungen, für die man eigentlich sofort die garantie verlieren würde, wenn sie denn nachgewiesen werden - weil 15minuten belichtungszeit bei klirrender kälte mit einem en-el15 akku? ... sorry aber das glaube ich erst wenn ich's sehe ... solange es keine essentiellen zubehörteile wie eben einen 12V stromadapter gibt, ist das konzept meiner meinung nach nicht stimmig

btw 1. so selten sind gekühlte kameras (die es übrigens auch in farbe gibt) übrigens nicht ...

btw 2. von fuji gabs auch mal eine 'astro' version der s5pro (welche ja auf einer nikon d200 basiert)... ich kenne niemanden, der eine solche besitzt ...

just my 2 cents ...
 
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Auch wenn ich die "a"-Funktion nicht brauche und auch keine Stereoaufnahmen machen werde, aber der Film zeigt schon beeindruckendes von der Kamera:


(Irgendwie klappt die Einbindung des Filmes nicht, aber einfach draufklicken und Ihr kommt auf die richtige Seite)


Edit by Stefan L.: Youtube Link korrigiert
 
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... hab da auch mal ein wenig rumprobiert und kenne da auch den ein oder anderen und ich kann dir nur zustimmen...
Das passt nicht...alleine die Stromversorgung ist schon ein kleines Thema...
Glaub eher das wurde einfach nicht komplett zu Ende gedacht oder es kommt noch was. Kann ja sein... Mit z.B. eine BG mit einem speziellen Einsatz könnte man theoretisch einen 12V anbinden...
Nur das wäre ein Entwicklungsaufwand...

Somit Versuch ist es sicherlich wert aber ob es das bringt...

Zum D700 Nachfolger verstehe ich das Gejammere seit Jahren schon nicht...
Es wird keine kleine D4(s) mehr geben, denn Nikon hat sich damals die D3 Käuferschicht selber mit der D700 weggenommen. So einen Fehler macht man genau einmal...somit wenn Nikon klug ist machen die das nie wieder. Wer kein Geld für die D4(s) hat eben Pech und kann es ja bei Canon versuchen... Ach da gibt es auch keine D1x "light"...komisch oder?!
Somit klare Marken und Segmentpolitik die nachvollziehbar ist.
 
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Als Hobby-Astrofotograf ohne feste Sternwarte ist sie fü mich keinerlei Überlegung wert. Grund: Ich habe mit D300/D700 angefangen und mußte immer einen Tritt und eine Liegematte mitnehmen, je nachdem wo das Objekt lag und somit das Teleskop stand.

Nun bin ich auf Kameras mit Klapp-Schwenk-Displays umgestiegen und eine ohne ist für mich automatisch ein No-Go, ich werde halt älter und untergrößer
 
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Mit z.B. eine BG mit einem speziellen Einsatz könnte man theoretisch einen 12V anbinden...
Nur das wäre ein Entwicklungsaufwand...

rein theoretisch sollte die d800 12V vertragen, so steht es zumindest auf der plakette bei meiner, allerdings würde ich sie dennoch nicht ohne verpolschutz, sicherung, etc. auf eine 12v autobatterie klemmen wollen ...

es gibt bastellösungen für die stromversorgung (gunther wegner hat z.b. eine auf seiner seite beschrieben), aber wie schon erwähnt ... solange nikon hier nicht selber was fertiges anbietet, ist das ganze für mich nichts, was ich für diesen zweck ernst nehmen könnte/würde

ach ja ... weil ich gerade das youtube video davon gesehen habe ... bei diesen teleskopen handelt es sich nimmer um 'kleine' amateur instrumente, das sind schon durchaus professionelle teile, die 5 locker stellige beträge kosten können ... wenn man so viel kohle in ein teleskop investiert, was würde man sich hier wohl eher kaufen? eine für den zweck entwickelte kamera oder eine für den zweck umgebaute (und für diesen zweck überteuerte) dslr?

... mit überteuert meine ich nicht, dass die d810a nicht ihr geld wert wäre, sondern dass ich aus einer anderen kamera wesentlich mehr nutzen ziehen kann - was hilft mir die beste d810a wenn ich 90% der funktionen nicht brauche, weil ich eigentlich keine normale fotografie damit betreiben kann?
 
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Da spricht ein Praktiker . Er trifft den Nagel auf den Kopf. Ich würde das im übrigen als Mitfünfziger auch so sehen.
Ich habe zwar Zugang zu einer Sternwarte. Allerdings ist die Kamera auch am dortigen Teleskop so ungünstig angebracht, dass sich das gleiche Problem wie draußen im Feld ergibt.
Vielleicht sind die Entwickler der Kamera ja im deutlich jüngeren Alter, dass sie auf solche Gedankengänge gar nicht erst gekommen sind.
 
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