Nikon D750 Diskussion

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Ja klar, jeder Profi sucht sich sein Werkzeug danach aus
ob der Hesteller es als "Profi" qualifiziert....
 
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Ja klar, jeder Profi sucht sich sein Werkzeug danach aus
ob der Hesteller es als "Profi" qualifiziert....

Wenn ein Profi NPS möchte, muss er das bis zu dem in den NPS-Rahmenbedingungen geforderten Grad tun. Ansonsten dürfte ein Profi einfach das verwenden, was für ihn funktioniert. Status-Probleme fallen zumindest mir in der Regel bei Amateuren auf und weniger bei Profis. Ein Profi muss gewinnorientiert kalkulieren und Status-Probleme kosten Geld. Das ist ein Luxus, den sich ein Profi erst einmal leisten muss, und der Markt ist momentan ziemlich hart.
 
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Die ersten Tage, vor der Markteinführung, war sie tatsächlich bei den Consumern gelistet, dann ist sie zu den Pros gewandert. Das zeigt, wie willkürlich und m.E. ausschließlich marketingüberlegungen geschuldet das ist.

Das mit dem NPS leuchtet mir ein. Ansonsten sehe ich auch nur Marketing-relevante Gründe für das Thema Profimodell ja/nein.
 
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Ich habe heute bei Nikon in D angerufen und nachgefragt. Es ist tatsächlich so, dass das "P*" im Schulterdisplay nicht mehr erscheint, sondern nur noch auf dem Monitor, warum das so ist haben sie nicht gesagt. Du könntest aber mit Deiner Vermutung recht haben.
 
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Ein Profi muss gewinnorientiert kalkulieren und Status-Probleme kosten Geld. Das ist ein Luxus, den sich ein Profi erst einmal leisten muss, und der Markt ist momentan ziemlich hart.
Eines der vielen Mythen über das Leben der Fotografen.
Ein Profi sollte gewinnorientiert Kalkulieren... aber was ist schon gewinnorientiert?
Bloß weil eine D600 genügen würde, heißt das noch lange nicht dass sie auch rechnerisch die beste Kamera ist. Klar, alles was ich fotografiere könnte ich auch mit der D600 machen, nur müsste ich dann massive Gewinneinbußen hin nehmen, einerseits weil mit der Kamera zu Arbeiten mit einem höheren Arbeitsaufwand verbunden ist. Dann kommt noch etwas furchtbar wichtiges dazu: das Image, und das hat nichts mit Status zu tun. Sondern es ist absolut entscheiden wie man auf den Kunden wirkt, es gibt Kunden die haben keine Ahnung und denen ist es vollkommen egal mit was man daher kommt, und es gibt Kunden die kennen sich etwas aus und schauen genau auf das Material des Fotografen. Dass ich gleich eine D4 der ersten Charge bekommen habe, hat mir damals sogar einen Folgeauftrag eingebracht weil ich damit Eindruck hinterlassen habe und in Erinnerung geblieben bin.

Dann gibt es da noch die vielen "Ich wäre gerne ein Star Fotograf" die hint und vorne nicht rechnen können und kaufen was das Ego her gibt.
Umgekehrt aber auch jene die den Beruf aus Leidenschaft haben und sich kaufen was wie auch immer Finanzierbar ist, um mehr Freunde an der Arbeit zu haben, und wenn man Spass an der Sache hat ist man Effizienter, so dass sich das teure Material im Endeffekt erst wieder rechnet...

Und das Kalkulieren sieht bei den meisten Fotografen die ich kenne so aus: "Wie viel Geld ist am Koto? Was sind die Ausgaben in nächster Zeit? -> Kann ich mir Leisten / nicht Leisten". Ich kenne keinen der sich durch rechnet wie viel mehr Umsatz er mit einer neuen Kamera macht, das lasst sich nämlich auch gar nicht berechnen und ist oft reines Bauchgefühlt.
 
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.... das lasst sich nämlich auch gar nicht berechnen und ist oft reines Bauchgefühlt.

wie wahr.

Wird aber ueberall gemacht und sich in die Tasche gelogen.
Am lustigsten sind die ganzen Wirtschaftsprognosen der grossen Institute.
Die werden schneller korrigiert, als sie veröffentlicht werden...

Keiner kann in die Zukunft gucken.

Aber man kann damit offensichtlich Geld verdienen wenn man so tut als ob.
 
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Eines der vielen Mythen über das Leben der Fotografen.

Es geht doch nicht darum, dass ein Profi, der sich eine teure Kamera kauft, automatisch ein Statusproblem hätte. Alles, was Du beschreibst, gehört doch zur Kalkulation: Zeitersparnis durch eine bessere Ausrüstung, eine positive Wirkung auf den eigenen Kundenkreis, die sich indirekt rechnet usw. Von einem Status-Problem redet man doch erst dann, wenn es praktisch rein um das eigene Ego geht, ohne direkten oder indirekten Einfluss auf die Einnahmen.
 
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Produktmanagement ist doch ein wichtiges Segment des Marketings.

Nikon steckt ebenso wie Canon, Sony, Samsung oder Apple eine signifikante Menge Geld in die Markforschung, in Bedarfsanalysen, Produktmanagement, B2B-Management und vor allem in die Erforschung dessen, was Konsumenten wollen.

Im Fall der D750 sieht das - jedenfalls aus meiner Sicht - so aus, als müsse Nikon deutlich machen, weshalb man aber trotzdem 3100,- Euro für ein Modell ausgeben soll und nicht 2000,- für ein komplett profifähiges Gerät (was für Profis, die das Geld nicht so dicke haben, selbstverständlich ein Unterschied ist). Hier ist das Marketing eines Unternehmens gefragt, da darf auch nichts versagen. Die Verantwortlichkeiten sind unternehmensintern ziemlich hoch aufgehängt, das kann jedes Wochenende im Stellenanzeigenmarkt der FAZ und der Süddeutschen nachgeprüft werden.

Um nur für mich zu sprechen: ich entscheide mich sowohl aus technischen Gründen als auch aus ökonomischen Gründen für die 2000-Euro-Variante (D750) und vermisse nichts nach oben hin.
 
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Es geht doch nicht darum, dass ein Profi, der sich eine teure Kamera kauft, automatisch ein Statusproblem hätte. Alles, was Du beschreibst, gehört doch zur Kalkulation
Noch mal Deutlicher: diese Kalkulation gibt es nicht, wird es nicht geben, macht niemand da sie undurchführbar ist. Profis sind keine Gefühlsbefreiten Übermenschen, haben genau so Geltungsdrang wie auch Amateure. Das viel gesagte der Profi kauft anders weil es sich für ihn Rechnen muss ist ein Mythos den ich im Realen leben noch niemals gesehen habe.

Richtig ist: wenn er es sich nicht leisten kann, kann er es sich nicht kaufen. Das ist aber allgemein so bei allem im Leben.

Auch der Amateur mit einer teuren Kamera hat nebenbei nicht unbedingt ein Statusproblem sondern kann es sich vielleicht einfach nur leisten und hat eine furchtbare Freude mit dem Gerät, sehr schön für ihn.

Nikon steckt ebenso wie Canon, Sony, Samsung oder Apple eine signifikante Menge Geld in die Markforschung, in Bedarfsanalysen, Produktmanagement, B2B-Management und vor allem der Erforschung dessen, was Konsumenten wollen.
Würde erklären weshalb die Produkte schlechter werden, diese "Marktforschung" hat schon viele Branchen für Leute die Spass daran haben kaputt gemacht. Dort geht es nämlich vor allem um eines: wie erreiche ich mit Minimaler Investition eine Maximale Kundengruppe. Das Resultat davon ist stets das Leute die eigentlich gar nichts damit am Hut haben angesprochen werden, die Liebhaber, welche auf Details schauen aber nichts mehr bekommen dass ihnen zusagt.

Edit:
Verlesen, und D610 vs. D750 argumentiert, dabei ging es D750 vs. D810.
Dazu ist zu sagen, die 750 ist ebenfalls nicht voll Profifähig, zu viele Einschränkungen. Die D810 hat aber mit genau dem gleichen zu Kämpfen, ist eine Spezialkamera für eine eigentlich kleine Zielgruppe die nur deshalb so gut verkauft wird da Nikon sich weigert eine Alternative an zu bieten. Diese Alternative wird nicht kommen da sonst das Marketing ein Problem bekäme.
 
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Eben.
Nicht nur in der Fotografie geben Leute viel Geld für ihr Hobby aus, das ihnen lieb und "teuer" ist. Und wenn jemand sein Hobby richtig gerne macht, hat er - meines Erachtens nach - so gut wie nie ein Status-Problem. Ein Hobby betreibt man in der Regel nicht aus Status-Gründen. Und wenn man für sein Hobby ein teures Produkt kauft, welches für die Ausführung evtl. 1 oder 2 Nummern zu groß ist, gibt es einem immernoch ein schöneres Gefühl als ewig nur pragmatisch finanzielle Lösungen. Ich z.B. fotografiere auch lieber mit der D600 als mit der 3200. Weils mir mehr Spaß macht und ich ein schöneres Herz- und Bauchgefühl dabei habe. "Brauchen" tue ich für mein Leben beide nicht.

Sehr wohl gibt es aber Leute die meinen, immer das teuerste Produkt haben zu müssen. Aus eben diesen Status-Gründen. Nur sind das eben keine Leute, die diese Dinge dann für ihr echtes Hobby benötigen.

So. Und nun denke ich ebenfalls, daß sich hier im Forum seltenst Leute herumtreiben, die eine D4 lediglich aus Status-Gründen gekauft haben und das hier mitteilen wollen.
Ich schätze das Forum hier so ein, daß 99,98% der Leute andere Gründe haben.

So, und dieser 1 aus 5000 oute sich hier nun bitte
 
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Nein, tut mir leid, das ist eine vollkommen unzulässige Verquickung des Minimalprinzips (= ein vorgegebenes Ziel mit möglichst geringem Aufwand erreichen) und des Maximalprinzips (= mit vorgegebenen Mitteln ein möglichst hohes Ergebnis erzielen). Es ist unter dem ökonomischen Prinzip nicht möglich, mit minimalem Aufwand ein maximales Ergebnis zu erzielen, denn das würde in der logischen Weiterführung bedeuten, dass man mit geringstmöglichem Aufwand (= gar keinem!) das größtmögliche Ziel (= unendlich großes Ergebnis) müsste erzielen können.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ökonomisches_Prinzip

Sorry für OT, aber solche Sachfehler sollten nicht unkorrigiert stehenbleiben.

Ansonsten scheint in diesem Thread nun mittlerweile jeder Aspekt und Nebenaspekt schon mindestens zwei bis drei Mal ausführlich behandelt worden zu sein und es bewahrheitet sich wieder einmal: "Getretener Quark wird breit, nicht stark."
 
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Das ist ja schrecklich! Ich bin nur in Gruppe 2. Muß ich jetzt die D750 kaufen um aufrecht zu fotografieren?
 
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Wie kommste denn auf die Schnapsidee?
Erst wenn der angekündigte Nachfolger der D750 in den startlöchern steht, wird gemäkelt, wie gut und "professionell" die D75o doch ist.
Ich sach nur: einfach kaufen und genießen!
Axel

Jawohl, so wird es höchstwahrscheinlich laufen. Ist doch schon komisch, dass man Produkte erst verreißt und nach dem Auslaufen feststellt, was für einen Juwel man doch gehabt hat.
 
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Ist doch schon komisch, dass man Produkte erst verreißt und nach dem Auslaufen feststellt, was für einen Juwel man doch gehabt hat.

Selbst die D700 wurde am Anfang nicht unbedingt so freundlich aufgenommen, wenn man frühe Beiträge dazu liest. Heute scheint sie ein Heiligtum zu sein.
 
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Selbst die D700 wurde am Anfang nicht unbedingt so freundlich aufgenommen, wenn man frühe Beiträge dazu liest. Heute scheint sie ein Heiligtum zu sein.

Stimmt. Bemängelt wurde u.a.:

- Der Name (Passt nicht in die Produktnomenklatur - hätte man besser D300FX nennen sollen, etc.)
- Die Vignettierung (es gibt kaum gute FX-Objektive)
- meine D300 macht auch gute Fotos
- schlechte jpg-Engine
- schlechter Weißabgleich
- zu kleine Bildfeldabdeckung der AF-Sensoren
- wozu braucht man FX?
- ich warte auf eine D3x mit 24 MP (!)
- etc.
 
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