Frage Nikon D7000 oder D7100

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riggale33

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Hallo erstmal......auf die Gefahr hin alle Profis hier zu nerven und zum zigten Mal dasselbe zu fragen - aber ich brauche dringend eine Kaufempfehlung......
mein bisheriger "Besitzstand" sind:
Nikon F601 / Nikon D70 / Nikon D90.....dazu Nikkor Zooms
z.B.:
DX 18-105mm VR (aus dem Kit mit der D90) und
DX 18-70mm (aus dem Kit mit der D70)......
Sigma DL 75-300 mm 1:4-5,6


nun zu meiner Frage, da ich in diversen Foren gelesen habe, dass einige User ziemlich unzufrieden mit dem Autofokus der D7000 sind (u. a. wurde gesagt, dass die D7000 bei einem heranspringenden Hund nur das Hinterteil scharf fokussierte - sprich also, wenn's um einen schnellen Fokus geht, die D7100 sehr viel besser sein soll)
das wäre für mich schon ein entscheidendes Kaufkriterium, denn ich mache sehr viel "Event-Fotografie" bei Parties und Festen - und dazu brauche ich auch immer einen Fokus und natürlich auch schnelles Blitzlicht......das ware der zweite Punkt der immer wieder für die D7100 als positiv aufgefallen ist, denn von allen Usern, die von der D7000 auf die D7100 umgestiegen sind, wird die D7100 höchst löblich bei schwierigen Lichtverhältnissen erwähnt.....

So nun das Fazit: lohnen sich die 220 Euro Preisunterschied (wenn ich die momentane Saturn Aktion ausnutze - oder ist die D7000 doch vollkommen ausreichend für meine Zwecke???

vielen Dank im voraus für Eure Aufmerksamkeit und Hilfe:dizzy:

riggale33
 
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Der AF der D7000 ist -verglichen mit dem der D90 - um Welten besser, verglichen mit dem der D7100, der ja aus der D4 stammen soll und der noch eine bessere Bildfeldabdeckung bei DX hat, schlechter.

Ob Du diese Af-Vorteile wirklich voll mit Deinen Objektiven nutzen kannst, die allesamt nicht gerade extrem schnell fokussieren, ist eine andere Frage. Letztlich musst Du ja selbst wissen, was Du fotografieren willst und wieviel Geld Du für eine Kamera ausgeben willst.

Bei niedrigen ISO ist die Auflösung der D7100 deutlich besser, bei hohen ISO wird der Unterschied zwischen den beiden Kameras geringer, aber auch hier brauchst Du, um den Auflösungsvorteil vollkommen auszunutzen, wieder sehr gute Objektive und keine Kit- und Billiglinsen.

Wenn Du in nächster Zeit Dir einen richtig guten Objektivpark zulegen willst, solltest Du auf die D7100 als die modernere und leistungsfähigere Kamera setzen. Wenn Du im Wesentlichen mit Deinen Gläsern weitermachen willst, kauf Dir ne gebrauchte D7000, die mittlerweile in großen Mengen in der Bucht für rund 500 Euro den Besitzer wechsen und vom Rest eine Festbrennweite (1,8/35 oder 1,8/50) mit der Du die Kapazität der D7000 nutzen kannst.
 
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Da mich das Thema auch interessiert, folgende frage:
Welche objektive zur D7100?
Habe bereits mehrfach gelesen, dass die "Dunkelzooms" alle nicht für die D7100 geeignet sind. Statt dessen, FBs oder Lichtstarkes Zoom.
Ist das 35/1.8 oder das 50/1.8 "gut" genug?
Irgendwie verstehe ich das nicht wirklich: warum produziert nikon eine DX-DSLR ohne ein entsprechendes DX-Zoom anzubieten. Speziell nicht im Set mit der Kamera.
Axel
 
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Ist das 35/1.8 oder das 50/1.8 "gut" genug?
Irgendwie verstehe ich das nicht wirklich: warum produziert nikon eine DX-DSLR ohne ein entsprechendes DX-Zoom anzubieten.

na - die lichtstarken DX-Zooms gibt's doch - nur nicht im Set, weil so eine Linse schnell mehr kostet als die D7100.

Mich wundert aber doch immer wieder, wenn man hört, ein ehemals gutes Objektiv sei plötzlich zu schlecht für eine sehr gute neue Kamera.
Sicherlich kann ein Objektiv verhindern, dass die Qualität der Kamera voll zum Tragen kommt - aber wenn man mit seinem AF-S 18-105 an der D90 zufrieden war, sich eine bessere Abbildung bei hohen ISO's wünscht, kann man sich mit einer D7100 und diesem "superschlechten Dunkelzoom" sicherlich trotzdem freuen.
Oder was denkt Ihr?
 
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Da mich das Thema auch interessiert, folgende frage:
Welche objektive zur D7100?
Habe bereits mehrfach gelesen, dass die "Dunkelzooms" alle nicht für die D7100 geeignet sind.

Das stimmt so nicht: Mit Der D7100 machst Du mit den Dunkelzooms (bei gleicher Ausgabegröße!!!) bessere Fotos als mit den alten Kameras, aber Du nutzt mit ihr und Dunkelzooms einen geringeren Teil der Möglichkeiten der Kamera, als wenn Du es an einer der älteren Kamera einsetzt, die wegen der geringeren Auflösung weniger Möglichkeiten hatte.


Irgendwie verstehe ich das nicht wirklich: warum produziert nikon eine DX-DSLR ohne ein entsprechendes DX-Zoom anzubieten. Speziell nicht im Set mit der Kamera.
Axel

Genau das ist die Frage, die sich viele stellen und eigentlich lässt sie sich nur dahingehend beantworten, dass Nikon von Anfang an nur auf FX gesetzt hat, und DX nur als Übergangslösung ansieht, bis größere Sensoren in größerer Menge und relativ preiswert produziert werden können, und das ist ja schon immer mehr der Fall. Zwar hatte Nikon in Anfangszeiten mit dem Af-S 17-55 ein qualitativ hochwertiges lichtstarkes DX-Objektiv angeboten, das jedoch wegen seiner Größe, seines Gewichts und seiner Klobigkeit nicht als eine Konsequente Ausnutzung der Vorteile des kleineren Formats darstellt.

Unter diesem Gesichtspunkt ist das optisch etwa gleichwertige Tamron 15-50 schon eher ein ec htes DX-Objektiv, auch wenn es nicht an die feinmechanische Qualität des Nikon 17-55 heranreicht. Auch im WW-Bereich hatte ein anderer Hersteller die Nase vorn: Tokina bot mit dem 11-16er ein gutes, lichtstarkes Zoom, das eigentlich kaum Wünsche offen lässt. Die beiden Nikon Zooms (12-24 und 10-24) sind optisch sehr gut, aber eben halt nicht lichtstark.

Im Telebereich wird immer behauptet, dass sich hier der Bau reiner DX-Objektive nicht lohne, weil diese nicht leichter und kleiner würden, aber das ist Blödsinn: Zwar ist bei gleicher Lichtstärke und gleicher Brennweite auch die gleiche Öffnung (Blendendurchmesser) erforderlich, jedoch wegen des kleineren, gezeichneten Winkels sind deutlich geringere Frontlinsendurchmesser von Nöten, wie nicht nur das lichtschwache Nikkor Af-S 55-200 VR beweist, sondern in besonderem Maße auch das sehr gute Sigma 50-150 /f=2,8 HSMII, das optisch in der ersten Liga spielt.

Habe mittlerweile meinen Objektivpark für DX abgeschlankt auf das Sigma 10-20 (Dunkelzoom), das Tamron 17-50 N16II und das Sigma 50-150 HSMII und damit eine tolle und tragbare DX-Ausrüstung auch für hohe Qualitätsansprüche, die ich beliebig mit all meinen FX-Linsen ergänzen kann und die was Auflösung und Bokeh anbelangt, einer auch nicht viel leichteren Lösung mit den Nikon Dunkelzooms überlegen ist.
 
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Welche objektive zur D7100?
Habe bereits mehrfach gelesen, dass die "Dunkelzooms" alle nicht für die D7100 geeignet sind. Statt dessen, FBs oder Lichtstarkes Zoom.

Hi,

mal abgesehen davon, dass diese Frage hier häufig gestellt wird und somit die Suchfunktion Lesestoff für viele Abende bietet, ist die von dir "mehrfach gelesene" Aussage völliger Unsinn.
Ja, es ist richtig, das die modernen Kameras mit ihren hochauflösenden Sensoren durchaus in der Lage sind, vorhandene Objektivschwächen eher zu zeigen, als die vorherigen.
Wenn du die Bilder aber bei gleicher Größe und gleichem Betrachtungsabstand anschaust, wirst du den Unterschied nicht sehen.

Diese unsinnigen Aussagen entstammen unsinniger Betrachtungsweise.
Wenn du ein Bild mi 24 Megapixeln in 100% Auflösung ansiehst, ist es so, als stelltest du dich wenige Zentimeter vor ein Litfasssäulen Bild. Da siehst du nur bunte Punkte. Sonst nix. Wer will das schon.
 
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Hi,

habe beide Kameras. Im täglichen Gebrauch gibt es keinen Unterschied, auch nicht den AF betreffend. Ich fotografiere damit rennende Hunde. Auch die Auflösung der D7000 ist für den Normalgebauch absolut ausreichend. Größer als am 27" iMac sehe ich meine Fotos selten. da reichen die 18 MP der D7000 locker.

Bei meinen Hundespaziergängen benutze ich derzeit gerne die D7100 mit dem Tamron 70-300, also einem "Dunkelzoom". Das funktioniert perfekt. Nur wenn das Licht wirklich schlecht ist und ich totzdem fotografieren will, nehme ich die D4 und das 70-200 VR II her.

Letztlich ist es eine Frage des Geldes. Wenn man eine gute Kamera für kleines Geld kaufen möchte -> D7000; will man die neuste Technik und ist bereit das Doppelte auszugeben -> D7100. Spaß machen beide!

Chees, Nik
 
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Hi,

habe beide Kameras. Im täglichen Gebrauch gibt es keinen Unterschied, auch nicht den AF betreffend....

Chees, Nik

das würde ich so ungern stehen lassen wollen. Der AF der D7100 ist um Welten besser. Und das spürt man sehr wohl auch im täglichen Gebrauch.

Als ich auf Nikon umgestiegen bin, war ich vom AF der D7000 begeistert. Und bin es eigentlich auch immer noch. Aber die D7100 toppt das Ganze nochmals ganz gewaltig. Natürlich kommt es immer darauf an, was man fotografiert und welche Objektive man verwendet.

In meinem Fall ist die D7100 z.B. am Sigma 150-500 nochmals deutlich treffsicherer geworden. Und die wahre Stärke spielt die D7100 am Sigma 2.8/17-50 aus. Hier ist der AF aber sowas von treffsicher und hier spürt man auch die höhere Auflösung des Sensors klar (bzw. sieht sie ;)).

Weniger deutlich ist für mich der Unterschied am 18-105er oder am Nikon 2.6/70-200 VRII erkennbar. Hier macht auch die D7000 schon eine hervorragende Figur. In diesem Zusammenhang auch nochmal ganz klar: auch das 18-105er ist meines Erachtens eine hervorragende Linse auch an der D7100. Wie schon von den Vorrednern geschrieben, kann eine Linse nicht schlechter werden, sie nutzt vielleicht nicht alle Vorteile der höheren Auflösung aus.

Also wenn es um eine Neuanschaffung bzw. ein Upgrade von der D90 geht würde ich auf jeden Fall die D7100 wählen. Spätestens wenn Du mal in Extremfällen mit der D7000 nicht so zufrieden wärst, würdest Du Dich ärgern, weil Du überlegst, ob das mit der D7100 nicht besser gegangen wäre. Wenn man schon investiert, dann sollte man keine Kompromisse eingehen.

Nochmals: die D7000 ist eine super Kamera. Und als ich mich für die D7100 als "Zweitgehäuse" entschieden hatte, war ich mir sicher, dass der Unterschied zur D7000 nicht so groß ausfallen würde. Wie man sich doch täuschen kann :cool:
Wenn ich wählen müsste, würde ich lieber das Geld in die Hand nehmen und die D7100 holen. Gerade die von Die angesprochenen Anwendungen bei schwierigeren Lichtverhältnissen sind das schlagende Argument zur D7100. Wenn man der D7000 überhaupt eine Schwäche nachsagen will, dann der AF bei schwachem Licht. Also hast Du meiner Meinung gar keine Wahl, für Dich kommt nur die D7100 in Frage :up:
 
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Genau das ist die Frage, die sich viele stellen und eigentlich lässt sie sich nur dahingehend beantworten, dass Nikon von Anfang an nur auf FX gesetzt hat, und DX nur als Übergangslösung ansieht, bis größere Sensoren in größerer Menge und relativ preiswert produziert werden können, und das ist ja schon immer mehr der Fall. Zwar hatte Nikon in Anfangszeiten mit dem Af-S 17-55 ein qualitativ hochwertiges lichtstarkes DX-Objektiv angeboten, das jedoch wegen seiner Größe, seines Gewichts und seiner Klobigkeit nicht als eine Konsequente Ausnutzung der Vorteile des kleineren Formats darstellt.
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Ich sehe, dass eher so: DX und FX werden stärker getrennt. Für die Profis, die die es sein wollen und alle anderen Enthusiasten und ambitionierten Hobbyfotografen wird auf FX gesetzt.
DX wird weniger als Übergangslösung gesehen, denke ich, eher als Einsteigerbereich und Massenmarkt-tauglicher. Denn es gibt ja immer wieder DX Neuerscheinungen bei den Objektiven, nur eben nicht im hochpreisigen Bereich. Da ist teilweise wirklich die Kosten-/Nutzenfrage angebracht. Sigma wird mit dem 18-35mm/1.8 zeigen, ob es sich lohnt.



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Im Telebereich wird immer behauptet, dass sich hier der Bau reiner DX-Objektive nicht lohne, weil diese nicht leichter und kleiner würden, aber das ist Blödsinn: Zwar ist bei gleicher Lichtstärke und gleicher Brennweite auch die gleiche Öffnung (Blendendurchmesser) erforderlich, jedoch wegen des kleineren, gezeichneten Winkels sind deutlich geringere Frontlinsendurchmesser von Nöten, wie nicht nur das lichtschwache Nikkor Af-S 55-200 VR beweist, sondern in besonderem Maße auch das sehr gute Sigma 50-150 /f=2,8 HSMII, das optisch in der ersten Liga spielt.
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Es stimmt dann, wenn man konsequent alle Werte und Eigenschaften formatbereinigt umrechnet. Ein 50-150mm/2,8 entspricht KB-äquivalent einem 75-225mm/4,2. Ich denke, dass ließe sich bequem so kompakt wie das Sigma bauen, eher noch kleiner und leichter. Das Sigma 50-150mm OS ist (wenn ich mich jetzt nicht total verschaut habe) größer und schwerer als das Nikkor 70-200mm/4 VR. Und der Vergleich kommt dem ganzen noch am nähesten aufgrund VR/OS und Lichtstärke.

Ach ja: Ich würde bei momentanigem Stand, wenn die 220€ mehr übrig sind und nicht weh tun, klar zur D7100 greifen.

Gruß
Matthias
 
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Ein 50-150mm/2,8 entspricht KB-äquivalent einem 75-225mm/4,2.

Auf die Gefahr hin, mal wieder gesteinigt zu werden:
Warum wird ein Objektiv weniger lichtstark an einem kleineren Sensor? :confused:

Was die relative Lichtmenge und damit kurze Belichtungszeiten und Freistellen angeht, bleibt doch eine 1.8 Blende 1.8 - oder nicht?

Ansonsten freue ich mich auf ein 50mm Objektiv mit 0.7 Offenblende... ;)
 
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Danke erstmal für die vielen sehr hilfreichen Antworten......hatte die D7100 eh schon favorisiert....und nur noch die letzten Anregungen gebraucht.....auch ich hab' gerne ein schussbereites Zweitgehäuse...und da ich mit den Ergebnissen der D70 nun gar nicht mehr zufrieden bin wollte ich mich jetzt neu sortieren....zu den Objektiven kann ich nur sagen, dass ich mich da natürlich in den nächsten Monaten auch "verbessern" möchte....ein nikkor 55-300 ist bestellt...und ein schönes weitwinkelzoom wird noch gesucht.....Festbrennweiten auch wenn noch so lichtstark locken mich nicht, da ich immer gerne rein- oder ranzoome - wie's halt grad passt.....habe nicht nur bei den Events schnelle Aktionszenen sondern auch mit meinen Hunden beim rumtoben......

nochmals vielen ganz lieben Dank:winkgrin:
 
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Auf die Gefahr hin, mal wieder gesteinigt zu werden:
Warum wird ein Objektiv weniger lichtstark an einem kleineren Sensor? :confused:

Was die relative Lichtmenge und damit kurze Belichtungszeiten und Freistellen angeht, bleibt doch eine 1.8 Blende 1.8 - oder nicht?

Ansonsten freue ich mich auf ein 50mm Objektiv mit 0.7 Offenblende... ;)

Es wird an DX nicht lichtschwächer! Lediglich die Freistellmöglichkeit entspricht der hochgerechneten Blende.
 
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Auf die Gefahr hin, mal wieder gesteinigt zu werden:
Warum wird ein Objektiv weniger lichtstark an einem kleineren Sensor? :confused:

Was die relative Lichtmenge und damit kurze Belichtungszeiten und Freistellen angeht, bleibt doch eine 1.8 Blende 1.8 - oder nicht?

Ansonsten freue ich mich auf ein 50mm Objektiv mit 0.7 Offenblende... ;)

In diesem Artikel ist es besser erklärt, als ich es je könnte:
http://www.falklumo.com/lumolabs/articles/equivalence/index.html

Die Freistellung ist eine andere.
Mir ging es darum, wenn man Objektive formatübergreifend vergleicht, sollte man eben alles richtig äquivalent vergleichend, sonst ist es nicht wirklich vergleichbar. Oft gibt es dann eben keine entsprechenden FX und DX Objektive.
Das ist auch oft ein kleiner Fehler, den (m)FT Verfechter machen, die behaupten das manche ganz hervorragende Fourthirds Objektive existieren (optisch, Brennweiten etc.), für die es an FX kein entsprechendes Gegenstück gäbe. Nur vergessen, die gerne die Blende (und die ist bei den FT Objektiven oft "nur" 2,8).

Gruß
Matthias
 
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:dizzy:
...dann sollte es tatsächlich doch ein Argument für FX geben!?

Ich hab' mich einfach immer nur gewundert :nixweiss:, dass viele so viel Geld ausgeben und so viel Gewicht mit sich 'rumschleppen, nur um eine dicke FX-DSLR zu haben. Die Unterschiede hatte ich bislang nur in ISO-Verhalten und Geschwindigkeit vermutet...

Mir war auch klar: dass die Kamera meines Telefons trotz Blende 2.8 alles scharf macht, muss irgendwie mit der Sensorgröße zusammenhängen. Aber dann war ich nicht schlau genug, es auf DX vs. FX weiterzudenken...

DANKE!! mal wieder für diesen Hinweis! Dieses Forum ist wirklich was Schönes! :hallo:
 
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Es stimmt dann, wenn man konsequent alle Werte und Eigenschaften formatbereinigt umrechnet. Ein 50-150mm/2,8 entspricht KB-äquivalent einem 75-225mm/4,2. Ich denke, dass ließe sich bequem so kompakt wie das Sigma bauen, eher noch kleiner und leichter. Das Sigma 50-150mm OS ist (wenn ich mich jetzt nicht total verschaut habe) größer und schwerer als das Nikkor 70-200mm/4 VR. Und der Vergleich kommt dem ganzen noch am nähesten aufgrund VR/OS und Lichtstärke.
Gruß
Matthias

Die Ümrechnung auf Kleinbildäquivalent ist eher wenig zielführend, weil die meisten ohnehin damit nichts anzufangen wissen oder es falsch wiedergeben.
Richtig ist, dass ein 50/1,8 ein 50/1,8 bleibt, egal, ob es an Mittelformat, Kleinbild, DX oder 4/3 betrieben wird, lediglich der Bildausschnitt ändert sich von Sensorformat zu Sensorformat.

Für den Bildausschnitt, den man mit einem 50er mit Kleinbild erzielt, benötigt man mit dem gleichen Aufnahmeabstand an DX ein 70er, oder man geht einfach 1-2 Schritt zurück und hat den gleichen Bildausschnitt ;)


Das neueste 50-150 ist in der Tat ein Riesenklotz, dafür jedoch qualitativ so gut, dass der Vergleich mit dem 70-200 f=4 hier wirklich nicht angebracht ist. Leider kommt dieses Objektiv ein paar Jahre zu spät, das wird Sigma aber selbst an den Verkaufszahlen merken, eigentlich schade.
 
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Für den Bildausschnitt, den man mit einem 50er mit Kleinbild erzielt, benötigt man mit dem gleichen Aufnahmeabstand an DX ein 70er, oder man geht einfach 1-2 Schritt zurück und hat den gleichen Bildausschnitt ;)

Du hast Dich vertippt. Entweder meinst Du 100mm statt 50mm oder Du hast DX und FX vertauscht und meinst 75mm statt 70mm.
 
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Ich sehe, dass eher so: DX und FX werden stärker getrennt. Für die Profis, die die es sein wollen und alle anderen Enthusiasten und ambitionierten Hobbyfotografen wird auf FX gesetzt.
DX wird weniger als Übergangslösung gesehen, denke ich, eher als Einsteigerbereich und Massenmarkt-tauglicher.

Ich bin mir nicht sicher, was Nikon denkt, aber für Einsteiger ist die D7100 wohl eher nicht gedacht. Meine persönliche Meinung ist übrigens, dass Canon und Nikon den Markt für DX in Form von DSLRs noch solange melken, wie es geht. Es dürfte jedoch ein schwindender Markt sein. Daher erwarte ich keine großen Innovationen mehr. Es wird vielleicht noch eine D400 kommen und das Gegenstück von Canon, aber dann dürfte mit derartigen Kameras ziemlich Schluss sein.
 
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...Für den Bildausschnitt, den man mit einem 50er mit Kleinbild erzielt, benötigt man mit dem gleichen Aufnahmeabstand an DX ein 70er, oder man geht einfach 1-2 Schritt zurück und hat den gleichen Bildausschnitt ;)

Hier ist ein Rechenfehler drinnen. Du nimmst an DX das 35mm, denn 35mm x 1,5 Crop ergibt 52,5mm (das setze ich mal mit 50mm gleich).

Somit hast Du den gleichen Bildausschnitt an DX wie 50mm an FX.

Was bei DX übrigens ziemlich genial ist, denn da gibt es sehr gut, kleine, leichte und günstige AF-S 35mm f/1.8 DX.

Ciao
 
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....
Für den Bildausschnitt, den man mit einem 50er mit Kleinbild erzielt, benötigt man mit dem gleichen Aufnahmeabstand an DX ein 70er, ....

Wenn man davon absieht dass Du DX und FX vertauscht hast, dann gilt Dein Satz:
....
.. geht einfach 1-2 Schritt zurück und hat den gleichen Bildausschnitt ;)
....

nur für das abfotografieren von 2 dimensionalen Dingen: Gemälde, Landkarten,etc
 
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:dizzy:
...dann sollte es tatsächlich doch ein Argument für FX geben!?

Ich hab' mich einfach immer nur gewundert :nixweiss:, dass viele so viel Geld ausgeben und so viel Gewicht mit sich 'rumschleppen, nur um eine dicke FX-DSLR zu haben. Die Unterschiede hatte ich bislang nur in ISO-Verhalten und Geschwindigkeit vermutet...

Das mit der Geschwindigkeit verstehe ich nicht. Welche Geschwindigkeit meinst Du denn? Die vom Autofokus oder die Serienbildrate oder was anderes?

ISO ist richtig, aber bedenke, dass Du bei FX auch stärker abblenden musst um auf die gleiche Schärfentiefe zu kommen. Und wenn die Zeit gleich bleiben soll in manchen Situationen (Bewegungsunschärfe), bleibt nur die ISO hoch zu drehen.

Ich frage mich auch, wozu manche Leute soviel dickes Glas und FX durch die Welt schleppen, wenn ich dann ihre Bilder sehen, die sie mit f/5.6 machen... Aber naja, es gibt halt immer welche, die mit dem Porsche zum Supermarkt fahren... ;)

Ciao
 
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