Es sind ja schon in vielen threads die Unterschiede beider Kameras diskutiert und verglichen worden.
Bis auf die höhere Pixelzahl (Auflösung) scheint nach den Beiträgen die Nikon gegenüber der Canon in einigen Disziplinen (Rauschverhalten, Gehäuseverarbeitung, Ergonomie, Klappblitz die Nase vorn zu haben.
Da ich Personen auch bei Tageslicht oft mit Aufhellblitz fotografiere, macht der eingebaute Blitz schon Sinn.
Noch nirgends konnte ich lesen, ob und inwieweit sich die hohe Pixelzahl der Canon in der Praxis tatsächlich im output sichtbar positiv auswirkt, oder nur ein höheres Rauchverhalten ab einer höheren ISO-Zahl ohne sichtbaren Schärfegewinn oder höheren Verfrößerungsmöglichkeit der Prints zur Folge hat, z.B. weil die bezahlbaren oder verfügbaren Optiken möglicherweise nicht mithalten können ??
Im Kompaktkamera-Segment führten die hohen Pixelzahlen zu einer Verschlechterung der Bildqualität gegenüber den Vorgängermodellen mit z.B. "nur" 8 MP
Da wird man wohl erst das Erscheinen der Canon und Erfahrungsberichte abwarten müssen, um genauer im Bilde zu sein.
Was die Optiken angeht, so hängt es auch vom jeweiligen Anwendungsgebiet ab, ob man ein 70 -200 mm Zoom wirklich braucht, oder mit einer sehr guten Festbrennweite im mittleren Telebereich, z.b. für Potraits, nicht besser und deutlich preiswerter bedient wäre.
Meine beabsichtigte Bestückung für die D 700 werden sein:
das Nikon 24-70/2,8, das Nikon AFS VR 105/2,8 IF ED (für Potraits u. Makro )(ca. 749,- €) und das Nikon 20/2,8 D (ca 799,- €)
aber alles nach und nach.
Wer aufwendige Multimediashows für Reise-Vorträge und Werbung produziert, für den könnte die Videofunktion der Canon ein wilkommenes Feature gegenüber der Nikon sein.
Justin