i-ttl klingt zwar so ähnlich wie ttl ist aber ein völlig andere und gänzlich inkompatible methode der blitzbelichtungsmessung und -ansteuerung. die alte ttl-technik hat während der aufnahme das vom film reflektierte licht gemessen und wenn's genug war, dem blitz gesagt: "danke, nun reichts!" bei i-ttl bekommt der blitz von der kamera vor der eigentlichen aufgabe den befehl, mal probeweise ein bisschen rumzublitzen (daran scheitern die alten ttl-geräte schon) und die kamera misst die blitzbeleuchtung direkt, also nicht etwa das vom sensor reflektierte licht. danach bestimmt die kamera die richtige lichtmenge und sagt dem blitz "ich mach jetzt die luke auf, lass dann mal soundsoviel licht los!" ein ttl-blitz hat von diesem neumodischen kram keine ahnung, versteht nur "bahnhof" und tut ... NIX!
dann gibts (grundsätzlich) noch zwei andere möglichkeiten: einmal könnte der blitz eine automatik haben. dann braucht er eine photozelle, um sehen zu können, wie hell es "draußen" ist. er bestimmt also selbst, wieviel licht er rauslässt und sagt zu sich selbst: "ok, sieht aus als wenn's genug ist". und dann gibts noch die manuelle methode, d.h. kannst du dem blitz sagen: "gib alles!" oder "hälfte reicht!", "heute nur ein viertelchen bitte!", "für mich bitte ein achtel licht!" etc. das messen und die einstellungen an der kamera musst du dann natürlich auch selbst vornehmen.