Hallo Wookie_Mark,
Und jetzt das die D3400 so ein "Staubmagnet" ist, hätte ich nicht erwartet.
Habe selber mit ner D3300 angefangen, hatte aber eigentlich nie Probleme mit Staub auf dem Sensor, obwohl ich die Sensorreinigung nicht einmal in Betrieb hatte. Hatte an der D3300 anfangs das Kit und später meistens wechselweise nen Tamron 70-300USD und (selten) nen 105er
Sigma. Das Tamron 14-400 kenne ich nicht, aber auch mein erster Gedanke war häufige Nutzung eines großen Zooms. Dagegen spricht allerdings, dass das Tamron Staub- und Spritzwasser- geschützt ist, also eigentlich abgedichtet sein sollte.
Ist die Bildqualität so viel schlechter bei der D3300 wie zu der D3400 ? Mir wurde von der "alten D3300" abgeraten. Aber wegen der autom. Sensor-Reinigung wäre das die villeicht bessere Cam für mich.
Die Bildqualität D3300/D3400 bei RAW ist dank des gleichen Sensors identisch, bei JPEG soll es mit der D3400 minimale Verbesserungen der JPEG-Engine geben. Die Unterschiede wird man aber vermutlich nur im direkten Vergleich sehen, wenn überhaupt.
Der einzige Mehrwert der D3400 gegenüber der D3300 ist Snapbridge, ansonsten wurden bei der D3400 eher Funktionen eingespart : keine Sensorreinigung, kein Mikrofoneingang, in der Leistung halbierter Blitz (was den Käufern als Stromersparnis verkauft wurde).
Wenn du nicht aus irgendwelchen Gründen Snapbridge brauchst, würde ich ohnehin eher zur D3300 raten, günstiger ist sie obendrein. Ich würde nur drauf achten, dass du eine mit AF-P-Kitobjektiv bekommst, diese sind zwar billig konstruiert aber bieten trotzdem sehr gute Abbildungsleistung und einen verbesserten, sprich schnelleren und leiseren Autofocus.
Was den Schärfeeindruck bei JPEG-M angeht, das ist schon logisch dass das Bild bei 100%-Ansicht damit schärfer wirkt als bei dem voll aufgelösten JPEG.
Es gibt eigentlich kein Objektiv, welches an einem 24MP-Sensor auch wirklich volle 24MP abbilden kann. Selbst bei den extrem guten Objektiven kommst du bestenfalls knapp an die 20MP, bei schlechten Objektiven vielleicht nur 5-8MP. Die meisten Objektive werden sich irgendwo dazwischen bewegen (kannst du ganz gut bei DXO-Mark nachschauen, welche Schärfeleistung dein Objektiv bietet).
Mal angenommen, das Objektiv löst knapp 10MP auf, und die Kamera rechnet bei JPEG-M auf ca. 13Mpixe Auflösung runter, dann liegst du damit recht nahe an der Auflösung, die das Objektiv auch liefern kann, und damit wirkt das Bild in 100%-Ansicht schärfer.
Wenn du allerdings das Maximum aus deinen Bildern herausholen willst, dann würde ich selbst bei schlechter auflösenden Objektiven mit voller Auflösung der Dateien arbeiten, oder zusätzlich das RAW speichern oder gleich ausschließlich mit RAW arbeiten.
Alle Schritte in der Nachbearbeitung sollten bei voller Auflösung erfolgen um so viele Dettails wie möglich zu erhalten, und anschließend würde ich die Auflösung reduzieren.
Hängt natürlich immer davon ab, wie viel Aufwand du in der Nachbearbeitung überhaupt treiben willst.