Frage Nikon D300s Tasten und Drehrad bleiben stecken


freeman303

Unterstützendes Mitglied
Hallo,

ich habe eine Nikon D300s, einige Jahre alt. Auch schon mal beim Nikon Service gewesen, als sie damit begann die Akkus im ausgeschalteten Zustand leer zu saugen. Beim Service wurde das Mainboard getauscht und die Kamera innen gereinigt, womit das Problem behoben wurde.

Nun ist mir nach einem Jahr nicht-Nutzung (sie war in einer Fototasche eingepackt, die im Wohnzimmer im Schrank war) aufgefallen, dass die Löschen-Taste (mit dem Mülleimer drauf) schwergängig ist. Drückt man sie rein, scheint sie stecken zu bleiben und kommt nur langsam wieder raus. Die anderen Tasten in dem Bereich lassen sich normal bedienen. Scheint am Gummi unter der Taste zu liegen, das dafür sorgt, dass die Taste nach dem Drücken wieder raus kommt.

Ebenso macht der "Hebel", der um das Bedienrad gebaut ist Probleme. Den kann man auf "L" oder auf den Punkt stellen. Beim verstellen ist er sehr schwergängig und knackt manchmal. Man braucht schon Kraft um ihn zu verstellen. Wenn man ihn paar mal bewegt hat oder die Taste mehrmals drückt, wird das wieder besser. Aber nach einer Woche nicht-Nutzung fängt das Problem wieder von Vorne an. Erinnert mich an ein altes Nokia-Handy, bei dem Cola auf die Tastatur gelaufen ist und eintrocknete. Das ist aber definitiv nicht geschehen.

Das Bedienrad macht leichte knack-Geräusche oder ähnliche Geräusche die entstehen, wie wenn man auf Luftpolsterfolie drücken würde, ohne dass man sie zum Platzen bringen täte. Drückt man das Rad nach oben, federt es normal zurück. Nach rechts und links ist die Rückfederung schwächer. Drückt man das Rad jedoch nach unten, dann federt da kaum noch was zurück und das Rad bleibt in der nach unten gedrückten Position.

Der Knopf in der Mitte des Bedienrades lässt sich dafür perfekt bedienen - wie neu.

Da Garantie nun vorbei ist und ich normalerweise auch Notebooks ohne Schaden öffnen und schließen kann, stellt sich für mich die Frage, ob ich das Problem selbst beseitigen könnte.

Meine erste Frage wäre, ob man das von Außen beseitigen kann. Ggf. einen kleinen Tropfen Öl in den Gummifalz vom Löschen-Knopf und vom Bedienrad? Vielleicht ist der Gummi dort einfach nur hart geworden? Was verwendet man normalerweise für Reinigungs- und Schmier-Flüssigkeit bei Gummis?

Oder ist es unumgänglich die Kamera zu öffnen und die Gummis komplett auszutauschen?

Da müsste ich erst rausfinden, wie eine D300s geöffnet wird, ohne sie zu sehr zu demontieren und außerdem weiß ich nicht, woher man die Ersatzteile bekommen kann.

Ich verstehe nicht, wie es zu dem Problem kommen konnte. Die Kamera hat sicher unter 10.000 Auslösungen. Ist nicht runtergefallen, ist nie im Auto "gebacken" worden. Ebenso nicht in der Wohnung - im Sommer läuft eine Klimaanlage. Auch eine klebrige Flüssigkeit haben die Tasten nie gesehen.

Kennt Ihr dieses Problem zufällig oder bin ich (wieder Mal) der Erste damit? ;-)

Wäre für ein Wenig Hilfestellung von Euch wirklich dankbar, da ich diese Kamera sehr mag und sie ungern wegen den "müden" Tasten "verlieren" möchte, falls das Problem mit der Zeit schlimmer wird.

Danke für Eure Antworten.

Grüße
Artur
 
G

Gelöschtes Mitglied 5458

Guest
Auf keinen Fall Öl verwenden, sondern flüssiges Silicon !!! Wie man es auch zur Pflege von z.b. Laufbändern und anderen Gummiteilen verwendet. Aber Vorsicht: Nur kleinste Mengen verwenden. Silicon kriecht gut und verdrängt Feuchtigkeit. Soweit mir bekannt ist (!) leitet Silicon keinen Strom.Gibt es normalerweise als kleine Spraydosen. Ich pflege damit z.b. immer Haustür-Klingelknöpfe mit allerbester Erfahrung.
Vor allem pflege ich damit alle drei, vier Jahre die Gummi-Fokussierringe meiner Objektive aus 1995 seit vielen Jahren. Das sieht auch optisch sehr gut aus.
'Braucht allerdings ein paar Tage bis es richtig einzieht, solange kannst du es nicht benutzen. Danach einfach abreiben und dann ist der Gummi wie neu.
Das Steuerkreuz ist aber gar nicht aus Gummi, oder ?
Ich vermute trotzdem, dass hier mal Flüssigkeit eingedrungen sein muss. Unbemerkt.
Ich selbst verwende auch (und mit großer Freude) so alte Schätzchen wie du. Meine D300, D700 und D3s kennen solche Probleme mit Tasten oder Steuerkreutz aber absolut nicht.


Ersatzteile verkauft Nikon an Endverbraucher leider schon viele Jahre nicht mehr. So bleibt einem eigentlich nichts anderes übrig, als sich an die Nikon-Servicepoints zu wenden. Aber das kostet und übersteigt wohl den Wert deiner schönen D300s.

Oder Ersatzteile aus China oder USA kaufen. Zum Beispiel: oder auch über AliExpress also

Die meißte Erfahrung mit Nikon-Basteln hat wohl hier im Forum unser Mitglied [MENTION=52101]Beuteltier[/MENTION] , der hier schon vielen geholfen hat.
Sicher meldet er sich.


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Beuteltier

Platin Mitglied - NF "proofed"
Hallo Artur,

so wie du die Symptome beschreibst, befürchte ich, dass der Nikon Service beim "innen reinigen" ein Mittel verwendet hat,
das die Teile aus Kunststoff und aus Gummi sowie das Magnesium-Alloy des Gehäuses angegriffen bzw. irgendwie klebrig gemacht hat. :nixweiss:

Für das "Rad" hilft eigentlich nur, die Rückwand zu demontieren, das "Rad" aus der Rückwand aus zu bauen und zu reinigen, und falls das nichts hilft, es zu ersetzen.

Bei der Löschtaste ist es noch umständlicher: Die sitzt ja nicht in der Rückwand, sondern in der Oberschale - um die aus zu bauen, muss man die Oberschale demontieren, wozu die Kamera recht weitgehend zerlegt werden muss... :eek:

Diese Arbeiten sind sehr Zeit-aufwändig, und die Ersatzteile sind schwer zu bekommen: Neu nur noch aus China mit 6-8 Wochen Lieferzeit, gebraucht (aus ausgeschlachteten Geräten) nur mit der Einschränkung, dass sie auch schon abgenutzt sein können... :rolleyes:

Ein Versuch mit dem Silikonöl was Wolfgang empfohlen hat wäre daher sinnvoller. :up:
 
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freeman303

Unterstützendes Mitglied
Danke für Eure Antworten.

Ich probiere es erst Mal mit dem Silikonspray.

Das Problem mit dem Rad/Kreuz ist für mich an sich das nervigste. Sollte das Silikonöl nicht für Abhilfe sorgen, würde ich die Demontage der Rückwand wagen. Welche Schrauben sind grob gesagt zu lösen, damit die Rückwand abgenommen werden kann.

Wie muss ich mir das vorstellen. Wird dann nur die Plastik-Rückwand frei oder sind an der Rückwand dann auch irgendwelche Platinen dran, die beim Abnehmen der Rückwand mitkommen?

Letztlich frage ich bei Nikon nach, was die für eine Reparatur haben wollen würden - rein aus Interesse.
 
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Beuteltier

Platin Mitglied - NF "proofed"
Da NIKON grundsätzlich keine Einzelteile repariert sondern durch neue ersetzt, die D300s aus dem Service-Zeitraum heraus und daher die Ersatzteilversorgung nicht mehr sicher gestellt ist, wird eine solche Anfrage aller Wahrscheinlichkeit nach eine dich nicht befriedigende Antwort erhalten.

Informationen für dich für den Versuch einer Reparatur kannst du aus meinen bebilderten Reparaturberichten von D300 und D300s erhalten.
Wenn du vorsichtig und sorgfältig arbeitest, kannst du zumindest die Rückwand demontieren, ohne die Flexkabel von der Hauptplatine zur Rückwand zu beschädigen. Ob du dann das "Rad" (Multifunktions-Steuerkreuz) durch aus bauen und reinigen wieder so gängig machen kannst, dass es zu deiner Zufriedenheit arbeitet, ist aber eher fraglich.
 
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cjbffm

Registrierte Benutzer_B
Suche doch mal nach "nikon d300 ripdown" oder "nikon d300 teardown".
Dann weißt Du, was dich erwartet.

Grüße,
Christian
.
 
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freeman303

Unterstützendes Mitglied
Habe mir das hier angeschaut:

Zutrauen täte ich es mir schon nur der Wille fehlt, da einen Tag dran zu hängen mit der Gefahr, dass bei der Demontage doch was kaputt geht oder abreisst und dann kein Ersatzteil zu bekommen wäre.

Mein Kumpel würde jetzt sagen: "Freu Dich, hast jetzt eine Ausrede, um die D850 zu kaufen". Nur habe ich keine Lust auf einen Wechsel.

Also erst Mal Silikonöl. Ich habe eine Dose Silikonöl von Wirth gefunden. Benutze sie hauptsächlich um Gummileitungen im Auto zu pflegen. Geht das auch für die Kamera oder sollte man da irgend was "feineres" benutzen als Würth KFZ-Silikonöl?

Bei der D200 hat es das Problem wohl auch Mal gegeben: https://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/nikon-d200/25935-d200-menu-taste-klemmt.html

Falls ich das Kreuz/Rad hinten doch austauschen sollte gegene ein anderes Gebrauchtes, muss ich vorher die Gummis abmachen, um an die Schrauben ran zu kommen. Mit welchem Kleber klebe ich die Gummis am besten wieder drauf? Mit Klebern kenne ich mich leider überhaupt nicht aus - was die Auswahl anbelangt.

[MENTION=52101]Beuteltier[/MENTION]:
Wo finde ich Deine bebilderten Reparaturberichte?

Ich habe diesen Beitrag gefunden: https://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/service-ecke/270138-sd-slot-einer-d300s-repariert.html (da sieht man auf dem ersten Bild die Rückseite des Wähl-Kreuzes).

Und ich habe diesen hier gefunden: https://www.nikon-fotografie.de/vbu...06-d300-aperture-f-fo-base-plate-ersetzt.html

Gibt es noch einen Beitrag von Dir, in dem es für mich relevante Bilder von der D300s gibt?
 
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Beuteltier

Platin Mitglied - NF "proofed"
Da ich seit bald 10 Jahren Nikons repariere und fast ebenso lange hier schon das Beuteltier bin, weiß ich nicht, welche meiner Reparaturberichte dir das genauer zeigen.

Zum Demontieren der Rückwand muss man jedenfalls nicht alle Gummis runter machen, und die im Folgenden erwähnten Gummis muss man auch nur an ihren Rändern etwas ab ziehen.

Unter dem Daumengummi auf der Rückseite versteckt sich eine Schraube zur Rückwandbefestigung, die Schrauben zum Demontieren der Speicherkartenfachabdeckung sind bei geöffneter Klappe sichtbar, dazu noch zwei Schrauben unter dem Handgriffgummi.
Die zwei Schrauben der Rückwandbefestigung auf der USB-Anschluss-Seite sind von außen zugänglich.
Allerdings muss man zuerst den Boden-Deckel ab schrauben, sonst geht die Rückwand nicht raus.
Die meisten Schrauben dafür sind im Boden-Deckel frei zugänglich (bis auf die unter der Boden-Gummierung versteckten), dazu kommen noch zwei auf der Unterseite des Handgriffes...

Das wieder an kleben der Gummis, wenn sie nicht von selbst mehr fest kleben, ist meistens kein Problem des Klebers (Pattex Kontaktkleber, notfalls Cyanacrylat Sekundenkleber), sondern kommt davon, dass die Gummis oft schon stark aufgequollen sind und dadurch zu groß...
 
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freeman303

Unterstützendes Mitglied
Danke für Deine Hinweise.

Ich werde berichten, was daraus geworden ist...

[MENTION=5458]knurri[/MENTION]:
Kannst Du mir etwas genauer erklären, wie Du Objektive mit Silikon pflegst? Ich habe hauptsächlich Nikkore, aber auch Tamron und Tokina. Wo wird das Silikon genau aufgetragen? Setzt es sich denn das Silikon nicht irgendwann innen auf der Linse ab? Mir ist klar, dass man nur ein kleines Wenig vom Silikonöl verwenden darf. Aber passiert das dann nicht trotzdem?

Nimm ein Nikkor mit Zoom- und Fokusring als Beispiel bitte. Wie würdest Du da vorgehen?

[MENTION=52101]Beuteltier[/MENTION]:
Du hast geschrieben, dass Du Nikon Kameras reparierst. Machst Du das nur für Dich als privates Hobby oder könntest Du auch ggf. das Wählkreuz mit dem Lock-Ring drum herum, sowie den Lösch-Knopf ersetzen, falls ich zum Entschluß kommen sollte, dass das Risiko zu hoch wäre, wenn ich das machen würde? Wie viel würdest Du für diese Arbeit veranschlagen? Dass die Kamera - wie vom Nikon-Kundendienst - in solchem Fall komplett getauscht wird, würde ich nicht wollen. Schließlich ist der Verschluss wirklich noch kaum genutzt worden (geschätzt unter 10.000 Auslösungen). Gerne auch Info per PN.
 
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G

Gelöschtes Mitglied 5458

Guest
Danke für Deine Hinweise.

Ich werde berichten, was daraus geworden ist...

@knurri:
Kannst Du mir etwas genauer erklären, wie Du Objektive mit Silikon pflegst? Ich habe hauptsächlich Nikkore, aber auch Tamron und Tokina. Wo wird das Silikon genau aufgetragen? Setzt es sich denn das Silikon nicht irgendwann innen auf der Linse ab? Mir ist klar, dass man nur ein kleines Wenig vom Silikonöl verwenden darf. Aber passiert das dann nicht trotzdem?

Nimm ein Nikkor mit Zoom- und Fokusring als Beispiel bitte. Wie würdest Du da vorgehen?



Oh ja, sei da mal vorsichtig.
An den Objektiven pflege ich damit NUR die Gummi-Ringe auf den Fokussierringen (selbiges beim Zoomring, wenn gummiert [ich habe nur ein Zoom]).
Dabei sprühe ich erst etwas Silicon in den Dosendeckel, dann nehme ich einen schmalen Pinsel und trage es sehr präzise auf dem Gummi auf. Und zwar in so geringer Menge, dass es nicht läuft/tropft ! Wirklich nur auf die Gummis !

Nach einigen Tagen reibe ich die Ringe mit einem saugfähigen Tuch ab und die Ringe sind wieder wie neu.
Notwendig wird das spätestens wenn die Gummis weisslich und hart geworden sind. Das hält dann auch wieder so drei bis vier Jahre, dann beginnt der Gummi wieder weiß/grau zu werden und verliert seinen matten Oberflächenglanz.


Das Silicon sollte keinesfalls in die Spalten des Objektivs laufen und keinesfalls auf die Linsen geraten. Und ja nicht aufsprühen !!!! :eek:




Überhaupt muss man mit dem Silicon (oder Silikon) sehr vorsichtig sein, da es sich mit Öl-basierten Schmiermitteln nicht verträgt, chemisch nicht kompatibel ist (jeglichen Ölfilm zerstört). Auch können silicon benetzte Materialien nicht mehr überlackiert werden, frische Klebeverbindungen halten nicht u.s.w.


Ich habe -wie geschrieben- damit schon viele Jahre Erfahrung, trotzdem muss natürlich jeder für sich selbst abwägen was er tut. Also Nachahmung auf eigene Gefahr ! (Wie immer in Foren :))


So sieht ein frisch behndeltes Objektiv vor dem Abreiben aus. Ich achte peinlich genau darauf, dass das Silicon nur auf dem Gummi ist !
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PS.: Ich habe doch in meinem Beitrag #2 ausdrücklich geschrieben "die Gummi-Fokussierringe meiner Objektive aus 1995". Was kann man da falsch verstehen ? Du hättest doch wohl nicht das ganze Objektiv eingesprüht, oder ? :heul:
 
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Beuteltier

Platin Mitglied - NF "proofed"
Hallo!
Ist so was bei Nikon möglich?
Bei Nikon in Düsseldorf selbst wohl nicht, aber bei Service Points kann ich mir das schon vor stellen, und erst recht bei freien Werkstätten oder Hobbybastlern...

Wo Menschen arbeiten werden auch mal Fehler gemacht, das ist unvermeidlich.
Wie mit einem selbst verschuldeten Spätschaden umgegangen wird, ist entscheidend.

Beispielsweise wurden die drei Fokussierschnecken von 55/2.8 AI-S Mikro-Nikkoren manchmal mit einem "besseren" Fett geschmiert, das nicht mehr verharzt oder austrocknet, dafür aber Öl ausscheidet und damit die Blendenlamellen verklebt, so dass nach einem gängig machen der Fokussierung ein paar Jahre später die Blende gereinigt werden muss...

Bei der D300s des TS fragt sich aber, warum nur durch Lagerung in einer Fototasche diese Effekte auf getreten sind. Waren der Drehhebel und der Knopf schon vorgeschädigt?

Ich weiß jedenfalls, dass der Drehhebel Kunststoff auf Kunststoff ist.
Und "klemmende" Kunststoff-Oberflächen werden z.B. durch Kriechöl wie "Caramba!" erst mal gängig, dann frisst das Kriechöl aber die Kunststoffoberfläche an und macht sie rau. :rolleyes:
 
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freeman303

Unterstützendes Mitglied
PS.: Ich habe doch in meinem Beitrag #2 ausdrücklich geschrieben "die Gummi-Fokussierringe meiner Objektive aus 1995". Was kann man da falsch verstehen ? Du hättest doch wohl nicht das ganze Objektiv eingesprüht, oder ? :heul:
Nein, natürlich nicht. ;-)

Ich dachte nur, dass Du da evtl. noch mehr machst, was Du nicht erwähnt hast. Irgendwie müsste man nach vielen Jahren auch Mal die Mechanik im inneren des Objektives schmieren, oder hält die dortige Dauerschmierung für Jahrzehnte?

Machst Du die gleiche Pflege, wie an den Objektivringen, ebenfalls an den Gummi-Tasten deiner Kamera(s)?
 
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G

Gelöschtes Mitglied 5458

Guest
. Irgendwie müsste man nach vielen Jahren auch Mal die Mechanik im inneren des Objektives schmieren, oder hält die dortige Dauerschmierung für Jahrzehnte?

Für Jahrzehnte mit Sicherheit. Die Frage ist wieviele Jahrzehnte.
Nein, ich öffne meine Objektive nicht.
Manche Nikkor-Objektive besitze ich noch von damals (1995-'97), etliche Andere habe ich später gebraucht gekauft, etwa die Hälfte bei eBay von Privat-usern im laufe der Jahre, manche direkt aus Japan importiert. Und ich würde sagen, dass mein Equipment für Amateur-Verhältnisse rege genutzt wird, aber ich hatte noch nie ein Objektiv im Service. Nie einen Defekt (Bei meinem 105er Micro-AFD hatte sich mal der Fronttubus verdreht, aber dank Info von Beuteltier war die Madenschraube schnell gefunden und der Tubus ohne weitere Spuren des Eingriffs wieder fixiert).


Ja, ich nehme an, dass in den AF-Objektiven jener Generation keine organischen Fette verwendet wurden (wie man sie für weichen Fokussier-Wiederstand bei manuellen Schätzchen hatte), sondern entweder selbstschmierende Materialien oder Silicon-basierte, weiße Schmiermittel. Habe ich zumindest schon öfter auf Fotos gesehen. Fest steht, dass sich über die vielen Jahre das Verhalten meiner Objektive nicht ändert und der AF zumindest nicht merklich ausleihert. Ein wenig Spiel hatten diese Linsen ja immer, auch in Neuzustand. Das hatte mich damals verwundert. Die Springblenden haben noch nie Ärger gemacht und mehr ist halt nicht dran an meinen alten Primes.
Bei mir werden die Objektive aber auch nie nass, oder gar sandig/staubig. Auch werden sie nie angeschlagen oder fallen gelassen. Ist eine Frage der Handhabung (und natürlich Glück), wie lange die problemlos halten. Denke ich. :)

War aber jetzt ordentlich OffTopic :steine:
 
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