Nikon arbeitet an Kompaktkamera mit Vollformatsensor (Gerücht)

Kompaktkamera mit Kleinbildsensor und fest verbautem Weitwinkel, also ich glaube nicht, dass so ein Nachzügler besonders viele Käufer findet.
Spannender fände ich persönlich eine hochwertige DX-Kamera mit 24mm-Objektiv (35-36mm KB entsprechend). Die kann man kompakt und sicher auch relativ preiswert mit guter Bildqualität bauen.
 
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P
pulsedriver kommentierte
Die gibt es seit wieviel Jahren von Fuji? Sind schon einige Kameragenerationen. Krankt ein bisschen am selben wie die GF100RF: Nicht lichtstark genug, um schön für Portrait freizustellen. Ein kompaktes (d.h. nicht voll auskorrigiertes) 24/1.2 und die Sache siet ganz anders aus mit dem APSc Sensor. Erst recht wenn der Sensor 40 MP hat wie bei Fuji.
 
S
sbfineart kommentierte
Die X100 besaß ich nicht, nur die "Originale" X1 und X2 von Leica. Freistellen war mit dem 2.8er so eine Sache, aber dennoch hatte ich gern damit gearbeitet.
 
T
Tom.S kommentierte
Ich würde eine Kamera mit 35mm Brennweite nicht primär als Gerät für freigestellte Porträtfotografie Kopf/Brust sehen. Klar kann man mit jeder Brennweite gute Porträts machen aber das würde das gesamte Konzept von kompakt, klein, leicht und mit AF über Board werfen.
 
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Es wird wohl einen Markt geben sonst würde Nikon sowas nicht anbieten.
Für mich ist eine fest verbaute Brennweite ein no go, auch als Zweitkamera. Aber falls es sowas gäbe mit einer Serie von ebenfalls kompakten Wechsel-Objektiven würde ich zuschlagen.
 
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kommentierte
Es wird wohl einen Markt geben sonst würde Nikon sowas nicht anbieten.
Richtig, es wird nichts auf verdacht produziert, dem gehen lange Marktforschungsanalysen und Umfragen voraus.
 
T
Tom.S kommentierte
Richtig, es wird nichts auf verdacht produziert, dem gehen lange Marktforschungsanalysen und Umfragen voraus.

Wie man an der DL-Serie gesehen hat ;)

Es wurden immer schon Produkte trotz langer Analyse letztlich am Markt vorbei oder viel zu spät produziert worden und sind dann wieder sang- und klanglos verschwunden.
 
Manchmal gibt es Pläne, die dann nicht umgesetzt werden…

 
3 Kommentare
T
Tom.S kommentierte
Nikon wäre mit dem DL-Konzept der Vorreiter eines Kamerakonzepts gewesen, das später von Sony, Panasonic, Fuji etc. erfolgreich über Jahre umgesetzt worden ist. Nur die Rolle des mutigen Ersten ist Nikon nicht auf den Leib geschnitten.
Jetzt, als einer der letzten am Markt, stehen die Chancen auf Umsetzung ungleich besser.
 
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
es wäre aber bloß ein Mini-Sensor im CX Format gewesen...
Da lob ich mir meine kleinen Fujis im Halbformat mit klasse Prime Linsen UND Sucher. Nikon kommt immer mit allem zu spät :confused:
 
T
Tom.S kommentierte


Aus heutiger Sicht ist CX ein Minisensor. Im Vergleich zu den damals üblichen Sensorgrößen in Kompaktmodellen, wäre es aber ein großer Fortschritt gewesen.
 
Ich seh das pragmatisch.
1. Was genau sind die Vorteile?
2. Brauche oder möchte ich diese Vorzüge dann so unbedingt, dass ich nur dafür eine nicht ganz unerhebliche Summe an Geld weggebe?

Was sind nun die Vorteile gegenüber der bereits erhältlichen kleinen Z-Modelle, die z.B. mit dem kleinen 26mm Objektiv eine vergleichbar kompakte Maschine darstellen.

Besserer Staubschutz gegen Wechselobjektive.
Für meinen Fall ist derselbige klar.
Es hindert einen niemand daran Objektive nicht zu wechseln. Dann braucht man keinen Staubschutz.
"Besserer Staubschutz gegen Wechselobjektive" habe ich hoffentlich richtig interpretiert.
Mit einem Z DX 24, Z 26 oder 28mm ist eine Z6II oder Z50II schon eine ziemlich kleine und leichte Kombi, oder eine Z7II, das bringt mich auf eine Idee, ein 26er mit Cropmöglichkeiten, falls die Qualität reicht.
Interessant für mich wäre so eine Kompakte nur wenn sie sich wenigstens Sensor technisch von den anderen Z abheben würde, ohne IBIS und Sucher.
Mal abwarten ob überhaupt was kommt was meine Kauflust anfachen würde.
 
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Wuxi
Wuxi kommentierte
Nicht anfachen, entfesseln!
 
Lichtschachtsucher
Lichtschachtsucher kommentierte
So dramatisch ist es bei mir nicht mehr, bei Fotozeugs versuche ich meine Triebe im Zaum zu halten, es wird zu teuer.
 
G
Gianty kommentierte
Eine Kamera, nicht nur um Orte zu dokumentieren sondern das Gefühl reiner Präsenz einzufangen und zur Z Generation ( oder Gen Z ) zu finden 😉
 
Mit einem Z DX 24, Z 26 oder 28mm ist eine Z6II oder Z50II schon eine ziemlich kleine und leichte Kombi, oder eine Z7II, das bringt mich auf eine Idee, ein 26er mit Cropmöglichkeiten, falls die Qualität reicht.
Interessant für mich wäre so eine Kompakte nur wenn sie sich wenigstens Sensor technisch von den anderen Z abheben würde, ohne IBIS und Sucher.
Mal abwarten ob überhaupt was kommt was meine Kauflust anfachen würde.
Sehe ich ähnlich.

Hatte kürzlich so eine Fuji x100 in der Hand und fand sie ziemlich schick und ganz ok, aber allein der Sucher ist nicht mein Ding - insofern könnte ich darauf auch gleich verzichten.

Und ja, eine olle Z6 mit dem Z 28/2,8 ist ein sagenhafter Kompromiss aus Preis und Bildqualität. Wiegt dann 870 Gramm, was ich ganz in Ordnung finde. Und wer's schick mag, nimmt die Zf. Ich habe das 28er zumindest wirklich oft dabei, Kamera in Colttasche... das ist zum Rumlaufen doch völlig ok, siehe hier.

Aber den Ruf nach einer Vollformat-Kompakten mit einem einigermaßen lichtstarken Objektiv verstehe ich. Die Sony RX1R III ist von den Eckdaten schon gut, 500 Gramm mit einem 35/2. Nur der Preis, puh.
 
Kommentar
Ohne Sucher wär das quasi wie ein Smartphone nur besser bedienbar. Verstehe den Sinn dahinter nicht ganz
 
4 Kommentare
T
Tom.S kommentierte
Verstehe den Sinn dahinter nicht ganz

Durch den wesentlich größeren Sensor wäre die Bildqualität vor allem bei High-ISO erheblich besser.
 
P
pulsedriver kommentierte
Und das Freistellen würde sehr gut ohne EBV Simulation funktionieren. Bisher ist das beim SP was für Sonderfälle. Sensor Nähe 1" - also die grössten, Linsen lichtstärker als f/2 und nah genug ran, dann geht das beim SP heute schon.

Ganz schön wäre es, wenn es zwei Modelle gäbe wie bei Leica. Eines im Bereich 24 bis 28mm, eines mit 40 bis 45mm. Beide mit f/2 oder besser.
 
T
Tom.S kommentierte
Und das Freistellen würde sehr gut ohne EBV Simulation funktionieren.

Wenn es die Brennweite zulässt. Ich hatte das Z 24-50 weil ich es für Street u.ä. für mich von der Brennweite für perfekt gehalten habe und es sehr kompakt ist. Aber mit Blende 5,6-6,3 bei 35-50mm geht in Sachen Freistellung nahezu gar nichts. Und damit meine ich nicht Porträts mit sehr geringer Schärfentiefe.
 
P
pulsedriver kommentierte
Das ist wieder eine Frage der Konstruktion des Objektivs. Das 24-50 Z hat gemäss photographylife keine 4% Verzeichnung bei 24mm. Und die Schärfe am Rand offen ist schon ziemlich gut bei 24/4.0
Das Leica 28/1.7 in der Q hat viel mehr Verzeichnung und der Rand bei Offenblende ist ziemlich schwach vergleichen mit dem 24-50 Z.

Das zeigt wunderbar, was heute in kompakt geht. Entweder ein lichtschwaches 24-50 f/4-5.6 oder 6.3 mit wenig Verzeichnung und guter Leistung am Rand offen.

Oder ein 24-50/2.8-3.5 oder 4. Das bei f/5.6 auch scharf ist am Rand. Aber offen was weich, nur in den mittleren Bereichen schon scharf. Und bei 24mm um die 10% verzeichnet.

Was auch geht, wenn man zum L Mount schielt: 18-40mm mit wenig Licht.
 
Aber den Ruf nach einer Vollformat-Kompakten mit einem einigermaßen lichtstarken Objektiv verstehe ich. Die Sony RX1R III ist von den Eckdaten schon gut, 500 Gramm mit einem 35/2. Nur der Preis, puh.

Dazu muss man wissen, dass die noch nicht mal das heute machbare zeigt. Das Objektiv ist auf dem Stand von 2012 für 24 MP gerechnet. Ein modernes Objektiv hätte zumindest in den inneren Bereichen mehr Auflösung, deutlich mehr Verzeichnung und was mehr Vignette, dafür aber eher f/1.5 oder 1.6 statt 2.0. Bei gleichen Abmessungen.
 
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T
Tom.S kommentierte
Kein Objektiv ist für eine bestimmte Auflösung gerechnet. Das ergäbe auch keinen Sinn weil die Einzelauflösung ohnehin immer höher ist als die Gesamtauflösung. Egal von vorne dran hängt oder hinten drin setckt.
 
P
pulsedriver kommentierte
Es gibt sehr wohl Objektive, bei denen Erhöhung der Auflösung nichts oder fast nichts mehr bringt.

Beispiel gefällig? Canon RF 16/2.8. Hier mit 45 und 30 MP getestet:

Das bringt zwar in der Mitte bei 45 MP deutlich mehr, am Rand, auch bei f/5.6 ist aber der Messwert bei 30 MP schon fast gleich, am extremen Rand sogar fast 10% höher als bei 45 MP!

Das gleiche sieht man hier beim RF 24-240bei 100 und vor allem bei 240mm
 
T
Tom.S kommentierte


1. Ist die Zunahme natürlich nicht linear.
2. Ist die Zunahme nicht in gleichem Umfang bei jeder Blende gegeben.

Außerdem solltest du die zitierten Tests auch ganz lesen. "the MTF numbers obtained with the EOS R are NOT comparable to the R5 variant."
Deine Beispiele sind also nicht geeignet zu zeigen, dass die Gesetze der Optik bei Canon nicht gelten.
 
Sans Ear
Sans Ear kommentierte
Wie geschrieben, ich meinte die Eckdaten. 500 Gramm mit einem 35/2. So könnten sie mich ködern. Und ich denke, das könnte Nikon besser hinbekommen als Sony mit der RX1R. 😀
 
T
Tom.S kommentierte
Also bei 27 Posts und vielen Kommentaren in wenigen Tagen stelle ich schon ein beachtliches Interesse der Nikonianer an so einem Gerät fest.

Mal sehen ob überhaupt etwas dran ist, am Gerücht.
 
4 Kommentare
P
pulsedriver kommentierte
Ich finde es einfach spannend, wenn jemand in kompakt mit fest verbautem Objektiv einen Fotoapparat baut, der möglichst viel Einsatzmöglichkeiten bietet. Das ist für mich im Moment die Leica Q, weil Sony und Fuji sich für ein anderes Konzept beim Objektiv entschieden haben. Nur hat der rote Punkt halt seinen preis, was schon immer so. Selbst wenn man auf die Q2 mit weniger MP zurück geht, liegt die gebraucht immer noch etwas über meiner GF100s und dem 7 Artisans 28/1.4
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Es gibt die Sony A7CR, kompakt, 61MP, Sucher, präziser AF und man kann Objektive wechseln. - Da käme ich nicht auf die Idee eine Luxuskompakte mit festverbautem Objektiv zu kaufen, egal von welchem Hersteller.
 
peterkdos
peterkdos kommentierte
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Das würde ich als Sony-Fotograf dann definitiv auch nicht. Leider hat Nikon sich bisher nicht dazu durchgerungen, eine Kamera in dieser Bauform zu bringen. Auch bei Fuji wäre meine Entscheidung eindeutig zugunsten X-E5. Es gibt kaum ein rationales Argument für die Kompakt-Variante. Die Leica Q-Serie funktioniert einfach durch das Preisgefüge und durch Technik, die man in diesem Paket als echte Systemkamera bei Leitz eben nicht bekommt. Hier hat man durch die Reduktion echte Vorteile. Aber wenn ich für die D-Lux 8 schwärme (das könnte irgendwann mal mein "überflüssiger Glücklichmach-Kauf des Jahres" werden), muss ich immer daran denken, dass ich hier die Z6 habe und das Z4/24-70. Diese wunderbare Linse liegt bei mir nur herum und schlägt an meiner abgeschriebenen Z6 die Leica um Längen. Trotzdem hat die D-Lux eben ihren eigenen Reiz und bietet ein Package, was MFT-Fotografen mit Wechseloptiken SO nicht kaufen können.
 
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
Zitat aus dem Artikel: "

"Warum gibt es nicht zwei Menüs?​


Die Lösung wäre einfach: Moderne Kameras könnten längst zwei Bedienebenen anbieten: ein klares Fotografen-Menü und ein erweitertes Profi-Menü. Das erste Menü würde sich auf Belichtung, Fokus, ISO, Weißabgleich, Bildstil, Dateiformat und wenige Grundfunktionen konzentrieren. Das zweite Menü würde sämtliche Spezialfunktionen, Videooptionen, Netzwerkdetails, KI-Prioritäten und individuelle Konfigurationsmöglichkeiten freischalten."

Gibt es doch bei Fuji:
1. Das Fotografen Menue heißt Q=QuickMenue und hat eine eigene Taste
2. Das Große Menue heißt einfach Menue und enthält alles, was die Kamera kann...
 
Jürgen Kuprat
Jürgen Kuprat kommentierte
Das gibt es bei Nikon auch. Unter "My Menu" kann ich mir mein Fotografen-Minimalmenü sogar selbst zusammenstellen.
 
T
Tom.S kommentierte
Man kann jede Kamera so einstellen, dass es ganz simple ist, Fotos zu machen.
Diese ganzen Jammerartikel (die es seit Jahrzehnten gibt) über die vielen Möglichkeiten sind doch mehr Ausdruck der eigenen Überforderung und Unzulänglichkeiten damit umzugehen als tatsächliche Defizite der Geräte.
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Un was man im Schnellmenu “i” zu sehen kriegt kann man ja auch weitgehend einstellen.
 
Jürgen Kuprat
Jürgen Kuprat kommentierte
Genau
 
Es gibt die Sony A7CR, kompakt, 61MP, Sucher, präziser AF und man kann Objektive wechseln. - Da käme ich nicht auf die Idee eine Luxuskompakte mit festverbautem Objektiv zu kaufen, egal von welchem Hersteller.

Bei den Kameras mit fest verbautem Objektiv geht es um handlich und leicht. Eine Leica Q3 wiegt unter 750g. Und misst etwa 13x8x9cm

Eine A7cR ist nur 230g leichter - ohne Objektiv. Und misst solo schon ca. 12x7x6.5cm. So, da hätte ich jetzt gerne ein Objektiv mit mehr Licht als f/2.0 dran, in klein und leicht bitte.
Das Viltrox 2.4/1.8 ist über 8cm lang. Das 28er auch. Das 35er nur 1cm hürzer. Leicht sind sie, klein aber nicht.
Es gibt kleinere FB von Sony, aber mit weniger Licht als f/2.

Mit der A7cR würde ich zumindest wohl in den sauren Apfel bei der Grösse beissen. Das Gewicht mit total 950g mit A7cR ist ja noch OK, aber das 24/1.4 GM ist eben 9cm lang. Macht aber mehr Sinn als 8cm für ein f/1.8.
Gibt bei 2x Crop ca. 50mm f/2.8 und noch 15 MP, damit kann man gut freistellen und mal ein Portrait machen. Gleichzeitig kann man damit auch ordenltich was drauf bekommen, 24mm ist schon schön weit.
 
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Die Q3 ist zwar grundsätzlich der Maßstab für eine hochwertige Kompakt-Kamera mit fest verbautem Objektiv und ist ziemlich geil. Die Flexibilität einer Systemkamera wiegt die die Größen- und Gewichtsvorteile aber locker wieder auf. Abgesehen davon mag ich es persönlich eh nicht viel kleiner, und Gewicht ließe sich mit Leichtbauweise einsparen. Aber auf die Reaktionen der Kundschaft wäre ich dann mal gespannt. Zeigt mir auch mal einen einzigen Leica-Fotograf, der die Q3 einer M wegen Größe und Gewicht vorgezogen hätte.
Ich bezweifele eh, dass die Unterschiede in der Praxis wirklich lange spürbar sind. Als ich mein Z24-120 bekam, hat sich mein Arbeiten für die meisten Reporter-Einsätze fundamental gewandelt. Statt 2x Z6 mit Handgriff sowie 2,8/70-200 und dem 14-30 auf der Zweiten, nutze ich überwiegend nur noch eine Kamera. Eben mit dem 24-120. Das genügt vollkommen. DAS ist eine Entlastung, aber nicht ein paar Millimeter weniger.
 
peterkdos
peterkdos kommentierte
Genau so ist es!

24-120 ist ein genialer Brennweitenbereich, der in fast allen Fällen ein zweites Objektiv obsolet macht.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Wie ersetzt man bildgestalterisch denn 14-30 + 70-200 mit dem 24-120? Das würde ja bedeuten, dass Du bisher nur in den Bereichen 24-30 mm und 70-120 mm gearbeitet hast, so dass die ursprüngliche Kombination irgendwie seltsam war.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Für Städtereisen ist es großartig, vor allem an einer 45 MPix-Kamera, so dass man auch problemlos bis zum 180 mm-Bildwinkel bei Bedarf kommt (Umschaltung auf 20 MPix-DX).
 
P
pulsedriver kommentierte
In der Tat, das mit dem Umschalten auf DX hab ich auch ab und zu gemacht, als ich das 24-120 noch hatte. Unten fehlte mir aber meist etwas.

Ich würde heute das 20-200 von Sigma vorziehen ohne SWW dazu. Oder, wenn man mit 135mm@KB auskommt, das Sony 20-70/4 - das zur Not auch die Bildbreite eines 18 oder 18.5mm bringen kann (Verzeichnug zwar korrigieren, aber Bild auf maximale Breite machen, nicht auf 3:2). Gerade mit einer 61 MP Sony reichen auch die 70mm weit. Bei 135mm@KB bleiben rund 16 MP, das ist eine D7000. Und die hat eigentlich auch gut für alles gereicht.

Mit 70mm und f/4 geht auch ganz OK Portrait, das ist der Punkt, wo das sehr flexible 20-200 etwas dran krankt. Das geht auch noch damit, aber man muss doch sehr darauf achten, dass der Hintergrund weit weg vom Motiv ist ist, so gut stellt es halt nicht mehr frei. Am besten klappt das mit dem 20-200 dann, wenn der Hintergrund ein Veilfaches der Entfernugn des Motivs vom Fotografen hat und dann richtig viel brennweite.
 
Eine meiner Hasslieben war die Sigma DP2 Merrill. War Pionierkäufer und musste sie unbedingt haben.
Klein und bombastisch!
Das Gerät machte natürlich sehr ansprechende Bilder, allerdings wurde das Ganze mit einer unfassbar aufwändigen Prozedur erkauft. Mehrere Sekunden Speicherzeit, ISO nur bis 400 sinnvoll nutzbar, Dynamikrange wie ein Schulmalfarbkasten, Autofokus zum Weglassen und die Entwicklung mit dem proprietären RAW-Konverter eine Zumutung.
Ich bin dann back to Leica, die X2 aus dem selben Jahr konnte mehr und die Bilder sahen wesentlich besser aus.
Mit einer kleinen Kompaktkamera fotografiert man einfach anders und mMn. wesentlich agiler als mit einem System.
 
Kommentar
Wenn das Ding kommt, wird die Kamera technisch und preislich zwischen der X100 und der Q3 liegen. Vermutlich näher bei der X100 (hoffentlich).
Wobei, wenn FX und nicht DX, wird’s wohl auf 2500 gehen.

Welche kompakte mit Zoomobjektiv sind mit mindestens 4/3 Sensor eigentlich heute das Maß aller Dinge? Die Leica?
 
Kommentar
Gibt’s ein Comeback der Kompaktkamera?
Die neuen Lumix L10
Das Gerücht um die neue Nikon
Auch Canon scheint was in der Pipeline zu haben (soll im September kommen)

Als absolut leichte und kleine für die Jackentasche?

Oder für die iPhone Knipser als Upgrade?

Wird interessant.
 
3 Kommentare
Wuxi
Wuxi kommentierte
Schon interessant, aber gibt es auch mal Fakten oder nur Gesäusel?
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Wenn ich was Kompaktes suchen würde und mir ein mFT Sensor ausreichen würde, fiele die Wahl derzeit auf die L10. Der Preis ist zwar ambitioniert, aber insgesamt ist es eine sehr gelungene Immerdabei-Kamera.

Mir scheint Nikon kommt wieder mal zu spät!
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Das ist ja quasi die X100 Mark 3, oder?

Aber ja, feines Teil.
 
Wird wohl eher APS-C als Vollformat:
 
5 Kommentare
Wuxi
Wuxi kommentierte
Interessantes Gerücht, aber die D500 war ja keineswegs klein, das würde ich jetzt nicht als Erfüllung des Rangefinder-Kompaktkamera-Wunsches ansehen sondern eher die erste Hi-End DX die viele schon vermisst haben.

Also gute Sache, viele wären begeistert, aber nichts was in diesen Thread passt.

Thema verfehlt, Frau Anja :ROFLMAO: :ROFLMAO: :ROFLMAO: Wo sind die Mods wenn man sie mal braucht?

(War nur Spassmodus…)
 
T
Tom.S kommentierte
Eigentlich müsste Nikon der Z30 nur einen Sucher verpassen und es gäbe eine Kamera, die optisch eine sehr gute Qualität liefert und echt kompakt ist. Mit dem kleinen Z16-50 ist man locker auf dem Niveau der gängigen APS-C Kompaktkameras. Die highspeed Features einer D500 braucht es da gar nicht.
 
ni27fo
ni27fo kommentierte
naja, in den Rumors wird ja (auch) von einer mini-ZR gesprochen. Das könnte schon einigermaßen kompakt sein
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
ja, genau deswegen hab ich das gepostet. Du könntest Moderator werden bezogen auf Wuxis Kommentar :love:
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Die Nennung der ZR und der D500 im selben Atemzug hab ich auch nicht verstanden. Muss ich aber auch nicht, dafür hab ich ja euch :p
 
Ich würde mir von Nikon eine hochwertige Kompaktkamera wünschen.
Eine solche Kamera würde aus meiner Sicht eine spannende Lücke im Nikon-Portfolio schließen und besonders für Street-, Reise und Reportagefotografen sehr attraktiv sein, hoffentlich setzten sie es um,
klein und absolut hochwertig…..
vielleicht hat das warten bald ein Ende
 
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1 Kommentar
G
Gianty kommentierte
Sie können ja „klein“.
Jedes Mal wenn ich die gute alte Z6 mit einem kleinen manuellen Objektiv in die Hand nehme, denke ich mir: Das mit einem fest eingebauten, hochwertigen und lichtstarken kleinen 28mm oder 35mm ( 42mm ) AF-Objektiv und 60 MP - perfekt.
 
Wenn Nikon wirklich in den hochwertigen Kompaktmarkt einsteigen will, egal ob mit fixer Brennweite oder Wechselobjektiven, dann wird man sich vom SLR Design und den fetten Griffen verabschieden müssen wenn man Kunden außerhalb der Nikon-Welt ansprechen will.
 
3 Kommentare
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
In Japan ist die meistverkaufte Spiegellose wohl die Sony A7CII, viel kleiner gehts nicht mit Vollformat und Wechselobjektiven.

Ob Nikon sich davon anregen lässt?
 
shovelhead
shovelhead kommentierte
Aberaberaber was ist mit den ganzen Typen, die immer erzählen, sie hätten sooooo grosse Hände und könnten daher ausschliesslich und nur mit den "professionellen" Kameras photpgraphieren?

Mir ist die Grösse eigentlich egal, das Gewicht viel wichtiger, aber das wird eben auch zu einem grossen Teil vom Glas bestimmt
 
T
Tom.S kommentierte
Aberaberaber was ist mit den ganzen Typen, die immer erzählen, sie hätten sooooo grosse Hände und könnten daher ausschliesslich und nur mit den "professionellen" Kameras photpgraphieren?

In Asien kenne ich wenige Leute mit großen Händen. Aber zu behaupten man hätte zu große Hände, klingt um Längen besser als zu schreiben man sei ein Grobmotoriker.
 
Ich war schon einige Male mit GFX100s und dem 28/1.4 7Artisans unterwegs. Das ist für mich im Moment das Optimum mit einer einzigen FB. 56mm Durchmesser, 72mm Länge. Fest eingebaut geht es bestimmt noch was kleiner, erst recht, wenn es ausfahrbar gemacht wird mit kompakter Ruheposition.
Die 100 MP erlauben theoretisch riesiges Croppotential, in der Praxis gehe ich kaum mal über 2x raus, bleiben immer noch 25 MP. Mit dem ganzen Sensor ist der Bildwinkel zwischen 21 und 22mm, entsprechend f/1.1 an KB. Und 2x gecropt dann 43/2.2.

Bei KB wäre das dann wohl ein kleines 24/1.4 und im Moment eher 61 MP oder 45 MP. Entweder der bestehende Nikon Sensor oder was Sony schon länger für andere Hersteller anbietet (IMX 455 hiess der, meine ich).

Man kann auch das gleiche Spiel wie Leica machen und zwei anbieten, die zweite mit mehr Brennweite.
 
2 Kommentare
1
1bildermacher1 kommentierte
ich nehme zur GFX das 30er von Fuji und habe dann keinerlei Einschränkungen.
 
P
pulsedriver kommentierte
Kommt halt etwas auf die Motive an. Beim 28/1.4 ist die f/1.4 durchaus nutzbar, wenn man nicht die Ecken scharf braucht. Das 28/1.4 am grossen 100 MP Sensor ist für mich noch ein Schritt weiter, als Leica mit der Q gegangen ist.etwas mehr WW, etwas mehr MP, damit man doch auch gut Bildwinkel wie 40 oder 50mm@KB machen kann und mit f/1.4 noch was mehr Licht. Fujis eigene Objektive sind was lichtschwach dafür, wenn sie schön WW haben sollen, gleichzeitig aber auch mit etwas Crop noch für ein Portrait taugen sollen. Mit 'nem f/1.4er geht da so viel. Mehrere Personen ganz auf dem Bild mit reichlich WW, Hintergrund unscharf aber erkennbar. Habe ich zuletzt in der Toskana gemacht, damals mit dem AF-S 24/1.4 an der Z7. Oder eben auch mal ein Kopfportrait mit einem Winkel, der um die 50mm entspricht. Das Voigtländer 40/1.2 würde mich auch reizen an der GFX....
 
Mal sehen ob was kommt irgendwann. Spekulationen führen eh zu nichts und meine Vorlieben sind wahrscheinlich nicht machbar.
Solange es nicht wieder so eine sucherlose Hipstercontentvloggingvideozwitterkamera wie die ZR wird.
Mut zum Neuen sollten die Entwickler haben und einen digitalen spiegellosen Photoapparat konstruieren der auch nur Fotos macht, ohne jeglichen Firlefanz. Ohne Apps und den ganzen Ballast.
Sollen die Leute doch ihre Smartphones nehmen um das WWW mit unnötigen Fotos zu fluten.
Obwohl, ich muss mal wieder meine D700 in die Hand nehmen, die erdet.
 
5 Kommentare
volkerm
volkerm kommentierte
Guter Plan. Puristische Kamera alter Schule für Silberlocken, die an den Wünschen der jüngeren Generation (Video/Hybrid) vorbeigeht. Das bestimmt wird ein gigantischer Verkaufserfolg.
 
1
1bildermacher1 kommentierte
Über solche Sachen muss ich schmunzeln, ich arbeite mit meinen Kameras fast nur manuell und in den Menüs kann ich einiges ausblenden.
 
Lichtschachtsucher
Lichtschachtsucher kommentierte

Ha ja, besser als so eine Einheitsmassenkamera für den Hipster.
Sollen die Leute doch ihren Grips anstrengen müssen beim fotografieren, Videogedöns zur Selbstdarstellung gibt es alles schon zu Hauf, das wäre ja keine neue Kamera, da spielen Markennamen keine Rolle mehr, um sich vom Massenmarkt abzuheben Bedarf es mehr als neue Videofeatures.
Aber egal, es allen Recht zu machen funktioniert sowieso nicht.
 
T
Tom.S kommentierte
Mut zum Neuen sollten die Entwickler haben und einen digitalen spiegellosen Photoapparat konstruieren der auch nur Fotos macht, ohne jeglichen Firlefanz.

Das entbehrt nicht einer gewissen Komik. Was daran soll neu ein Kamera zu bauen, die technisch auf dem Stand von vor 20 Jahren ist? Alles was softwareseitig verankert werden kann, kostet evtl. Geld aber weder Größe noch Gewicht.

Retro ist ja genau der Hipster-Trend wo zahlreiche Start-Up Firmen oft mit Crowdfunding im Hintergrund, versuchen irgendwelche Uralt-Technik neu aufzulegen. Das geht wirtschaftlich nur ganz selten gut, denn der Markt ist voll von altem Krempel, der verschleudert wird.
 
G
Gianty kommentierte
Der Mut liegt nicht bei den Entwicklern. Das Produkt muss halt marktfähig sein.

Die Vorgaben werden nicht von der Entwicklung gemacht, dort werden sie nur umgesetzt.
 
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