Eine Antwort darauf ist gar nicht so einfach wie es im ersten Moment scheint.
Zunächst einmal ist es nie verkehrt, ein 2,8/300 zu haben, egal wie die Fokussierung vonstatten geht. Grundschärfe und Freistellpotential sind wunderbar, da kann ein 4/300 nicht mithalten.
Wenn es um die volle Bandbreite gestalterischer Möglichkeiten geht, greife zu einem 2,8/300.
Nachteile dabei: Gewicht, Größe, relativ lange Nahgrenze von 3m, Stangenantrieb ist nicht ganz so exakt wie bei AF-S Versionen, etwas Vignettierung bis Blende 4, kühle Farbwiedergabe
Vorteile: erstklassige Schärfeleistung schon offen, Masse stabilisiert gegen Verzittern
Wenn es um Tragbarkeit und Vielseitigkeit geht, greife zum 4/300 AF-S.
Nachteile: nicht die freistellende Wirkung, lausige Stativschelle (gegen Kirk oder Burzynski austauschen), nicht die Top-Schärfe der großen Brüder
Vorteile: kompakt, mitnehmtauglich, Nahgrenze 1.45m läßt sich mit Zwischenringen als hervorragender Makroobjektiversatz einsetzen, kaum Vignettierung, kräftige neutrale Farbwiedergabe
Viel Spaß bei der Entscheidungsfindung (ich habe 2,8 und 4)
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Thomas