Nikon AF 300mm 2.8 oder Nikon Af S 300mm 4.0

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robi

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Liebe Freunde,

eine Frage an die Erfahrene. Ich stehe kurz vor der Entscheidung ein 300 mm Tele zu kaufen. Ich kann ein gebrauchtes Nikon AF 300mm 2.8 (ohne S) in sehr gutem Zustand für 1100 Euro kaufen. Die Schnelligkeit des Autofokus ist für mich nicht so wichtig, weil ich keine Sportfotografie mache, sondern vorallem Landschaft, oder soll ich mich eher für den modernere 300mm 4.0 entscheiden? was ist die meinung der Erfahrene unter Euch.

Vielen Dank

Robi
 
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sondern vorallem Landschaft, oder soll ich mich eher für den modernere 300mm 4.0 entscheiden?

Robi, darf ich mal nachfragen: Landschaft und das 2,8/300, hast du da spezielle Gründe?

Warum nicht das 70-300VR, gerade bei Landschaft und unterwegs wesentlich flexibler.
 
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Hallo,


Naja, du solltest dir zumindest über eines klar werden: Was ist dir wichtiger, AF-Schnelligkeit oder Lichtstärke?

Wenn du es so gut wie nur für Landschaften benutzt, würde ich dir zum AF-S 300/4 raten. Offenblende 2.8 brauchts da nicht wirklich, außerdem ist das 4er deutlich kompakter. Scharfe Bilder bekommst du auch damit problemlos.

Gruß

Christoph
 
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Eine Antwort darauf ist gar nicht so einfach wie es im ersten Moment scheint.

Zunächst einmal ist es nie verkehrt, ein 2,8/300 zu haben, egal wie die Fokussierung vonstatten geht. Grundschärfe und Freistellpotential sind wunderbar, da kann ein 4/300 nicht mithalten.

Wenn es um die volle Bandbreite gestalterischer Möglichkeiten geht, greife zu einem 2,8/300.
Nachteile dabei: Gewicht, Größe, relativ lange Nahgrenze von 3m, Stangenantrieb ist nicht ganz so exakt wie bei AF-S Versionen, etwas Vignettierung bis Blende 4, kühle Farbwiedergabe
Vorteile: erstklassige Schärfeleistung schon offen, Masse stabilisiert gegen Verzittern

Wenn es um Tragbarkeit und Vielseitigkeit geht, greife zum 4/300 AF-S.
Nachteile: nicht die freistellende Wirkung, lausige Stativschelle (gegen Kirk oder Burzynski austauschen), nicht die Top-Schärfe der großen Brüder
Vorteile: kompakt, mitnehmtauglich, Nahgrenze 1.45m läßt sich mit Zwischenringen als hervorragender Makroobjektiversatz einsetzen, kaum Vignettierung, kräftige neutrale Farbwiedergabe

Viel Spaß bei der Entscheidungsfindung (ich habe 2,8 und 4):hehe:,
Thomas
 
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Thobe hat das Dilemma sehr schön dargestellt. Es gibt kein "besser", sondern die Objektive sind einfach anders. Bei mir ist auch ein 300/4 AF-S dazugekommen, als ich das 2.8 AF schon hatte, weil es so viel kompakter ist und man es immer mitnehmen kann. Beim unhandlichen 2.8 überlege ich vorher sehr genau, ob ich es wirklich brauche.
 
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Wenn man die 2.8 nicht wirklich 'braucht', dann spricht eigentlich wenig für das 2.8er:
  • Es ist groß und schwer, man nimmt es nicht einfach 'nur so' mal mit. (Okay, das gilt natürlich auch für die neueren Varianten des Objektivs)
  • Der Autofokus ist langsam.
  • AF-Konverter gehen nur von Kenko und Konsorten. Der 1.4er Kenko neigt in Verbindung mit dem Objektiv zu CAs, außerdem hat er eine AF-Untersetzung von 1:2.
  • Von der Abbildungsqualität her ist es sicherlich das schwächste aller AF 2.8/300er; wie es sich im direkten Vergleich zum AF-S 4/300er verhält weiß ich allerdings nicht.
Gruß
Dirk

PS: Ich hab's trotzdem gekauft. ;)
 
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Aus meiner Sicht ist das 2.8er ein knackiges Superobjektiv, aber mir persönlich für "Landschaft" viel, viel zu schwer. Mach doch einfach mal einen Testlauf.

Herzliche Grüße - Christophe
 
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Ich habe auch beide längere Zeit besessen und Thobe hat es meiner Meinung nach in Posting #4 hervorragend zusammengefasst.

Bevor Du Dich für das 2,8´er entscheidest, würde ich es auf jeden Fall mal in der Praxis in die Hand nehmen. Damit Du einen Eindruck vom Gewicht usw. hast. Denn: Was bringt eine gute und lichtstarke Linse, wenn sie wegen dem Gewicht doch nur zuhause bleibt...

Gruß
Heiko
 
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Nimm das 4. Es ist leichter, kompakter, optisch hervorragend und auch notfalls mit Konverter nutzbar.
 
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Wenn "Landschaft" bedeutet, daß es auch mal bergauf gehen soll, dann das f/4. Ganz klar. Ansonsten siehe thobe.

Maik
 
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Ich bedanke mich bei allen. ich hatte so ein teil wirklich mal in der Hand. Ich bi n da schon ziemlich erschrocken was da an Gewicht zusammen kommt. Ich dachte jedoch der Preis von 1100 Euro wäre wirklich attraktiv. Wäre nicht das Gewicht.... anscheinend ist jedoch das 300mm f4 auch keine schlechte Wahl. Euch danke ich sehr für die guten Tipps und ich schlafe nochmals darüber.

Robi
 
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Welchen Abbildungsmaßstab erzielt man eigentlich mit dem 300/4 ohne Zwischenring oder Konverter? 1:4 oder so? Ich finde das Objektiv nämlich auch interessant.
 
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