Nikon 28-300/3.5-5.6 VR bei Photozone im Test

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
Anzeigen
Ich hab meine Haltung zu der Linse etwas geändert. Nach den ersten Tests war ich ziemlich enttäuscht und wollte sie gleich wieder zurückgeben.

Aber als Reiselinse ist sie eben doch praktisch. Der Brennweitebereich ist für mich in Situationen, wo es einfach schnell gehen muss, wichtiger als die Qualität. Natürlich wäre besser besser, aber man kann ja nicht alles haben.

Wenn es auf die Qualität ankommt, schleppe ich gerne meine guten Linsen mit.

Allerdings finde ich es schade, dass die Qualität einer FX Kamera mit dieser Linse nicht wirklich ausgeschöpft werden kann. Ich würde sogar sagen, dass es sich nicht lohnt, von einer D90 mit der 18-200mm auf eine D700 mit 28-300mm zu wechseln, wenn man nich noch ein paar Fixoptiken oder 2.8 Zooms hat.
 
Kommentar
Ich verstehe nie den Begriff "Reisezoom" und besonders, dass man mit diesem Begriff gleichzeitig generös bereit ist Qualitätseinbußen - wegen des Reisen - den Reisebildern zuzugestehen.

Ist es nicht so, dass man auf Reisen Bilder sieht, die man möglicherweise nie wieder sieht, besonders als Amateur der seine (Fern-)Reisen selbst zahlt? Ganz einfach deshalb, weil man an diesen Ort vielleicht nie wieder kommen wird, nie wieder sehen wird. Und ich meine damit ganz normale Bilder einer Stadt, einer Landschaft, seiner Liebsten oder was man sonst für besonders sehenswert hält

Wenn ich die Argumente pro Reisezoom mit den bekannten Schwächen richtig verstehe nimmt man für Fototouren um die Haustür, für den 45km entfernten Landschaftspark oder Zoo, für Motive die man immer wieder neu fotografieren könnte, das "gute" Material - bei Reisen in ferne Länder dann das Reisezoom, auch wenn es Schwächen hat die man für gute Aufnahmen nicht akzeptieren kann. Diese Logik erschließt sich mir überhaupt nicht. Aber, jedem das Seine.
 
Kommentar
Ich verstehe nie den Begriff "Reisezoom" und besonders, dass man mit diesem Begriff gleichzeitig generös bereit ist Qualitätseinbußen - wegen des Reisen - den Reisebildern zuzugestehen.

Es gibt leider nicht die Moeglichkeit, mehr als nur ein Thanks zu vergeben, bei diesem Beitrag haette sonst die Thanks-taste geglueht!!!!


Lieber 2-3 Spitzenobjektive dabei, haeufiger wechseln und weniger, aber dafuer ueberlegte Fotos machen - von Plaetzen/Situationen, die man vielleicht nur ein Mal im Leben trifft.
Hier mal zwei pics von meinem derzeitigen Thailandaufenthalt, die so mit einem Suppenzoom nie geklappt haetten (Wache im Grand Palace in Bangkok, Waisenhaus fuer blinde Kinder in Pattaya) :







Wenn ich es wirklich mal leicht und brennweitenflexibel will, dann nehme ich meine D40 und schnalle das 18-105VR davor....aber meine D700 mitschleppen und dann mit einem Suppenzoom zu kastrieren , wuerde mir nicht einfallen.
 
Kommentar
Hallo!
Allerdings, da gebe ich dir 100%ig recht.
Ich hab dieses Thema aber schon seit ich zum ersten Mal verheiratet war und mit Kindern spazieren gegangen bin, und derzeit ist es mit meiner zweiten Frau und dem Hund noch intensiver geworden.
Wenn ich alleine losziehe und einen Fotoauftrag habe, nehme ich genau das an Equipment mit was ich dafür brauche - starkes Weitwinkelzoom, Standardzoom mit Makrovorsatz, Blitzgerät z.B. für Versicherungsschäden.
Wenn ich ohne Auftrag 'irgendwo hin fahre' -reise- nehme ich möglichst vielfältig einsetzbares, hochwertiges Equipment mit.
Wenn ich aber mit Frau und Hund im Urlaub bin kann ich nicht 10 kG Equipment im Rucksack spazieren tragen, und für einen Objektivwechsel bleibt selten Zeit, für einen Stativaufbau nie.
Da muss ich halt die Qualitätsminderungen eines 'Reise'-Zooms in Kauf nehmen, wähle aber naheliegender Weise das mit der bestmöglichen Bildqualität.
 
Kommentar
Reise ist aber nicht gleich Reise. Wenn ich eine Reise mache, um einen für mich interessantes, weit entferntes Örtchen zu sehen und zu fotografieren stimme ich dir zu. Da überlege ich vorher was ich brauchen könnte und packe den Fotorucksack entsprechend. Der Rest bleibt dann im Hotel.
Bin ich allerdings mit Frau und Hund auf einer Geocaching-Wanderung haben wir genug anderen Kram dabei, da hängt meist nur die D7000 mir 18-105 um den Hals. Und genau dafür werde ich früher oder später auch ein Superzoom ergänzen.
Wobei ein 50/1.8 noch in jeden Rucksack/Jackentasche/Hosentasche passen sollte.
 
Kommentar




Hallo Markus,

diese Argumentation kann ich vollkommen nachvollziehen, weshalb mir nach kurzem Nachdenken auch schon vorher klar war warum ihr die D3x für die FX Tests nehmt.

Wäre es dann aber nicht sinnvoll in Zukunft die D7000 an Stelle der "uralten" D200 (10 MP) für die DX Tests zu nehmen ? ....sorry hab gerade es gesehen, das es schon einen Test mit der D7000 gibt....Dann wäre es allerdings interessant einige klassische Linsen mit der D7000 nochmal zu testen ( z.B das erwähnte 18-200 VR). Die Ergebnisse der neuen Tests könnte man sonst überhaupt nicht mit den alten Vergleichen...

Gruss und ein fettes Danke für die tollen Tests (Photozone ist wirklich seit Jahren DIE Instanz zu diesem Thema für mich....),
Jan
 
Kommentar
Ich weiß nicht ob die Kombi schon getestet wurde. D7000/D5100 und AFS 28-300mm

Das AFS 28-300mm ist an der D5100 am langen Ende einfach überfordert. Bei 200mm ist eigentlich Schluß. Danach kommt der gleiche Schleier, den auch einige alte Linsen aufweisen (AiS 600mm/5.6 und AiS 800mm/8).

Hätte mir mehr erwartet.

Wollte es nur mal erwähnt haben,
Andy
 
Kommentar
Ich würde allerdings, so ich denn ein solches Allround-Zoom einsetzen wollte, eher zu einer DX-Kamera mit 18-200 VR als zum 28-300 VR greifen.

-- Markus

Ist es eigentlich irgendwie logisch erklärbar warum das günstigere 18-200 VR besser ist als das 28-300 ? Kann mir nicht vorstellen das Nikon das Objektiv-konstruieren inzwischen verlernt hat. Wenn man das mal vom FX Standpunkt aus vergleicht ( als wenn das 18-200 ein FX Objektiv wäre) ist der Brennweitenspagat beim 28-300 (moderates Weitwinkel-Tele) doch eher geringer als beim 18-200 (Superweitwinkel-Tele). Macht der Crop es tatsächlich so viel leichter sowas gut zu bauen ?
 
Kommentar
Das würde ja bedeuten, dass man bei vergleichbaren (oder hier sogar geringeren) monetären Mitteln das bessere (und leichtere) Glas bei DX bekommt, bez das man sehr viel tiefer in die Tasche greifen muss (bez. mehrere Objektive braucht) um den Vorteil von FX wirklich nutzen zu können. Würde auch für DX sprechen....( zumindest für solche Reisesituationen, u.a.)
 
Kommentar
Das ist aber nicht nur bei Superzooms so. Die Vorteile von FX liegen sicher nicht in erschwinglichen und kompakten guten Linsen, sondern anderswo. Insbesondere im Freistellungspotential und dem geringeren Rauschen bei gleicher Auflösung (Endauflösung, nicht Pixeldichte). Ich persönlich möchte auch den grossen Sucher nicht missen.

Dafür hat man mit mehr Vignettierung, mehr Verzeichnung und oft geringerer Randschärfe zu kämpfen.

-- Markus
-- Nikon lens reviews, photozone.de
 
Kommentar

Logo. Umso größer der Bildkreis, den ein Objektiv auszeichnen muss, umso aufwendiger und teurer ist es. Trotzdem bereue ich es nicht, dass ich mir eine D700 gekauft habe. Das große Gehäuse zusammen mit den passenden Festbrennweiten war zwar teuer und ist schwer zu schleppen, aber die Ergebnisse sind es einfach wert.

Eine Hasselbald-Ausrüstung ist noch viel schwerer und viel, viel teurer

Grüßle
Uwe
 
Kommentar
die für mich besten reiseoptiken an fx sind:

das neue 24-120er und wenn ich mir telemotive erwarte kommt noch das 70-300er in die tasche.

die 28mm beim 28-300 sind mir zuwenig ww. gerade in städten brauch ich oft die 24mm. die 300mm brauch ich eher im bereich, dass ich mal menschen fotografiere und es die situation nicht erlaubt, dass ich nah ran komme. im nahbereich sind die 300mm vom 28-300er eh nur mehr ehrliche ca. 200mm. im noch-näher-bereich sogar nur um die 170mm. das kann das 70-300mm wesentlich besser. da bleibens fast die 300mm.
 
Kommentar
Mein 18-200 VR ist meistens an der D200. Bin ich aber mit D700 unterwegs nutze ich es auch an der D700 die Ergebnisse find ich gut, die Auflösung reicht mir auch. Man hat jedenfalls den Vorteil der D700 was ISO und Dynamik ausmacht. Wenn man so ein Supperzoom hat und nicht so oft nutzt find ich es durchaus sinnvoll.
Gruß Norbert
 
Kommentar

Hab letztens mal die digitalen Bilder einer "alten" Hasselblad H2D mit "nur" 22 MP gesehen und war überrascht um wie viel besser die waren als die gleichen Daten (gleiches Motiv) einer D3.

Mit meiner D7000 kann ich allerdings auch Festbrennweiten einsetzen, die sogar deutlich kleiner und leichter sind als die passenden FX Brennweiten (z.B 50 1.4 vs. 85 1.4) und nur den "Sweet Spot" dieser Objektive nutzen müssen. Bei niedrigen ISO scheinen mir die Bilder sogar schärfer zu sein...Insofern sehe ich hier die Analogie mit der Hasselblad nicht.....
 
Kommentar
Auf jeden Fall nehme ich ein "Reisezoom" mit auf meine Reise und lasse die "Superoptiken" zu Hause. Wenn ich reise, dann will ich die Reise erleben, und nicht nur hinter dem Sucher hängen. Meine Fotos, wie scharf, unscharf, oder wie toll fotografisch die auch komponiert sind, letztendlich kann nur ich damit etwas anfangen. Auf einer Reise durch die Welt ist es für mich egal, ob irgendwelche Foristen es gut oder schlecht fanden, was ich fotografierte.
Da ist das unscharfe, auf einem Event geschossene Bild eventuell für mich wichtiger, als das nach allen Künsten komponierte Landschaftsbild.
Wem muss man denn was beweisen?
Aus dieser Phase sind wir doch zumeist alle raus, denke ich.
 
Kommentar
Ich stimme Frankolas zu 100% zu... Mein bestes Foto ist auf einem Laibach Konzert entstanden, als mir meine F301 hingefallen war, sich dadurch die Klappe vom Film geöffnet hat und das Bild mit Lichteffekten versehen wurde, die die Farben der slowenischen Nationalflagge in der korrekten Reihenfolge enthielt... Laibach ist übrigens eine Band aus Slowenien.

Dieses Foto ist das einzige, welches an meiner Wohnzimmerwand hängt... seit 10 Jahren...
 
Kommentar
-Anzeige-