Information NIKKOR Z 600mm f/6.3 VR S vorgestellt

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Wir stellen also fest, dass die Anfangsblende 4 für ein 600er nicht mehr unbedingt erforderlich ist.

Echt? Weil ISO und Schärfe die Bildwirkung alleine ausmachen? Durch Zufall kann ich euch hier zwei Bilder zeigen, die zur gleichen Zeit von fast exakt der gleichen Position entstanden sind. Eins mit einer lichtstarken Festbrennweite und eins mit einem lichtschwächeren Zoom Objektiv. Welches ist welches?



 
Christoph Blümer kommentierte
Wenn wir über die Wirkung eines Bildes in Sachen Bokeh und Schärfe-/Unschärfeverlauf reden, sollte zumindest Ausschnitt bzw. Brennweite und damit die Vergrößerung gleich sein. Die Brennweite mag identisch gewesen sein, die Vergrößerung des präsentierten Bildes ist signifikant unterschiedlich - oder die Standpunkte waren es, aber dann sind die Bilder erst recht nicht wie vorgeschlagen vergleichbar.

Ich benutze übrigens einfach nur meinen analytischen Verstand, um Inkonsistenzen zu finden. Da ich sowas beruflich den ganzen Tag über seit etlichen Jahren mache, bin ich da gar nicht mal schlecht drin.
 
C
Christian B. kommentierte
In diesem Fall ist die unterschiedliche Vergrößerung aber für die Aussage nicht relevant. @M.E.C.Hammer will ja zeigen, das die Freistellung / ruhigeres Bokeh bei grösserer Öffnung besser ist als bei kleinerer (eigentlich eine Selbstverständlichkeit), was ihm hier gelingt obwohl beim zweiten Foto eine längere Brennweite verwendet wurde. Hätte @M.E.C.Hammer eine grössere Öffnung und die längere Brennweite verwendet, bliebe offen, welche der beiden Parameter den Unterschied in der Bildwirkung erzeugt hat bzw. zu welchem Grade. Hier bleibt nur offen, bis zu welchem Grad die längere Brennweite gegenkompensiert hat. Ansonsten ist die Aussage aber offensichtlich.
 
pixelschubser2006 kommentierte
Ich halte die Bilder beide für fotografisch klasse, aber man sieht schon, dass sie ab absoluten Limit geschossen wurden. Man sieht zwar leichte Unterschiede, aber die sind künstlerisch völlig zu vernachlässigen. Mich würde tatsächlich mal interessieren, wie sich hier OM-Systems aka Olympus geschlagen hätte. Die werben ja mit den Vorteilen für Wildlife-Fotografie, wo u.a. sehr viel weniger zu schleppen sei. Ich befürchte allerdings, dass ein 4/3-Sensor bei diesen Lichtverhältnissen die Grätsche macht, es sei denn, der Stabi erlaubt längere Belichtungszeiten.

Letztlich müssen wir uns vor Augen führen, dass solche Bilder schon zu analogen Zeiten machbar waren. Vielleicht war es nicht so zappenduster, aber dafür hatte man bestenfalls 1600 ASA in der Kamera. Eher deutlich weniger. Und nicht selten das Novoflex Schnellschusstele. Das wog aber nicht so viel, und erlaubte Fotos, die nur machbar waren, weil man überhaupt ne Kamera dabei hatte.

Jeder muss nach seinen persönlichen Ansprüchen entscheiden. Mir genügt mein 5,6/200-500. Obwohl ich ständig ans Limit komme. Damit arrangiere ich mich aber und verkaufe dadurch kein Bild weniger. Das kann je nach Arbeitsweise aber auch völlig anders aussehen!
 
W
W.W. kommentierte
Ich befürchte allerdings, dass ein 4/3-Sensor bei diesen Lichtverhältnissen die Grätsche macht, es sei denn, der Stabi erlaubt längere Belichtungszeiten
Aber nur, wenn keine Bewegung im Spiel ist.
 
B
Brunke kommentierte
.... Und nicht selten das Novoflex Schnellschusstele. ....
DAS wäre mal ein Vergleich. Wenn es denn bei der gezeigten Lichtsituation für ein Foto ausgereicht hätte, wären wir vermutlich vom Ergebnis erschüttert.
 
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Für meinen persönlichen Qualitätsanspruch sind übrigens beide Bilder mehr als ausreichend. Um nicht zu sagen: Beide Bilder finde ich absolut Klasse!

So unterschiedlich sind Ansprüche. Ich persönlich finde den Unterschied in der Bildwirkung erheblich, was eben das Bokeh und die Freistellung angeht. Alles andere ist einfach nur einer unterschiedlichen Bearbeitung geschuldet, die jeder seinen eigenen Vorlieben anpassen kann.
 
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Ich zeige hier ein Beispiel nach dem anderen, wieso all diese Behauptungen am Ende kaum haltbar sind, aber es scheint nicht zu interessieren. Zeigt mir doch bitte einfach Fotos, die diese Argumente auch belegen.

Ich habe erst am Wochenende gemerkt, wie viel schneller und zuverlässiger die Z9 in der Dämmerung mit f/2.8 im Vergleich zu f/4 fokussiert hat. Die Person mit dem lichtschwachen Zoom-Objektiv neben mir, musst da das Fotografieren schon lange einstellen. Hat also gar keine Fotos mehr bekommen. Die Brunft spielte sich dieses Jahr nun mal aber leider zu den extremen Tagesrandzeiten ab.

ISO 8000, f/2.8, 0,5 sec, 400 mm, 40 Minuten nach Sonnenuntergang. Das Tier war mit bloßem Auge nicht mal mehr zu erahnen.
 
1 Kommentar
schneemann kommentierte
Ein Wahnsinnsbild! Und natürlich holt man mit dem Besten Equipment im absoluten Grenzbereich das Maximum heraus.

Wie ich oben bereits Altmeister Pölking zitierte, war das Maximum im Analogbereich (vor VR) vielleicht bei 1/60 mit und ISO 400.

Heute geht eben auch 1/2 sec. bei ISO 8.000. Dein Equipment dürfte sicher zu dem Besten gehören, was derzeit am Markt erhältlich ist. Dazu kommt natürlich auch noch Dein persönliches Können!

Allerdings ist es in der Fotografie, wie auch sonst sehr oft, exorbitant teurer, die letzten Prozentpunkte zu erreichen. Insofern erfreuen sich viele Fotografen daran, dass eben 80 oder 90% des absolut möglichen auch schon mit deutlich günstigerem Handwerkszeug zu erreichen sind.
 

Hier sind wir uns absolut einig und eigentlich ging die Diskussion ja auch von meiner Seite mal eher darum, dass ich das 600/6.3 PF für absolut überteuert halte, weil es eben in diesen Grenzbereichen nicht mehr kann, wie das 1/3 so günstige 180-600.

Ich habe gestern auf dem Weg heim an meinem Ententeich, den ersten Fotografen gesehen, der wohl sein neues 600/6.3 PF ausgeführt hat. Also dürften hier dann ja hoffentlich auch bald die ersten Fotos und Berichte auftauchen.
 
2 Kommentare
W
W.W. kommentierte
Was den Preis des 600PF angeht, gebe ich dir Recht: Zu nah am 800PF und zu weit weg vom alten F-Mount 500PF. Bei dem Preis würde ich eher das 800 kaufen. Bis 600 reicht dann auch ein Zoom (mein F-Mount Sigma 60-600 ist da auch recht gut, das Nikon 180-600 ist vermutlich etwas besser und leichter, aber auch länger).
 
C
Christian B. kommentierte
Wichtig ist die Einschränkung „in diesen Grenzbereichen“. Klar: Wo zwei Objekte überhaupt nicht mehr eingesetzt werden können, interessieren ihre Unterschiede nicht mehr. Es mag ja aber auch Einsatzbereiche außerhalb der Grenzbereiche des Dämmerlichtes geben. Und da mag es auch Grenzbereiche geben, wo ein 1.4kg 600er einem 2.1kg 600er Zoom oder einem 3.2 kg 600 überlegen ist. Selbst für einem jungen Kerl wie Dich.. Z.B. wenn es eigentlich um Landschaftsfotografie geht, man dafür eine ganze Menge Geraffel dabei hat, aber zur Vorsicht noch ein Tele mitnehmen möchte, falls ein Adler am Himmel auftaucht oder so.

Die deutlichen sichtbaren Abstriche in der optischen Leistung gegenüber allen Nikons aktuellen Telefestbrennweiten (ausser dem damals noch nicht erschienenen 6.3/600PF) kann man übrigens schön in dem Video von Nikon Ricci sehen. Und es wäre angesichts des Vergleiches Zoom - Prime einerseits und der Preisdifferenz andererseits auch schlimm, wenn es anders wäre.
 

Ich habe die ganze Zeit nicht so richtig verstanden, wo wir nicht einer Meinung sind.

Alle, die auf das Budget achten (müssen) können mit den 600 er Zooms schon eine Menge erreichen.

Die, die sich das Maximum an Qualität leisten wollen und können haben mit lichtstärkeren Festbrennweiten noch Reserven.

Ob die Strategie, einen vermeintlichen Mittelweg anzubieten, Erfolg hat wird sich zeigen.

Also nichts für ungut. Poste bitte weiter Deine Bilder!
 
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Erste Eindrücke bei Photography Life...


Liebe Grüße
Alfred
 
Kommentar
Ich zeige hier ein Beispiel nach dem anderen, wieso all diese Behauptungen am Ende kaum haltbar sind, aber es scheint nicht zu interessieren. Zeigt mir Das Das Tier war mit bloßem Auge nicht mal mehr zu erahnen.
Und wie konntest du wissen, dass der Hirsch dort stand ? Sehen, sagst du, hast ihn nicht können.

MfG ~ Rudolf
 
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W
W.W. kommentierte
Vielleicht Erfahrung, wo die üblicherweise auftauchen oder etwas gehört und dann mit der Kamera gesucht
 
M.E.C.Hammer kommentierte
Durch den Vorteil der DSLM mit ihrem elektronischen Sucher, konnte ich den Hirschen im Sucher eben schon noch sehen. Dazu hat der AF auch noch gegriffen. Zwar langsam, aber immerhin war das Motiv im Fokus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für mich wäre das 600/6.3 vor allem durch sein Gewicht und (ich hoffe den speed) interessant, denn da ist es bei motiven die nicht während der tag nacht grenze entstehen, durch eben diese Merkmale im Vorteile. Ja es ist etwas teuer, das sehe ich auch so.

Es ist deutlich länger mobiler zu handhaben als die teuren primes, obwohl auch diese leichter geworden sind über die Jahre. aber gegen diese Linse noch immer schwer.

Im Vergleich zum neuen 180-600 telezoom wird sich allerdings zeigen, ob es sich durchsetzt, denn das sehe ich als härtesten Konkurrenten, aber auch da gilt: 600gramm Unterschied liegen dazwischen, aber auch 3700,-
 
2 Kommentare
C
Christian B. kommentierte
Genau das, was im Erfahrungsbericht #28 gesagt wird.
 
eric kommentierte
oh, den hatte ich gar nicht gesehen.. nur das Steve Perry Video kannte ich.
 

Das war meine Einschätzung im Oktober und sowohl Steve Perry, wie auch der Artikel auf PhotographyLife bestätigen dies nun. Mit einer kleinen Einschränkung, Steve musste sogar in die 200% Ansicht gehen, damit man überhaupt Unterschiede in der Schärfe erkennen kann.

Im Grunde bezahlt man also die 3799,- € Aufpreis für ca. 500-600 g weniger Gewicht.
 
C
Christian B. kommentierte
Welch schönes Licht. Welch schöne Schärfe.
 
T
Tom.S kommentierte


Steve Perry sagt, der Vorteil liegt merkbar beim "lock on". Das finde auch ich durchaus praxisrelevant. Wenn der Focus mal sitzt dann wird er Unterschied vernachlässigbar.
 
M.E.C.Hammer kommentierte
Ja, dass kann er dann sein. Ich persönlich habe ein 400/2.8 im Grunde nur wegen der Freistellung und eben der Möglichkeit deutlich länger noch Fotos machen zu können. Ich habe es nicht, weil es schärfer als xyz ist, noch weil es schneller fokussiert. Auch wenn es das teilweise ist, bzw. tut und ich es gerne mitnehme, sind das selten wirklich entscheidende Punkte für dieses Objektiv.
Was wäre sonst meine Wahl? Ganz klar das 180-600 vor dem 600/6.3.
Ganz ehrlich, selbst bei 4000,- € für das 600/6.3 würde ich nicht eine Sekunde überlegen, welches der beiden es werden sollte.
 
C
Christian B. kommentierte
T
Tom.S kommentierte
Es ist halt immer ein Mix aus Eigenschaften, die dann individuell bewertet und zusammengestellt werden. Und da ist neben dem Gewicht auch der AF offenbar ein Punkt, der für das Z 600/6.3 spricht.
 
In meinen Augen hätte es eine Blende 5.6 haben müssen, um sich vom 400/4.5 (mit TC 1.4) und dem 180-600 abzusetzen.
Auch, wenn dadurch das Gewicht und die Abmessungen etwas größer geworden wären.
 
C
Christian B. kommentierte
Das Objektiv ist für jemanden, der ein 600er (und nicht ein 400er) braucht, ggf. nach oben mit TC erweitert, aber sich die 17.200 EUR für das 4/600 TC nicht leisten will / kann und der außerdem nicht 3.2 kg, sondern nur 1.4 kg schleppen willl. Und der kein Zoom braucht, weil er festgestellt hat, dass er bei Verwendung eines Telezooms fast immer die längste Brennweite wählt. Am F-Bajonett war das das 5.6/500mm PF, am Z-Bajonett ist es das 6.3/600mm PF. Weil das 180-600mm Z so gut und günstig ist, werden viele aber zu diesem Objektiv greifen.
 
Engagi kommentierte
Da sind wir uns vollkommen einig, Christian.
Ich schrieb ja auch, um sich von den beiden Objektiven abzusetzen, wäre eine Anfangsblende von 5.6 in meinen Augen hilfreich.
Zumal bei dem für mich sehr ambitionierten UVP.
 
Zuletzt bearbeitet:
C
Christian B. kommentierte
Ja. Und ich schrieb ja nur, um sich von den beiden Objektiven abzusetzen, ist das Gewicht die entscheidende Größe. Und ganz persönlich für mich - der ich seit 1 1/2 Jahren unter rheumatischer Atritis leide - das ganz entscheidende. Sonst hätte ich mich telemäßig vermutlich schon längst so entschieden wie Du.
 
F
Fotograf58 kommentierte
Den Unterschied sehen eh nur Insider (egal ob ambitionierter Amateur oder Profi).
 
C
Christian B. kommentierte
Welchen Unterschied? In der Schärfe, in der Hintergrundunschärfe, im Gewicht? Auch glaube, letzteren kann jeder sehr leicht erkennen. (Und welche Objektive vergleichst Du?)
 
Hab auch zuerst überlegt.

Aber solange meine Frau das 4.0/600mm netterweise für mich trägt ist das Gewichtsthema nicht so wichtig. Sie hat sich noch nicht beschwert und trägt es ( noch ) gerne.
 
Wölkchen kommentierte

Warum hast Du das nicht in Deinem ersten Beitrag erwähnt.........
 
kommentierte
Oft sehe ich in der Natur die Herren mit einer dicken Tüte in der Hand und die Damen laufen wie ein Sherpa mit einem Riesenrucksack hinterher. Die alten Typen können nicht alle etwas an der Wirbelsäule haben. Für mich ist das Verhalten unverständlich.
 
G
Gianty kommentierte

Ich kann ja nur für mich selbst / für uns sprechen. Sie trägt es ja nicht den ganzen Tag durch die Gegend.

Sie hilft mir auch beim Wechsel der Autoreifen - von daher ist alles gut.
 
HaDiDi kommentierte

Warum, Musiker haben ihre Groupies - nun auch Fotografen mit langen Tüten - passt doch!

(Eine Kamera macht sexy - ich merke das fast jeden Tag in meiner Wahlheimat...)
 
B
Brunke kommentierte
@Gianty Sie hat sich noch nicht beschwert...
Aber Du könntest Ihr das Tragen erleichtern und vielleicht würde sie sich beschweren, wenn sie von der Option der Gewichtserleichterung wüsste.

@HaDiDi (Eine Kamera macht sexy - ich merke das fast jeden Tag in meiner Wahlheimat...)
Das scheint aber eine Besonderheit dieses Kulturkreises zu sein. Du kannst mal versuchen, mit Deiner Sony in einem europäischen Rotlichtviertel sexy zu wirken. Gerne auch in Südamerika oder den USA. Vielleicht sind die Damen auch in der Lage den Wert Deiner Ausrüstung zu erahnen und lächeln eine deutsche Brieftasche mit zwei Beinen an.
 
Das eigentliche Problem des Z 600/6.3 VR S PF ist in meinen Augen einzig und alleine der heftige Preis zum Release und natürlich die Tatsache das der Markt mittlerweile durch diverse Optionen im Z Programm bereits teilweise gesättigt ist.
Das es ein optisch äusserst hochwertiges 600mm Prime-Objektiv ist, zeigt ja auch der letzte Vergleich von Steve Perry, nur sind 5799,- halt eine heftige Ansage, wenn man bedenkt das frühere Launches bereits deutlich im Preis nachgelassen haben.
Entsprechend passen die Relationen im Portfolio aktuell nicht wirklich.

Ein neues Z 800/6.3 VR S PF kostet aktuell gerade mal 480,- mehr.
Ein neues Z 400/4.5 VR S kostet derzeit 2960,- weniger als ein Z 600/6.3 VR S PF.
Selbst mit Z TC-1.4x spart man noch immer 2400,-.
Es existiert derzeit leider eine Diskrepanz in der Preisstaffelung, die sich aber mit der Zeit regulieren dürfte.
Early Adopter werden hier aber in Relation zu den Preisen anderer Lösungen im Z Programm ordentlich abgeschöpft.
Natürlich ist das 600/6.3 besser als die Kombination aus 400/4.5 + Z TC-1.4x, aber für die Mehrzahl die diese Kombination bereits besitzen wohl kaum ein Aufpreis von fast 3000,- wert.
Alle die noch mehr Reichweite wollen, werden wohl bei den Preisen gleich zum 800/6.3 greifen, was preiwerter ist als die Kombination aus Z 600/6.3 + Z TC-1.4x.

Bleibt also eine eher kleinere potentielle Käuferschaft, die wohl überwiegend aus der Kategorie kommen wird, wo 3k mehr oder weniger keine Rolle spielen.
Schaut man in die US Foren, so sind viele der Early Adopter des Z 600/6.3, User die sich eben ein 600/6.3 zusätzlich zum 400/4.5 und 800/6.3 oder sogar 600/4 gönnen, gleichzeitig aber auch bereits in anderen Brennweitenbereichen ein 85/1.2 S und/oder ein 135 Plena direkt auf Vorbestellung hatten, also User ohne echte Limits bei der Fotoausrüstung.
Alle anderen werden ihr Glück dann wohl eher beim 180-600, oder der Z 400/4.5 + Z TC-1.4 x Lösung suchen, oder gleich zum 800/6.3 für BiF greifen, wenn es sogar noch preiswerter ist als die 600/6.3 + TC Kombination.
Wird man aber meiner Meinung nach auch bald im Strassenpreis sehen, spätestens in 7-8 Monaten wird es unter 5k fallen.

 
Zuletzt bearbeitet:
5 Kommentare
C
Christian B. kommentierte
Ich glaube auch, dass der Preis noch deutlich sinken wird. So wie er das beim PF 800 und dem kleinen 400er auch getan hat, nachdem die erste Nachfrage gestillt war, und jetzt jeder große Fotohändler mindestens eines liegen hat. Gestern hatte einer der großen bei Idealo schon mal kurz einen Rabatt von 200 EUR drin. Ich warte dieses mal auch ab, was geschieht.
 
B
Brunke kommentierte
Die meisten Early Adopter haben einen Stammhändler. Die müssen nicht warten bis der Preis sinkt. Ich habe mein Plena auch mit einem guten Rabatt am ersten Tag der Auslieferung bekommen.
 
C
Christian B. kommentierte
Haben wir - glaube ich - schon mal drüber gesprochen. Schön, wenn man in einer Gegend wohnt, wo es noch ein Fotofachgeschäft gibt, dass den großen Nikonvertrag hat.
 
C
Christian B. kommentierte
Foto Siegl bietet es gerade mit 300 EUR Rabatt an.
 
Engagi kommentierte
...
 
(Eine Kamera macht sexy - ich merke das fast jeden Tag in meiner Wahlheimat...)

Da sind die Damen in deiner Gegend aber genügsam, wenn sie sich mit einer Sony anlocken lassen
 
kommentierte
Es war mein erster Gedanke, habe es mir verkniffen …
 
T
Tom.S kommentierte
Die Frage ist, ob das in D auch funktionieren würde.
 
C
Christian B. kommentierte
Man muss ja dazu noch sehen, dass die Rotlichtfotografie zu @HaDiDi s Spezialitäten gehört. Dafür bedarf es geeigneter Habitate, die es in seiner Umgebung offenbar häufiger und in facettenreicherer Ausprägung zu finden gibt.
 
B
Brunke kommentierte
Dafür bedarf es geeigneter Habitate, die es in seiner Umgebung offenbar häufiger und in facettenreicherer Ausprägung zu finden gibt.
... und der Jäger geht dahin, wo die Beute ist. Die Sony scheint das passende Werkzeug in diesem Revier zu sein. Offenbar geht es gar nicht um den besseren AF, sondern die Sony senkt den Fluchtreflex der Beute.

Das Bild klärt sich.
 
T
Tom.S kommentierte


Schlechte Lichtverhältnisse und trotzdem zuverlässiger AF - das hat schon lange für Sony gesprochen. Leider gibt es dort aber kein Objektiv, dass in der Gewichts- oder Preisklasse des Z600/6,3 wäre. Schade, dass es kein Universalbajonett gibt
 
Sie sind meist relativ jung und Sony steht nun mal für das jüngere Lebensgefühl...
Meine wesentlich jüngeren Bekannten und Kollegen sagen da mehrheitlich aber etwas anderes . Die orientieren sich eben nicht an Sony. Aber gut, dass man sich so etwas einreden kann .
 
4 Kommentare
HaDiDi kommentierte
In der Weltregion, wo ich mich rumtreibe (und da leben rund 50% der Weltbevölkerung), ist das so...

Diese Dame aus Chongqing, die ich in Macau getroffen habe, wollte unbedingt ein Sony-Foto....
ich habe ihr das dann auch gemailt:


 
C
Christian B. kommentierte
Sehr gelungenes Foto. Sie hat ein iphone?
 
Helge kommentierte

Die Schuhe passen ja wie angegossen
 
HaDiDi kommentierte
Scheint so derzeit in der VRChina modern zu sein, selbst war ich lange nicht mehr dort... mit Xi Jinping liege ich nicht unbedingt auf einer Wellenlänge. Die Dame war trotzdem nett und wohl aus besserem Hause.
 
Bei dem 180-600 ist allerdings der Wechsel des Objektivfußes auf Arca kompatibel eine recht teure
Angelegenheit. Will man keine zusätzliche Arca-Platte unter den Serien-Fuß schrauben, ist eine komplette Schelle notwendig, bei Kirk aktuell ca. 400€. Ob die China Schellen für 70€ etwas taugen ist noch offen.
Bei den Festbrennweiten muss man nur den Fuß selbst tauschen.
Ich verstehe einfach nicht, warum Nikon da nicht die Strategie wechselt. Patentschutz kann auf Arca eigentlich keiner mehr liegen. Damit könnte Nikon bei geringem Mehraufwand bei der Fertigung wahrscheinlich 50-100€ mehr im Verkaufspreis erzielen.
 
Kommentar
Ricci hat das Objektiv ebenfalls getestet und mit der hauseigenen Konkurrenz verglichen...


Liebe Grüße
Alfred
 
Kommentar
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