Wir stellen also fest, dass die Anfangsblende 4 für ein 600er nicht mehr unbedingt erforderlich ist.
Echt? Weil ISO und Schärfe die Bildwirkung alleine ausmachen? Durch Zufall kann ich euch hier zwei Bilder zeigen, die zur gleichen Zeit von fast exakt der gleichen Position entstanden sind. Eins mit einer lichtstarken Festbrennweite und eins mit einem lichtschwächeren Zoom Objektiv. Welches ist welches?
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Kommentare
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C
In diesem Fall ist die unterschiedliche Vergrößerung aber für die Aussage nicht relevant. @M.E.C.Hammer will ja zeigen, das die Freistellung / ruhigeres Bokeh bei grösserer Öffnung besser ist als bei kleinerer (eigentlich eine Selbstverständlichkeit), was ihm hier gelingt obwohl beim zweiten Foto eine längere Brennweite verwendet wurde. Hätte @M.E.C.Hammer eine grössere Öffnung und die längere Brennweite verwendet, bliebe offen, welche der beiden Parameter den Unterschied in der Bildwirkung erzeugt hat bzw. zu welchem Grade. Hier bleibt nur offen, bis zu welchem Grad die längere Brennweite gegenkompensiert hat. Ansonsten ist die Aussage aber offensichtlich.
Ich halte die Bilder beide für fotografisch klasse, aber man sieht schon, dass sie ab absoluten Limit geschossen wurden. Man sieht zwar leichte Unterschiede, aber die sind künstlerisch völlig zu vernachlässigen. Mich würde tatsächlich mal interessieren, wie sich hier OM-Systems aka Olympus geschlagen hätte. Die werben ja mit den Vorteilen für Wildlife-Fotografie, wo u.a. sehr viel weniger zu schleppen sei. Ich befürchte allerdings, dass ein 4/3-Sensor bei diesen Lichtverhältnissen die Grätsche macht, es sei denn, der Stabi erlaubt längere Belichtungszeiten.
Letztlich müssen wir uns vor Augen führen, dass solche Bilder schon zu analogen Zeiten machbar waren. Vielleicht war es nicht so zappenduster, aber dafür hatte man bestenfalls 1600 ASA in der Kamera. Eher deutlich weniger. Und nicht selten das Novoflex Schnellschusstele. Das wog aber nicht so viel, und erlaubte Fotos, die nur machbar waren, weil man überhaupt ne Kamera dabei hatte.
Jeder muss nach seinen persönlichen Ansprüchen entscheiden. Mir genügt mein 5,6/200-500. Obwohl ich ständig ans Limit komme. Damit arrangiere ich mich aber und verkaufe dadurch kein Bild weniger. Das kann je nach Arbeitsweise aber auch völlig anders aussehen!
Letztlich müssen wir uns vor Augen führen, dass solche Bilder schon zu analogen Zeiten machbar waren. Vielleicht war es nicht so zappenduster, aber dafür hatte man bestenfalls 1600 ASA in der Kamera. Eher deutlich weniger. Und nicht selten das Novoflex Schnellschusstele. Das wog aber nicht so viel, und erlaubte Fotos, die nur machbar waren, weil man überhaupt ne Kamera dabei hatte.
Jeder muss nach seinen persönlichen Ansprüchen entscheiden. Mir genügt mein 5,6/200-500. Obwohl ich ständig ans Limit komme. Damit arrangiere ich mich aber und verkaufe dadurch kein Bild weniger. Das kann je nach Arbeitsweise aber auch völlig anders aussehen!
W
Aber nur, wenn keine Bewegung im Spiel ist.Ich befürchte allerdings, dass ein 4/3-Sensor bei diesen Lichtverhältnissen die Grätsche macht, es sei denn, der Stabi erlaubt längere Belichtungszeiten
B
DAS wäre mal ein Vergleich. Wenn es denn bei der gezeigten Lichtsituation für ein Foto ausgereicht hätte, wären wir vermutlich vom Ergebnis erschüttert..... Und nicht selten das Novoflex Schnellschusstele. ....
Ich benutze übrigens einfach nur meinen analytischen Verstand, um Inkonsistenzen zu finden. Da ich sowas beruflich den ganzen Tag über seit etlichen Jahren mache, bin ich da gar nicht mal schlecht drin.