Nikkor AF-S 2.8/70-200 VR - Handheld ??

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nwa4911

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Hallo,
ich habe das ältere AF-S 2.8/80-200 und nutze es recht gerne !
Leider bekomme ich oft unscharfe Bilder ( Handheld ) wenn die Belichtungszeit
länger als 1/250 - 1/200 wird , wobei ich bei 1/200 + 200mm schon sehr
tief durchatmen muß

Mit welcher Belichtungszeit könnte ich denn jetzt ungefähr bei dem
AF-S 2.8/70-200 VR rechnen ohne das die Gefahr des Verwackelns besteht

Wieviel gleicht der VR aus ? Würden zB. Aufnahmen mit 1/100 - 1/80
noch unverwackelt kommen ( Kein Sport , sondern sich nur leicht bewegte
Motive )


Grund der Überlegung :
Ich überlege schon lange ev.das AF 2.0/135 zu kaufen ; aber es ist nicht so
flexibel und hat weder AF-S noch VR .
 
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Ein weiterer Aspekt wurde bislang unterschlagen:
Die Pixeldichte, die einen ganz wesentlichen Einfluß aufs Verwackeln hat. Da die bei der D2x/D300 deutlich höher ist, sind die beiden Kameras entsprechend anfälliger als die D3.

Hallo Wolfram,
davon habe ich noch nichts gehört, erklär mal! Oder kannst du deine Quelle für diese Information nennen?

Gruß
Matthias
 
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Hallo Wolfram,
davon habe ich noch nichts gehört, erklär mal! Oder kannst du deine Quelle für diese Information nennen?

Gruß
Matthias

Das Thema ist schon öfters dikutiert worden. Recht ausführlich z.B. hier:
http://www.dslr-forum.de/archive/index.php/t-207291.html

Entscheidend sind letztlich drei Parameter:
Pixeldichte, Brennweite (= Bildwinkel) und Ausgabeformat (bzw. Betrachtungsformat)

Insofern hat Carsten natürlich genauso recht, - es sind eigentlich verschiedene Seiten einer Medaille.

Gruß, Wolfram
Nachtrag: Stell Dir als Beispiel vor, daß Du eine 16MPix Kamera im Vollformat hast und eine weitere mit gleicher Auflösung bei einem Crop-Sensor. Jede Bewegung beeinflußt den Chip mit höherer Dichte mehr (d.h. über einen gleichen Bewegungswinkel werden mehr Einzelpixel in Relation zum Gesamtbild bewegt).
 
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Bei FX gilt ja nach wie vor die alte Faustformel (ohne VR):

Längste Belichtungszeit ist der Reziprokwert der Brennweite:

Z.B. 60mm Brennweite benötigt mindestens eine 1/60s

Mit einem VR-Objektiv, welches 3 Blenden (bzw. EV) schafft, ist es dann eine 1/8s !!!

Bei DX ist durchgängig der Faktor 1,5 zu verwenden.
D.h. ohne VR ist es bei 60mm Brennweite min. eine 1/90s und mit VR dann ~1/10 !!!
Eben. Die Ausgangsfrage war ja auch: VR oder D3? Und im Endeffekt bringt nur VR überhaupt etwas, weil du ja an einer D3 ein 90mm-Objektiv brauchst, um die gleiche Effektive Brennweite wie ein 60mm-Objektiv an einer DX-Kamera zu bekommen. Und dann ist die längste Belichtungszeit auch an einer D3 wieder 1/90s.
 
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Hi Andy,

ich denke auch, dass es sowas ist. Aber eigentlich sollten bei einer Dauerfeuer Sequenz die letzten Bilder wieder OK sein. Da habe ich den Überraschungsmoment ja nicht mehr. Auf der anderen Seite hilft das Rattern auch nicht wirklich bei der Konzentration.

Die Chemie zwischen mir und dem VR scheint einfach nicht zu stimmen. :) Ich empfinde ihn als eine potentielle Fehlerquelle, die ich ausschließen möchte. :nixweiss:

Viele Grüße
Christoph

Wenn man Fehlerquellen ausschließen möchte, und mit der größten beginnen möchte. So dann, dann fällt der Fotograf weg. Vertraue ruhig dem VR mehr als Deiner "ruhigen" nicht hektischen hand.

Ich nutze den Vr sowohl beim 70-200, als auch bei 300 und 500, es ermöglicht mir Aufnahmen, die ich ohne hätte nicht machen können. man muß sich nur ein wenig auf die Technik einstellen, dann klappt das sehr gut.

Frank
 
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Hallo!
Ohne VR sind meine Bilder immer besser.

Hast du mal ein anderes VR ausprobiert, um einen Objektivdefekt auszuschließen?
Warum ein VR bezahlen, um es doch nicht zu nutzen? Das einzige mir bekannte Argument pro VR ist die längere Belichtungszeit bei nicht bzw. wenig bewegten Motiven. Bezgl. der Abbildungsleistung sind die 80-200er ja alle prima, nur deutlich günstiger zu haben.

Die negative Erfahrung kann ich jedenfalls nicht bestätigen.
Besonders zusammen mit einem 2fach-Telekonverter finde ich das Objektiv genial: umgerechnet 600mm freihand!

In der Hoffnung, dass ich für ein Beispielbild nicht zerlegt werde (200 x 2 x 1,5 Crop bei 1/350 sec - Blende 5,6 - ISO 400):

1951447a8912c78046.jpg


LG
Martina
 
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Das einzige mir bekannte Argument pro VR ist die längere Belichtungszeit bei nicht bzw. wenig bewegten Motiven.

Ich liebe dieses hypnotisierende Geräusch, wenn das VR arbeitet. Es versucht mir irgendetwas mitzuteilen. Manchmal hört es sich an wie: "I know that you and Frank were planning to disconnect me, and I'm afraid that's something I cannot allow to happen." (http://www.palantir.net/2001/sounds.html) :dizzy:

Cheers, tiburcio
 
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Das Thema ist schon öfters dikutiert worden. Recht ausführlich z.B. hier:
http://www.dslr-forum.de/archive/index.php/t-207291.html

Entscheidend sind letztlich drei Parameter:
Pixeldichte, Brennweite (= Bildwinkel) und Ausgabeformat (bzw. Betrachtungsformat)

Insofern hat Carsten natürlich genauso recht, - es sind eigentlich verschiedene Seiten einer Medaille.

Gruß, Wolfram
Nachtrag: Stell Dir als Beispiel vor, daß Du eine 16MPix Kamera im Vollformat hast und eine weitere mit gleicher Auflösung bei einem Crop-Sensor. Jede Bewegung beeinflußt den Chip mit höherer Dichte mehr (d.h. über einen gleichen Bewegungswinkel werden mehr Einzelpixel in Relation zum Gesamtbild bewegt).

Hallo Wolfram,
Also die Diskussion im DSLR-Forum überzeugt mich nun nicht. Im übrigen sind die sich ja auch nicht gerade einig geworden.

Das einzige was ich hier mal als Lektüre anführen kann, ist die Sache mit dem Zerstreuungskreis die sehr wohl formatabhängig ist:
http://de.wikipedia.org/wiki/Zerstreuungskreis

Der hat allerdings nichts mit Pixeldichte oder, wie das zu Analogzeiten vielleicht auch mit Auflösungsvermögen eines Films bezeichnet wurde, zu tun. Sorry!

Gruß
Matthias
 
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Das einzige was ich hier mal als Lektüre anführen kann, ist die Sache mit dem Zerstreuungskreis die sehr wohl formatabhängig ist:
http://de.wikipedia.org/wiki/Zerstreuungskreis

Der hat allerdings nichts mit Pixeldichte oder, wie das zu Analogzeiten vielleicht auch mit Auflösungsvermögen eines Films bezeichnet wurde, zu tun. Sorry!

Gruß
Matthias

Nun, ich könnte Dir als Lektüre auch Pasternaks Doktor Schiwago empfehlen.
Aber der passt hier genauso wenig hin ;-)

Sorry, aber Du bringst einen Begriff ins Rennen und einen Satz später sagst Du, dass er mit der Diskussion nichts zu tun hat.
Ähmmm, und was?

Besten Gruß, Wolfram
 
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Hallo Wolfram,
Danke für den Literaturhinweis, ist aber nicht so mein Ding :dizzy:

Mir ging es um deine Aussage:
Die Pixeldichte, die einen ganz wesentlichen Einfluß aufs Verwackeln hat. Da die bei der D2x/D300 deutlich höher ist, sind die beiden Kameras entsprechend anfälliger als die D3

Meiner Meinung nach hat das nichts mit Pixeldichte (die natürlich bei D300 und D2X höher ist als bei der D3) zu tun sondern einzig und alleine mit dem anderen Sensorformat.

Denn Deine Aussage würde ja bedeuten, dass ein D3x mit 24MP wesentlich empfindlicher auf Verwackeln reagiert als ein D3 mit 12MP und das ist definitiv nicht so (aber eine D3 mit einem Mittelformatsensor und 24MP ist sehr wohl wieder unempfindlicher als eine D3 mit KB-Sensor - aber lassen wir das).

Gruß
Matthias
 
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...
Denn Deine Aussage würde ja bedeuten, dass ein D3x mit 24MP wesentlich empfindlicher auf Verwackeln reagiert als ein D3 mit 12MP und das ist definitiv nicht so ...

N' abend Matthias,

da wär ich mir an deiner Stelle nicht so sicher, eine D 50/70 ist unkritischer als eine D 200/300, ein HP5 ist unkritischer als ein Delta 100 etc., in allen schärferelevanten Parametern spielt die "Pixeldichte" eine Rolle, warum sollte das bei einer D3 und hypothetischer D3x anders sein???

lg
Axel
 
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Hallo!

Hast du mal ein anderes VR ausprobiert, um einen Objektivdefekt auszuschließen?
Warum ein VR bezahlen, um es doch nicht zu nutzen? Das einzige mir bekannte Argument pro VR ist die längere Belichtungszeit bei nicht bzw. wenig bewegten Motiven. Bezgl. der Abbildungsleistung sind die 80-200er ja alle prima, nur deutlich günstiger zu haben.

Die negative Erfahrung kann ich jedenfalls nicht bestätigen.
Besonders zusammen mit einem 2fach-Telekonverter finde ich das Objektiv genial: umgerechnet 600mm freihand!

In der Hoffnung, dass ich für ein Beispielbild nicht zerlegt werde (200 x 2 x 1,5 Crop bei 1/350 sec - Blende 5,6 - ISO 400):

1951447a8912c78046.jpg


LG
Martina

Hi Martina,

kannst Du mal einen 100% Crop posten? Welche Kamera hast Du verwendet?

Ansonsten vermisse ich den VR nicht. Ich brauche ihn auch nicht wirklich :) Weil ich in kritischen Situationen immer ein Stativ benutze... und weil mir die bescheidenen VR Leistungen jede Euphorie genommen haben, man könnte auch sagen ich habe Vorbehalte, ja :D Hab das Objektiv nur wegen Serviceanspruch gekauft, und daher den Aufpreis bezahlt. Ein 80-200 AF-S hätte ich aber lieber genommen.

Viele Grüße
Christoph
 
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Hallo Matthias,

Danke für den Literaturhinweis, ist aber nicht so mein Ding :dizzy:

Das ist schade. Es handelt sich um Weltliteratur. Absolut lesenswert. Aber zugegeben - im Hinterkopf hat man zunächst Omar Sharif und diese verdammte Melodie. Man muß sich halt erst mal überwinden. ;-)

Meiner Meinung nach hat das nichts mit Pixeldichte (die natürlich bei D300 und D2X höher ist als bei der D3) zu tun sondern einzig und alleine mit dem anderen Sensorformat.

Ich halte die Erklärung mit der Pixeldichte nach wie vor für plausibel. Da ich für einen mathematischen Beweis zu doof bin, versuche ich es mir einfach wie folgt vorzustellen:

Angenommen, ich habe einen DX-Sensor mit 10MB. Ebenso einen FX mit 10MP.
Sofern meine Optik in der Lage ist, die 10MB des Crop-Chips aufzulösen, kann sie es erst recht beim FX. Ab diesem Moment ist es egal, ob das Objektiv noch mehr hergibt (jetzt passt übrigens auch der Begriff Zerstreuungskreis), die maximale Auflösung ist erreicht und diesen Aspekt kann man jetzt außen vor lassen.

Jetzt kommt es m.E. wieder nur darauf an, in welchem Verhältnis zu der Sensorgröße ein Verwackler erfolgt. (s.o)

Wenn ich mir das mal im extrem vorstelle - ich habe eine Kompaktkamera und eine Plattenkamera, beide mit einem passenden Sensor gleicher Auflösung. Die lege ich auf eine Tischplatte. Im Moment der Auslösung schlage ich auf den Tisch.
Wenn ich beide Aufnahmen mit einem gleichen Maßstab vergrößere (z.B. 5x), ist die Auswirkung der Erschütterung gleich deutlich.
Vergröße ich aber auf ein identisches Betrachtungsformat (z.B. einen 30*40cm-Abzug), dürfte die Erschütterung beim kleinen Chip doch deutlich sichtbarer sein, oder?

Liege ich hier so falsch? Lasse mich natürlich gerne überzeugen...
Du du oben auch das Sensorformat angeführt hast, liegen wir mit unserer Meinung vielleicht gar nicht so weit auseinander und nähern uns der Wahrheit nur von verschiedenen Seiten?

Besten Gruß, Wolfram
 
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Hallo Christoph!
Hi Martina,

kannst Du mal einen 100% Crop posten? Welche Kamera hast Du verwendet?

Fuji S3, Filmsimulation 1

Ich hatte schon befürchtet, dass ich mich mit einem Beispiel aufs Eis wage...

Hier 100% Ausschnitt vom Original, komplett unbearbeitet, Qualität für den Upload auf Stufe 8 (PSE):

1951447a969e60e1e3.jpg


Das gleiche mit bearbeiteten Tiefen/Lichtern und Schärfung:

1951447a969d40169c.jpg


LG
Martina
 
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Nachtrag.

Weil ich in kritischen Situationen immer ein Stativ benutze

Mir liegt es fern, irgendwen vom überragenden Sinn eines VR zu überzeugen. Jeder kann meinetwegen nutzen oder nicht, was immer er möchte!

Grundsätzlich stimme ich dir zu: VR ist wohl eher Ersatzstativ für Arme und/oder Rückenschwache. ;-)

In dieser Situation am Strand war ich dennoch ganz froh über das VR, weil auch Leute mit Stativ bei Windstärken um die 8 Schwierigkeiten hatten (erst mit dem Hinschleppen, dann mit dem Stillhalten). Ich bin ein paar Mal von Windböen beiseite geschubst worden und hatte anschließend das Tier auf dem Bild abgeschnitten in der Ecke, das aber scharf. :D :D

LG
Martina
 
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Die Wertung der einzelnen Leute bezügl. des VR ist halt sehr unterschiedlich. Bei einem 500´er meine ich keinen VR zu brauchen, andere die das Objektiv auf Einbein und Bohnensack benutzen, möchten nicht mehr drauf (in diesen Fällen IS...) verzichten.

Wenn es die Lichtverhältnisse zulassen, schalte ich beim 70-200 den VR ab. Ich bilde mir ein, dass die Bilder dann einen leichten Tick schärfer sind. Andererseits finde ich es auch nicht schlecht, mit dem VR Bilder machen zu können, wo ich ohne schon die Ausrüstung eingepackt hätte. Auch die Kombi Einbein plus VR verwende ich recht gerne.
Am Anfang war es mir nicht so wichtig, inzwischen würde ich ungerne auf den Wackeldackel bei diesem Objektiv verzichten.

Gruß
Heiko
 
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ich habe beide einmal an meiner d200 ausprobiert: das alte 80 - 200 mit schiebezoom u. dann (das neugekaufte) 70 - 200 mm vr.

mein persönliches amateur-fazit: der vr wird sehr oft sehr überbewertet. aber das 70 - 200 mm hat andere qualitäten, so z.b. den schnelleren autofocus. aber die bildqualität ist bei beiden auf einem sehr hohen niveau.
 
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Am Anfang war es mir nicht so wichtig, inzwischen würde ich ungerne auf den Wackeldackel bei diesem Objektiv verzichten.

Geht mir auch so.
Selbst wenn der abgeschaltete VR bei einigen Bildern einen Tacken mehr Schärfe bringt, - es steht in keinem Verhältnis zu der Anzahl der Bilder, die ohne ihn schlicht unbrauchbar wären.
 
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