Ich möchte mir für meine D200 ein lichtstarkes Objektiv zulegen. Einsatzgebiet wäre Porträt-Fotos und evtl. Sport-Fotos (Laufen) bei schlechten Lichtverhältnissen.
Reicht das 1.8er aus bzw. wäre es sogar besser als das 1.4 wegen der besseren (Tiefen)schärfe?
Ich hatte auch schon an das neue 50mm 1.4 gedacht, aber denke mir, dass man mit dem 85 mehr anfangen kann und zudem im typischen Brennweitenbereich für Portät-Bilder liegt.
Mir zurzeit nicht mehr. Hatte mir damals, als das 1,4er rauskam eines geliehen und musste schwer mit mit kämpfen, dass ich es nicht gekauft habe. Ein verdammt schickes Teil und der Haben-wollen-Faktor war riesig.
Es soll Leute geben, die wg. dieser gebetsmühlenartig wiederholten These seit 2 Jahren kein 85er haben....
Anyway: Wer die Frage stellt 1.4 oder 1.8 scheint ja auch das Geld für das 1.4er zu haben - und in diesen Fällen wird dann zum überwiegenden Teil auch das 1.4er gekauft.
Habe das 1,8/85 schon ewig lange, seit ich das 70-200er VR habe, benutze ich das 85er kaum noch, das würde sich mit einem 1,4er auch nicht ändern, außer.....wenn es mehr könnte oder deutlich besser wäre als das Telezoom....
Dto. - es soll ja noch mehr Zeitgenossen geben, die einfach den Mehrpreis nicht ausgeben können oder wollen. Dadurch wird das 1,8er nicht schlechter und mir ist es beispielsweise völlig egal, welches 85er ich meistens spazieren trage ohne es zu benutzen... . Der wirklich sichtbare Vorteil einer lichtstarken FB in dessen spezifischen Anwendungsbereich zeigt sich bereits und am deutlichsten im Gegensatz zu einem Zoom, dagegen ist der Unterschied zwischen 1,8 und 1,4 in Relation gesetzt wesentlich kleiner.
Hier mal ein Bokeh-Test: Klick, der glaube ich nicht ganz so häufig gepostet wurde.
Ich hatte das 85/1.8er und fand es nicht unbedingt offenblendtauglich. Weniger wegen den CAs, sondern mehr der Schärfe wegen (vielleicht war mein Exemplar auch nicht so gut ).
Das 1.4er kenne ich nur sehr flüchtig, könnte mir aber vorstellen das der AF etwas langsamer ist als beim 1.8er.
Ich habe das 85er wieder verkauft, da ich für Portraits lieber das 105/VR oder das 70-200er einsetzte, aber wer mehr Lichtstärke benötigt wird wohl mit beiden Objektiven gut bedient.
Ich hatte das 85/1.8er und fand es nicht unbedingt offenblendtauglich. Weniger wegen den CAs, sondern mehr der Schärfe wegen (vielleicht war mein Exemplar auch nicht so gut ).
Die beliebte Serienstreuungsthese lasse ich jetzt mal außen vor. Nach meiner Erfahrung braucht man aber etwas Zeit und entsprechende Versuche, bis sich einem die Eigenheiten des Objektivs erschlossen haben. Dann ist es wirklich klasse und auch scharf, anfänglich dachte ich aber auch "boah, wat ne Krücke...".
Hallo Stefan,
zum großen Teil mache ich Naturfotografie. So kam das Objektiv auch häufig für Detailaufnahmen in der Natur zum Einsatz. Das bedeutet bei mir fast ausschließlich Fotografie vom Stativ. Bei Blende 1.8 war ich da eben nie so richtig glücklich und das unabhängig ob mit AF, oder manuell fokussiert wurde.
Wen man es leicht abblendet (da reichte bei meinem Exemplar schon 2.2) war es aber gut. Falls mein Objektiv keine Ausnahme war, wäre das vielleicht ein Grund zur 1.4er Version zu greifen. Vorausgesetzt es wäre dann bei Blende 1.8 sehr gut. Dann bliebe noch der Preis und (für mich nicht unwesentlich) das Gewicht.
Der Hauptgrund war aber für mich, das ich es nicht zusätzlich mitschleppen wollte, da das Gesamtgewicht der Ausrüstung bei mir ohnehin nicht ohne ist. Außerdem reicht mir (auch bei Portraits) eine Blende 2.8 an DX und da wird man mit dem 105VR und dem 70-200/VR (im unteren und mittleren Bereich) erstklassig bedient.